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    <title>denkfaul.de</title>
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    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:00:00 GMT</pubDate>

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    <title>2012: Einfach nur widerlich?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/282-2012-Einfach-nur-widerlich.html</link>
            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Schon ein Monat ist unser neues Jahr 2012 alt. Bislang gibt es ja wenig Anlass zur Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Griechenland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder weiß, dass Griechenland insolvent ist und mit Liquiditätsspritzen aufgepäppelt wird. Das derzeitige Schauspiel ist unwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich könnte man in einem totalitären System die Einführung einer Drachme innerhalb der Eurozone simulieren. Dazu müssten sämtliche Preise, Einkommen, Vermögen und Schulden mit einem Schlag fair bezüglich ihres Euro-Wertes gesenkt werden. Die Betonung liegt auf &lt;em&gt;fair&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;mit einem Schlag&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zurzeit stattfindet ist etwas ganz anderes, und insbesondere Preise und Vermögen werden überhaupt nicht mit einbezogen. Die Hoffnung dürfte sein, dass die Preise mitziehen, aber das wird dort nicht möglich sein, wo es um elementare Waren und Dienstleistungen geht. Jeder Marktteilnehmer wird versucht sein, seinen persönlichen Vorteil zu wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsozial und unfair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eurozone&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gern behauptet, die Eurozone stehe gar nicht so schlecht da, und die USA sollten sich um ihr eigenes Schuldenproblem kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das behauptet, übersieht wesentliche Aspekte des Gesamtsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hybridrolle des US-Dollar als Weltreservewährung und erforderliche Währung für den Handel mit Rohstoffen, insbesondere Öl, stellt einen dieser wichtigen Aspekte dar. Über diesen können die USA einen erheblichen Teil der durch ihre Geldmengenausweitung verursachten Teuerung auf andere Währungsräume abwälzen (&quot;ihre Inflation exportieren&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere Aspekt ist die Struktur der Verschuldung, sowohl bezüglich Laufzeit als auch Verteilung. Was die Laufzeit betrifft, so ist der hohe Refinanzierungsbedarf schwächelnder Eurozonen-Staaten in der näheren Zukunft ja in der Presse beleuchtet worden. Betrachten wie also die Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Zentralbank ist der größte Eigentümer von US-Staatsanleihen. US-Fonds und -Bürger halten ebenfalls erhebliche Volumina. Weiterhin sind China, Japan und Großbritannien zu nennen. Die Situation in der Eurozone stellt sich hingegen völlig anders dar. Zwei Drittel der Eurozonen-Schulden bilden einen gigantischen Kreislauf zwischen Marktteilnehmern, speziell Banken, der Eurozone, bei denen unübersehbar ist, dass ihre Interessen auseinanderdriften. In einem Kreditgeldsystem sind solche Kreisläufe selbstverständlich. Der entscheidende Faktor hierbei ist jedoch, welche Wirtschaftsleistung dieser Kreditgeldmenge zugrunde liegt und welche Handlungsspielräume und Interessen die jeweiligen Marktteilnehmer haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nüchterner Betrachtung ergibt sich ganz klar, dass die US-Verschuldung überhaupt kein Problem darstellt, die Eurozonen-Verschuldung aber durchaus. Die Medien spielen bei der Verzerrung dieses Umstandes eine spezielle Rolle, weil sie zumindest in den Überschriften gern suggerieren, die USA stünden vor einer &lt;em&gt;Zahlungsunfähigkeit&lt;/em&gt;. Das ist unzutreffend. Die USA stehen vor einer problemlos erweiterbaren, &lt;em&gt;willkürlich festgelegten Verschuldungsgrenze&lt;/em&gt;, also schlimmstenfalls vor einer &lt;em&gt;Zahlungsunwilligkeit&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, wie Deutschland für sich gesehen dasteht, befindet sich die Eurozone bereits in einer Rezession. Zugleich besteht Bedarf daran, das zirkuläre System aus zum großen Teil offenbar faulen Krediten am laufen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man allerdings bestimmte grundlegende Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der neue &quot;Fiskalpakt&quot; beinhaltet keinerlei Neuerungen. Die Schmerzhaftigkeit der zugrunde liegenden Bestrafung, nämlich Bußgeldzahlungen, wird ohnehin jeden Tag weiter durch die Aufweichung von Haftungsausschlüssen verringert. Und ein Durchgriff seitens der EU wird nur Sparmaßnahmen bringen, die das Problem weiter verschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bayern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freistaat Bayern fährt offenbar eine Kampagne, seine Verschuldung in absehbarer Zeit vollständig abzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht des Finanzsystems ist diese Nachricht eine Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns in einem kreditbasierten Geldsystem. Dieses System funktioniert nur gut bei stetigem Wachstum (siehe oben bei den Ausführungen zu Griechenland). Für ein gesundes Wachstum dieses Systems muss die Menge an Kreditgeld nachhaltig wachsen. Dies ist nur möglich, wenn sich solvente Schuldner finden. Es gibt auf Länderebene wenige potenzielle Schuldner, die so solvent sind wie der Freistaat Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ausstieg aus seiner Verschuldung wirkt daher destabilisierend auf das Finanzsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jim O&#039;Neill, Ökonom bei Goldman Sachs, wird vom Handelsblatt unter der Überschrift &lt;em&gt;Starökonom: Deutschland könnte die Weltwirtschaft stabilisieren&lt;/em&gt; zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht natürlich nur vor psychologischem Hintergrund Sinn. Rein ökonomisch betrachtet ist schwer erklärlich, wie eine Exportnation die Weltwirtschaft stabilisieren soll, wenn ihre wichtigsten Handelspartner (in der Eurozone) in der Rezession stecken und ihre zweitwichtigsten Handelspartner (Schwellenländer) ihr Wachstum verlangsamen und vor erheblichen Problemen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was schlussendlich zählt ist Konsum. Ohne den macht Wirtschaftsleistung keinen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Jim O&#039;Neill wohl wirklich meint ist, dass die deutschen Konsumenten ungetrübt weiter konsumieren sollen und der deutsche Staat in der Hoffnung auf Stabilisierung seine krisenbezogene Zahlungswilligkeit aufrecht erhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Iran&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich stand die Iran-Problematik ja bereits für 2010 an. Das Virus STUXNET hat der Welt eine Verschnaufpause erkauft. Jetzt ist das Thema wieder auf dem Tisch. DIe &lt;em&gt;Zeitfenster&lt;/em&gt;-Rhetorik ist unübersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Frage der Dosis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer kommt es auf die Dosierung der einzelnen Wirkstoffe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sieht nicht so aus, als sei dies die richtige Medizin fpr die Eurozone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie wie immer gern, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Mario Draghi als EZB-Präsident: Garant für ein möglichst kostspieliges Auseinanderbrechen der Eurozone</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/281-Mario-Draghi-als-EZB-Praesident-Garant-fuer-ein-moeglichst-kostspieliges-Auseinanderbrechen-der-Eurozone.html</link>
            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/107-Wer-hat-Angst-vor-Goldman-Sachs.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Wer hat Angst vor Goldman Sachs?&quot;&gt;Philip Murphy, US-Botschafter in Deutschland, war 25 Jahre als Investmentbanker bei Goldman Sachs&lt;/a&gt; tätig. Ob er Diplomatie perfekt beherrscht, mag man kontrovers diskutieren. Im Zusammenhang mit der Offenlegung geheimer Depeschen durch WikiLeaks kam er jedenfalls nicht auf den Gedanken, sich für die offenbar nicht ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen der USA zu entschuldigen. Vielmehr kritisierte er das mangelnde Verantwortungsbewusstsein derjenigen, die sich entschlossen hatten, die Dokumente zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäischen Zentralbank unter Jean-Claude Trichet wurde zuletzt vereinzelt vorgeworfen, sie mische sich unzulässig in die Politik ein, weil sie durch Stützkäufe für Staatsanleihen den Staaten erlaube, eine unverantwortliche Haushaltspolitik zu betreiben oder fortzuführen, die ansonsten von den Märkten abgestraft würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn von Mario Draghis EZB-Präsidentschaft dürften in Kürze ganz andere Zeiten anbrechen. Im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/gastbeitraege-wege-aus-der-euro-krise/4623380.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Politik: Gastbeiträge: Wege aus der Euro-Krise&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt-Gastkommentare &lt;em&gt;Zehn Experten weisen den Weg zur Euro-Rettung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; äußert sich auch &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/das-wachstum-foerdern/4617146.html?p4617146=all&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Serie: Wege aus der Euro-Krise: Mario Draghi: Das Wachstum fördern&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Matrio Draghi deutlich genug zu seiner Sicht auf den Euro&lt;/a&gt;. Besonders schön daran: Er erklärt, welche Politik er in Europa für angemessen hält. Sie hatten hoffentlich keine Bescheidenheit von ihm erwartet. Der Mann war Vizepräsident bei Goldman Sachs in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schauen wir doch, was er zu sagen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;[...] die Wurzeln der Probleme: fehlende Haushaltsdisziplin und geringe Wachstumsaussichten.&lt;/blockquote&gt;Da hat der Mann eindeutig Recht. Schön, dass wir hier eine Bestätigung dafür erhalten, dass es zwischen Europa und den USA Unterschiede gibt, die bestehen bleiben werden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Darüber hinaus ist es entscheidend, Preisstabilität zu bewahren: Wir werden nie von diesem Ziel abrücken.&lt;/blockquote&gt;Wir werden gleich noch sehen, wie dieses Ziel sich in das Gesamtbild einfügt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Verpflichtung der Regierungen zur Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin in Europa muss rechtzeitig und rigoros umgesetzt werden.&lt;/blockquote&gt;Wie eigenartig. Diese Haushaltsdisziplin in diesem Moment zu fordern, bedeutet, dass die betroffenen Staaten unter dem Euro leiden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen umfassende und glaubwürdige Programme mit einer breiten politischen Verpflichtung, die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung durch gemeinsam vereinbarte Strategien zu erhöhen, den Binnenmarkt insbesondere durch die weitere Integration und Liberalisierung des Dienstleistungssektors zu stärken und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu steigern.&lt;/blockquote&gt;Die Liberalisierung des Dienstleistungssektors ist das, was Staaten mit schrumpfender Wertschöpfung noch bleibt, um die Folgen ihrer kollabierenden wirtschaftlichen Basis eine Weile mit Jobs im Dienstleistungssektor zu kaschieren. Man kann diese Entwicklung bestens anhand der USA stiudieren.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die wichtigste Lehre, die wir aus dieser und der vorherigen Krise ziehen sollten, ist, dass unser Finanzsystem weitaus belastbarer werden muss, als es vorher war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Hier mischt sich jemand recht kräftig in politische Fragen ein und versucht, den Eurozonen-Staaten den Weg der USA nahezulegen. Doch wäre das wirklich der richtige Weg für alle Mitglieder der Währungsunion?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall wird deutlich, was die EZB tun wird: Sie wird ohne zu zögern über unkonventionelle geldpolitische Instrumente jede benötigte Liquidität bereitstellen, wo dies nötig wird. Sie wird gleichzeitig offiziell die Teuerungsrate im Auge behalten, gegen die aus dem US-Dollar-Raum importierte Teuerung jedoch völlig machtlos sein. Die Schrumpfkuren in betroffenen Staaten werden dafür sorgen, dass die Preissteigerung im Eurozonen-Mittel erträglich bleibt. Der wachsende wirtschaftliche Druck und die geforderte Liberalisierung sollen zusätzlich helfen, die Einkommen und damit auch die Preise niedrig zu halten. Die Zinssätze sollen ein Kompromiss bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes Problem: All das passt hinten und vorn nicht zu Europa und zum Zustand des Gesamtsystems. Die Versuchungen, individuelle Wege zu beschreiten, werden größer, und die Antworten aus Brüssel werden obskurer. Mitten in einem Alltag, in dem Europa an sich zusammenwachsen soll, wird jeden Tag offensichtlich, dass die Mitgliedsstaaten eigene Lösungen zu ihrem Vorteil suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland hat hierbei eine vollständig individuelle Zukunft vor sich: Mit herausragender Wirtschaftskraft und einer schrumpfenden Bevölkerung, spezifischem Rohstoffbedarf und vergleichsweise vorbildlicher Infrastruktur. In anderen Staaten stellen sich all diese Faktoren vollständig anders dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Hinsicht fällt es schwer zu argumentieren, dass Deutschland noch lang vom Euro profitieren können wird. Es fällt leichter sich vorzustellen, dass sich das Blatt in absehbarer Zeit wenden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern könnte Mario Draghis politische Unbescheidenheit im Zusammenhang mit seiner zu erwartenden Geldpolitik eine Sollbruchstelle für die Teilnahme Deutschlands an der Eurozone in ihrer heutigen Form darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber... denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 20 Sep 2011 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die große Entschuldung Europas: Per fantastischem Federstrich von 3,1 Billionen Euro auf 1,1 Billionen</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/279-Die-grosse-Entschuldung-Europas-Per-fantastischem-Federstrich-von-3,1-Billionen-Euro-auf-1,1-Billionen.html</link>
            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Professor Anthony J. Evans von der &lt;a href=&quot;http://www.escpeurope.eu/&quot; title=&quot;ESCP Europe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ESCP Europe&lt;/a&gt; hat gemeinsam mit Studenten eine Idee verfolgt: Wenn ein Wirtschaftssubjekt gleichzeitig Gläubiger und Schuldner ist, könne ein entsprechender Teil der Schulden verrechnet und somit eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir für einen Moment unberücksichtigt, dass die Umsetzung der charmanten Idee von Professor Evans großen monetären Schaden anrichten würde, und schauen uns an, was auf dem Papier geschähe. Betrachtet wurden Daten der Bank für Internationalen Zahulngsausgleich, insbesondere eine nicht mehr abrufbare, vorläufige Version &lt;a href=&quot;http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qa1106.pdf&quot; title=&quot;BIS Quarterly Review, June 2011&quot; target=_blank&quot;&gt;dieses BIZ-Quartalsberichts vom Juni 2011 mit Zahlen per Ende 2010&lt;/a&gt; sowie des Internationalen Währungsfonds für die Staaten Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen Sie die beiden Diagramme auf &lt;a href=&quot;http://www.eudebtwriteoff.com/&quot; title=&quot;The Great EU Debt Write-Off&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The great EU debt write-off&lt;/a&gt; und studieren Sie den &lt;a href=&quot;http://files.me.com/anthonyjevans/674a4n&quot; title=&quot;Full Report: The Great EU Debt Write-Off (May 20, 2011)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vollständigen Bericht&lt;/a&gt;. Nach drei einfachen Schritten lassen sich die Gesamtschulden des betrachteten Sysrtems von 3,1 Billionen Euro um fast zwei Drittel reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird selbstverständlich auf keinen Fall so praktiziert werden. Der Bericht basiert auf der irreführenden Annahme, es gebe innerhalb der EU eine &lt;em&gt;Schuldenkrise&lt;/em&gt;. Der Begriff der &lt;em&gt;Schuldenkrise&lt;/em&gt; ist aber in einem &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;Geldsystem, in dem Geld ausschließlich als Schuld existiert&lt;/a&gt;, wenig hilfreich; genau genommen erleben wir die Auswirkungen einer &lt;em&gt;Geldsystemkrise&lt;/em&gt;. Wenn man sich diese einfache Wahrheit vergegenwärtigt, fällt es viel leichter, den Denkfehler hinter der hier präsentierten Idee der &lt;em&gt;Entschuldung Europas&lt;/em&gt; zu erkennen: &lt;em&gt;Die zwei Billionen Euro, die Professor Evans und seine Studenten eliminieren wollen und die in einer Bilanz als Schulden auftauchen, repräsentieren in einer anderen Bilanz ein Vermögen.&lt;/em&gt; Dies ist insbesondere deshalb so, weil die herangezogene Tabelle 9D der BIZ Forderungen von &lt;em&gt;Banken in Staaten&lt;/em&gt; gegen &lt;em&gt;Staaten&lt;/em&gt; auflistet. Ein Begleichen dieser Schuld würde ebenso in der Vernichtung des vorher &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung&quot; title=&quot;wikipedia.de: Giralgeldschöpfung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;geschöpften Giralgeldes&lt;/a&gt; resultieren wie das Abbezahlen einer Hypothek auf einen Schlag, was gleichermaßen und aus gutem Grund nicht ohne Weiteres möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von der dahinterliegenden Psychologie: Einmal angenommen, Sie haben fünfzig Euro und Ihr Nachbar hat einhundert. Wenn Sie sich jetzt fünfzig Euro von Ihrem Nachbarn leihen, glaubt jeder von Ihnen beiden, dass er einhundert Euro hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Untersuchung aufschlussreich: Das Maß der Selbstbezogenheit der Europäischen Union ist ein ganz anderes als dasjenige der USA. Diese Erkenntnis kann sich bei der Beurteilung der Machbarkeit und Wahrscheinlichkeit verschiedener zukünftiger Szenarien als wertvoll erweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:30:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Inflation? Deflation? Anschnallen! Jetzt.</title>
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            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    &lt;b&gt;Immer wieder: Inflation oder Deflation?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage scheinen &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; nicht recht zu wissen, wie sie sich positionieren sollen. Inflation? Deflation? Wir hier bei &lt;em&gt;denkfaul.de&lt;/em&gt; wissen nicht einmal, was &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; genau damit meinen. Vermutlich wissen &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; das auch nicht genau. Schließlich sind die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.&quot;&gt;Begriffspaare &lt;em&gt;Inflation und Preiserhöhungen&lt;/em&gt; sowie &lt;em&gt;Deflation und Preissenkungen&lt;/em&gt; seit Jahrzehnten durch eine nicht allgemein zulässige Vereinfachung untrennbar miteinander verwoben&lt;/a&gt;. Absichtlich oder versehentlich? Nicht nur der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inside_Job&quot; title=&quot;wikipedia.de: Inside Job&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kinofilm &lt;em&gt;Inside Job&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; legt nahe, dass die Lehre der Wirtschaftswissenschaften gezielt beeinflusst wurde, um bestimmte Zusammenhänge nicht klar zu Tage treten zu lassen. Wenn Sie &lt;em&gt;Inside Job&lt;/em&gt; nicht überzeugen kann und Sie der englischen Sprache mächtig sind, lesen Sie den wundervoll recherchierten Artikel &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2010/10/why-deficits-stopped-mattering.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: Why Deficits Stopped Mattering&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Why Deficits Stopped Mattering&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnell&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie wächst, sie wächst nicht, sie wächst, sie wächst nicht...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer unzutreffender Begriff verwirrt die sogenannten Analysten und Experten: &lt;em&gt;Die US-Wirtschaft&lt;/em&gt;. Vergessen Sie das. Eine Reihe von US-Unternehmen wird von einer zurückgehenden Kaufkraft der US-Bürger nicht in bedeutendem Umfang tangiert. Seien Sie klüger als diejenigen, die immer noch einen nachhaltigen Zusammenhang zwischen US-Arbeitslosenzahlen und US-Aktienkursen sehen. Es schadet natürlich nicht, wenn Sie in Ihr Kalkül einbeziehen, dass Sie eine von der Mehrheit abweichende Meinung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland betreffend sind die unsinnigen &lt;em&gt;XL-Aufschwung&lt;/em&gt;-Schlagzeilen über die Sommerwochen hinweg glücklicherweise verschwunden. Einigen Berichten zufolge soll die deutsche Wirtschaft ja das &lt;em&gt;Vorkrisenniveau&lt;/em&gt; minimal übertroffen haben. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Unisnn. Denn um die Wirtschaftsleistung mit Werten aus der Vergangenheit zu vergleichen, wird sie um die ermittelte Teuerungsrate bereinigt. Und diese &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ermittelte Teuerungsrate ist geschönt, so dass sich ein Scheinwachstum ergibt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Aussichten sind, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, trübe; dazu unten mehr. Insofern ist die Meldung, dass der &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunkturboom-erreicht-die-konten-der-arbeitnehmer/4567762.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Tarifpolitik: Konjunkturboom erreicht die Konten der Arbeitnehmer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XL-Aufschwung nun auf den Konten der Arbeitnehmer ankomme&lt;/a&gt;, eher ambivalent zu werten. So schließt der Artikel denn auch zu Recht mit den Worten von Hagen Lesch vom Institut der deutschen Wirtschaft: &lt;em&gt;&quot;Doch während die bisherigen Zuwächse vor allem vom Konjunkturaufschwung getragen waren, könnte sich künftig zunehmend stärker der Einfluss der Fachkräfteknappheit auf die Lohnentwicklung bemerkbar machen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sicher, stabil und schön&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennen Sie die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/2-Euro-Gedenkm%C3%BCnzen#Pr.C3.A4gungen_2009&quot; title=&quot;wikipedia.de: 2-Euro-Gedenkmünzen (Prägungen 2009)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zwei-Euro-Gedenkmünze &lt;em&gt;zehn Jahre europäische Wirtschafts- und Währungsunion&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;? Melden Sie sich doch bitte bei uns, wenn Ihnen an der Gestaltung positive Symbolik auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstweilen sehen wir darin ein in eine unförmige Blase gesperrtes Strichmännchen, das unbeholfen das übermächtige Euro-Symbol hochhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Unbeholfen&lt;/em&gt; ist (bestenfalls) auch die folgende &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/ticker/Inflation-bei-2-3-Prozent-article4165741.html&quot; title=&quot;n-tv.de: Preise: Inflation bei 2,3 Prozent&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung von n-tv vom 29.08.2011: &lt;em&gt;Inflation bei 2,3 Prozent: [...] die Inflationsrate [verharrt] weiter über der kritischen Zwei-Prozent-Marke. Einen Hoffnungsschimmer für die Verbraucher gibt es allerdings. Die Benzin- und Spritpreise steigen nicht mehr so schnell wie in der Vergangenheit. Gegenüber dem Vormonat sanken sie im August sogar.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; Was für ein Hoffnungsschimmer soll das bitteschön sein, wenn &lt;em&gt;trotz&lt;/em&gt; sinkender Kraftstoffpreise die Teuerungsrate über 2% liegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern nun hat &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/ezb-ratsmitglied-nowotny-wagt-prognose-fuer-2012/4566730.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Inflationsrate: EZB-Ratsmitglied Nowotny wagt Prognose für 2012&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank, prognostiziert, dass sich die die Preisstabilität in der Eurozone im der nahen Zukunft wie von der EZB gewünscht entwickeln&lt;/a&gt; werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allem Respekt, wir haben da eine andere Meinung. Denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Politik oder Markt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wenn es nach der Politik geht, müsste die Überschrift &lt;em&gt;Politik oder Spekulanten?&lt;/em&gt; heißen. Aber das wird und wird einfach nicht wahrer; &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Wiederholung: Spekulanten treiben Rohstoffpreise NICHT&quot;&gt;Spekulanten, die sich auf die falsche Seite stellen, verlieren eine Menge Geld; ob nun bei Rohstoffen oder Staatsanleihen&lt;/a&gt;. Daher wäre es völlig ausreichend, solide fiskalpolitische Entscheidungen zu treffen, um Spekulanten von Spekulationen abzuhalten. Freilich fällt es schwerer, solide zu wirtschaften, als die Schuld auf &lt;em&gt;die Spekulanten&lt;/em&gt; zu schieben. Das war schon &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;1971 so, als Präsident Richard Nixon Spekulanten beschuldigte, den US-Dollar anzugreifen, während er verschwieg, dass die USA im bestehenden Bretton-Woods-System de facto zahlungsunfähig&lt;/a&gt; waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzulande versucht &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/buerger-haben-kein-vertrauen-mehr-in-merkels-politik/4567080.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Euro-Krise: Bürger haben kein Vertrauen mehr in Merkels Politik&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angela Merkel anscheinend, eine glaubwürdige, stabile, wenn auch umstrittene Eurozonen-Politik durchzusetzen. Die Mehrheit der Bundesbürger meint allerdings, dass das unerheblich ist&lt;/a&gt;. Das dürfte angesichts der Dimension des Themas auch richtig sein. Angela Merkel könnte höchstens eine deutsch-französische Gemeinschaftswährung beeinflussen. Die heutige Eurozone hingegen hat sich klar als loser Verbund von Staaten herausgestellt, die auf wundersame Weise alle gleichzeitig vom Euro profitieren wollen, ohne die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-nennt-italien-ein-scheissland/4567884.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Italien: Berlusconi nennt Italien ein &#039;Scheißland&#039;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Scheißland Italien&lt;/a&gt;, wo man statt &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/186-Eurozonen-Dominanzgesten-von-Bundesbank-Praesident-Axel-Weber.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Eurozonen-Dominanzgesten von Bundesbank-Präsident Axel Weber&quot;&gt;stabilitätsorientierter Zentralbanken&lt;/a&gt; eher mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Draghi&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Personal von Goldman Sachs&lt;/a&gt; liebäugelt, geht man mit fiskalpolitischer Verantwortung gleich ganz anders um: Da &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-schroepft-italiens-reiche/4495116.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Neues Sparpaket: Berlusconi schröpft Italiens Reiche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;plant man ein Sparpaket und kündigt es in Kalendwerwoche 32 an&lt;/a&gt;, während die &lt;a href=&quot;http://www.reuters.com/article/2011/08/15/ecb-bonds-idUSLDE77E0K720110815&quot; title=&quot;Reuters.com: ECB reactivates bond-buy plan with record amount [for Italy and Spain]&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Zentralbank Rekordmengen italienischer (und spanischer) Staatsanleihen kauft&lt;/a&gt;, und &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-streicht-sondersteuer-fuer-reiche/4553522.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Umplanung des Sparpakets: Berlusconi streicht Sondersteuer für Reiche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;widerruft Teile der Sparmaßnahme dann gleich wieder in Kalenderwoche 35&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen gewissen Charme hat das italienische Modell: Da muss nicht erst lang über die Glaubwürdigkeit von Politik diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Euro ist nicht der US-Dollar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Aufhebung der Golddeckung des US-Dollar im Außenhandel 1971&lt;/a&gt; ist der US-Dollar außer durch die Handlungsfähigkeit der USA zusätzlich durch Öl gedeckt. Bereits dieser Umstand allein ermöglicht es den USA, erheblich mehr Geld in Umlauf zu bringen, ohne die Stabilität zu gefährden, als dies für andere Währungen jemals möglich sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird der US-Dollar auch durch den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Staatlicher_B%C3%B6rsenstabilisierungsfonds&quot; title=&quot;wikipedia.de: Staatlicher Börsenstabilisierungsfonds&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Exchange Stabilization Fund&lt;/em&gt; des US-Finanzministeriums&lt;/a&gt;. Falls Sie denken, dass es den nicht gibt, weil Sie noch nie davon gehört haben, sollten Sie sich vielleicht die folgende Dokumentation ansehen, die mit einer unfassbaren Sammlung von authentischem Material aus vertrauenswürdigen Quellen aufwartet: &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2011/06/the-esf-and-its-history.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: The ESF and its History&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;The ESF and its History&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnel&lt;/a&gt; (Wenn Sie sich dafür keine 75 Minuten Zeit nehmen möchten, reicht es, das erste Video anzuschauen, in dem die Existenz und die Zielsetzung des ESF zweifelsfrei belegt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die US-Zentralbank Federal Reserve mischt im eigenen Namen mit. Sie bietet Derivate auf US-Staatsanleihen, die von Investoren als Kreditausfallversicherungen genutzt werden können, und kann hierdurch gehebelt den Zinssatz auf US-Staatsanleihen (und damit im Umkehrschluss ihr wahrgenommenes Ausfallrisiko) manipulieren: &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2011/04/federal-reserve-is-selling-default-insurance-put-options-on-treasury-bonds-to-drive-down-yields.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: Fraud: Federal Reserve Is Selling Put Options On Treasury Bonds To Drive Down Yields&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Fraud: Federal Reserve Is Selling Put Options On Treasury Bonds To Drive Down Yields&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie zuvor anderer Meinung waren, sollte Ihnen jetzt klar geworden sein, dass der US-Dollar in einer anderen Liga spielt als der Euro, ungeachtet der hinter den beiden Währungen stehenden fast vergleichbaren Wirtschaftsleistungen. Kein Zweifel, die Eurozone lernt. Aber die Veränderungen finden zu langsam statt. Und wenn sich die bisherigen so genannten &lt;em&gt;Einigungen&lt;/em&gt; weiterhin als etwas herausstellen, dessen Detailregelungen noch lang nicht konsensfähig sind, wird die Eurozone weiterhin ihren Problemen hinterherrennen, während die USA einen Großteil der von ihnen erzeugten Teuerung in den Rest der Welt exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Elliott-Wellen und Schlagzeilen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.investor-verlag.de/dax-aufsteigendes-dreieck-eroeffnet-potential-auf-14088/113108733/&quot; title=&quot;investor-verlag.de: Wave Daily: DAX - Aufsteigendes Dreieck eröffnet Potential auf 14.088&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sven Weisenhaus hat in seinem Wave Daily diese Woche dem Dax ein zukünftiges Kursziel von 14088 Punkten&lt;/a&gt; attestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sven Weisenhaus kennt sich mit Elliott-Wellen gut aus. Bei der Interpretation von Wirtschaftsdaten können wir uns ihm hingegen eher selten anschließen. Ebenfalls diese Woche schrieb er beispielsweise in seinem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.investor-verlag.de/ueberwiegend-positive-konjunkturdaten-begruenden-juengste-kursanstiege/113108821/&quot; title=&quot;investor-verlag.de: Wave Daily: Überwiegend positive Konjunkturdaten begründen jüngste Kursanstiege&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Überwiegend positive Konjunkturdaten begründen jüngste Kursanstiege&lt;/a&gt; unter anderem: &lt;em&gt;Inflation ist (und bleibt) kein Thema&lt;/em&gt;; diese Zahlen haben wir oben bereits abweichend kommentiert. &lt;em&gt;Arbeitsmarkt in den USA - positive Vorzeichen für Freitag&lt;/em&gt;; nun, hier zeigt sich deutlich, dass Herr Weisenhaus auf eine Überschrift hereingefallen ist, wie wir gleich sehen werden. &lt;em&gt;So verbesserte sich die Auftragslage der US-Industrie im Juli deutlich. Die Bestellungen seien im Vergleich zum Vormonat um 2,4 % gestiegen nach einem revidierten Minus von 0,4 % im Juni, teilte das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mit&lt;/em&gt;; allerdings wird &lt;a href=&quot;http://www.zerohedge.com/news/goldman-cuts-its-nfp-forecast-50k-25k&quot; title=&quot;ZeroHedge.com: Goldman Cuts Its NFP Forecast From 50K To 25K&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;berichtet, dass sogar Goldman Sachs jenseits der Überschrift weitergelesen und die Prognose für die Zahl der neu geschaffenen Stellen daraufhin deutlich nach &lt;em&gt;unten&lt;/em&gt; korrigiert hat&lt;/a&gt;, weil die einzigen Zuwächse im ISM auf Lagerbestände und ein vergrößertes Handelsbilanzdefizit, also in Wahrheit schlechte Nachrichten, zurückzuführen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist man sich andernorts auch eher einig, dass die &lt;em&gt;schlechten&lt;/em&gt; Wirtschaftsdaten aus den USA die Wahrscheinlichkeit für weitere geldpolitische Maßnahmen der US-Zentralbank Federal Reserve erhöht haben, anstatt zu glauben, dass die &lt;em&gt;guten&lt;/em&gt; Wirtschaftsdaten aus den USA am Markt Wirkung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wollen wir die Prognose von Herrn Weisenhaus ungeachtet ihrer streitbaen Begründung im den bunten Reigen von Puzzlestücken aufnehmen, den wir abschließend betrachten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von Bündnissen, Zerwürfnissen und Spannungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun die NATO in Libyen, die Europäische Union in Fragen der Anerrkennung eines Palästinenserstaates, die Eurozone in den Fragen der Besicherung weiterer Griechenland-Hilfen oder der Schaffung von Euro-Bonds, die implizite Fragestellung der Rolle der Türkei oder allein schon die Debatte, ob Deutschland oder Griechenland den Euro sein lassen könnten: Weit und breit keine Anzeichen für Einigkeit. Bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Einigkeit, die in den westlichen Medien mit staunenswerter Regelmäßigkeit auf dem Radar erscheint, ist wohl, dass der Iran kein Vertrauen verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Sie fragen jetzt nicht, warum Saddam Hussein oder Muammar al-Gadafi vertrauenswürdig waren (und das waren sie lang genug, wie auch &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1400.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Kooperation mit CIA und MI6? Als Gaddafi dem Westen noch nützlich war&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heute wieder deutlich wurde&lt;/a&gt;). Das führt jetzt wirklich nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, hätten wir das geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man davon ausgehen darf, dass der Iran eine zeitlang durch ein Virus an der Fortführung seines Atomprogramms in ausreichendem Maße gehindert wurde, war in dieser Woche &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2011/09/02/world/middleeast/02iran.html?_r=2&amp;hp&quot; title=&quot;The New York Times: Iran Moves to Shelter Its Nuclear Fuel Program&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;von Fereydoon Abbasi, dem Chef der iranischen Atombehörde, der letztes Jahr nur knapp einem Mordanschlag entgangen ist, zu hören, dass der Iran seine Produktion atomarer Brennstäbe in eine unterirdische, schwer geschützte, militärische Einrichtung verlegt, was laut USA eine Verletzung der Sicherheitsauflagen darstelle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gelangen wir an einen spannenden Punkt, an dem die Bewertung der Situation an einem seidenen Faden hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mal allgemein. Ein wenig Hintergrundwissen über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie&quot; title=&quot;wikipedia.de: Spieltheorie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spieltheorie&lt;/a&gt; würde nicht schaden. Wenn Sie so viel Zeit nicht haben, auch gut; es reicht, sich mit dem Gedanken des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Atomarer_Erstschlag&quot; title=&quot;wikipedia.de: Atomarer Erstschlag&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;atomaren Erstschlags&lt;/a&gt; auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinterkopf behalten wir, dass &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Milit.C3.A4r&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Militär&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Israel den Atomwaffensperrvertrag nie unterzeichnet hat, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine Atommacht ist, dies nicht offiziell bestätigt, vermutlich über 200 Atomsprengköpfe verfügt&lt;/a&gt; und sich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Nach_Beginn_des_Friedensprozesses&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Nach Beginn des Friedensprozesses&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schon einmal aufgrund &lt;em&gt;atomarer Bedrohung&lt;/em&gt; in einen Konflikt eingemischt&lt;/a&gt; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde wird uns gesagt, dass wir nicht genügend Kontrolle über das Atomprogramm des Iran haben, dass die Gefahr einer militärischen Nutzung der Technologie besteht, und dass in diesem Fall eine militärische Bedrohung bestünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich? Ein atomarer Erstschlag will schon gut überlegt sein, wenn man nicht zusätzlich atomar bewaffnete U-Boote in den Weltmeeren herumfahren lässt. Andererseits, wenn die mächtigste Militärmacht auf diesem Planeten den Nachbarstaat besetzt hat und man mit deren engstem Verbündeten, einen Steinwurf weiter und eine heimliche Atommacht, in Feindschaft lebt, wäre man vielleicht gern abgesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Dinge noch. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/protesteisrael102.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit: Hunderttausende Unzufriedene füllen Israels Straßen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Israel sieht sich bis dato unbekannten inneren Spannungen ausgesetzt&lt;/a&gt; und hätte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Staatshaushalt&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Staatshaushalt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bereits 2009 die Aufnahmekriterien der Eurozone aufgrund der Staatsverschuldung nicht erfüllt&lt;/a&gt;. Und: Nach eigener Darstellung hat der &lt;a href=&quot;http://presstv.com/detail/172515.html&quot; title=&quot;PressTV.com: Iran to open 3rd phase of Kish oil bourse&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Iran die dritte Phase seiner Ölbörse eingeläutet&lt;/a&gt;, deren &lt;a href=&quot;http://old.tehrantimes.com/index_View.asp?code=206503&quot; title=&quot;TehranTimes.com: Oil bourse inaugurated&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erlärtes Ziel die Akzeptanz aller bedeutenden Währungen&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt sich die Lage dar. Wir überlassen es Ihnen, sich nach der Richtung zu fragen, in die sich die Situation entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Passt das alles zusammen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relative Euro-Stärke wurde zum größten Teil durch die Zinsentscheidungen der EZB in den vergangenen Monaten getrieben. Der Entscheidungsspielraum der EZB ist durch die sehr divergente wirtschaftliche Entwicklung in den unterschiedlichen Eurozonen-Staaten aber alles andere als groß. Die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/top-oekonomen-fordern-ezb-zu-zinssenkung-auf/4569594.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Schattenrat: Top-Ökonomen fordern EZB zu Zinssenkung auf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Rufe nach einer Zinssenkung&lt;/a&gt; werden nun laut, und diese sind ja nicht unberechtigt. Zudem endet die Amtszeit Jean-Claude Trichets als Präsident der EZB; sein Nachfolger wird der ehemalige Goldman-Sachs-Vizepäsident Mario Draghi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsenden Probleme besonders in China (künstliches Wachstum und &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/241-Die-Glaubwuerdigkeitskrise-speziell-der-Zahlen-aus-den-USA-und-China.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Glaubwürdigkeitskrise speziell der Zahlen aus den USA und China&quot;&gt;unglaubwürdige Zahlen&lt;/a&gt;) und &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/brasiliens-konjunktur-wird-arg-ausgebremst/4570176.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: BIP-Wachstum: Brasiliens Konjunktur wird arg ausgebremst&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brasilien (Zissatzsenkung wegen sinkenden Wachstums bei völlig außer Kontrolle geratener Teuerung)&lt;/a&gt; lassen ein durch aufstrebende Schwellenländer getriebenes weiteres Wachstum unwahrscheinlich werden. Die sich verschlechternde Situation in den Eurozonen-Handelspartnern Italien, Frankreich und Spanien wird ebensowenig zur Stabilisierung der deutschen Exporte beitragen. Und der Binnenkonsum... gut, wir sind uns sicher, dass dort aufgrund der XL-Aufschwungs-Gehaltserhöhungen zunächst mäßige  Wachstumsraten ausgewiesen werden werden, die allerdings durch die hinterherhinkende, geschönte Inflationsbereinigung verfälscht sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine EZB-Zinssenkung hätte das Potenzial, den EUR/USD-Wechselkurs auf Talfahrt zu schicken, was sich auch charttechnisch gut machen würde. Das wiederum würde diesmal zu erheblicher Teuerung führen, da noch reichlich Preisdruck darauf wartet, an die Verbraucher weitergegeben zu werden. Dies wäre ein möglichere Weg, wie sich die Spannungen im System entladen könnten und &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-BGA-Praesident-rechnet-fuer-2011-mit-4%25-bis-6%25,-womoeglich-aber-zweistelliger,-Inflation-und-stagnierendem-Binnenkonsum.-Er-hat-Recht..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: BGA-Präsident rechnet für 2011 mit 4% bis 6%, womöglich aber zweistelliger, Inflation und stagnierendem Binnenkonsum. Er hat Recht.&quot;&gt;sinnvolle Prognosen für 2011&lt;/a&gt; sich bewahrheiten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierdurch und durch neue mögliche Geldmengenlockerungsübungen für den US-Dollar erscheinen steigende Börsennotierungen für Rohstoffe und dominante Unternehmen nicht ganz abwegig. Ein &lt;em&gt;Dax 14088&lt;/em&gt; ohne lautes Krachen im Getriebe ist allerdings kaum vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen einer zusätzlich denkbaren militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten in diese vage Idee einzubauen überlassen wir Ihnen, als gedankliche Lockerungsübung sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie einen sonnigen Tag. Und denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 Sep 2011 23:55:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Sie haben keine Wahl - das ist Ihre Chance!</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/277-Sie-haben-keine-Wahl-das-ist-Ihre-Chance!.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Diese Zeit ist geprägt von Ereignissen, die keine Wahl lassen. Gehen Sie besser nicht davon aus, dass es Ihnen anders ergehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Danke, Axel Weber, und alles Gute&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Abgang Axel Webers ist viel geschrieben worden. Reichlich Kommentatoren haben das Pferd von hinten aufgezäumt und den Menschen und seine Integrität übersehen. Inzwischen dürfte davon auszugehen sein, dass realistischere Einschätzungen das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Axel Weber keine Wahl hatte, wird anhand der restlichen Nachrichten immer offensichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte ein europäischer Think Tank noch zuletzt spekuliert, Europa werde Stärke zeigen und Axel Weber zum nächsten Präsidenten der EZB ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Haltung der Bundesregierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange sah es so aus, als wolle Angela Merkel erreichen, dass die Märkte diejenige Trennung der Eurozone erwirken sollten, die kein Politiker gern verantwortet hätte: Nämlich in zwei Eurozonen, unterteilt nach fiskalischer Disziplin und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis, gemeinsam mit Frankreich, auf die offizielle Linie einer europäischen Wirtschaftsregierung umgeschwenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sinn einer Eurozonen-Wirtschaftsrgierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich eine charmante Idee, zumal diese Wirtschaftsregierung von den Staatschefs gebildet worden wäre, und damit von demokratisch einigermaßen legitimierten Amtsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch aber wäre dieser Schritt höchstens der erste von vielen notwendigen gewesen, denn die wenigen zu vereinbarenden Parameter hätten an der wirtschaftlichen Gesamtsituation der Staaten kaum etwas geändert. Insofern wurden bezüglich der stabilisierenden Wirkung dieser Maßnahme zu große Hoffnungen in sie gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er denn je gegangen worden wäre, dieser Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wirtschaftsregierungs-Weichmacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Rettungsfonds-Ebene scheint man unterdessen Gefallen daran gefunden zu haben, dass man an diejenigen Staaten, die den Rettungsfonds in Anspruch nehmen mussten (oder die dazu gedrängt wurden), Bedingungen stellen kann. Jedenfalls kommt aus der selben Ecke ein Gegenvorschlag zur Wirtschaftsregierung, der ein Gremium der Regierungschefs völlig unvebindlich sein lässt und die wahre die Macht weiterhin auf EU-Ebene ansiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Begründung wird angeführt, die Souveränität der Staaten über ihre Wirtschaftspolitik solle erhalten bleiben. Man ist versucht hinzuzufügen: Bis zuletzt, wenn schließlich der Rettungsfonds das Sagen haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte ein europäischer Think Tank kürzlich noch spekuliert, Europa könne sich Schritt für Schritt entlang des schwierigen Weges in die Zukunft stärken. Doch dass dies nicht geschehen wird, passt ins Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Währungs-Weichmacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Atemzug erklärt man auf EU-Ebene beherzt, neue Infrastruktur-Projekte mit Anleihen finanzieren zu wollen, die über das EU-Budget besichert werden sollten. Zur Erinnerung: Es handelt sich um dasjenige EU-Budget, über das sich die Mitgliedsstaten aufgrund von Sparwünschen zuletzt monatelang nicht einigen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Das EU-Budget, das über die Neuverschuldung der EU-Staaten finanziert wird, die ihrerseits über die zukünftige Wirtschaftsleistung (genau genommen die Fähigkeit der Staaten, diese zu besteuern) abgesichert ist, soll nochmals beliehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen das als Steigerung der Hebelung der Verschuldungen erscheint, dann sehen Sie das genau richtig. Und das wird auch dingend benötigt, um das Finanzsystem am Leben zu halten. Und daher wird das auch genau so stattfinden. Ganz gleich, was einzelne Politiker dazu meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass die Rechnung, die am Ende wird bezahlt werden müssen, noch höher ausfallen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der wenig weiche Abgang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Global soll Deflation (die Verringerung der Geldmenge durch den Abbau von Schulden) vermieden werden, lokal kann dagegen wenig unternommen werden. Gerade Deutschland stört hier aus globaler Sicht gewaltig. Wir sind viel zu sparsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht Ihres Monatsbudgets macht das freilich nicht so viel Unterschied. Da kann die Zukunft Deutschlands ihrer Natur nach noch so deflationär angelegt sein: Die von den USA exportierte Inflation wird Ihrer finanziellen Situation deutlich die Richtung weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Detailänderungen am Mandat der EZB werden nicht viel daran ändern, dass die Zinssätze über kurz oder lang werden ansteigen müssen. Dann wird es spanned sein zu sehen, wer sich an der Grenze seiner Solvenz zu nidrigsten Zinssätzen finanziert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine substanzielle Marktbereinigung, ein Neuanfang ohne faule Kredite und nicht tragfähige Geschäftsmodelle, wird aller Voraussicht nach wieder vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahlen nach Qualen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können wählen, was Sie wollen, und doch werden es die Finanzen sein, die den Weg weisen. Erwarten Sie nicht allzuviel Handlungsfähigkeit seitens der Regierenden. Außer bei der Einführung höherer und neuer Steuern und Gebühren, versteht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, worauf noch zu hoffen erlaubt scheint, wäre, dass überhaupt eine politische Konstellation entsteht, die gundsätzliche Handlungsfähigkeit nicht auschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesbezüglich sollten Sie also Ihre begrenzten Ressourcen nicht verschwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ihre Chance&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es keine Wahl gibt, gibt es Chancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten Sie nicht an Überkommenem fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen Sie Ihre wahren Handlungsspielräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Mar 2011 06:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Weiterhin Merkwürdigkeiten beim Öl</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/276-Weiterhin-Merkwuerdigkeiten-beim-OEl.html</link>
            <category>Einsichten</category>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EA5DF6E768F2F48D79F97C8A868828DA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Rohstoffe: Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&lt;/a&gt;, meint die FAZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings meint sie damit den Ölpreis in US-Dollar, nicht in Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Chef der Internationalen Energieagentur warne davor, die Situation überzubewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte sie besorgen, denn wo findet denn eine Überbewertung der Situation statt? Obwohl das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;Erreichen des globalen Fördermaximums für günstiges Öl mehr als vier Jahre zurückliegt&lt;/a&gt;, bleibt doch alles ruhig. Wovor warnt der Mann also?&lt;blockquote&gt;Hintergrund dieses Preisanstiegs sind kurzfristige Lieferschwierigkeiten für Brent in Zeiten hoher Nachfrage.&lt;/blockquote&gt;Mal sehen, wie kurzfristig diese Lieferschwierigkeiten sind. Bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Das Energietreffen im Kanzleramt, eine umweltfreundliche Pipeline mit Leck und die Produktionsunterbrechung auf zwei Ölfeldern&quot;&gt;vor drei Wochen gab es spektakuläre Nachrichten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 23:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wiederholung: Spekulanten treiben Rohstoffpreise NICHT</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/230-Populaerer-Irrtum-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&quot;&gt;Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, schrieben wir im August 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun einerseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;aus den USA exportierte Inflation&lt;/a&gt;, andererseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe&quot;&gt;echte Knappheit vor Allem die Preise für Öl und Lebensmittel&lt;/a&gt; gestiegen sind und die Stabilität ganzer Regionen gefährdet, andererseits die &lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;denkfaul.de: Preisschocks, Pleitewellen &amp;amp; Dominanz&quot;&gt;Preissteigerungen insbesondere bei Lebensmitteln hierzulande erst noch bevorstehen&lt;/a&gt;, wollen Politiker allenthalben die &lt;em&gt;Symptome&lt;/em&gt; ebenso wie &lt;em&gt;vermeintliche Ursachen&lt;/em&gt; bekämpfen. Wie immer wird die Bekämpfung von &lt;em&gt;Symptomen&lt;/em&gt;, beispielsweise durch vorgeschriebene Höchstpreise, lediglich dazu führen, dass andere Symptome auftreten werden. Bei der Bekämpfung &lt;em&gt;vermeintlicher Ursachen&lt;/em&gt; sind insbesondere die Initiativen in Europa zu nennen, die darauf abzielen es Spekulanten zu erschweren, die Rohstoffpreise zu treiben. Diese Initiativen stellen politischen Aktionismus und Vorgauklung von Handlungsfähigkeit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Braunberger hat sich in der FAZ offenbar der Mühe unterzogen, sorgfältig zu recherchieren. Lesen Sie &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E567CAEF1F32F48E796F84E61EF4616CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.Net: Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;:&lt;blockquote&gt;Kurzfristige Einflüsse von Finanzinvestoren auf Rohstoffpreise lassen sich kaum bestreiten. Aber wie sieht es langfristig aus? Hier haben mehrere Studien keinen permanenten Einfluss von Spekulanten zeigen können. Das gilt für eine Studie der OECD über mehrere Rohstoffmärkte sowie eine Studie der Business-School Edhec über den Ölmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt eine unter Ökonomen verbreitete Interpretation: Finanzinvestoren können an Terminmärkten machen, was sie wollen. Einfluss auf die reale Wirtschaft nehmen sie nur, wenn sie durch ihre Termingeschäfte den jeweils aktuellen Preis für einen Rohstoff (Kassapreis) beeinflussen  also wenn sie etwa durch den Preis für einen Öl-Terminkontrakt mit Fälligkeit April 2011 den tatsächlichen Ölpreis im April 2011 steuern könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ginge nur, wenn wegen der Termingeschäfte das Angebot an Rohstoffen durch Lagerbildung oder durch eine geringere Produktion verknappt würde.&lt;/blockquote&gt;Guten Tag. Und denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:40:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>The New York Times: Insolvenzregelung für Anleihen und Pensionsverpflichtungen von US-Bundesstaaten wird erarbeitet</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/274-The-New-York-Times-Insolvenzregelung-fuer-Anleihen-und-Pensionsverpflichtungen-von-US-Bundesstaaten-wird-erarbeitet.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/274-The-New-York-Times-Insolvenzregelung-fuer-Anleihen-und-Pensionsverpflichtungen-von-US-Bundesstaaten-wird-erarbeitet.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Laut &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2011/01/21/business/economy/21bankruptcy.html&quot; title=&quot;The New York Times: A Path Is Sought for States to Escape Their Debt Burdens&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The New York Times wird derzeit nach einer Regelung gesucht, um US-Bundesstaaten eine geordnete Insolvenz zu ermöglichen, was derzeit nicht vorgesehen ist. Dies soll die Pensionsverpflichtungen der Staaten einschließen&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;Jenseits ihrer aktuellen Budgetprobleme haben einige US-Bundesstaaten tiefe strukturelle Probleme, wie beispielsweise zahlungsunfähige Pensionsfonds, für die bereits Geld aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor abgezweigt werden muss. Insolvenzanwälte, die von Angestellten des Kongresses konsultiert wurden, berichten von Sorgen einiger Kongressabgeordneter, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bevor der erste Bundesstaat von der Regierung eine finanzielle Rettungsaktion fordern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Insolvenzregelung könnte den Bundesstaaten einen Weg bieten, wie sie ihre oft durch die Verfassung der Bundesstaaten geschützten Pensionsversprechen verringern könnten, um somit eine vollständige finanzielle Rettung [durch die US-Regierung] zu vermeiden. Allerdings würden hierbei möglicherweise nicht nur die Pensionäre zurückstecken müssen, sondern auch Inhaber der Anleihen des jeweiligen Bundesstaates, da sie den Status nachrangiger Gläubiger erhalten könnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.bondbuyer.com/news/vallejo_california_unsecured_creditors_bankruptcy-1022294-1.html?ET=bondbuyer:e2782:2060276a:&quot; title=&quot;The Bond Buyer: Vallejo Plan Would Give Unsecured Creditors 5 to 20 Cents on the Dollar&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;insolvente kalifornische Stadt Vallejo plant, ihren nachrangigen Gläubigern vom Nennwert ihrer Anleihen zwischen 5% und 20% zurückzuzahlen; mehr sei nicht möglich&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;&quot;Die Stadt bedauert, dass kein höherer Pozentsatz gezahlt werden kann&quot;, heißt es in den bei Gericht von Stadtvertretern eingegereichten Dokumenten. &quot;Der Stadt fehlen die Einnahmen hierfür, so lange die städtischen Dienstleistungen wie Feuerwehr, Polizei und Instandhaltung der Straßen in angemessenem Umfang aufrecht erhalten werden.&quot;&lt;/blockquote&gt;Guten Abend! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 21 Jan 2011 17:30:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/274-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>BGA-Präsident rechnet für 2011 mit 4% bis 6%, womöglich aber zweistelliger, Inflation und stagnierendem Binnenkonsum. Er hat Recht.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-BGA-Praesident-rechnet-fuer-2011-mit-4%25-bis-6%25,-womoeglich-aber-zweistelliger,-Inflation-und-stagnierendem-Binnenkonsum.-Er-hat-Recht..html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-BGA-Praesident-rechnet-fuer-2011-mit-4%25-bis-6%25,-womoeglich-aber-zweistelliger,-Inflation-und-stagnierendem-Binnenkonsum.-Er-hat-Recht..html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.denkfaul.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=273</wfw:comment>

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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Lesen Sie, was &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article12234790/Aussenhandel-fuerchtet-zweistellige-Inflation.html&quot; title=&quot;Welt.de: Explosion der ROhstoffpreise: Außenhandel fürchtet zweistellige Inflation&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, im Interview mit der Welt über die Erwartungen an das Jahr 2011&lt;/a&gt; zu sagen hat. Unserer Meinung nach wird er Recht behalten. Den Kenntnisstand des Interviewers möchten wir unkommentiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rohstoffpreise werden noch lange Zeit aufgrund von Nachfrage und US-Dollar-Schwemme hoch bleiben und importierte Inflation auslösen.&lt;/b&gt; Hintergrundinformationen zum Import von Teuerung aus den USA: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu schnell steigende Preise erfordern Erhöhungen der Zinssätze.&lt;/b&gt; Die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/geldentwertung-hoeherer-inflationsdruck-alarmiert-ezb;2730828;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Geldentwertung: Höherer Inflationsdruck alarmiert EZB&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Zentralbank hatte sogar 2008 vor dem Hintergrund stark steigender Preise die Zinssätze angehoben&lt;/a&gt;, da die Wahrung einer Teuerungsrate von 2% für die EZB oberste Priorität hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die wirtschaftlichen Unterschiede und Probleme innerhalb der Eurozone werden noch auf Jahre hinweg bestehen bleiben und die Europäische Zentralbank weiterhin zu Kompromissen zwingen.&lt;/b&gt; Hintergrundinformationen zum begrenzten Handlungspielraum der Zentralbanken bei steigenden Preisen: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/203-Britische-Zentralbank-von-Inflation-unbeeindruckt-Sonderfaktoren-rechtfertigen-keine-Zinssatzaenderung.-Vorbereitung-auf-mehr.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Britische Zentralbank von Inflation unbeeindruckt: Sonderfaktoren rechtfertigen keine Zinssatzänderung. Vorbereitung auf mehr?&quot;&gt;Britische Zentralbank von Inflation unbeeindruckt: Sonderfaktoren rechtfertigen keine Zinssatzänderung. Vorbereitung auf mehr?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ansteigende mittel- und langfristige Zinssätze würden die nächste, noch heftigere Finanzkrise auslösen.&lt;/b&gt; Denn wir &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem&quot;&gt;befinden uns in einer Solvenzkrise, nicht in einer Liquiditätskrise&lt;/a&gt;. Und die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/237-Auch-im-vierten-Jahr-der-Krise-schwaechelt-die-Politik...-erwartungsgemaess.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Auch im vierten Jahr der Krise schwächelt die Politik... erwartungsgemäß&quot;&gt;Krise ist noch nicht überstanden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Binnenkonsum in Deutschland wird aufgrund von Zukunftsängsten und der deutschen Mentalität selbst bei steigenden Einkommen (inflationsbereinigt) stagnieren.&lt;/b&gt; Wir möchten hinzufügen, dass auch der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/264-Expertenmangel-und-Anforderungsprofile-in-Deutschland.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Expertenmangel und Anforderungsprofile in Deutschland&quot;&gt;selten angesprochene Jobwunder-Strukturwandel, der zu 42.000 neuen Stellen führt (für die keine nennenswerte Qualifikation benötigt wird)&lt;/a&gt;, seinen Beitrag hierzu leisten wird. Das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/257-Das-gefaelschte-Weihnachtsgeschaeft-Datenpunkt-eines-Zwischen-oder-Endspurts.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Das gefälschte Weihnachtsgeschäft: Datenpunkt eines Zwischen- oder Endspurts&quot;&gt;Weihnachtsgeschäft 2010 stand, wie von uns vorhergesagt, in der Breite im Zeichen eigener Anschaffungen, nicht des Verschenkens (außer an Kinder)&lt;/a&gt;. Die Wirkung der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung&quot;&gt;Abwrackprämie aus dem Jahr 2009&lt;/a&gt; bestand im Jahr &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/neuzulassungen-2010-verlierer-und-gewinner-auf-dem-deutschen-automarkt;2724209&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Neuzulassungen 2010: Verlierer und Gewinner auf dem deutschen Automarkt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2010 im Wesentlichen darin, dass die Verkäufe von Klein- und Mittleklasse-Fahrzeugen drastisch zurückgingen&lt;/a&gt;. Laut &lt;a href=&quot;http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/01/PD11__010__811,templateId=renderPrint.psml&quot; title=&quot;Statistisches Bundesamt Deutschland: Pressemitteilung Nr.010 vom 12.01.2011: Deutsche Wirtschaft 2010: Rasanter Aufschwung nach der Krise&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DESTATIS stieg der private Konsum im Jahr 2010 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,5%&lt;/a&gt;. Wenn Sie wissen, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS&quot;&gt;wie das DESTATIS die Teuerungsrate berechnet&lt;/a&gt; und wie dabei &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot;&gt;die Anwendung einiger Verfahren dazu führt, dass Scheinwachstum ausgewiesen wird&lt;/a&gt;, dann wissen Sie, dass in Wahrheit in Deutschland im Jahr 2010 real weniger konsumiert wurde als im Jahr 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von außen erzwungene, steigende Preise, dazu stagnierender Konsum, weiter sinkende Exporte in die Eurozone und eine zunehmende Abhängigkeit von Exporten in die aufstrebenden Länder dieses Planeten: Wie klingt das für Sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Lebensmittelknappheit verschärft sich. Das Wetter bleibt extrem. Die nächsten Ernten werden enttäuschen.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/272-Die-Lebensmittelknappheit-verschaerft-sich.-Das-Wetter-bleibt-extrem.-Die-naechsten-Ernten-werden-enttaeuschen..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/272-Die-Lebensmittelknappheit-verschaerft-sich.-Das-Wetter-bleibt-extrem.-Die-naechsten-Ernten-werden-enttaeuschen..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?&quot;&gt;derzeitige Lebensmittelknappheit begann sich vor über einem Jahr abzuzeichnen&lt;/a&gt;. Doch nicht nur die Ernten lagen (absehbar) unter den Schätzungen: Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten&quot;&gt;hohen ausgewiesenen Lagerbestände standen im Widerspruch zum Verhalten der Marktteilnehmer&lt;/a&gt;. Im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Lebensmittelknappheit, Währungskrieg, Handelskrieg: Im Jahr 2010 versäumt die Welt ihre Chancen&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Herbst, als selbst die Vereinten Nationen das Thema außerordentlich und mit Dringlichkeit auf ihre Agenda nahmen, wurden endlich die Ernteprognosen realistisch nach unten korrigiert&lt;/a&gt;, aber die (genießbaren) Lagerbestände weiterhin zu hoch ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurden die Daten für die Lagerbestände angepasst. Im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.ft.com/cms/s/0/a2aa510a-1e89-11e0-87d2-00144feab49a.html#axzz1AdHYHigU&quot; title=&quot;FT.com: Commodities: World moves closer to food price shock&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;World moves closer to food price shock&lt;/em&gt; schreibt die Financial Times&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;Die Bestände von Mais und Sojabohnen sind auf unglaublich niedrige Werte gefallen... und ihr Marktwert steigt stark an&quot;, sagt Chad Hart, Agarawirtschaftsexperte an der Iowa State University.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dan Basse, Präsident des auf Prognosen spezialisierten Unternehmens AgResource in Chicago, fügt hinzu: &quot;Es gibt schlicht keinen Spielraum für Fehler mehr. Jedes Wetterproblem während der bevorstehenden Ernteperiode wird zu neuen Höchstpreisen bei Mais und Soja, und zu geringerem Grad auch bei Weizen, führen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Händler und Analysten warnen davor, dass die jüngsten Anpassungen der Vorratszahlen der USA wie auch weltweit bedeuten, dass Probleme mit dem Wetter nicht kompensiert werden können. Die in Kürze bevorstehenden Ernten in Argentinien und Brasielien stehen bereits wegen Trockenheit auf der Kippe.&lt;/blockquote&gt;Unterdessen stehen weitere extreme Wetterlagen bevor. Die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~E4B93642F99C946E880B6794B10BDCA2A~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Meteorologie: La Niña bringt Kälte und Fluten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frankfurter Allgemeine berichtet in ihrem Artikel &lt;em&gt;Meteorologie: La Niña bringt Kälte und Fluten&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Was auf einer Karte dieses Ozeans mit den Temperatur-Anomalien als riesige blaue Pfeilspitze erscheint, ist die stärkste seit fünfzig Jahren. Blau bedeutet, dass dort die Temperatur des oberflächennahen Meerwassers zwischen zwei und vier Grad kühler als im langjährigen Durchschnitt ist  und als Folge schlägt das Wetter Tausende Kilometer vom tropischen Pazifik entfernt Kapriolen.&lt;/blockquote&gt;In der Zwischenzeit können Sie sich damit vergnügen, den &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Treiben Sie nur nicht den Ölpreis: Russische Meteorologen prophezeihen Jahrtausendwinter 2010/2011, Westeuropa erklärt Winter im Gegenzug zur gefühlten Ansichtssache&quot;&gt;Wettstreit zwischen europäischen und russischen Meteorologen&lt;/a&gt; zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 21:15:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Hoffentlich Allianz-versichert</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/270-Hoffentlich-Allianz-versichert.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die Allianz ist der weltgrößte Versicherungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PIMCO gehört zu 97% der Allianz und ist eine der größten Kapitalanlagegesellschaften der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Fonds der PIMCO ist der Total Return Fund. Mit mehr als 250 Milliarden US-Dollar Einlagen ist er der weltgrößte Rentenfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PIMCO Total Return Fund wird vom PIMCO-Mitgründer Bll Gross verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg stellt Bill Gross dar, dass die als Auktionen durchgeführten Platzierungen portugiesischer Staatsanleihen zuvor abgesprochen seien. Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die USA sind nicht pleite. Portugal ist pleite. Eurozonen-Staaten verlieren ihre Souveränität. Deutsche Kommunen verlieren ihre Souveränität. Deutschland verliert seine Souveränität. An wen eigentlich&quot;&gt;Anleihen würden von Banken der Eurozone gekauft und sofort an die EZB weitergereicht (was von der Allianz kritisiert wird)&lt;/a&gt;. Er sei nicht optimistisch bezüglich der peripheren Staaten der Eurozone, und PIMCO werde nicht in diese Anleihen investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die USA sind nicht pleite. Portugal ist pleite. Eurozonen-Staaten verlieren ihre Souveränität. Deutsche Kommunen verlieren ihre Souveränität. Deutschland verliert seine Souveränität. An wen eigentlich&quot;&gt;leidet die Allianz unter den niedrigen Zinsen von Anleihen&lt;/a&gt; und hätte ein Interesse daran, höher verzinsliche Anleihen zu erwerben... wenn sie denn daran glaubte, dass deren nomineller Wert wirklich zurückgezahlt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wendet sich die liebste Altersvorsorge der Deutschen gegen die Eurozone. Da &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/237-Auch-im-vierten-Jahr-der-Krise-schwaechelt-die-Politik...-erwartungsgemaess.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Auch im vierten Jahr der Krise schwächelt die Politik... erwartungsgemäß&quot;&gt;kann sich die Politik auf den Kopf stellen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probieren Sie auch gern gratis unseren &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/111-Der-Deutsche-Gut-versichert!-Bis-zuletzt..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Deutsche: Gut versichert! Bis zuletzt.&quot;&gt;Artikel &lt;em&gt;Der Deutsche: Gut versichert! Bis zuletzt.&lt;/em&gt; vom Juli 2009&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://cdn.gotraffic.net/flash/BloombergMediaPlayer.swf&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;flashvars&quot; value=&quot;file_url=http%3A//videos.bloomberg.com/65838720.flv&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;site=blp.embed&amp;amp;zone=vod/editorspick&amp;amp;EnableLogging=true&amp;amp;LoggingDomain=www.bloomberg.com&amp;amp;sz=1x1&amp;amp;tile=1&amp;amp;poster_url=http%3A//www.bloomberg.com/apps/data%3Fpid%3Davimage%26iid%3Di7UFzSuol7uk&quot; /&gt;&lt;embed type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot; src=&quot;http://cdn.gotraffic.net/flash/BloombergMediaPlayer.swf&quot; flashvars=&quot;file_url=http%3A//videos.bloomberg.com/65838720.flv&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;site=blp.embed&amp;amp;zone=vod/editorspick&amp;amp;EnableLogging=true&amp;amp;LoggingDomain=www.bloomberg.com&amp;amp;sz=1x1&amp;amp;tile=1&amp;amp;poster_url=http%3A//www.bloomberg.com/apps/data%3Fpid%3Davimage%26iid%3Di7UFzSuol7uk&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; wmode=&quot;opaque&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 18:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/270-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das Energietreffen im Kanzleramt, eine umweltfreundliche Pipeline mit Leck und die Produktionsunterbrechung auf zwei Ölfeldern</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-Merkel-zerstreut-Aengste-in-Oekoenergiebranche-1006790&quot; title=&quot;dpa-AFX via finanzen.net: ROUNDUP: Merkel zerstreut Ängste in Ökoenergiebranche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundeskanzlerin lässt uns wissen, dass es sich beim &lt;em&gt;Energietreffen&lt;/em&gt; im Kanzleramt heute um ein &lt;em&gt;ganz normales Gespräch&lt;/em&gt; handle&lt;/a&gt;. Das wird wohl auch der Grund sein, warum viele Medien das Treffen gleich völlig ignorieren. Eine Ausnahme bildet die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EFFD16A2C7722454795543CDF542FB761~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Vorbereitung auf EU-Sondergipfel: Merkel lädt Konzerne zum Energiegipfel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FAZ mit ihrem Artikel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder gibt es noch andere Gründe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamtwirtschaftliche Nutzen eines hohen Ölpreises hält sich in Grenzen. In kürzester Zeit ist der Ölpreis um 10% gestiegen. Zur selben Zeit ist &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/oelpreise-nehmen-100-dollar-marke-ins-visier-brent-oel-auf--/de/News/21844605&quot; title=&quot;dpa-AFX via ad-hoc-news.de: Ölpreise nehmen 100-Dollar-Marke ins Visier - Brent-Öl auf 27-Monats-Hoch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf zwei Ölfeldern in der Nordsee die Produktion unterbrochen und eine wichtige Pipeline in Alaska außer Betrieb&lt;/a&gt;. Gründe dür die Produktionsunterbrechung werden nicht genannt. Aber die Pipeline habe ein Leck, wird berichtet. Es seien jedoch keine Schäden an der Umwelt entstanden. Man ist versucht zu sagen: Ein vorbildliches Leck!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles, nachdem die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;IEA das globale Fördermaximum für günstiges Öl vom bisher geschätzten Jahr 2020 in das Jahr 2006 verschoben&lt;/a&gt; hat, was &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/oel-knappheit-wenn-der-schmierstoff-fehlt;2722767;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Öl-Knappheit: Wenn der Schmierstoff fehlt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;inzwischen auch vereinzelt in etablierten Medien berichtet wird&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer vorstellbar, dass unsere Regierung das noch nicht weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0909/oel.php5&quot; title=&quot;WDR.de: Monitor Nr. 611 vom 09.09.2010: Nach der BP-Katastrophe: Das Ende des Erdölzeitalters&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ARD-Magazin Monitor hat sich im September 2010 an einer sehenswerten Reportage zum Thema &lt;em&gt;Globales Ölfördermaximum im Jahr 2020&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; versucht. Ebenso wurde bekannt, dass die &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0909/pdf/German_Peak_Oil.pdf&quot; title=&quot;WDR.de: Zentrum für Transformation der Bundeswehr: Peak Oil: Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundeswehr eine Studie über die Konsequenzen von Peak Oil angefertigt&lt;/a&gt; hat; auch in ihr wird statt vom Jahr 2006 noch vom Jahr 2020 ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Zur Erinnerung: Jeder Euro kann nur ein Mal ausgegeben werden. Jeder Euro muss ein Mal zurückgezahlt werden. Theoretisch.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/268-Zur-Erinnerung-Jeder-Euro-kann-nur-ein-Mal-ausgegeben-werden.-Jeder-Euro-muss-ein-Mal-zurueckgezahlt-werden.-Theoretisch..html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/268-Zur-Erinnerung-Jeder-Euro-kann-nur-ein-Mal-ausgegeben-werden.-Jeder-Euro-muss-ein-Mal-zurueckgezahlt-werden.-Theoretisch..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Sie müssen nur die &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts24084.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: 10.01.2011, 20:00&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20:00-Tagesschau vom 10.01.2011 anschauen&lt;/a&gt;, um zu erfahren, wohin die Reise geht: Weil ja Aufschwung ist, wird nicht vorhandenes Geld gleich mehrfach verplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deutsche Bahn: 500 Millionen Euro erzwungene Dividende bei mehr als 600 Millionen Euo unterlassenen Investitionen&lt;/b&gt;&lt;blockquote&gt;Als Grund für die Zugausfälle und Verspätungen nannte Grube vor Allem die extremen Wetterlagen. Er räumte aber auch ein, dass dem Unternehmen Züge fehlen. [...] 2011 muss das Unternehmen erstmals 500 Millionen Euro Rendite an den Staat zahlen. Rüdiger Grube macht keinen Hehl daraus, dass er dieses Geld gern für andere Zwecke nutzen würde. [...] Jährlich fehlen laut Grube 600 Millionen Euro für die Schienenwege.&lt;/blockquote&gt;Rechnen Sie ruhig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Staatsdiener: Altschulden aus dem Haushalt nehmen, Bezüge erhöhen&lt;/b&gt;&lt;blockquote&gt;Die deutschen Beamten haben Bund, Länder und Kommunen zu größeren Anstrengungen beim Schuldenabbau aufgefodert. Auf ihrer Jahrestagung in Köln schlugen Beamtenbund und Tarifunion unter Anderem vor, Altschulden aus dem Haushalt auszugliedern. Zugleich bekräftigten sie ihre Forderung nach Einkommensverbesserungen für die etwa 800.000 Angestellten der Länder.&lt;/blockquote&gt;Was &lt;a href=&quot;http://www.behoerden-spiegel.de/Internet/sub/964/964300f4-425f-6d21-a3b2-1717b988f2ee,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000003&amp;uMen=1f75009d-e07d-f011-4e64-494f59a5fb42&amp;_ic_nopic=true.htm&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;treibt DBB-Chef Peter Heesen im Detail um&lt;/a&gt;?&lt;blockquote&gt;Ein Beispiel auf Länderebene: Die Nettokreditaufnahme für 2011 liegt beim Land Niedersachsen bei 2,3 Mrd. Euro. Sie selbe Summe zahlt das Land in diesem Jahr für den Zinsendienst der Altschulden. &quot;In Wahrheit stecken wir bereits in einer Schuldenfalle&quot;, so Heesen. Die neuen Kredite werden ausschließlich benötigt, um die Zinsen für die Altschulden zu bezahlen. Und keiner redet darüber. Das soll jetzt anders werden.&lt;/blockquote&gt;Und zwar dadurch, dass bestehende Abgaben umgewidmet werden, neue Abgaben erhoben werden und Tafelsilber verkauft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man sagen. Selbst wenn das für sich genommen eine gute Idee wäre, bliebe noch das Problem, dass die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;(Kredit-) Geldmenge schrumpft, wenn der Staat seine Schulden abbaut&lt;/a&gt;. Daher müsste Herr Heesen konsequent niedrigere Einkommen fordern. Das liegt ihm freilich fern. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/239-Stimmen-Sie-JETZT-fuer-eine-wirklich-unangenehme-Frage-an-den-DGB-Vorsitzenden-Michael-Sommer...-und-an-Journalisten.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Ebenso wie Michael Sommer&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt sich wohl Verteilungskampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die USA sind nicht pleite. Portugal ist pleite. Eurozonen-Staaten verlieren ihre Souveränität. Deutsche Kommunen verlieren ihre Souveränität. Deutschland verliert seine Souveränität. An wen eigentlich</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die USA sind nicht pleite und werden es auch nicht sein&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem recht &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/266-2011-Liebe-Mitbuergerinnen-und-Mitbuerger!-Jetzt-wird-wieder-in-die-Haende-gespuckt.-Dann-brauchen-Sie-auch-nicht-so-viel-zu-denken..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: 2011: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Dann brauchen Sie auch nicht so viel zu denken.&quot;&gt;verunglückten Artikel über die Debatte bezüglich der Verschuldungsgrenze der USA, den wir hier kritisch gewürdigt hatten&lt;/a&gt;, versucht sich der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738268,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Debatte über US-Staatspleite: Amerika ist abgebrannt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spiegel an einer Nachbesserung, die sinnhafter&lt;/a&gt; ist.&lt;blockquote&gt;&quot;Politisches Säbelrassen&quot;, sagt Amerika-Forscherin Mildner. &quot;Die Republikaner werden zustimmen - und im Gegenzug weitere Sparmaßnahmen einfordern.&quot; Auch Ökonom Straubhaar bezeichnet die Auseinandersetzung als Machtprobe. [...] &quot;Das ist eine inner-amerikanische Machtprobe, die für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte eine untergeordnete Bedeutung hat. Niemand kann davon ausgehen, dass eine Zahlungsunfähigkeit wirklich umgesetzt würde.&quot;&lt;/blockquote&gt;Genau. Leider beinhaltet der Artikel auch Unfug:&lt;blockquote&gt;Eine wichtige Rolle spielt China: Denn die Volksrepublik hält mit Abstand die meisten US-Staatsanleihen - und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, sagt Stefan Schneider von der Abteilung Research der Deutschen Bank.&lt;/blockquote&gt;Das ist schlicht unzutreffend. Seit einigen Wochen hält die US-Zentralbank Federal Reserve mehr US-Staatsanleihen als China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau deshalb bleibt die Dominanz der USA einstweilen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Portugal steht vor der Pleite&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapitalmärkte und auch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Vergessen Sie Irland. Hier kommt Portugal.&quot;&gt;denkfaul.de-Leser&lt;/a&gt; wissen schon länger, dass &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738457,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Deutsch-französischer Plan: Krisen-Portugiesen sollen unter Rettungsschirm flüchten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Portugal sich innerhalb der Eurozone nicht sinnvoll selbst retten kann. Inzwischen scheinen es auch Deutschland und Frankreich verstanden zu haben, und es steht sogar im Spiegel&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende? Deutschland und Frankreich haben sich zur Lösung der Portugal-Krise offenbar für die erste Alternative entschieden: Sie wollen den Krisenstaat drängen, möglichst bald unter den Euro-Rettungsschirm zu schlüpfen.&lt;/blockquote&gt;Das wäre natürlich in Wahrheit der Schrecken ohne Ende und nicht, wie der Spiegel behauptet, ein Ende mit Schrecken. Gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen hat noch nie Sinn gemacht.&lt;blockquote&gt;Das finanziell angeschlagene Land werde nicht mehr lange Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen können, vermuten Experten beider Regierungen.&lt;/blockquote&gt;Da gibt es nichts zu vermuten. Das ist Fakt.&lt;blockquote&gt;Die Regierung in Lissabon widersetzt sich ohnehin, weil sie Sparauflagen fürchtet, die mit Unterstützungszahlungen verbunden sind.&lt;/blockquote&gt;Was auch sonst. Die Portugiesen können ihre Währung ja nicht abwerten, wie es eigentlich gesund wäre. Also muss gespart werden. Aber natürlich möchte man nicht, dass das Sparprogramm fremdbestimmt wird.&lt;blockquote&gt;Offenbar erhält Portugal auch von einem bislang unbekannten Geldgeber einen Kredit. Das Finanzministerium erklärte, derzeit Staatsanleihen über eine sogenannte Privatplatzierung zu verkaufen. &quot;Wir werden keinen Kommentar zu dem Käufer abgeben&quot;, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.&lt;/blockquote&gt;Schafft man an den Märkten so Vertrauen?&lt;blockquote&gt;An den Märkten wird spekuliert, dass China portugiesische Anleihen kaufen könnte, um einen Beitrag zur Eindämmung der europäischen Schuldenkrise zu leisten.&lt;/blockquote&gt;China will keinen Beitrag zur Eindämmung der europäishen Schuldenkrise leisten, sondern sein riesiges, vom Wertverfall bedrohtes, auf US-Dollar lautendes Portfolio von Sicherheiten und Reserven diversifizieren.&lt;blockquote&gt;Auch die Allianz Leben fordert wegen der niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten ein baldiges Ende der Stützungskäufe durch die EZB. &quot;Der Ankauf von EU-Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank im großen Stil war der Sündenfall&quot;, sagte der Chef der Allianz Leben Maximilian Zimmerer dem SPIEGEL. Diese Strategie müsse &quot;so bald wie möglich gestoppt werden&quot;.&lt;/blockquote&gt;Die Allianz möchte ihren Kapitallebensversicherungs-Kunden gern Auszüge zusenden, die belegen, dass angeblich sichere Investitionen in festverzinsliche Anleihen auch sinnvolle Zinserträge liefern. Sonst kündigen zu viele Kunden ihre Verträge. Das wäre weder schön für die Allianz noch für den Anleihenmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird nach Irland auch Portugal seine Souveränität verlieren und sich vom EU-Rettungsfonds seine Sparmaßnahmen diktieren lassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deutsche Kommunen sind pleite&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kommunen-in-not-das-stille-sterben-der-staedte;2720801;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Kommunen in Not: Das stille Sterben der Städte&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt berichtet, dass eine große Zahl von Kommunen wegen ihrer Finanzlage unter verschärfter Aufsicht steht&lt;/a&gt;.&lt;blockquote&gt;Beispiel Kiel. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt summieren sich die Kassenkredite bald auf eine halbe Milliarde Euro. &quot;Wir werden in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage sein, das Tagesgeschäft zu bezahlen&quot;, sagt Oberbürgermeister Torsten Albig. Um einen Finanzkollaps der Städte zu verhindern, brauche Deutschland &quot;einen Solidarpakt für die Kommunen&quot;.&lt;/blockquote&gt;Aber das ist noch nicht alles.&lt;blockquote&gt;Nächstes Jahr [2011; der Artikel ist vom 29.12.2010]droht sich die Lage der Kommunen weiter zu verschlechtern. Grund sind die neuen Eigenkapitalvorschriften Basel III, die Experten zufolge auch die Kreditvergabe der Pfandbriefbanken an Kommunen erheblich erschweren werden.&lt;/blockquote&gt;Bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/31-Bilanzierungsregeln-fuer-EU-Banken-Krisen-Anpassungen-bei-Basel-II.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bilanzierungsregeln für EU-Banken: Krisen-Anpassungen bei Basel II&quot;&gt;Basel II&lt;/a&gt; beinhaltet schärfere Auflagen bezüglich Staatsanleihen als Sicherheiten als &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/29-Bilanzierungsregeln-US-amerikanischer-Banken-gelockert-Basel-I-aufgeweicht.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bilanzierungsregeln US-amerikanischer Banken gelockert: Basel I aufgeweicht&quot;&gt;Basel I, das noch davon ausgeht, dass Staaten ihre Schulden immer bedienen&lt;/a&gt;. Nachdem die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/basel-iii-banken-warnen-vor-unfairem-spiel-der-usa;2650101&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Basel III: Banken warnen vor unfairem Spiel der USA&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;USA Basel II niemals haben in Kraft treten lassen, wird befüchtet, dass sie auch Basel III niemals umsetzen werden&lt;/a&gt;, wie wir &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&lt;br /&gt;
&quot;&gt;bereits dargelegt&lt;/a&gt; hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so verlieren deutsche Kommunen ihre Souveränität und müssen sich ihre Haushalte und Sparmaßnahmen von Regierungspräsidenten genehmigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deutschland muss zahlen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/254-Der-robuste-Euro,-Europas-Superstar!.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: &quot;&gt;vielen Worten, doch zumindest gelegentlich zweifelhaften Argumenten, wurde der Euro Ende letzten Jahres in den hiesigen Medien meist bejubelt&lt;/a&gt;. Bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html#c1085&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe (Kommentar #1.1)&quot;&gt;im November spekulierten wir, es könne möglich sein, dass Deutschland sich in Wahrheit auf einen möglichen Ausstieg aus der Währungsunion vorbereite&lt;/a&gt;. Anfang Dezember berichtete der &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/03/angela-merkel-germany-abandon-euro&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Guardian, dass Angela Merkel tatsächlich mit dem Ausstieg Deutschlands aus der Eurozone gedroht&lt;/a&gt; habe. Und übrigens wären die Kosten dafür nicht unbedingt so hoch, wie oft dagestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun meldet sich Nouriel Roubini zu Wort und erklärt, dass es entweder zum Bruch kommen wird, oder Deutschland für die Schuldenkrise in der Eurozone wird aufkommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man sich allerdings auch ohne Nouriel Roubini ausmalen. Und so wird Deutschland dem Diktat des Geldes folgen müssen und wesentlicher Entscheidungsspielräume beraubt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Ohnmacht der Politik und der Zentralbanken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld wurde von den Menschen angeblich erfunden, damit es ihm zum Zwecke des Tausches nützlich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute steht Geld über Allem. Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/237-Auch-im-vierten-Jahr-der-Krise-schwaechelt-die-Politik...-erwartungsgemaess.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Auch im vierten Jahr der Krise schwächelt die Politik... erwartungsgemäß&quot;&gt;Politik konnte und kann (ohne Änderung der Spielregeln) nichts daran ändern&lt;/a&gt;. Auch die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/203-Britische-Zentralbank-von-Inflation-unbeeindruckt-Sonderfaktoren-rechtfertigen-keine-Zinssatzaenderung.-Vorbereitung-auf-mehr.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Britische Zentralbank von Inflation unbeeindruckt: Sonderfaktoren rechtfertigen keine Zinssatzänderung. Vorbereitung auf mehr?&quot;&gt;Zentralbanken konnten und können (ohne Änderungen des Geldsystems) nichts daran ändern&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre schön, wenn Geld wieder den Menschen dienen würde, anstatt die Menschen dem Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unterdessen, in der Schweiz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man zu unseren Nachbarn in der Schweiz, so kann man geradezu neidisch werden. Aus einem Anschreiben einer schweizerischen Bank an ihre Kunden, Januar 2011:&lt;blockquote&gt;Die letztjährigen Prognosen der Wirtschaftsexperten, wonach die Schweiz im Jahr 2010 in eine Rezession fallen werde, haben sich glücklicherweise nicht erfüllt. [...] Für das Jahr 2011 rechnen wir für [den Kanton, in dem die Bank ansässig ist] mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7 %. Der grösste Unsicherheitsfaktor - die vom finanziellen Zusammenbruch bedrohten europäischen Risikostaaten - bleibt bestehen.&lt;/blockquote&gt;Irgendwie erfrischend, wenn man Dinge einfach so beim Namn nennen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Denken Sie!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:45:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>2011: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Dann brauchen Sie auch nicht so viel zu denken.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/266-2011-Liebe-Mitbuergerinnen-und-Mitbuerger!-Jetzt-wird-wieder-in-die-Haende-gespuckt.-Dann-brauchen-Sie-auch-nicht-so-viel-zu-denken..html</link>
            <category>Meinung</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/266-2011-Liebe-Mitbuergerinnen-und-Mitbuerger!-Jetzt-wird-wieder-in-die-Haende-gespuckt.-Dann-brauchen-Sie-auch-nicht-so-viel-zu-denken..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Tut uns leid, Frau Merkel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video834546.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Merkel (2010/2011)l&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neujahrsansprache 2010/2011 unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/merkelrede104.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Dokumentation: Neujahrsansprache der Kanzlerin im Wortlaut (2010/2011)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier auch in Textform&lt;/a&gt;) stellen wir uns wie folgt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel nimmt eine erste Version ihrer Ansprache auf und verschickt sie an bedeutende Amtsinhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Axel Weber ruft an. &quot;Frau Merkel&quot;, sagt er, &quot;bitte sprechen Sie nicht so deutlich über die Sonderposition Deutschlands in Bezug auf unsere Haltung zum Euro und zur Transferunion. Beschwören Sie die Gemeinschaftswährung. Die Eurozone erwartet eine solidarische Botschaft von uns. Im Übrigen sollten Sie es vermeiden zu erwähnen, dass die Krise vorbei sei. Denn das ist sie nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Sommer ruft an. &quot;Frau Merkel&quot;, sagt er, &quot;das geht so nicht. Heben Sie die Bedeutung der Arbeitnehmerschaft stärker hervor. Sonst drohen noch mehr Streiks.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula von der Leyen ruft an. &quot;Eines noch&quot;, sagt sie, &quot;im neuen Jahr werden wir wieder über drei Millionen Arbeitslose vermelden müssen. Aber wir können das aufs Wetter schieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Olaf Henkel ruft an. &quot;Ich bin nicht Ihrer Meinung, aber machen Sie sich deshalb keine Gedanken, Frau Merkel&quot;, sagt er. &quot;Es kommt ohnehin nicht auf Sie an. Die Kapitalmärkte werden Ihnen die Entscheidungen aus der Hand nehmen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-Theodor zu Guttenberg ruft an. &quot;Das mit den deutschen Tugenden&quot;, sagt er, &quot;sollten wir lieber nicht für sich stehen lassen, sondern mit dem Sport verbinden. Sonst bringt man unsere Tugenden noch mit unseren militärischen Auslandseinsätzen in Verbindung. Das wäre unglücklich.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philip Murphy ruft an. &quot;Frau Merkel&quot;, sagt er, &quot;vielen Dank für Ihr Video. Die Vereinigten Staaten von Amerika können vor dem Hintergrund derzeitiger Entwicklungen damit leben, dass Sie unsere gute Freundschaft und unser enges Bündnis nicht ausdrücklich erwähnen. Neue Verträge über die Erschließung von Bodenschätzen durch US-Unternehmen in Ihrem Land sind ja bereits abgestimmt. Das bewerten wir sehr positiv. Wir legen Ihnen jedoch nahe, Ihre Haltung zur Eurozone im Sinne der uns geneigten Zentralbanken im Euroraum zu überdenken.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oder so ähnlich. Warum sonst würde Angela Merkel so freudlos und grundbesorgt ihre Neujahrsansprache vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sie alles sagt: Niedrige Arbeitslosigkeit bedeute Aufschwung (wirklich?) und Deutschland sei gestärkt (gegenüber welchem Zeitpunkt?). Harte Arbeit habe diesen Erfolg möglich gemacht (in China, richtig?). Deutschland sei wie sein Fußball (was ist mit den Drittligaspielen?). Deutschlands EU-Mitgliedschaft sichere Frieden (oder ist es doch eher die Eurozonen-Mitgliedschaft?). Deutschland trage durch kriegerische Auslandseinsätze mit befreundeten Mächten Verantwortung (werden wir das auch weiterhin, wenn die Wehrpflicht abgeschafft sein wird?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind wahrlich frei von Neid. Wir hätten diese Ansprache nicht halten müssen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Ende billigen Öls&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gnadenfrist zur Vorbereitung der schlechten Nachricht scheint abgelaufen: Inzischen wird in &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/oel-knappheit-wenn-der-schmierstoff-fehlt;2722767;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Öl-Knappheit: Wenn der Schmierstoff fehlt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;etablierten Medien bestätigt, dass nie wieder so viel billiges Öl gefördert werden wird wie im Jahr 2006&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;vorab berichtet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so könnte der Preisdruck den Aufschwung gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das vermeintliche Jobwunder 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,737445,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Erwerbstätige: Job-Boom verdeckt schleichenden Industrie-Schwund&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spiegel hat jemand nach der Überschrift der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes weitergelesen und gemerkt, dass die Industrie in Deutschland als Wohlstandsquelle einem Strukturwandel unterliegt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fragten bereits im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/242-OEkonomen-verklaeren-Deutschland-Die-Weltkonjunktur-Lokomotive.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Ökonomen verklären Deutschland: Die Weltkonjunktur-Lokomotive&quot;&gt;Oktober 2010, als Deutschland als Weltkonjunktur-Lokomotive verklärt wurde: &lt;em&gt;Wie profitiert Deutschland von Arbeitsplätzen, die im Ausland geschaffen werden, und Unternehmensgewinnen, die im Ausland verbleiben?&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum macht eine niedrige Arbeitslosenzahl eben doch keinen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Es empfiehlt sich übrigens immer noch, beim Spiegel vorsichtig zu bleiben. Nach &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/254-Der-robuste-Euro,-Europas-Superstar!.html&quot; title=&quot;Der robuste Euro, Europas Superstar!&quot;&gt;mehreren ärgerlichen Artikeln Ende 2010&lt;/a&gt; können Sie heute dort lesen: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738228,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Kongress: US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott&lt;/a&gt;. Diese Überschrift verbietet sich natürlich von selbst, denn sie ist unsinnig und irreführend. Alles was Herr Geithner getan hat ist, dem Kongress zu erklären, dass das größte Schneeballsystem aller Zeiten (nämlich das Nachkriegs-Finanzsystem) fast weltweit kollabiert, wenn die USA ihre Schulden nicht bedienen. Aber seien Sie unbesorgt. Das werden die USA, wenn überhaupt, nur ohne Vorankündigung tun: Wie damals, als &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;US-Präsident Nixon das Bretton-Woods-System aufgrund der Zahlungsunfähigkeit der USA überraschend von einem Tag auf den nächsten beendete&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Binnenkonsum 2010&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/neuzulassungen-2010-verlierer-und-gewinner-auf-dem-deutschen-automarkt;2724209&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Neuzulassungen 2010: Verlierer und Gewinner auf dem deutschen Automarkt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt hat eine hübsche Übersicht über den innerdeutschen Automobilmarkt im Jahr 2010&lt;/a&gt;. Kurz gesagt: Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Abwrackprämie des Jahres 2009&lt;/a&gt; wirkt immer noch. Denn die Verkäufe von Klein- und Mittelklasse-Fahrzeugen sind in Deutschland im Jahr 2010 drastisch zurückgegangen. Insgesamt sank die Zahl der Neuzulassungen um fast ein Viertel. Dabei konnten deutsche Premium-Hersteller die Zahl der Zulassungen im Wesentlichen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist das nun mal, wenn der Staat den Markt manipuliert (zum Beispiel indem er Geld verschenkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Euro&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Euro ist zuletzt weiter unter Druck geraten. Der US-Dollar konnte sich zum Euro seit Ende November erfolgreich oberhalb von 75 Cent behaupten, was nicht leicht war. Mit der zunehmenden US-Dollar-Stärke von heute steigen die Chancen, dass dieser Trend sich mittelfristig noch verstärkt. Fundamental gibt es Argumente, die dafür sprechen. Ausgelöst wurde die Kursbewegung wohl durch die Aufnahme der ersten Eurozonen-Anleihe am Markt. (Stand sicher in Ihrer Zeitung, oder?) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der US-Dollar in der nächsten Zeit zunehmend Stärke gegenüber dem Euro zeigen, wäre dies aus Sicht einiger Marktteilnehmer womöglich ein charmantes Szenario. Zunächst einmal gilt es als &lt;em&gt;völlig klar&lt;/em&gt;, dass der US-Dollar wegen der extensiven Geldpolitik der US-Zentralbank an Wert verlieren &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt;. Viele private Investoren wetten daher gegen den US-Dollar. Bei einer solchen Wette wird &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem&quot;&gt;Kapital gegen ein Wertpapier (Vermögen) getauscht&lt;/a&gt;. Wenn viele Marktteilnehmer falsch wetten, wird so Vermögen vernichtet. Das ist dringend nötig, denn davon gibt es zu viel. Außerdm schwächt ein starker US-Dollar die gesamte Eurozone, weil so ermöglicht wird, die durch die US-Zentralbank provozierte Teuerung besser aus den USA in die Eurozone zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reizen Sie Ihr monatliches Budget lieber nicht zu weit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Denken Sie!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2011. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 03 Jan 2011 18:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>Preisschocks, Pleitewellen &amp; Dominanz</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/265-Preisschocks,-Pleitewellen-Dominanz.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Die bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/229-Bereiten-Sie-sich-auf-diese-Abfahrt-gut-vor-Die-Welt-hat-eine-Menge-Preisdruck-zu-verteilen.-An-Sie..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.&quot;&gt;brodelnde Mischung aus Ressourcenknappheit, Nachfrage und Gewohnheiten&lt;/a&gt; kocht weiter hoch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/bauern-rechnen-nach-einbruch-mit-aufschwung--/de/News/21769217&quot; title=&quot;dpa via ad-hoc-news.de: Bauern rechnen nach Einbruch mit Aufschwung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bauern rechnen für das Wirtschaftsjahr 2010/11 mit einer Einkommenssteigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. In den zwei Jahren zuvor waren die Einkommen erheblich gesunken, auf durchschnittlich 22.000 Euro im Wirtschaftsjahr 2009/2010.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird weiteren Preisdruck erzeugen: Wie müssen sich mehr als 10% Einkommenssteigerung für Bauern in ihren Verkaufspreisen widerspiegeln? Im Lebensmittelhandel sind die Margen sehr klein. Zugleich ist der bereits aus den Entwicklungen der Vergangenheit bestehende Preisdruck immer noch nicht an die Verbraucher weitergegeben worden:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/alfred-t-ritter-eine-30-millionen-strafe-waere-das-ende;2703868;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Alfred T. Ritter: &#039;Eine 30-Millionen-Strafe wäre das Ende&#039;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Handelsblatt: Vielen mittelständischen Lebensmittelherstellern fehlt der Finanzpuffer. Steht eine Pleitewelle bevor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter: Die Gefahr ist groß. Die Gewinnspannen im Schokoladengeschäft sind zu gering, um solche Rohstoff-Preiserhöhungen einfach wegzustecken. Gleichzeitig können wir sie nicht beliebig an den Handel weitergeben. Dort herrscht ein Oligopol fünf großer Ketten, das fast 90 Prozent des Marktes beherrscht. Und die juckt wenig, wie es uns geht.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Sie werden das aber nicht gleich erfahren. Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/198-Ende-der-AEnderung-der-Insolvenzordung-von-2010-auf-2013-verschoben.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Ende der Änderung der Insolvenzordung von 2010 auf 2013 verschoben&quot;&gt;Bundesregierung hat nämlich die vorübergehende Abschwächung der Insolvenzordnung bis Ende 2013 verlängert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA steht unterdessen die &lt;a href=&quot;http://www.zerohedge.com/article/ap-supermarket-chain-expected-file-bankruptcy&quot; title=&quot;zerohedge.com: A&amp;P Supermarket Chain Expected To File For Bankruptcy, Another Harbinger Wipe Out?&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Supermarktkette Great Atlantic &amp;amp; Pacific anscheinend bereits vor der Insolvenz&lt;/a&gt;. Wenn Sie die Ergebnisse von WalMart verstanden haben, wissen Sie, dass es denen im US-Geschäft auch nicht gut geht. Dennoch stellt WalMart einen erheblichen US-Marktfaktor dar und streicht im Ausland Gewinne ein. So lang das auch so bleibt, wird WalMart US-Konkurrenten mit niedrigen Preisen auf dem Heimatmarkt weiter unter Druck setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist, worum es geht. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Übernahmen und Verdrängung von Konkurrenten durch US-Unternehmen. Zur Not mit Geld der US-Zentralbank, zu niedrigsten Zinssätzen geliehen, sowie mit Garantien der US-Regierung.&lt;/a&gt; Und natürlich mit Ihrem Geld: Wenn Sie nur zur richtigen Limonade, der richtigen Kleidung oder dem richtigen Automobil greifen und die richtigen Einzelhandelsketten aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 11 Dec 2010 11:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Expertenmangel und Anforderungsprofile in Deutschland</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/264-Expertenmangel-und-Anforderungsprofile-in-Deutschland.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/milliardeninvestition-bayer-wird-chinesischer;2708527;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Milliardeninvestition: Bayer wird chinesischer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt: Milliardeninvestition: Bayer wird chinesischer&lt;/a&gt;&lt;blockquote&gt;Die Schuhhersteller beispielsweise legen in Europa höchstens noch die Gestaltung eines Schuhs fest - technische Entscheidungen etwa über wasserabweisende Materialien fallen längst mehrheitlich bei den Produzenten in China.&lt;/blockquote&gt;Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Dec 2010 16:15:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Heben Sie morgen Ihr Geld ab?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/263-Heben-Sie-morgen-Ihr-Geld-ab.html</link>
            <category>Bar jedes Denkens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Der Aufruf zum koordinierten Ansturm auf die Banken Europas für den 7. Dezember 2010 hat es ja bis in das eine oder andere etablierte Medium geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und? Werden Sie morgen Ihr Geld von Ihrem Konto abheben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 06 Dec 2010 19:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Treiben Sie nur nicht den Ölpreis: Russische Meteorologen prophezeihen Jahrtausendwinter 2010/2011, Westeuropa erklärt Winter im Gegenzug zur gefühlten Ansichtssache</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Pünktlich zum &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;Eingeständnis der IEA, dass das globale Ölfördermaximum für mit günstigen Techniken förderbares Öl bereits 2006 erreicht&lt;/a&gt; wurde, war auf den hiesigen Börsentickern zu lesen, dass die IEA einen geringeren Anstieg der Ölnachfrage 2011 verglichen mit 2010 prognostiziere; der eigentliche Umstand des &lt;em&gt;Peak Oil&lt;/em&gt; hingegen fand keine Erwähnung. In den USA ging man anders damit um; die Erwähnung von &lt;em&gt;Peak Oil&lt;/em&gt; wurde den Kommentatoren überlassen, während man in Leitartikeln darstellte, dass es immer noch genug Öl geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat: Der Ölpreis fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein oder zwei Tage lang. In diesem Moment ist Öl jedoch so teuer wie seit gut zwei Jahren nicht mehr: US$ 88,90. Zugleich kostet ein Euro heute knapp 1,32 US-Dollar anstatt 1,59 US-Dollar wie zu Zeiten der Öl-Spitzenpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Merkwürdigkeiten in den Medien bestehen jedenfalls fort. Mit der Ankündigung des Tempratursturzes vor Tagen wurde zugleich kundgetan, ein so kalter Winter wie im letzten Jahr sei unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich, dass russische Meteorologen anscheinend einen Jahrtausendwinter für Europa voraussagen. Da muss nun augenscheinlich stärkeres Geschütz aufgefahren werden. Das Handelsblatt wird deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;12#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (12 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Von Prognosen russischer Meterologen, Europa stehe vor einem Jahrtausendwinter, ist allerdings nichts zu halten. &quot;Das darf man nicht so ernst nehmen&quot;, sagt Klimaforscher Erich Roeckner vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Bei den Prognosen sei wohl viel Profilierungssucht im Spiel. &quot;Die Langfristprognose steckt noch in den Kinderschuhen&quot;, betont auch Martin Jonas, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). &quot;Grundsätzlich gilt deshalb für alle diese Vorhersagen: Seriös sind sie nicht.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Dann war die Prognose von letzter Woche, ein harter Winter sei unwahrscheinlich, wohl auch unseriös.&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;14#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (14 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Die noch frische Erinnerung an den vergangenen Winter ist nach Ansicht eines Psychologen ein Grund dafür, dass die Menschen derzeit mit Schaudern über einen weiteren harten Winter plaudern. Ein so genannter Jahrtausendwinter sei natürlich interessanter als ein normaler, sagt der Biopsychologe Peter Walschburger von der FU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen dieser Art sei es gar nicht so wichtig, ob das Gesagte auch stimmt - ob es etwa realistisch ist, jetzt schon einen eisigen Winter vorauszusagen. &quot;Man nimmt gerne das Wetter her, um Beziehungsaspekte auszutauschen. Statt &#039;Mir geht&#039;s nicht so gut&#039; sagt man eben &#039;Was für ein blödes Wetter&#039;.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Für den Fall, dass Sie hören, wie hart der Winter ist, wissen Sie jetzt: Der ist gar nicht so hart, wie Ihnen erzählt wird.&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;15#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (15 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Da die Winter in den vergangenen Jahren im Schnitt eher zu warm gewesen seien, erscheine uns ein eigentlich normaler Winter schnell als zu kalt. &quot;Auch der letzte Winter ist jetzt nicht wirklich aus dem Rahmen gefallen. Er war unterdurchschnittlich, aber er war kein extremer Winter&quot;, meint DWD-Experte Jonas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der Winter nun eisig wird oder mild, das wissen wir erst im März. Für den Fall, dass die Russen recht behalten und Europa unter einem fürchterlich kalten und langen Winter bibbert, hat Psychologe Walschburger einen positiven Aspekt parat: &quot;Die Frühlingsgefühle fallen dann besonders heftig aus.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Und falls &lt;em&gt;Ihnen selbst&lt;/em&gt; der Winter dann auch hart vorkommen sollte, müssen Sie einfach wissen, dass es schon schlimmere gab, Sie das nur falsch (weil relativ statt objektiv) sehen, und sein Ende um so schöner sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man davon halten? Hier wird einiger medialer Aufwand betrieben, um Sie davon abzuhalten zu glauben, Sie müssten für einen harten Winter vorsorgen, während Öl so teuer ist wie noch nie seit dem Zusammenbruch der Märkte vor gut zwei Jahren, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Ölpreis: Nicht nur abhängig von der Temperatur.&quot;&gt;China seinen Bedarf an Diesel nicht decken kann&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/245-KaisersTengelmann-empfiehlt-Lebensmittelvorrat.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Kaisers/Tengelmann empfiehlt Lebensmittelvorrat&quot;&gt;Lebensmittel knapp werden&lt;/a&gt; und auch andere &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe&quot;&gt;Lieferengpässe drohen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:50:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Geldpolitik der EZB: Nicht Fisch, nicht Fleisch, und doch so falsch wie diejenige der Fed unter Greenspan?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/261-Die-Geldpolitik-der-EZB-Nicht-Fisch,-nicht-Fleisch,-und-doch-so-falsch-wie-diejenige-der-Fed-unter-Greenspan.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Auch das wollte mal gesagt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumne-globalist/der-globalist-trichet-folgt-greenspan-auf-dem-weg-in-die-irre;2699975&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Der Globalist: Trichet folgt Greenspan auf dem Weg in die Irre&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt: Der Globalist: Trichet folgt Greenspan auf dem Weg in die Irre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 11:15:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Fast 500 Milliarden Euro Unternehmensgewinne verloren</title>
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            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Gut zu wissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt: Exportüberschüsse: Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 11:00:41 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Hans Eichel, Hans-Olaf Henkel, Oskar Lafontaine, Guido Westerwelle: Deutschland, Zahlmeister Europas?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/259-Hans-Eichel,-Hans-Olaf-Henkel,-Oskar-Lafontaine,-Guido-Westerwelle-Deutschland,-Zahlmeister-Europas.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Man fragt sich zwar, wer das Fragezeichen am Ende des Titels zu verantworten hat, aber diese Runde bei Maybrit Illner ist mehr als die Stunde wert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1199494/Deutschland,-Zahlmeister-Europas?flash=off&quot; title=&quot;ZDF.de: ZDFmediathek: Deutschland, Zahlmeister Europas? (Hans Eichel, Hans-Olaf Henkel, Oskar Lafontaine, Guido Westerwelle)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hans Eichel, Hans-Olaf Henkel, Oskar Lafontaine, Guido Westerwelle: Deutschland, Zahlmeister Europas?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch darf auch gelacht werden, wenn Valerie Haller &quot;beruhigt&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser hätte man die Kernrunde nicht auswählen können. Hans Eichel warnt vor einer eigenen Währung für Deutschland, Hans-Olaf Henkel sähe lieber zwei verschiedene Euros, Guido Westerwelle beschwört die Gemeinsamkeiten Europas und Oskar Lafontaine prangert die Verantwortungslosigkeit im Finanzsystem sowie die Umverteilung der Risiken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hervorragende Kameraführung dürfte für die eine oder andere Theorie über die wahren Hintergründe und Fähigkeiten Einzelner den Todesstoß darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 10:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Ölpreis: Nicht nur abhängig von der Temperatur.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Klar, das kalte Klima in Europa treibt die Ölpreise nach oben. Kann man auf jedem Börsenticker lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen wird in &lt;a href=&quot;http://german.china.org.cn/fokus/2010-11/22/content_21396228.htm&quot; title=&quot;German.China.org.cn: Treibstoffkrise: Chinesische Raffinerien stellen Dieselexport wegen heimischer Knappheit kurzzeitig ein&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;China zum Jahresende 2010 teilweise der Strom abgeschaltet, um die zentral geplanten Umweltschutzziele zu erreichen (andere Quellen nennen auch Engpässe bei der Versorgung der Kraftwerke). In den betroffenen Regionen greift man kurzerhand zu Dieselaggregaten und erzeugt seinen Strom selbst, so dass Diesel dort inzwischen Mangelware ist&lt;/a&gt; (und anscheinend auch der Warentransport beeinträchtigt wird; 2000 private Tankstellen haben bereits geschlossen). Das muss Sie alles nicht verwundern. Schließlich &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/241-Die-Glaubwuerdigkeitskrise-speziell-der-Zahlen-aus-den-USA-und-China.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Glaubwürdigkeitskrise speziell der Zahlen aus den USA und China&quot;&gt;streicht man in China auch schon mal Berge grün an, um das Erreichen von Umwelauflagen vorzutäuschen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie auf das wahrscheinlichste Szenario wetten. Wo zwischen Transport- und Stromversorgungs-Engpässen wird sich das System einpendeln? Wie auch immer. China wird vorübergehend vom Dieselexporteur zum Dieselimporteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;globale Ölfördermaximum für konventionelle Förderverfahren (Peak Oil) lag offiziell im Jahr 2006&lt;/a&gt;. Jetzt wächst die Wirtschaft in China schneller als die Energieversorgung bzw. die Effizienz der Energieversorgung. Eine kritische Masse des Gesamtsystems (China) prallt mit Wucht an eine systemische Grenze, in Anwesenheit eines phantastischen Geldsystems, das im Kern endlose Wachstumsmöglichkeiten postuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 22:45:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das gefälschte Weihnachtsgeschäft: Datenpunkt eines Zwischen- oder Endspurts</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/257-Das-gefaelschte-Weihnachtsgeschaeft-Datenpunkt-eines-Zwischen-oder-Endspurts.html</link>
            <category>Meinung</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/257-Das-gefaelschte-Weihnachtsgeschaeft-Datenpunkt-eines-Zwischen-oder-Endspurts.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Cyber Monday&quot;, &quot;Winter-Startverkauf&quot;, Reduzierte Markenware, Sonderrabatte und -Aktionen in Geschäften, nach eigenen Beobachtungen eher regional unterschiedliche Besucherströme in Einkaufszentren, dazu &quot;Rekorderwartungen&quot; des Einzelhandels: Wie passt das zusammen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach. Dieses Jahr wird zu Weihnachten im Durchschnitt nicht verschenkt, sondern angeschafft. Und die Innovationen der Branchen finden kaum Beachtung. So mischen sich Rabatte aufgrund von Fehlplanungen der Anbieter mit Inflationsängsten und hinausgezögerten Anschaffungsbedarfen der Konsumenten zu einer angeblichen Erfolgsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden wir wohl noch die üblichen Abverkäuf im Januar sehen. Und dann die nächsten Rabatte. Aber nur bei Waren, die noch übrig sind. Was danach kommt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsblatt, Ausgabe 26./27. November 2010, Seite 24, Interview mit Andreas Jacobs, Eigentümer, und Jürgen Steinemann, CEO des größten Schokoladenherstellers der Welt, Barry Callebaut:&lt;blockquote&gt;Steinemann: [...] Der Konsument ist preissensibel und der Einzelhändler als sein Anwalt erlaubt im Moment keine Preiserhöhungen. [...]&lt;/blockquote&gt;Es kann nicht oft genug gesagt werden: Bei vielen Produkten besteht enormer Preisdruck, der momentan &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; nicht an Sie weitergegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 10:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>IWF: Euro-Rettungsfonds reicht womöglich nicht einmal für Portugal und Spanien</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/256-IWF-Euro-Rettungsfonds-reicht-womoeglich-nicht-einmal-fuer-Portugal-und-Spanien.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/256-IWF-Euro-Rettungsfonds-reicht-womoeglich-nicht-einmal-fuer-Portugal-und-Spanien.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktwahrnehmung portugiesischer und spanischer Anleihen: Eine eigene Übersetzung von Auszügen eines &lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704526504575634913516773290.html&quot; title=&quot;WSJ.com: How Europe&#039;s Massive Rescue Fund Could Fall Short&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikels des Wall Street Journal&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ein Ökonom des Internationalen Währungsfonds bestätigte, dass unterm Strich im Eurozonen-Rettungsfonds [unter Anderem aufgrund von Verwendungsbedingungen] lediglich rund 310 Milliarden Euro von bedüftigen Staaten abgerufen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Summe könnte schnell erschöpft sein. Irland wird voraussichtlich mehr als 60 Milliarden aus dem Rettungsfonds benötigen (und zusätzlich 30 Milliarden vom IWF). Für Portugal könnten wietere 50 bis 100 Milliarden benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das ist nichts im Vergleich zum möglichen Kapitalbedarf Spaniens. Einige Schätzungen belaufen sich allein für die in den nächsten drei Jahren fällige Refinanzierung der bisherigen spanischen Verschuldung, bei einem moderat angenommenen Zinssatz, auf mehr als 300 Milliarden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Gute Nacht... denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Nov 2010 23:20:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/256-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Den jährlich veröffentlichten World Energy Outlook der &lt;a href=&quot;http://www.iea.org/&quot; title=&quot;International Energy Agency&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;International Energy Agency&lt;/a&gt; sollte man schon beachten, selbst wenn (oder: weil) ihre Prognosen speziell bezüglich Erdöl oft etwas phantastisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der World Energy Outlook 2010 ist noch nicht öffentlich verfügbar, sondern lediglich eine &lt;a href=&quot;http://www.iea.org/press/pressdetail.asp?PRESS_REL_ID=402&quot; title=&quot;IEA.org: Press Releases: 09 Nov 2010: Recent policy moves a start, but much stronger action is needed to accelerate the transformation of the global energy system, says the IEA&#039;s latest World Energy Outlook&quot; target=&quot;&lt;u&gt;blank&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;, aus der die Ergebnisse des World Energy Outlook 2010 nicht im Zusammenhang hervorgehen. Seit letzter Woche kursieren jedoch Meldungen, die IEA habe &lt;a href=&quot;htstp://de.wikipedia.org/wiki/Globales&lt;/u&gt;%C3%96lf%C3%B6rdermaximum&quot; title=&quot;Wikipedia.de: Globales Ölfördermaximum (Peak Oil)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Peak Oil&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; rückwirkend für 2006 bestätigt; leider meist ohne seriöse Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ernst zu nehmende Analyse des World Energy Outlook 2010 der IEA liefert nun &lt;a href=&quot;http://www.chrismartenson.com/blog/economy-set-starve/48474&quot; title=&quot;ChrisMartenson.com: It&#039;s Ofiicial: The Economy Is Set To Starve&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chris Martenson unter dem Titel &lt;em&gt;It&#039;s Ofiicial: The Economy Is Set To Starve&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Zugegeben, Chris Martenson ergänzt seine Analyse des WEO um Berichte wie den des britischen &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/environment/2009/nov/09/peak-oil-international-energy-agency&quot; title=&quot;The Guardian: Environment: Peak Oil: Key oil figures were distorted by US pressure, says whistleblower&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Guardian, dass die IEA auf Druck der USA die Zahlen zur erwarteten Ölproduktion schon länger beschönigt&lt;/a&gt; habe. Aber er trennt die Analyse des WEO sauber von diesen Hintergrundinformationen. Abgesehen davon passt ins Bild, dass jetzt zeitgleich berichtet wurde, die &lt;a href=&quot;http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Oelpreise-im-Rueckwaertsgang-IEA-Nachfrage-steigt-2011-weniger-stark-947236&quot; title=&quot;dpa-AFX via finanzen.net: 13.11.2010: Ölpreise im Rückwärtsgang - IEA: Nachfrage steigt 2011 weniger stark&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;IEA rechne für 2011 mit einer weniger stark steigenden Nachfrage&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall sollten Sie wissen, dass laut des für die IEA &quot;zantralen&quot; Szenarios namens &quot;New Policies&quot;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) nie wieder so viel konventionelles Öl gefördert werden wird wie im Jahr 2006,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) die maximale Ölförderung für das Jahr 2020 prognostiziert wird, allerdings unter Einbeziehung von Ölfeldern, die heute noch nicht einmal bekannt sind sowie Nutzung von teuren Fördertechnologien,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) die prognostizierte Fördermenge für die Welt nur ausreicht, wenn die Nutzung von Kohle und Öl in den OECD-Ländern erheblich zurückgeht und durch stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien, Gas und Atomkraft (in dieser Reihenfolge) kompensiert wird (IEA: &quot;Wir haben die Regierungen beim Wort genommen&quot;, siehe obige Pressemitteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Billiger wird&#039;s nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und? Erscheinen Ihnen einige Maßnahmen der Bundesregierung in neuem Licht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Nov 2010 06:46:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der robuste Euro, Europas Superstar!</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/254-Der-robuste-Euro,-Europas-Superstar!.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101123_eur-usd-intraday.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;103&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101123_eur-usd-intraday.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/252-Irland-gerettet-Euro-tot..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Irland gerettet? Euro tot.&quot;&gt;Euro bereits gestern im Nachgang der provisorischen Rettung Irlands beeindruckend gegenüber dem US-Dollar fiel&lt;/a&gt;, sehen wir heute das selbe Bild, allerdings noch verschärft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen meint Spiegel Online: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730469,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Robuster Euro: Europas Superstar trotzt dem Krisendomino&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Robuster Euro: Europas Superstar trotzt dem Krisendomino&lt;/a&gt;. Sven Böll zeichnet mit diesem Artikel wahrlich ein beeindruckendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens sei Irland, anders als Griechenland, eine gesunde Wirtschaft, die nur an zu viel Erfolg und mithin an einer Blase erkrankt sei. Das mag schon sein. Was das damit zu tun hat, wie lang wie viel Geld in das überhebelte, aufgeblasene irische Bankensystem gepumpt werden muss, bleibt unerklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens würden alle EU-Staaten Maßnahmen ergreifen, um ihre Defizite einzudämmen, und die Erholung der Konjunktur würde ihnen dabei helfen. Spannend. Die Eingrenzung staatlicher Defizite kann nun einmal nicht ohne Einbußen bei Investitionen und Konsum erfolgen, und privater Konsum stellt den Löwenanteil der Höhe von Bruttoinlandsprodukten; Stimulus-Programme der Regierungen hatten kurzfristig ebenfalls einen gewissen Anteil. Rückkopplungen sind also garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens sei das Brottoinlandsprodukt von Griechenland und Irland selbst zusammen mit Portugal zu gering, um bei einer Insolvenz dem Euro zu schaden, denn eine Insolvenz des Bundesstaates New York würde auch nicht dem US-Dollar schaden; zudem gäbe es kaum lukrative Investments auf dem Globus; und der Yuan sei keine Weltwährung. Hier gerät nun alles durcheinander. Die Insolvenz des Bundesstaates New York würde dem US-Dollar nicht schaden, &lt;em&gt;weil&lt;/em&gt; der US-Dollar die Leitwährung ist und rund um den Globus für Handel benötigt wird; lukrative Invesments mit tragbaren Risiken gibt es durchaus; und die Zeit der nationalen Leitwährungen ist definitiv vorbei, so dass sich überhaupt nicht die Frage stellt, ob der Yuan Leitwährung werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/250-Spiegel-Online-schoent-eigene-Berichterstattung-mit-der-heissen-Nadel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Spiegel Online schönt eigene Berichterstattung mit der heißen Nadel&quot;&gt;Spiegel Online schon gestern ärgerlich genug&lt;/a&gt; war, lassen wir es damit mal gut sein. Ähnlichkeiten zu &lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;&quot;&gt;Projekten ohne Geld und Struktur&lt;/a&gt; sind sicherlich reiner Zufall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Kursverfall des Euro gegenüber dem US-Dollar betrift: Sieht ein bisschen aus, als wären zu viele US-Amerikaner Short gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und: Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 21:45:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>2010: Projekte ohne Geld und Struktur</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/253-2010-Projekte-ohne-Geld-und-Struktur.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Seit Beginn der &lt;a href=&quot;http://www.gulp.de/kb/mk/arbeitsmarkt/marktklima-1044_f.html&quot; title=&quot;GULP.de: November 2010: Marktklima aktuell: Immer mehr Probleme im Projekt?&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Befragung von IT-Freiberuflern durch die Vermittlungsplattform GULP im Jahr 2006 gab es noch nie so viele ernsthafte Probleme bei der Projektdurchführung wie im Jahr 2010&lt;/a&gt;. Die diesjährige Umfrage wurde November 2010 durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes Problem: Geld. Unpünktliche Zahlungen, Senkung des Stundensatzes im laufenden Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Platz zwei rangieren organisatorische Probleme. Abbruch der Beauftragung, unklare fachliche Vorgaben, angespannte Atmosphäre und folglich unkonstruktive Zusammenarbeit mit Festangestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Stoff, aus dem...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...kaum ein gesunder Aufschwung gemacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 17:10:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Irland gerettet? Euro tot.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/252-Irland-gerettet-Euro-tot..html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101122_eur-usd-intraday.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;106&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101122_eur-usd-intraday.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Als der Eurozonen-Rettungsschirm aufgespannt wurde, dauerte es einige Zeit, bis die Kreditausfallrisiken der Eurozonen-Länder mit finanziellen Schwierigkeiten wieder in den schlechten Bereich zurückgekehrt waren, wo sie sich vor den Rettungsmaßnahmen und -Vorbereitungen befanden. Diese Zeitspanne als Erfolg zu werten ist schon sportlich: An sich hätte der Schirm länger Eindruck schinden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem vorgestern Abend &quot;die Rettung Irlands&quot; bekanntgegeben wurde, blieb die Freude hierüber rund einen halben Tag gewahrt. Die Entwicklung des Wechselkurses des Euro zum US-Dollar hätte über den Tag hinweg anders aussehen müssen, wenn Investoren an eine Nachhaltigkeit glauben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Betracht ziehen müssen wir freilich, dass dies auch gezielte Manipulationen sein könnten. George Soros hatte schließlich einst erheblichen Anteil daran, dass Großbritannien kein Mitglied der Eurozone wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 08:35:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Helfen Sie der Tagesschau</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/251-Helfen-Sie-der-Tagesschau.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die Tagesschau gefällt in letzter Zeit durch ihre selbstbewusste Haltung und gesunde Distanz zu Nachrichtenquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngstes Beispiel: In der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts23080.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: 21.11.2010 20:00: Al Kaida zu Paketbomben&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20-Uhr-Ausgabe vom 21. November 2010 verliest Jan Hofer ab 03:52 folgende Meldung&lt;/a&gt; (Hervorhebungen durch denkfaul.de):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Terrorgruppe Al Kaida hat die vereitelten Paketbomben-Anschläge &lt;em&gt;angeblich&lt;/em&gt; als Erfolg gefeiert. Das meldet ein US-Unternehmen, das extremistische Internet-Seiten auswertet. Auf einer dieser Seiten &lt;em&gt;heiße&lt;/em&gt; es, die Aktion habe nur dreitausend Euro gekostet, zwinge die westliche Welt aber zu einem Milliarden-Aufwand an neuen Sicherheitsmaßnahmen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es wird kaum möglich sein, genau herauszufinden, wie es dazu kam, dass diese Meldung so verlesen wurde. Denn eigentlich wusste es die ARD dank eines &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/inspire102.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Dritte Ausgabe der Al-Kaida-Publikation &#039;Inspire&#039;: Wie ein Hochglanzmagazin um Terroristen buhlt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berichts von Jürgen Stryjak aus Kairo&lt;/a&gt; besser (Hervorhebungen durch denkfaul.de):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;$4200&quot; - so viel hat angeblich die Aktion mit den zwei Paketbomben gekostet. [...] Statt spektakulärer Anschläge, so kündigt das Magazin an, wolle man &lt;em&gt;zukünftig kleine Attacken dieser Art&lt;/em&gt; verüben. Sie &lt;em&gt;richten sich gegen die US-Wirtschaft&lt;/em&gt; und würden &quot;den Westen einige Milliarden Dollar für neue Sicherheitsmaßnahmen kosten&quot;. [...] US-amerikanische Spezialisten &lt;em&gt;gehen bislang davon aus&lt;/em&gt;, dass auch diese &quot;Inspire&quot;-Ausgabe von der Extremistengruppe Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel produziert wurde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es ist schon ein Unterschied, ob behauptet wird, mit zwei Paketbomben Milliardenkosten verursachen zu können, oder mit vielen kleinen zukünftigen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch einen Unterschied zwischen der sicheren Zuordnung einer Autorenschaft und einer Annahme, ebenso wie es einen Unterschied zwischen Al Kaida und Dschihad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegel ist die Welt einfacher. Dort &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730301,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Terrorismus: Al-Qaida feiert vereitelte Paketbomben-Anschläge&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;steht zu lesen&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Ihre fehlgeschlagenen Anschläge mit zwei Paketbomben verkaufen die Terroristen nämlich nun als großen Erfolg und Beispiel einer neuen Strategie. Die Operation, die gerade mal 4200 Dollar (knapp 3000 Euro) gekostet habe, zwinge den Westen zu Milliardenausgaben für neue Sicherheitsmaßnahmen, so der al-Qaida-Ableger in seinem englischsprachigen Magazin &quot;Inspire&quot;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 00:05:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Spiegel Online schönt eigene Berichterstattung mit der heißen Nadel</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/250-Spiegel-Online-schoent-eigene-Berichterstattung-mit-der-heissen-Nadel.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/250-Spiegel-Online-schoent-eigene-Berichterstattung-mit-der-heissen-Nadel.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Heute scheint jemandem beim Spiegel aufgefallen zu sein, dass man übersehen hatte, dass &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Vergessen Sie Irland. Hier kommt Portugal.&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Portugal schon einmal sicherstellen möchte, als nächstes Eurozonen-Land unter den Schutzschirm zu dürfen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird der neue Artikel &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730457,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Euro-Krise: Irland-Rettung bringt Merkel in Erklärungsnot&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Euro-Krise: Irland-Rettung bringt Merkel in Erklärungsnot&lt;/a&gt; online gestellt, in dem es heißt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Seitdem mit Irland das zweite Land in der Eurozone um Hilfen ruft und möglicherweise auch noch bald Portugal folgt, hat die Politik ein Problem.&lt;/blockquote&gt;Dieses Zitat ist mit einem Verweis auf den Artikel &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,730333,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Neue Rettungsaktion: Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neue Rettungsaktion: Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland&lt;/a&gt; von gestern unterlegt. Damit wird suggeriert, dass auf Spiegel Online bereits gestern berichtet worden sei, Portugal könne als nächstes an der Reihe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nichts dergleichen trifft zu. Die einzige Erwähnung Portugals im Artikel von gestern ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Risikoaufschläge irischer, griechischer, portugiesischer und italienischer Staatsanleihen sind wieder gestiegen.&lt;/blockquote&gt;Eine Bewertung der finanziellen Situation der einzelnen Eurozonen-Staaten fehlt; kein Wunder, denn dann müsste ja auch Spanien genannt werden, das zuletzt enttäuschende Zahlen an Eurostat geliefert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch ein weiterer Aspekt allein schon des obigen Zitats enttäuscht. Es ist keineswegs so, dass die &quot;Politik ein Problem&quot; hat, &lt;em&gt;&quot;seitdem&quot;&lt;/em&gt; Irland als &quot;zweite[s] Land der Eurozone um Hilfen ruft&quot;. Vielmehr ist es so, dass bereits im Nachgang der Schaffung des Rettungsschirmes die jeweils beste Strategie der Eurozonen-Mitglieder neu zu bewerten war. Der Rettungsschirm legt nämlich nahe, rechtzeitig unter ihn zu flüchten, so lang es dort noch etwas zu verteilen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suggestive Nutzung eines Verweises ohne sonstigen Mehrwert, dazu falsche Bewertung der Situation: Was ist nur aus den Medien geworden. Und dafür soll man dann auch noch bezahlen oder Werbung ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:25:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vergessen Sie Irland. Hier kommt Portugal.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Schön, dass wir uns alle auf Irland und Testkoffer konzentrieren. Die Berichterstattung über beides verlief ja eigentümlich genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall des Koffers hat die Angst zum Glück nicht dazu geführt, dass alle Medien die Fehlinformationen übernommen haben, der Koffer habe sich an Bord eines Flugzeuges befunden. Er wäre ja auch nie an Bord eines Flugzeugs gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall Irlands stimmt nachdenklich, dass sich die Überschriften und der Tonfall zu einem bestimmten Zeitpunkt umschlugen, obwohl auf Sachebene keine inhaltliche Veränderung der Nachrichten erkennbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Meldungen der Nachrichtenagentur &lt;a href=&quot;http://www.reuters.com/article/idUKTRE6AK0QZ20101121&quot; title=&quot;Reuters.com: Portugal opposition says deficit underestimated&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reuters verfolgt, weiß auch schon, dass Portugal als nächstes an der Reihe sein wird. Dort hat die Opposition verlautbaren lassen, dass das Defizit Portugals von der Regierung in erheblichem Maße zu niedrig ausgewiesen wird: Die Neuverschuldung belaufe sich auf 9,5% statt 7,3% des Bruttoinlandprodukts und die Gesamtverschuldung auf 112% statt 82%&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht genau, wie das den Redaktionen der deutschen Massenmedien entgehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf jedoch bezweifelt werden, dass hierdurch das Vertrauen in der Eurozone wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Euozone steht damit in der Tat vor den Alternativen, entweder eine Transfergemeinschaft (vorrangig auf Kosten Deutschlands) zu werden oder aber Deutschland aus der Währungsunion zu entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>Österreichs Notfallplan für die Zuspitzung der Finanzkrise: Bankschalter sowie Geldautomaten schließen und bewachen. Und lieber mehr an sich selbst denken denn an Griechenland?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/248-OEsterreichs-Notfallplan-fuer-die-Zuspitzung-der-Finanzkrise-Bankschalter-sowie-Geldautomaten-schliessen-und-bewachen.-Und-lieber-mehr-an-sich-selbst-denken-denn-an-Griechenland.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/248-OEsterreichs-Notfallplan-fuer-die-Zuspitzung-der-Finanzkrise-Bankschalter-sowie-Geldautomaten-schliessen-und-bewachen.-Und-lieber-mehr-an-sich-selbst-denken-denn-an-Griechenland.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/564567/Regierung-arbeitet-an-GriechenlandGesetz&quot; title=&quot;DiePresse.com: Regierung arbeitet an &#039;Griechenland-Gesetz&#039;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt; In Österreich gibt es einen geheimen Notfallplan, sollte sich die Finanzkrise zuspitzen. Dies wurde erstmals [im Mai 2010] am Dienstag am Rande des Ministerrats bekannt. Im Innenministerium liegen entsprechende Aufmarschpläne der Exekutive vor. Demnach müssen die Kreditinstitute vorübergehend die Schalter schließen und die Bankomaten sperren. Das Innenministerium bestätigte der Presse die Existenz solcher Direktiven, äußerte sich aber nicht zu den Details. Schließlich sind veröffentlichte Pläne wohl nur noch halb so wirksam. Dem Vernehmen nach geht es dabei in erster Linie um den Schutz der Infrastruktur. Vom Prinzip her will man argentinische und griechische Zustände wie ein Erstürmen von Banken oder eine Massenpanik vermeiden. Die Handlungsanweisungen dafür gibt es nicht erst seit ein paar Wochen, sondern sie wurden bereits zu Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 festgelegt.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sie nicht wissen, warum: Jeder Euro auf Ihrem Konto kann vom Bankensystem geldtechnisch etwa 30 bis 60 Mal weiterverliehen werden. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/21-US-amerikanische-Banken-umgehen-seit-Jahren-Reserveeinlagen-Quote.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: US-amerikanische Banken umgehen seit Jahren Reserveeinlagen-Quote&lt;br /&gt;
&quot;&gt;US-Banken erreichen das seit 1993 auf Anregung der US-Zentralbank sogar für Girokonten, indem sie ihren Kunden zu jedem Girokonto ein Schattenkonto einrichten, für das die vom US-Kongress festgesetzte Reservequote nicht gilt.&lt;/a&gt;  Wenn Sie jedoch diesen Euro abheben und als Bargeld in Ihrer Brieftasche herumtragen, fehlt dem Bankensystem die Sicherheit für diese Summe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein halbes Jahr nach Installation des Rettungsprogramms hat Österreich bereits die Geduld mit Griechenland verloren. Associated Press berichtet am 16. November 2010:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://finance.yahoo.com/news/Austrian-FM-Bailout-to-Greece-apf-123747341.html&quot; title=&quot;Associated Press via Yahoo! Finance: Austrian FM: Bailout to Greece not certain&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Finance Minister Josef Proell says that the December tranche of Austria&#039;s contribution -- 190 million euros ($258 million) -- will only be paid out if Greece can show that it has raised the amount of money it pledged to take in through taxes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proell told reporters Tuesday that at this stage that target does not appear to have been met.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Nov 2010 12:10:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Drohende Lieferengpässe</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Endlich ist es offiziell. Warum auch immer, mal wieder steht das Handelsblatt mit der (relativ) engagierten Berichterstattung hierzulande offenbar allein da: &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/rohstoffe-konsumgueterindustrie-und-handel-fuerchten-lieferengpaesse;2693338;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Rohstoffe: Konsumgüterindustrie und Handel fürchten Lieferengpässe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rohstoffe: Konsumgüterindustrie und Handel fürchten Lieferengpässe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift erscheint angesichts des Inhalts eher vorsichtig formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich wurden über Jahrzehnte hinweg Kosten optimiert und hierzu zählen auch Transportwege und Lagerhaltungskosten. Mit gesundem Menschenverstand können Sie sich ausrechnen, was das bedeutet, wenn Lieferanten ausfallen. Und es werden Lieferanten ausfallen. Kalkulieren Sie also entweder mit der Nichtverfügbarkeit von Waren oder Preissprüngen wegen neuerdings erforderlicher erweiterter Lagerhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen Sie noch hinzu, wie sich die Einkommen und Ausgaben eines großen Teils der Bevölkerung (nicht nur) in Indien und China entwickeln werden. Was dort als Wohlstandssteigerung wahrgenommen werden wird (höhere Einkommen, höhere Lebenshaltungskosten für einen höheren Lebensstandard) wird an unserem Ende der Handelsbeziehung als reine Teuerung bei Waren wahrgnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir bereits im August schrieben: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/229-Bereiten-Sie-sich-auf-diese-Abfahrt-gut-vor-Die-Welt-hat-eine-Menge-Preisdruck-zu-verteilen.-An-Sie..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.&quot;&gt;Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Weltbank-Präsident Zoellick schlägt denkfaul.de-Weltwährungssystem vor; Nachrichtenmagazin SPIEGEL missversteht &quot;neuen Goldstandard&quot;</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-Weltbank-Praesident-Zoellick-schlaegt-denkfaul.de-Weltwaehrungssystem-vor;-Nachrichtenmagazin-SPIEGEL-missversteht-neuen-Goldstandard.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-Weltbank-Praesident-Zoellick-schlaegt-denkfaul.de-Weltwaehrungssystem-vor;-Nachrichtenmagazin-SPIEGEL-missversteht-neuen-Goldstandard.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Wie der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727789,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Währungsstreit: Weltbank-Chef fordert neuen Goldstandard&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spiegel berichtet, schlägt Weltbank-Präsident Robert Bruce Zoellick kurz vor dem anstehenden G20-Treffen ein neues Welt-Währungs-Gefüge vor&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Nach Meinung Zoellicks könnte das neue System das Bretton-Woods-Abkommen ersetzen. Ein neues Währungssystem würde &quot;vermutlich den Dollar, den Euro, den Yen, das Pfund und den Yuan umfassen und sich in Richtung Internationalisierung bewegen&quot;, erklärte der Weltbank-Chef in der &quot;Financial Times&quot;. Es sollte auch überlegt werden, den Goldpreis als internationalen Referenzwert der Markterwartungen für Inflation, Deflation und künftige Währungsbewertungen zu installieren, sagte Zoellick.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bereits im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/115-Gedankenspiel-Neue-Welt-Reservewaehrung-als-Waehrungskorb-mit-Papier-Gold-ab-September-2009.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Gedankenspiel: Neue Welt-Reservewährung als Währungskorb mit (Papier-) Gold ab September 2009?&quot;&gt;Juli 2009 sah denkfaul.de eine starke Motivation für ein System, das die Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds um Papiergold anreichert&lt;/a&gt;. Hauptvorteile des Systems: &lt;a href=&quot;http://www.londonsummit.gov.uk/en/summit-aims/summit-communique/&quot; title=&quot;The London Summit 2009: Global plan for recovery and reform: the Communiqué from the London Summit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;IWF-Sonderziehungsrechte durften im Jahr 2009 erstmals in größerem Umfang als Kreditgeld durch den IWF erschaffen werden&lt;/a&gt;. Bei einer Ausweitung solcher Rechte würden die Geschäftsbanken, die normalerwesie die Geldmenge durch ihre Kreditvergabe kontrollieren, in ihrem Kampf gegen die Deflation unterstützt. Und die Aufnahme von &quot;Papiergold&quot; (wir mutmaßten damals: Gold-Zertifikate; Zoellick schlägt nun vor: Goldpreis) in den SZR-Währungskorb würde es den &quot;innovativen&quot; Finanzsystemen ersparen, die Tatsache zu enthüllen, dass das selbe Gold durch wundersames Leasing, zukünftige Bezugsrechte und dergleichen mehr zugleich an mehreren Stellen in Bilanzen als Sicherheit oder Reserve Verwendung findet, während im selben Zug dem Wunsch unter Anderem der BRIC-Staaten Rechnung getragen würde, dem Gold wieder eine größere Bedeutung beizumessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Der Vorschlag ist perfekt, um die globale Reinflations-Blase noch stärker ausdehnen und hiermit öffentlichkeitswirksam Volkswirtschaften in Notsituationen &quot;retten&quot; (zu höherer Verschuldung bewegen) zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SPIEGEL schreibt nun im Zusammenhang mit Zoellicks Konzept von einem &lt;em&gt;neuen Goldstandard&lt;/em&gt;. Das ist irreführend. Ein Goldstandard würde die konkrete Hinterlegung eines festgelegten Anteils physischen Goldes im Verhältnis zur vergebenen Kreditgeldmenge erfordern. Hiervon kann natürlich keine Rede sein. Und machen wir uns nichts vor. Erst &lt;a href=&quot;http://business.timesonline.co.uk/tol/business/markets/united_states/article676405.ece&quot; title=&quot;The Times: Zoellick quits State Department for Goldman&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2006 wechselte Zoellick aus der US-Administration zu Goldman Sachs&lt;/a&gt;, bevor er im Sommer 2007 an die Spitze der Weltbank berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Vorschlag umgesetzt werden wird, können Sie sich gleich einen Platz für das übernächste Spektakel reservieren: Kurz nach dem Ende des Gold-Bullenmarktes (vermutlich in ein paar Jahren) dürfte die Aufnahme des Goldpreises in den Weltwährungskorb denjenigen, die dies am deutlichsten wünschten, nicht unbedingt zum Vorteil gereichen. Denn dass der Goldpreis ein Maß für Inflation sei (wie Zoellick bei der Motivation für seinen Vorschlag nahelegt) ist unwahr. Das können Sie jederzeit anhand vorliegender historischer Daten selbst überprüfen. Doch nach Zoellicks Konzept würde dann Deflation diagnostiziert werden. Das wird zu neuen, wenn auch anderen, Schwierigkeiten führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Zoellick das als ehemaliger Goldman-Sachs-Mitarbeiter nicht weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Nov 2010 13:40:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Kaisers/Tengelmann empfiehlt Lebensmittelvorrat</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/245-KaisersTengelmann-empfiehlt-Lebensmittelvorrat.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101105_kaisers_lebensmittelvorrat.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;78&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101105_kaisers_lebensmittelvorrat.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Vor dem &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Lebensmittelknappheit, Währungskrieg, Handelskrieg: Im Jahr 2010 versäumt die Welt ihre Chancen&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Hintergrund der drohenden Lebensmittelknappheit&lt;/a&gt; hatten wir bereits im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten&lt;br /&gt;
&quot;&gt;August auf das Bevorratungs-Informationsportal der Bundesregierung&lt;/a&gt; hingewiesen. Nun stellt die Supermarktkette Kaisers/Tengelmann eine (nicht ganz uneigennützige) &lt;a href=&quot;http://www.kaisers.de/Lebensmittel-mustervorrat.29.0.html&quot; title=&quot;KAISERS.de: Lebensmittel-Mustervorrat&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eigene Version&lt;/a&gt; ins Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 08:40:00 +0100</pubDate>
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    <title>Lebensmittelknappheit, Währungskrieg, Handelskrieg: Im Jahr 2010 versäumt die Welt ihre Chancen</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Chancen gibt es immer. Sie wahrzunehmen setzt voraus, den Tatsachen unerschrocken ins Auge zu blicken und die eigenen Strategien und Taktiken den Gegebenheiten anzupassen. Davon ist im Jahr 2010 auf der Welt nicht viel zu sehen. Sie, die Welt, scheint vielmehr damit beschäftigt zu sein nach und nach herausfinden zu wollen, was in den letzten Jahrzehnten überhaupt geschehen ist. Unterdessen verstreichen historische Chancen ungenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lebensmittelknappheit im Jahr 2010 wird langsam offiziell wahrgenommen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?&quot;&gt;seit einem Jahr absehbare Lebensmittelknappheit für das Jahr 2010&lt;/a&gt;, die sich im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten&quot;&gt;Spätsommer 2010 zusehends manifestiert&lt;/a&gt;, erhält nunmehr den offiziellen Status einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/environment/2010/sep/24/food-crisis-un-emergency-meeting-rome&quot; title=&quot;The Guardian: UN warned of major new food crisis at emergency meeting in Rome&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ende September 2010 traf sich die &lt;em&gt;Food and Agriculture Organisation&lt;/em&gt; der Vereinten Nationen (UN) in Rom zu einer Sondersitzung wegen der drohenden Nahrungsmittelknappheit&lt;/a&gt;. Im dazugehörigen &lt;a href=&quot;http://www.srfood.org/images/stories/pdf/otherdocuments/20102309_briefing_note_02_en.pdf&quot; title=&quot;Olivier de Schutter, United Nations Special Rapporteur on the Right to Food: Briefing Note 02 - September 2010: Food Commodities Speculation and Food Price Crises: Regulation to reduce the risks of price volatility&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Briefing unterbreitet Olivier de Schutter, &lt;em&gt;United Nations Special Rapporteur on the Right to Food&lt;/em&gt;, die folgenden Vorschläge zur Verbesserung de Situation: Regulierung des Zugangs zu und der Nutzung von Finanzinstrumenten für Lebensmittel sowie Schaffung und Organisation eines zentralen Vorrats&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, im &lt;a href=&quot;http://usda.mannlib.cornell.edu/usda/waob/wasde//2010s/2010/wasde-10-08-2010.pdf&quot; title=&quot;United States Department of Agriculture: World Agricultural Outlook Board: World Agricultural Supply and Demand Estimates (October 8, 2010)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oktober 2010, hat sogar die wohl meistbeachtete Organisation im Agrarsektor, das United States Department of Agriculture (USDA), ihre Ernteprognosen senken müssen&lt;/a&gt;. Bislang war die USDA eher dadurch aufgefallen, dass sie eine Rekordernte prognostiziert, zugleich aber einer großen Zahl landwirtschaftlicher Regionen in den USA einen desaströsen Zustand attestiert hatte. Dass die meisten Marktteilnehmer von der Senkung der USDA-Prognosen &quot;überrascht&quot; wurden, während sich zugleich in den regionalen Medien die Berichte über ungünstige Witterung und schlechte landwirtschaftliche Erträge (gesamte Nordhalbkugel), verrottete Vorräte (Asien), ratlose Landwirte und ungewöhnliche Rohstoffströme häuften, zeigt wohl, wie wenig verlässlich offizielle Zahlen und Expertenmeinungen gelegentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurden sich auch &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,715227,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Streit um Rohstoffe: Deutschland sagt Lebensmittel-Spekulanten den Kampf an&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frankreich und Deutschland bereits Anfang September 2010 einig, dass Spekulationen an den Wartenterminbörsen das größte Problem darstellen&lt;/a&gt;. Hierdurch würden die Preise für Lebensmittel so weit nach oben getrieben, dass sich ärmere Länder keine Importe leisten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt jedoch festzustellen, dass im vorliegenden Fall in Wahrheit völlig falsch (nämlich auf eine Rekordernte) spekuliert wurde und daher die Argumentation der UN, Frankreichs und Deutschlands ins Leere greift. An den Märkten für Agrarrohstoffe war seit Monaten zu beobachten, dass Marktteilnehmer bereit waren, &lt;em&gt;höhere&lt;/em&gt; Preise als die an den Börsen ermittelten zu zahlen, um &lt;em&gt;sofort&lt;/em&gt; Ware zu erhalten. Der Grund hierfür war, dass die zu hoch angesetzten Zahlen der USDA dafür sorgten, dass alle Marktteilnehmer auf ausreichende Mengen der Rohstoffe &lt;em&gt;in der Zukunft&lt;/em&gt; hofften, daher mit fallenden Preisen rechneten und sich nur &lt;em&gt;ad hoc&lt;/em&gt; mit der jeweils dringend benötigten Menge eindeckten. Allerdings waren diese benötigten Mengen aufgrund der schlechten Ernten kaum verfügbar, so dass für die Lieferungen Aufpreise bezahlt werden mussten. Hätte die USDA realistische Schätzungen veröffentlicht, wären die Preise bereits seit Monaten auch an den Börsen höher gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist rätselhaft, wie die Vereinten Nationen meinen, in einem Markt mit knappen Waren Gutes tun zu können, indem sie ihn durch den Aufbau eines zentralen Lagers zusätzlich belasten. Das würde weiteren Preisdruck mit sich bringen. Und mit welcher Art von Verwaltung wollen die Vereinten Nationen denn beschließen, welche Mengen Agrarrohstoffe wo genau hingeliefert werden, wenn wirklich der Ernstfall eintritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einmal angenommen, Spekulanten seien wirklich verantwortlich für die zurzeit hohen Rohstoffpreise. Dann stellt sich doch die Frage, woher diese Spekulanten eigentlich das Geld dafür nehmen, die Preise so hoch zu treiben, dass sich ärmere Länder keine Lebensmittelimporte mehr leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100130_dax_inf.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;72&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100130_dax_inf.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Und diese Frage führt uns direkt zurück zum Triffin-Dilemma. Der US-Dollar unterliegt als Weltreservewährung in der jetzigen Situation erheblichen Interessenskonflikten. Die USA mögen die Geldmenge immer noch weiter ausdehnen wollen, um das ohnehin Unvermeidbare weiter hinauszuzögern. Und nur für die USA selbst wäre das ja auch in Ordnung. Aber da die meisten Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden müssen, fließt die überschüssige Liquidität regelmäßig in Investitionsblasen. Das kann man allein am langfristigen DAX-Chart sehr gut sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/88-Nobelpreistraeger-Paul-Krugman,-August-2002-Wird-die-Immobilienblase-zur-Beendigung-der-Rezession-infolge-der-Dotcom-Blase-funktionieren.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Nobelpreisträger Paul Krugman, August 2002: Wird die Immobilienblase zur Beendigung der Rezession infolge der Dotcom-Blase funktionieren?&quot;&gt;Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman persönlich hat bestätigt, dass diese Investitionsblasen vorsätzlich geschaffen und also in Kauf genommen werden&lt;/a&gt;. Sind also wirklich Spekulanten der Kern des Problems, wenn derzeit steigende Rohstoffpreise zu beklagen sind? Oder ist es vielmehr ein völlig überkommenes Welt-Währungs-Gefüge, das für eine Reihe von Marktteilnehmern unfaire Rahmenbedingungen schafft? &lt;a href=&quot;http://www.dallasfed.org/news/speeches/fisher/2010/fs101019.cfm&quot; title=&quot;Federal Reserve Bank of Dallas: Richard W. Fisher: Rangers, Yankees and Federal Open Market Committee: One Game at a Time; Remarks before the New York Association for Business Economics; New York, N.Y.; October 19, 2010&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Richard W. Fisher von der US-Zentralbank-Filiale in Dallas sagte jedenfalls gestern in einer Rede, dass er in einigen Momenten voller Selbstzweifel zu glauben begonnen habe, dass die geldpolitischen Maßnahmen der US-Zentralbank womöglich völlig falsche Auswirkungen haben könnten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies zuträfe, so stellte die Maßnahme der UN lediglich eine Umverteilung dar; genau genommen eine Belastung der Steuerzahler der großen Träger-Staaten dieser UN-Idee, mit der sich diejenigen außerhalb der USA zusätzlich ins eigene Fleisch schneiden: So lange die so umverteilten Rohstoffe auch noch mit US-Dollar bezahlt werden müssen, finanzieren die nicht-US-Steuerzahler indirekt über diese Maßnahme zur Linderung des Hungers auf der Welt gleich noch eine Mischung aus Kaufkrafterhalt für den US-Dollar und importierter Teuerung für ihren Währungsraum mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernten werden 2010 für 2011 übrigens voraussichtlich auch nicht besser ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkwürdig, dass man &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; &quot;den Spekulanten&quot; nicht gleich auch noch in die Schuhe schieben will. Aber vielleicht wäre das doch zu offenkundiger Unsinn. Höhere Marktpreise bieten den Erzeugern immerhin mehr finanziellen Spielraum, um mehr auszusäen, die Ernte unter schwierigen Bedingungen zu retten, und so weiter. Erstaunlich, dass der Markt das Problem im Grunde selbst regeln würde. Jedenfalls so lang das Gesamtsystem noch organisch wachsen oder sich stabilisieren kann, und so lang alle Staaten eine gewisse Kaufkraft aufbringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Währungskrieg mit ungleichen Waffen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran, dass das &lt;a href=&quot;Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation &amp;amp; Deflation, Oktober 2009: Der Klang des Einhand-Klatschens&quot;&gt;Gesamtsystem noch organisch wachsen kann, darf allerdings berechtigter Zweifel bestehen&lt;/a&gt;. Und so ist inzwischen sogar in den etablierten Medien von einem Abwertungswettlauf der Währungen, von einem Währungskrieg die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei scheint es keine Regeln zu geben. So behauptet &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,721248,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Haushaltsdefizit: US-Notenbankchef Bernanke schlägt Alarm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ben Bernanke, Oberhaupt der angeblich unabhängigen US-Zentralbank Federal Reserve, die US-Staatsverschuldung gefährde die wirtschaftliche Zukunft der USA&lt;/a&gt;. Inzwischen ist seine Zentralbank der zweitgrößte Eigentümer von US-Staatsanleihen nach China. Hat ihn jemand gezwungen, die Anleihen zu kaufen? Oder will er den US-Dollar schwächen, weil ja der chinesische Yuan angeblich überbewertet ist? Oder arbeitet er im Auftrag der privaten Geldinstitute, die Anteilseigner der Federal Reserve sind, gegen die US-Regierung und beginnt damit, das Vertrauen zu zerstören? Nur Ihre Phantasie setzt hier Grenzen bei der Interpretation seiner Aussage. Wie auch immer: Für die USA ist es am einfachsten, einfach wieder die Geldmenge auszuweiten. Das schadet automatisch den Anderen mehr als ihnen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reibungslos funktioniert das nicht überall auf der Welt. In der Eurozone hat man mehr Anlass, sich darüber zu streiten, ob denn nun maßloses Geldausgeben oder rigide Sparsamkeit der richtige Weg sei; schließlich ist der Euro nicht die Weltreservewährung. Und so &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/kampf-um-ezb-chefstuhl-trichet-gegen-weber-es-kann-nur-einen-geben;2676161;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Kampf um EZB-Chefstuhl: Trichet gegen Weber  es kann nur einen geben&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;tragen Axel Weber und Jean-Claude Trichet ihre Uneinigkeit dezent öffentlich&lt;/a&gt; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich nur, dass, zumindest an der Systemgrenze, der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Euro dem US-Dollar schlicht unterlegen ist, weil praktisch jeder, der auf dem Weltmarkt handeln will, US-Dollar daür benötigt&lt;/a&gt;. Und so sehen wir bereits &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/starker-preisanstieg-das-leben-in-deutschland-wird-erheblich-teurer;2671377&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Starker Preisanstieg: Das Leben in Deutschland wird erheblich teurer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jetzt, im Spätsommer 2010, eine importierte Teuerung aufgrund der US-Dollar-Liquiditätsschwemme&lt;/a&gt;, nämlich auf der Grundlage der Rohstoffpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das System bereits 2008 mit großem Knall an seine Grenze gestoßen ist, wird das derzeitige angebliche Wachstum bestenfalls den selben Effekt zeitigen. Allerdings mit Einschränkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Handelskrieg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird neu umverteilt. Nicht alle Teilnehmer müssen dem ungleichen Spiel weiter tatenlos zusehen. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/206-Verdopplung-der-Teuerungsrate-Inflation-Der-Internationale-Waehrungsfonds-hat-Vorschlaege-zum-Umgang-mit-der-Krise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Verdopplung der Teuerungsrate (Inflation): Der Internationale Währungsfonds hat Vorschläge zum Umgang mit der Krise&quot;&gt;Die Gesetze von Angebot und Nachfrage kann keine Zentralbank aushebeln&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so werden wir wohl weiterhin Schuldzuweisungen, Strafzölle und Exportbeschränkungen erleben, wenn sich die internationale Staatengemeinschaft nicht konstruktiv einigt. Und einige der Maßnahmen, wie beispielweise die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,723854,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Handelsbeschränkung: China kappt Exporte von Hightech-Metallen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Exportbeschränkung seltener Erden seitens China&lt;/a&gt;, werden das Kräfteverhältnis im bestehenden System empfindlich treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 19:15:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Verstehen Sie das: Einzelhandelsumsatz in Deutschland im September 2010</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/244-Verstehen-Sie-das-Einzelhandelsumsatz-in-Deutschland-im-September-2010.html</link>
            <category>Einsichten</category>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Zunächst ein Lob an den Spiegel, der nach recht kontextbefreiten Berichten in den vergangegen Wochen das angebliche Jobwunder in Deutschland einmal realistisch betrachtet hat; siehe &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,725853,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Arbeitsmarkt: Das Jobwunder, das keines ist&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Das Jobwunder, das keines ist&lt;/a&gt;. In diesem Zusammenhang vielleicht auch ein Hinweis, womöglich gar eine Selbstanzeige, in eigener Sache: Die Zeit, die für denkfaul.de investiert wird, ist &lt;em&gt;gestohlene&lt;/em&gt; Zeit. Zum Glück stehlen wir uns diese Zeit selbst. Wir erheben somit den Begriff der &lt;em&gt;Selbstanzeige&lt;/em&gt; geradezu in eine ungeahnte semantische Dimension, da wir nicht nur uns selbst anzeigen, sondern dies auch noch bezüglich eines Deliktes, das wir an uns selbst begehen. Folglich freuen wir uns, wenn Massenmedien endlich in Richtung Wahrheit vordringen, denn denkfaul.de entbehrt jeglicher wirtschaftlicher Tragfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zu den deutlich gesunkenen Einzelhandelsumsätzen in Deutschland im September 2010. Zur Erinnerung: Deutschland für sich genommen war 2009 die viertgrößte Volkswirtschaft auf unserem Planeten. Daher ist das Konsumverhalten hierzulande von recht großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit gesundem Menschverstand in den letzten Wochen in den Einkaufsmeilen unterwegs waren und/oder denkfaul.de lesen, dürften Sie eigentlich von den Zahlen nicht überrascht sein. Für Überraschung sorgt eher die Aufbereitung. Auffällig ist wie üblich das Fehlen jeglichen Kontexts, in dem die Information präsentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So titelt dpa-AFX &lt;b&gt;Einzelhandel zieht im September leicht an&lt;/b&gt; und bezieht sich hierbei auf den &lt;b&gt;schwachen Vorjahresmonat&lt;/b&gt;. Preisbereinigt soll der Umsatz im September 2010 also 0,4% über demjenigen des schwachen September 2009 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute alte Preisbereinigung. Nun kommt es darauf an, wie das Statistische Bundesamt hier vorgeht. Wird erst die Summe aller Umsätze gebildet, und dann die gemittelte Teuerungsrate angewendet? Oder werden die Summen der Umsätze mit den jeweiligen Gütern um die jeweils für diese Güter ermittelte Teuerungsrate zu Grunde gelegt? Na? Wissen Sie&#039;s? Und Ihnen ist sicher aufgefallen, dass Brot teurer geworden ist, Haushaltsgeräte hingegen billiger, oder? Die unterschiedlichen Rechenwege würden folglich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachten Sie, dass der Umsatz mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren gegenüber dem schwachen September 2009 um 3,5% gesunken ist (womöglich trotz der nicht angemessen einberechneten Teuerung). Woher kommen dann die 0,4% Steigerung? Aus den Verkäufen im Einzelhandel ohne Lebensmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt gut, oder? In Deutschland werden anscheinend wie wild Konsumgüter gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch nicht. Erinnern Sie sich? Im August 2009 lief die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie aus. Ohne die Zahlen zu recherchieren sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass die Fahrzeugverkäufe im September 2009 außergewöhnlich schwach gewesen sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ohne die Abwrackprämie gäbe es die &quot;Steigerung&quot; (genau genommen: Rückkehr zur Normalität) bei den nicht-Lebensmittel-Umsätzen im September 2010 vermutlich nicht, und statt 0,4% Wachstum müsste ein Umsatzrückgang gegenüber dem schwachen September 2009 vermeldet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 11:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/244-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Ökonomen verklären Deutschland: Die Weltkonjunktur-Lokomotive</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/242-OEkonomen-verklaeren-Deutschland-Die-Weltkonjunktur-Lokomotive.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Das Handelsblatt befragte 13 Ökonomen nach ihren Einschätzungen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie der Rolle Deutschlands. Die Redakteure Holger Alich, Dorit Heß, Dirk Heilmann und Jan Mallien fassen die zusammengetragenen Meinungen so zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Weltwirtschaft ist auf einem guten Weg, und Deutschland zählt zu ihren Stützen.&lt;/blockquote&gt;Und immerhin bezeichnet der Artikel Deutschland als Konjnktur-Lokomotive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir doch einmal genauer hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Jörg Krämer, Chefvolkswirt Commerzbank&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Jörg Krämer, Chefvolkswirt Commerzbank, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chinas Wachstum erfolge nachhaltig und ohne Immobilienblase wie in den USA oder Spanien. Deutschlands Erholung basiere auf den niedrigen Lohnstückkosten, die den in Asien aktiven deutschen Unternehmen zum Vorteil gereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Krämer, es stimmt, dass Deutschland keine Konjunktur-Lokomotive ist, sondern lediglich von der Nachfrage in Wachstumsmärkten profitiert. Doch wir fragen: 1) Lässt sich die Entwicklung in China wirklich mit derjenigen in den USA oder Spanien vergleichen, um die Frage zu beantworten, ob eine Investitionsblase vorherrscht? 2) Was wäre, wenn das Wachstum in China an eine natürliche Grenze geriete? 3) Wie steht es um den Teil der deutschen Wirtschaft, der auf asiatischen Märkten &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; präsent ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;2&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung werde weltweit im Verlauf des Jahres 2011, in Deutschland gegen Ende 2011 und im Euro-Raum wahrscheinlich erst nach 2012 wieder erreicht. Wegen der in der EU vorherrschenden Sparpolitik sei auch die Gefahr einer erneuten Rezession in der EU am größten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Horn, es stimmt, dass Deutschland die wirtschaftliche Erholung nicht anführt. Aber wir fragen: 1) Wissen Sie nicht, dass die Rezession in den USA trotz der offiziellen Darstellung nie endete, und neue Probleme sich bereits deutlich abzeichnen, und das trotz der dortigen Stimulus-Programme? 2) Welche aktuellen Informationen über die Exporte Deutschlands ziehen Sie für Ihre Einschätzung heran, wenn Sie meinen, dass sich Deutschland, im Gegensatz zu seinen EU-Handelspartnern, rasch erholen wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;3&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Richard C. Koo, Chefvolkswirt Nomura Forschungsinstitut&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Richard C. Koo, Chefvolkswirt Nomura Forschungsinstitut, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA bestehe in Abhängigkeit von den Zwischenwahlen das Risiko einer erneuten Rezession. In der EU sei eine erneute Rezession sicher, wenn die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte weiter vorangetrieben werde, da sich zeitgleich auch der Privatsektor entschulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Koo, es stimmt, dass eine nominelle Erholung der Wirtschaft nicht möglich ist, wenn Schulden abgebaut werden oder abgeschrieben werden müssen und keine Neuverschuldung stattfindet; schön, dass Sie unser Geldsystem in Ihre Betrachtungen mit einbeziehen! Jedoch fragen wir: 1) Glauben Sie wirklich, dass sich Republikaner und Demokraten in den USA gegenseitig das Leben schwer machen würden; und hat die US-Zentralbank nicht genügend Spielraum, um die Märkte zu stützen? 2) Glauben Sie im Ernst noch daran, dass die Ausweitung der Geldmenge eine nachhaltige Wirkung zeigt, obwohl das beispielsweise in Japan seit 20 Jahren nicht funktioniert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;4&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Patrick Artus, Chefvolkswirt Natixis&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Patrick Artus, Chefvolkswirt Natixis, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Krise handle es sich um eine globale Schuldenkrise, welche die Nationen der Welt in zwei Gruppen gespalten habe. Diejenigen, in denen das Wachstum vor der Krise auf Krediten basiert habe (Osteuropa, Spanien, Irland, Portugal), würden sich langsamer erholen als diejenigen, die Überschüsse erwirtschaftet hätten (China, Deutschland). Die wahren Gewinner seien aufstrebende Nationen, die auf Überschüsse zurückgreifen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Artus, es handelt sich bei dieser Krise aus finanzieller Sicht um eine Solvenzkrise, und die Zugpferde der Erholung sind aufstrebende Nationen ohne Überschuldung. Dennoch fragen wir: 1) Warum fehlen in Ihren beispielhaften Aufzählungen die USA? 2) Glauben Sie denn gar nicht an die Wirksamkeit Liquidität bildender Maßnahmen; nicht einmal, wenn sie diejenige Nation durchführt, welche die Weltreservewährung ihr Eigen nennt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;5&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Elga Bartsch, Europa-Expertin Morgan Stanley&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Elga Bartsch, Europa-Expertin Morgan Stanley, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Wirtschafts- und Fiskalpolitik sei vorbildlich. Deutschland werde, besonders im EU-Vergleich, wirtschaftlich gut dastehen; nicht zuletzt wegen der fortschrittlichen Globalisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Frau Bartsch, Deutschland wird wohl besser dastehen als die anderen EU-Staaten. Dessenungeachtet fragen wir: 1) Das macht Deutschland noch lang nicht zu einer Lokomotive, nicht wahr? 2) Wie sieht Ihr Wirtschaftsmodell aus, wenn Sie Wachstum und Schuldenabbau nicht als Gegensätze ausschließen? 3) Was hat eine Nation, abgesehen von der Auslagerung qualifizierter Arbeitsplätze, konkret von Globalisierung, insebsondere wenn diese in den letzten Zügen liegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;6&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Michael Heise, Chefvolkswirt Allianz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Michael Heise, Chefvolkswirt Allianz, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anhaltender Konjunkturboom in Deutschland sei angesichts der notwendigen Sparmaßnahmen hierzulande und in Partnerländern nicht in Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Heise. Schön, dass Sie sich offenbar Ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;7&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Unternehmen seien durch ihre Auslandsinvesitionen in Vertrieb, Service und Produktion gut für den kommenden Aufschwung gerüstet. Deutsche Unternehmen seien zudem innovativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Driftmann, Deutschland läuft nicht an der Spitze der Erholung, sondern kann den Profiteuren der Erholung gute Angebote unterbreiten. Allerdings fragen wir: Wie profitiert Deutschland von Arbeitsplätzen, die im Ausland geschaffen werden, und Unternehmensgewinnen, die im Ausland verbleiben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;8&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Ulrich Kater, Chefvolkswirt Deka-Bank&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Ulrich Kater, Chefvolkswirt Deka-Bank, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar sei in weiten Grenzen unerheblich, weil der größte Teil der Exporte und Importe der EU-Staaten innerhalb der Eurozone stattfinde. Zudem erlaube die Qualität deutscher Waren höhere Weltmarktpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Kater, die direkten Exporte Deutschlands mit Handelspartnern außerhalb der EU spielen wegen der ausländischen Produktionsstandorte deutscher Unternehmen eine immer geringere Rolle. Doch wir fragen: Wie kann sich Deutschland erholen, wenn seine wichtigsten Handelspartner innerhalb der EU schwächeln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;9&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Thomas Mayer, Chefvolkswirt Deutsche Bank&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Thomas Mayer, Chefvolkswirt Deutsche Bank, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Euroraum werde Deutschland zur Wachstumsspitze gehören. Das Wachstum werde sich jedoch abschwächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Mayer. Kennen Sie Herrn Heise?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;10&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Pier Carlo Padoan, OECD-Chefökonom&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Pier Carlo Padoan, OECD-Chefökonom, meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland sei an sich gut für die Zeit nach der Krise gerüstet. Jedoch seien erhebliche strukturelle Veränderungen nötig, um Deutschland zukunftssicher zu machen: Weniger Regulierung, Öffnung der Dienstleistungsmärkte, bessere Bildung, vereinfachte Immigration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir möchten uns eines Kommentars lieber enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;11&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Dirk Schumacher, Deutschland-Chefvolkswirt Goldman Sachs&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Dirk Schumacher, Deutschland-Chefvolkswirt Goldman Sachs&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachstumstreiber der kommenden Jahre würden all jene Länder, in denen weder eine Immobilienblase noch private Überschuldung vorherrsche. Hierzu gehörten Schwellenländer ebenso wie Überschussländer der EU wie beispielsweise Deutschland. Nach drei Jahren werde sich das Wachstum überall auf der Welt wieder angleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Schumacher, Wirtschaft wird durch privaten Konsum getrieben, und es können diejenigen konsumieren, die Geld ausgeben können. Indes, wir haben Fragen: 1) Haben Sie nicht die Marktsättigung übersehen; gibt es in den Schwellenländern nicht einen anderen Bedarf als in Deutschland? 2) Wie sollen Staaten mit überschuldeten Konsumenten wie die USA in drei Jahren wieder so stark wachsen wie Schwellenländer, ohne dass zwischenzeitlich gute von schlechten Schulden unterschieden wurden= 3) Wie soll die Weltwirtschaft weiter wachsen, wenn die Globalisierung bereits dabei ist, sich selbst einzuholen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;12&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Marie Diron, Europa-Chefvolkswirtin Oxford Economics&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Marie Diron, Europa-Chefvolkswirtin Oxford Economics&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland werde sich schneller erholen als die Eurozone, die sich ihrerseits langsamer erholen werde als die Weltwirtschaft. Die globale Verflechtung der Nationen vereitele die Rolle einzelner Nationen als Wachstumsmotoren. Ein Rückfall in die Rezession sei möglich. Deutschland müsse den privaten Konsum sowie inländische Unternehmens-Investitionen ankurbeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Frau Diron, ein Rückfall in eine Rezession bleibt möglich. Und wir fragen: 1) Wie können Sie in Zeiten, in denen wir mehr und mehr exklusive Lieferstrukturen für wichtige, das Wachstum absichernde Rohstoffe sehen, davon reden, dass es keine einzelnen Wachstumsmotoren mehr geben könne? 2) Warum muss Deutschland als großer Exporteur (vorrangig in die EU) weitere Stimulus-Programme auflegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/oekonomen-erklaeren-deutschland-die-weltkonjunktur-lokomotive;2668735;13&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Ökonomen erklären Deutschland: Erik Berglöf, Chefvolkswirt Osteuropabank (EBRD)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Erik Berglöf, Chefvolkswirt Osteuropabank (EBRD), meint:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaft erhole sich vorrangig dank der Schwellenländer. Deutschland profitiere von deren Erholung. Es gebe geringe Risiken bezüglich der weiteren Erholung (Finanzturbulenzen, schwache EU-Staaten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Ja, Herr Berglöf, Deutschland exportiert auch in die Wachstums-Lokomotiven dieser Erholung. Und wir fragen: Warum halten Sie die Risiken für gering?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wenn Ökonomen sich artikulieren, hören Sie besser ganz genau zu. Aufgrund der globalen Strukturen ist es ein erheblicher Unterschied, ob es &lt;em&gt;Deutschland&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;deutschen Unternehmen&lt;/em&gt; gutgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Deutschland als Weltkonjunktur-Lokomotive zu bezeichnen ist schlicht unzutreffend. Deutschland ist ein Anhänger mit Beratern, Ingenieuren und Werkzeugen, den man sich gern an den eigenen Zug anhängt, wenn man genug Geld hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die meisten präsentierten Standpunkte haben mindestens eine wichtige Rahmenbedingung ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Bedenken Sie die Regeln der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/216-Prozentrechnung-fuer-Investoren-Minus-47-plus-57-macht-minus-17.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Prozentrechnung für Investoren: Minus 47 plus 57 macht minus 17&quot;&gt;Prozentrechnung für Investoren&lt;/a&gt;. Wenn die deutsche Wirtschaft 2009 um 5% geschrumpft ist und sodann in 2010 um 3,5% und in 2011 um 1,5% wächst, hat sie ihre ursprüngliche Größe &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; wieder erreicht. Schon gar nicht, wenn nebenbei die Staatsverschuldung für nicht nachhaltige Stimulus-Programme innerhalb eines Jahres verdoppelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Denken Sie gut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Oct 2010 13:55:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>DIE ZEIT setzt Zeichen und akzeptiert unser Geldsystem als Kernproblem, während die ARD ihre gebührenfinanzierten Chancen versäumt</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/240-DIE-ZEIT-setzt-Zeichen-und-akzeptiert-unser-Geldsystem-als-Kernproblem,-waehrend-die-ARD-ihre-gebuehrenfinanzierten-Chancen-versaeumt.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/240-DIE-ZEIT-setzt-Zeichen-und-akzeptiert-unser-Geldsystem-als-Kernproblem,-waehrend-die-ARD-ihre-gebuehrenfinanzierten-Chancen-versaeumt.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;DIE ZEIT identifiziert unser Geldsystem als Kernproblem&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem bemerkenswerten Artikel in &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2010/39/Wirtschaftswachstum?page=all&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DIE ZEIT schreiben Petra Pinzler und Fritz Vorholz, wenn auch unter der wenig versprechenden Überschrift &lt;em&gt;Wirtschaftswachstum: Sind das Spinner?&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (Hervorhebungen durch denkfaul.de):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ließe sich auch sagen, &lt;b&gt;Wachstumswirtschaft sei Misswirtschaft&lt;/b&gt;. Ihr zu entsagen heißt aber, eine zentrale politische Philosophie aufzugeben, die da sagt: Wachstum schafft Wohlstand und Jobs. Westliche Politiker haben das umso mehr betont, je niedriger die Wachstumsraten wurden. Ökonomen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer war das nicht so. Noch der große britische Vorkriegsökonom &lt;b&gt;John Maynard Keynes war sicher, dass in absehbarer Zeit eine »gesättigte Wirtschaft« kaum mehr wachsen würde, ohne daran zugrunde zu gehen&lt;/b&gt;. Selbst der Vater der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, Ludwig Erhard, mahnte noch, keiner solle »allein in der fortdauernden Expansion des Materiellen noch länger das Heil erblicken«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sagen so etwas nur noch wenige Ökonomen. Zu ihnen gehört Hans Christoph Binswanger aus Sankt Gallen, seines Zeichens Doktorvater des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann. Binswanger hat so gründlich wie kaum ein Zweiter untersucht, was die Wirtschaft antreibt. »Aufs Geld kommt es an«, sagt er. Es verursache beides: Wachstumszwang und Wachstumsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tatsächlich können Banken heute in fast unbegrenztem Ausmaß Geld schöpfen, indem sie ihren Kunden zusätzliche Kredite gewähren. Um die Schulden später zurückzahlen zu können, müssen die Kreditnehmer sie gewinnbringend investieren  sie müssen das Sozialprodukt steigern.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zwang kommt der Drang: Die Teilhaber der Firma erwarten möglichst viel Gewinn. Er kann auch am Aktienmarkt oder durch Immobilienspekulationen erzielt werden  Hauptsache, Wachstum. Die Herausforderung bestehe nun darin, so Binswanger, »die sich kumulierende ökonomische und ökologische Verschuldung rechtzeitig zu bremsen«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gelehrte, der für seine Ideen viele Preise gewonnen hat, will deswegen &lt;b&gt;das Bankensystem umbauen. Es soll nur noch Geld verleihen, das es schon hat&lt;/b&gt;  dann wird es schwer, die Kreditmenge zu steigern und die Wachstumsspirale immer weiter zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon aber reden die meisten Politiker nicht. Wer will schon als Totengräber des Kapitalismus gebrandmarkt werden?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großartig! Mehr davon in den etablierten Medien. Zuletzt war im Juni 2009 das &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/es-werde-geld-es-werde-krise;2386105&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt so mutig, unser Geldsystem kritisch zu betrachten&lt;/a&gt; (denkfaul.de berief sich auf das Handelsblatt in &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&lt;/a&gt;). Im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/index.php?url=archives/180-Zweitausendzehn.-Sieh-mal-an-Bank-For-Fun!-Na.-Wenigstens-das..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zweitausendzehn. Sieh mal an: Bank For Fun! Na. Wenigstens das.&quot;&gt;Januar 2010 lief dann im Deutschlandfunk die dreiteilige Sendung &lt;em&gt;Wohlstand ohne Wachstum: Perspektiven der Industriegesellschaft&lt;/em&gt;, die per heute nicht mehr online abrufbar ist&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Medien hingegen scheitern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ARD-Reportage &lt;em&gt;Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?&lt;/em&gt;: Gut recherchiert mit kleinen, aber wichtigen Irrtümern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus sehenswert, aber mit populären Irrtümern versehen: &lt;a href=&quot;http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5398260&quot; title=&quot;ARD Mediathek: Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Reportage heißt es beispielsweise, Banken hätten mit der AAA-Bewertung versehene US-Subprime-Kreditpakete in ihre Bilanzen genommen, um &lt;em&gt;zu spekulieren&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns jetzt lang darüber auseinandersetzen, was es bedeutet &lt;em&gt;zu spekulieren&lt;/em&gt;, aber Fakt ist, dass diese mit besten Bonitäts-Prädikaten versehenen Bilanzposten es den fraglichen Baken ermöglicht haben, die Geldmenge im großen Stil auszuweiten. Damit wurde zumindest vorübergehend und bei denjenigen Marktteilnehmern, bei denen das Geld ankam, Wohlstand erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich handelte es sich hierbei im Kern um eine Investitionsblase, nämlich um die US-Immobilienblase. Aber Wachstum wäre an vielen Orten bereits vorher nicht mehr möglich gewesen, hätten die Banken diese &quot;Sicherheiten&quot; nicht in ihre Bilanzen aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reportage kritisiert weiter, Banken hätten hierzulande viel mehr dieser Papiere in ihre Bilanzen aufgenommen als US-Banken. Das ist wahr. Aber es fällt schwer zu glauben, dass genau das nicht der Plan der US-Finanzwelt gewesen sein soll: Risiken gezielt ins Ausland zu verlagern. Wie gesagt: Waren diese Banken denn wirklich nicht unter Druck, ihre Kreditvergabe auszuweiten? Wie hätte denn der Aufschwung nach dem Platzen der Dotom-Blase hierzulande ausgesehen, wenn kein Geld dafür zur Verfügung gestanden hätte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reportage kritisiert in diesem Zusammenhang auch Peer Steinbrück mit seiner Äußerung, die Quelle der Krise sei ausschließlich in den USA zu suchen. Kritikwürdig hieran findet der Bericht, dass es ja im Ermessen der hiesigen Banken gelegen habe, solche Risikopositionen in ihre Bilanzen aufzunehmen. Wir können uns an dieser Stelle nur wiederholen: Banken, die keine Kredite vergeben, geraten ebenso in die Kritik. Und die Papiere waren von US-Ratingagenturen als wenig riskant zertifiziert... auf der Basis faktisch nicht haltbarer, aber damals akzeptierter statistischer Methoden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ARD-Videochat mit DGB-Vorsitzendem Michael Sommer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100922_ard-chat_dgb-sommer.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:54 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;75&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100922_ard-chat_dgb-sommer.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Zuächst einen herzlichen Dank an all jene, die mitgeholfen haben, die denkfaul.de-Frage auf Platz vier zu bringen! Leider vergebens. Gestellt wurden die Fragen auf Position eins und sechs. Den &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/sommer146.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Videochat: DGB-Chef warnt vor schwarz-gelber Gesundheitsreform&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Videochat mit Herrn Sommer finden Sie hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man noch sagen. Ein trauriges Bild. Herr Sommer hielt es nicht einmal für nötig, auf die kritische Frage, was an den Gewerkschaften noch rot sei, überhaupt inhaltlich einzugehen. Vielmehr scheint er sich in einer Situation zu wähnen, in der er solche Fragen mit Überheblichkeit abbügeln kann. Auf die Beharrlichkeit etwa einer Sandra Maischberger hofft die Zuschauerschaft ebenfalls vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Prädikat: Bedauerlich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte Damen und Herren vom Bundesrechnungshof, werte Damen und Herren vom Bund der Steuerzahler: Die öffentlich-rechtlichen Medien produzieren relevante Beiträge, die aus dem Internet verschwinden, und unverständige Beiträge, die überdauern. Es sind rare Perlen der pivatwirtschaftlichen Medien Handelsblatt und ZEIT, die den Kern unseres Problems augreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besseren Zeiten wäre das ein Grund zu behaupten, öffentlich-rechtliche Medien gehörten abgeschafft. In diesen Zeiten stimmt es eher nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es bleibt dabei. &lt;b&gt;Wenn nicht bald verstanden wird, dass das Geldsystem selbst das Problem darstellt, verschwenden wir Zeit mit der polarisierenden und konfliktträchtigen Frage nach der sozialen Umverteilung von Geld, das schon nicht mehr im System verfügbar ist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tun Sie etwas. Und denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 27 Sep 2010 20:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Glaubwürdigkeitskrise speziell der Zahlen aus den USA und China</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/241-Die-Glaubwuerdigkeitskrise-speziell-der-Zahlen-aus-den-USA-und-China.html</link>
            <category>Einsichten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    &lt;b&gt;Zahlen sind geduldig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das DESTATIS nach denkfaul.de-Bachgefühl zu den verlässlicheren Zahlenlieferanten auf diesem Globus zählen dürfte, bleibt Statistik nun einmal Statistik. Hand aufs Herz: Wie lange benötigen Sie, um herauszufinden, dass sich im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS&quot;&gt;DESTATIS-Preiskaleidoskop&lt;/a&gt; auch Kosten für eine Haushaltshilfe wiederfinden, und zu analysieren, ob die veranschlagten Kosten für diese Haushaltshilfe (in Prozent vom Monatsbudget) einer realen Haushaltshilfe entsprechen, oder vielmehr gemittelte Kosten unter Berücksichtigung der vielen Haushalte ohne Haushaltshilfe darstellen? Ganz zu schweigen von den Herausforderungen, vor denen die Anwendung on &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/199-Produktvereinfachung-als-Herausforderung-fuer-den-Verbraucherpreisindex-Hedonische-Methoden-rueckwaerts.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Produktvereinfachung als Herausforderung für den Verbraucherpreisindex: Hedonische Methoden rückwärts&quot;&gt;hedonischen Methoden in diesen Zeiten steht, in denen das Angebot an ausstattungsreduzierten Waren steigt&lt;/a&gt;. Und sie sollten &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot;&gt;hedonische Methoden nicht unterschätzen; ihre Anwendung hat bereits in der Vergangenheit zu erheblichen Verzerrungen in der öffentlichen Wahrnehmung geführt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls gilt auch hier: Ander Länder, andere Sitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;USA: Kunterbunte Zahlenketten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die USA beispielsweise bei den Investitionen ihrer Unternehmen, schlicht auf der Basis eines anderen statistischen Faktors, höheres Wachstum ausweisen als Deutschland, haben wir bereits oben gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die (für deutsche Verhältnisse unfassbare und aufgund ihrer Erhebungsmethoden gegebene) Bedeutungslosigkeit der US-Arbeitsmarktzahlen hatte denkfaul.de ebenfalls mehrfach berichtet: Im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/218-Kalifornien,-achtgroesste-Volkswirtschaft-weltweit-Arbeitsplatzverlust-50%25-hoeher-als-gedacht.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Kalifornien, achtgrößte Volkswirtschaft weltweit: Arbeitsplatzverlust 50% höher als gedacht&quot;&gt;Jahr 2009 lag der Arbeitsplatzverlust in Kalifornien real um 50% höher als statistisch ermittelt&lt;/a&gt;. Und im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/201-US-Arbeitsplatzverlust-fuer-Januar-2010-aufgrund-Einkommensteuer-auf-104.000-statt-offiziell-20.000-geschaetzt;-Rueckgang-der-Arbeitslosenquote-rein-rechnerisch.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: US-Arbeitsplatzverlust für Januar 2010 aufgrund Einkommensteuer auf 104.000 (statt offiziell 20.000) geschätzt; Rückgang der Arbeitslosenquote rein rechnerisch&quot;&gt;Januar 2010 wich die ermittelte Änderung bei der US-Arbeitslosigkeit um Faktor fünf von der Realität ab&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun meldet sich die Kolumne &lt;em&gt;Das Kapital&lt;/em&gt; der Financial Times Deutschland mit einem bissigen Kommentar:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:das-kapital-wer-us-daten-glaubt-wird-selig/50155298.html&quot; title=&quot;FTD.de: Das Kapital: Wer US-Daten glaubt, wird selig&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Wer US-Daten glaubt, wird selig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gewinnausweis der US-Unternehmen und die Produktivitätszahlen des US-Arbeitsministeriums passen hinten und vorne nicht zusammen. Kein Wunder, denn über den Weg zu trauen ist keinem dieser Zahlenwerke.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;China: Aufforstung aus dem Farbtopf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asia Times Online zitiert einleitend zu ihrem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.atimes.com/atimes/China/LI14Ad01.html&quot; title=&quot;Asia Times Online: Greening China, from a paint pot&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Greening China, from a paint pot&quot;&lt;/a&gt; ein chinesisches Sprichwort: &quot;Die Berge sind hoch und der Kaiser ist weit weg.&quot; Glaubt man dem Artikel, so findet manche regionale Regierung kreative Wege, um Vorgaben aus Peking umzusetzen: Energiesparen und Reduktion von Schadstoffausstoß per Stromabschaltung und Aufforstung mit grüner Farbe (und es handelt sich nicht um Einzelfälle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewerten Sie Zahlen aus China lieber mit gesundem Menschenverstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die aus Deutschland auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Sep 2010 08:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>Stimmen Sie JETZT für eine wirklich unangenehme Frage an den DGB-Vorsitzenden Michael Sommer... und an Journalisten</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/239-Stimmen-Sie-JETZT-fuer-eine-wirklich-unangenehme-Frage-an-den-DGB-Vorsitzenden-Michael-Sommer...-und-an-Journalisten.html</link>
            <category>In eigener Sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Der DGB-Vorsitzende &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/zumchat100.html&quot; title=&quot;tagesschau-Videochat: Michael Sommer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Michael Sommer hat, wie so viele andere Menschen auch, weder unser Geldsystem verstanden, noch schätzt er die wirtschaftliche Lage realistisch ein. Laut tagesschau.de fordert&lt;/a&gt; er:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auch in Richtung Arbeitgeber sendet er deutliche Worte und macht sich für Lohnerhöhungen stark: Jetzt sind unsere Leute mal wieder dran.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wie wir hier bei denkfaul.de nicht müde werden darzulegen, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;muss die Geldmenge in der derzeitigen Situation zwangsläufig sinken, da der allergrößte Teil des Geldes als Kreditgeld geschaffen wird&lt;/a&gt;, derzeit durch die riskante Zukunftsperspektive sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen zur Begrenzung bzw. zum Abbau ihrer Verschuldung motiviert werden&lt;/a&gt; und zudem Kredite ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist es ein Ärgernis, dass von der Verringerung der Geldmenge nur diejenigen Menschen betroffen sind, die nicht an den Quellen sitzen. Und &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/197-Umverteilung-und-Schoepfung-aus-dem-Nichts-ver.di-fordert-5%25-von-etwas-das-es-nicht-gibt.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Umverteilung und Schöpfung aus dem Nichts: ver.di fordert 5% von etwas das es nicht gibt&quot;&gt;Herr Sommer befindet sich mit seinem Irrglauben, es gebe etwas zu verteilen, auch in guter Gesellschaft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtdestotrotz ist es überfällig, dass in den Medien endlich über die Probleme des Geldsystems gesprochen wird, anstatt sinnlos Zeit darauf zu verwenden, eine populäre, aber unhaltbare Forderung zu diskutieren: Nämlich dass es in der jetzigen Situation möglich sei, der Masse der Menschen mehr Geld zu zahlen. Denn dieses Geld existiert schlicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Sommer würde sicherlich erwidern, dass es den Unternehmen doch gut ginge und sie Gewinne erwirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau darin besteht der schwerwiegende Irrtum. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/231-Populaerer-Irrtum-Wuerden-Schulden-getilgt,-waere-alles-gut.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Populärer Irrtum: Würden Schulden getilgt, wäre alles gut&quot;&gt;Wenn Unternehmen mit ihren Gewinnen ihre Schulden reduzieren, sinkt die Geldmenge, und es gibt weniger zu verteilen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Unternehmen an langfristiges Wachstum glauben und angesichts guter Gewinne zugleich ihre Verschuldung erhöhen, findet eine Ausweitung der Geldmenge statt. Aber davon kann momentan nicht die Rede sein. Aus gutem Grund. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/207-Geben-Sie-Ihr-Geld-aus!-Sparen-Sie-ein-Vermoegen-an!-Gleichzeitig!.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Geben Sie Ihr Geld aus! Sparen Sie ein Vermögen an! Gleichzeitig!&quot;&gt;Das System operiert an seiner Grenze&lt;/a&gt;. Die Erde ist rund. Indische Call Center stellen US-amerikanische Bürger ein, weil es sie billiger kommt. Die Globalisieriung hat sich selbst eingeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stimmen Sie gegen Zeitverschwendung und für eine Fokussierung auf des Pudels Kern. Geben Sie unserer Frage an Herrn Sommer Ihre Stimme. Helfen Sie mit, dass verstanden wird, wo das wahre Problem liegt, bevor es zu spät ist. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/zumchat100.html&quot; title=&quot;tagesschau-Videochat: Michael Sommer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Klicken Sie auf unsere Frage für den Chat am Mittwoch mit Michael Sommer auf http://www.tagesschau.de/zumchat100.html (&quot;Fragensteller&quot;, &quot;Herr Sommer, haben Sie das Geldsystem verstanden? Wie sollen Einkommen steigen, wenn nicht nur Vermögen, sondern gar die Geldmenge schrumpft&quot;)&lt;/a&gt;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Sep 2010 21:30:00 +0200</pubDate>
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