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<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/288-guid.html">
    <title>Geldentwertung und Geldaufwertung, Inflation und Deflation, Bananen und Hyperinflation</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/288-Geldentwertung-und-Geldaufwertung,-Inflation-und-Deflation,-Bananen-und-Hyperinflation.html</link>
    <description>
    &lt;strong&gt;Schönwetterbegriffswelten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie einen Menschen mit volkswirtschaftlichem Ausbildungshintergrund ansprechen, ist es gut möglich, dass er Ihnen sagt, dass das Wort &lt;em&gt;Inflation&lt;/em&gt; für &lt;em&gt;Teuerung&lt;/em&gt; steht und durch die &lt;em&gt;Quantitätsgleichung&lt;/em&gt; beschrieben wird: &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt; × &lt;strong&gt;V&lt;/strong&gt; = &lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt; × &lt;strong&gt;T&lt;/strong&gt;, oder anders gesagt: Das Produkt aus der Geldmenge M und ihrer Umlaufgeschwindigkeit V entspricht dem Produkt des Preisniveaus P und der Anzahl von Transaktionen (Käufen, Verkäufen) T.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.&quot;&gt;Meinung, dass &lt;em&gt;Inflation&lt;/em&gt; die &lt;em&gt;Ausweitung der Geldmenge&lt;/em&gt; bezeichnet und lediglich dem Begriff &lt;em&gt;Teuerungsrate&lt;/em&gt; das Recht zugebilligt werden darf, die &lt;em&gt;Geschwindigkeit von Preissteigerungen&lt;/em&gt; zu bezeichnen&lt;/a&gt;. Die Quantitätsgleichung selbst legt zwar nahe, &quot;in normalen Zeiten&quot; die &lt;em&gt;Inflation&lt;/em&gt; mit der &lt;em&gt;Teuerung&lt;/em&gt; gleichzusetzen. Aber das bedeutet nicht, dass diese Gleichsetzung in nicht mehr ganz so &quot;normalen Zeiten&quot; nicht wieder außer Kraft gesetzt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich befindet sich die Inflation in guter Gesellschaft. Auch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem&quot;&gt;zwischen den Begriffen &lt;em&gt;Kapital&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Vermögen&lt;/em&gt; wird oft nicht sauber unterschieden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jenseits der Quantitätsgleichung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kaum jemand in Betracht zieht ist Geldentwertung ohne Teuerung. Sie ist allerorten zu beobachten. Ob nun billigeres Fleisch unzulässig untergemengt wird oder an hochpreisigen Beratungstelefonen Menschen ohne erwartungsgerechten Erfahrungshintergrund bzw. Auffassungsgabe eingesetzt werden, und ganz gleich, ob es sich juristisch gesehen um Betrug handelt oder nicht: &lt;em&gt;Sie erhalten weniger für Ihr Geld, als Sie aufgrund Ihres Erfahrungsschatzes erwartet haben&lt;/em&gt;. Dies ist eine Form der Teuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich: Das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot;&gt;DESTATIS betrachtet Änderungen an Produkteigenschaften unter dem Schlagwort der &lt;em&gt;Innovation&lt;/em&gt; in Form hedonischer Preise&lt;/a&gt;. Betrug bleibt hierbei aber selbstverständlich unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Betrug&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Betrug gibt es genug. Zu beachten dabei: Neben den oben erwähnten, geldentwertenden Handlungen und Betrügereien gibt es auch solche mit &lt;em&gt;deflationären&lt;/em&gt; Effekten. Besonders die Schneeballsysteme sind hier zu nennen, die ausgewiesenes Vermögen schlicht vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu verstehen, dass beiderlei Effekte erst mach einiger Zeit Auswirkungen auf Preise und Wirtschaft haben. Betrügereien müssen erst aufgedeckt werden. Über schlechte Angebote muss man informiert sein um sie zu meiden; zudem beschneiden Marktentwicklungen ganzer Branchen bisweilen die Wahlmöglichkeiten der Konsumenten. Und flasch ausgewiesene Vermögen, die für den Ruhestand gedacht waren, entfalten ihre Wirkung ebenfalls sehr spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bananen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zurzeit im Zusammenhang mit Zypern geschieht, spottet ja jeder Beschreibung. Einer der wichtigsten Finanzminister der Eurozone, Wolfgang Schäuble, meint, er sei nicht für die (zweifelsfrei ebenso absurde wie rechtswidrige) Regelung mitverantwortlich, derzufolge von allen zyprischen Bamnkguthaben ein gewisser Prozentsatz einbehalten werden solle. Die EZB möchte das aber auch nicht vorgeschlagen haben. Es ist wohl auch schlicht vergessen worden, dass Menschen auch dann Guthaben auf ihren Konten haben, wenn sie einen kleinen Kredit in Anspruch genommen haben. Die werden dann gleich doppelt zur Kasse gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der deutsche Qualitätsjournalismus glänzt wieder mit Peinlichkeiten. Bei Spiegel Online tut man sich schwer, zwischen der Europäischen Union und der Eurozone oder gar der Troika zu unterscheiden, und &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/putin-zypern-zwangsabgabe-gefaehrlich-a-889431.html&quot; title=&quot;SPIEGEL Online: Zypern-Rettung: Putin vergrätzt über Zwangsabgabe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schreibt munter, &quot;die EU&quot; habe die Zwangsabgabe in Zypern beschlossen&lt;/a&gt;. Im Handelsblatt darf &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-zu-zypern-eine-etwas-andere-rettung-/7939078.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: KOMMENTAR ZU ZYPERN: Eine etwas andere Rettung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruth Berschens (neben anderen Dingen, die uns erschauern lassen) schreiben, dass &quot;in Zypern die EU nun vor[führt], wie man eigene gesetzliche Vorschriften ganz legal umgeht&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht erklärlich, wie jemand noch die Auffassung vertreten kann, die Krisenbewältigung in der Eurozone (und, seien wir mal nicht engstirnig, der EU) folge einem Konzept. Es sieht vielmehr danach aus, dass das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bananenprinzip&quot; title=&quot;de.wikipedia.org: Bananenprinzip&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bananen-Prinzip&lt;/a&gt; nach seiner erfolgreichen Erprobung in der WIrtschaft konsequent in der Politik umgesetzt wird: &lt;em&gt;Die politische Entscheidung reift bei den Bürgern&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur die Verletzung der Einlagensicherungs-Obergrenze, die hier zu Vertrauensverlust führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vertrauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit schlagen wir den Bogen zurück dur Volkswirtschaft und ihren Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quantitätsgleichung sagt nichts über Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Menschen, die Preise festlegen und zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Hyperinflation ist ohne Vertrauensverlust nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2013-03-18T09:00:00Z</dc:date>
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    <title>Bis zur brüderlichen Sonne, und noch viel weiter!</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/287-Bis-zur-bruederlichen-Sonne,-und-noch-viel-weiter!.html</link>
    <description>
    Was soll man noch sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird immer noch diskutiert, ob denn Griechenland ein Problem darstelle, und Japan und die USA (und gelegfentlich auch Großbritannien) sollten doch zuerst ihre eigenen Schulden betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollten doch diejenigen, die das behaupten, erst einmal die unterschiedlichen Strickmuster der jeweiligen Schuldenstrukturen untersuchen, bevor sie sich zu solchen Äußerungen hinreißen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war in einem Online-Videokommentar zu hören, dass zu bedenken sei, dass 600 der 730 Millionen, die an Griechenland fließen sollen, aus Zentralbank-Gewinnen stammten. Unter anderem deshalb sei jegliche Empörung unangebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach. Wenn doch nur verstanden würde, was das bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits begegnen wir hier der Illusion des mehrfach vorhandenen Kapitals. Ein gängiges Phänomen, aber nicht hilfreich. Die Bundesbank führt den größten Teil ihrer Gewinne in die deutsche Staatskasse zurück. Wenn sie also Geld direkt nach Griechenland transferiert, wird ihr Gewinn um genau diesen Betrag geschmälert, und er entlastet daher nicht mehr den Staatshaushalt Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle scheint noch ein moralisches Argument Einzug zu halten. Die Zentralbank erwirtschafte diese Gewinne mit griechischen Staatsanleihen, daher sei es richtig, dass dieses Geld Griechenland zur Verfügung gestellt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt im ersten Moment plausibel, ist aber heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits steht hier den Gewinnen auch ein Risiko gegenüber. Es wird immerhin ein Schuldenschnitt diskutiert (und da er unausweichlich ist, wird er auch kommen, aber nicht vor der Bundestagswahl, und womöglich sogar erst in einigen Jahren). Nur weil eine Zentralbank mit einer Investition heute Gewinn erwirtschaftet, heißt das noch lang nicht, dass sie morgen damit Gewinn erwirtschaftet oder alle ihre Investitionen rantabel sind. Die Zentralbanken tätigen Investitionen momentan primär zur Stützung des Systems, koste es was es wolle. Und obgleich sie damit zugleich die Rentabilität ihrer eigenen Investitionen (durch den impliziten Beitrag zum Systemerhalt) stützen, bedeutet das noch lang nicht, dass sie diese garantieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier schließt sich der Kreis zum offenbar völlig unverstandenen Thema der Unabhängigkeit der Zentralbanken (und im weiteren Sinne des privaten Bankensektors) sowie der strukturellen Beschaffenheit der Verschuldungssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Argument, mit griechischen Staatsanleihen erwirtschaftete Gewinne müssten zur Rettung Griechenlands eingesetzt werden, klingt solidarisch und wirkt moralisch unantastbar. Es ist dennoch ein Puzzleteil auf dem Weg zum Kollaps der Eurozone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn dieses Denken um sich greift, werden Marktmechanismen außer Kraft gesetzt, die man vielleicht anprangern mag, die das System aber momentan am Leben halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass die Eurozone das größte Bankensystem der Welt bildet, in dem sich jedoch zwei Drittel aller Verbindlichkeiten auf Partner innerhalb der Eurozone selbst beziehen. Rein theoretisch könnten also zwei Drittel der gesamten Verschuldung gegeneinander aufgerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das für Sie großartig klingt, dann wissen Sie nicht, wie unser Geldsystem funktioniert. Würde diese gegenseitige Aufrechnung von Schulden in der Eurozone durchgeführt, wäre eine gewaltige Implosion die Folge, ein deflationärer Schock von unvorstellbarem Ausmaß. Denn Geld in unserem Finanzsystem ist zum allergrößten Teil Giralgeld und also durch Verschuldung und deren Hebelung entstanden. Dieser Schock müsste durch Bereitstellung einer gigantischen Menge von Liquidität kompensiert werden. Das Problem hierbei: Der Erlass von Schulden entspricht dem Verzicht auf zukünftige Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen schon: Die Verschuldungssituation in der Eurozone entspricht einer Situation, in der die Eurozone von sich selbst für die Zukunft ein unrealistisches Wachstum erwartet. Halten Sie Ausschau nach der nächsten Blase? Entspannen Sie sich. Wahrscheinlich befinden Sie sich mittendrin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens wäre diese gegenseitige Aufrechnung der Schulden natürlich nur möglich, wenn die Trennung zwischen Staatshaushalt, Zentralbanken und Bankensystem bei dieser Aufrechnung missachtet würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt denken Sie von diesem Punkt aus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Mit jedem Markteingriff, mit jeder Kontrolle über den Wert oder die Handelbarkeit von Staatsanleihen, mit jedem weiteren Zusammenrücken von Staaten und Zentralbanken, mit jeder weiteren Kontrolle der Banken, mit jeder Bestrafung der Investition in Wertpapiere, mit jeder Zinssatz-Manipulation, mit jeder Etablierung von vermeintlich solidarischen aber die Marktkräfte kurzschließenden Ansätzen... wird jede dieser Trennmauern ein Stück weit überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind wir Zeugen einer schrittweisen Umgestaltung des Finanzsystems der Eurozone, mit der versucht werden soll, die Blase Stück für Stück inflationär zu kitten? Sind sich die Akteure bewusst, dass sie hierdurch langfristig eine ganz andere Webart für die Eurozone erschaffen? Liegt dies in ihrer Absicht oder handeln sie nur nach bestem eigenem Vermögen, um das jeweils schlimmste Symptom zu behandeln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Journalistenblog einer deutschen Veröffentlichung stand gestern zu lesen, die Zukunft Deutschlands liege in einer &quot;Stärkung&quot; (weiteren Deregulierung) des Dienstleistungssektors; hierdurch entstünden besser bezahlte Dienstleistungsjobs; dadurch würden Industriejobs an Attraktivität verlieren und Deutschland könne so seinen Handelsbilanzüberschuss schneller zurückfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fällt sachliche Kritik schon schwer. Aber ebenso schwer fällt es, nicht zu glauben, dass es sich hier um Propaganda handelt. Zu gut fügt sich das Puzzleteil ins Gesamtbild. Weiterer Abbau der produktiven Jobs in Deutschland, mehr kreditfinanzierter Konsum und (sozusagen: endlich!) Schaffung einer deutschlandweiten Blase: Das wäre ganu das, was den heiklen Zustand der Eurozonen-Blase ein wenig in eine Richtung verschieben würde, in der sie ein bisschen länger Bestand haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtet sich dieser Artikel gegen die Zahlung von 730 Millionen Euro an Griechenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Er richtet sich dagegen, dass behauptet wird, 600 Millionen davon kämen nicht aus der Staatskasse (das tun sie nämlich unterm Strich doch) und Gewinne mit griechsicehn Anleihen unterlägen einer besonderen Moral (das sollten sie besser nicht, wenn wir keinen Zerfall der Märkte erleben wollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon: Wenn das alles so einfach wäre, dann könnte sich Griechenland ja durch die Schafrfung einer Finanzagentur, die auf die eigenen Anleihen spekuliert, selbst sanieren. Und die wankenden Banken ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber denken Sie ruhig, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
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    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2012-12-06T09:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/286-guid.html">
    <title>Endlich Schluss mit dem wohlklimatisierten Herbst: Ben Shalom Bernanke ist wiedergewählt</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/286-Endlich-Schluss-mit-dem-wohlklimatisierten-Herbst-Ben-Shalom-Bernanke-ist-wiedergewaehlt.html</link>
    <description>
    Es ist anstrengend und ungesund, zu lang in klimatisierten Räumen zu verweilen. Dieser Herbst war ein klimatisierter Raum. Er hätte an sich heißlaufen sollen, wurde aber künstlich heruntergekühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja kaum mehr auszuhalten. Erinnern Sie sich noch an den Troika-Bericht zur Lage Griechenlands? Im September wurden die Arbeiten begonnen, hieß es. An sich hätte er bei der üblichen Arbeitsgeschwindigkeit Anfang Oktober vorliegen können. Er werde für Ende Oktober erwartet, hieß es dann. In den letzten Tagen hieß es plötzlich, er werde für Anfang November erwartet. Zwischendurch ein paar Gerüchte um bereits beschlossene neue so genannte Hilfen für Griechenland. Die sollten allerdings auf ein Treuhandkonto ausgezahlt werden und nur so hoch sein wie die anstehenden Zinszahlungen. Welch ein Hohn, hier von Hilfen für Griechenland zu sprechen. Aber anscheinend ist bereits eine Gewöhnung diesbezüglich eingetreten. Und das Dementi aus Deutschland zum Thema hätte an sich dazu führen können, dass eine Diskussion aufflammt. Doch weit gefehlt: Die von der Klimaanlage gelieferte Luft enthielt wohl zu wenig Sauerstoff für eine Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenruf vom IWF, pardon, von Frau Lagarde: Die spanischen Banken würden gar nicht so viel Hilfe benötigen wie jeder befürchte. Dies sagte dieselbe Frau Lagarde, die sich bei einer Pressekonferenz der Eurogruppe am 8. Oktober angesichts einer unerwarteten Frage nicht nur leicht im Ton vergriff, sondern auch gar nicht wusste, dass ihr IWF kurz zuvor ein Papier veröffentlicht hatte, das die Treffsicherheit der Wachstumsprognosen anzweifelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wovon hängt der Kapitalbedarf der spanischen Banken ab? Davon, wie viele Kredite wirklich faul werden. Und dies wiederum hängt davon ab, ob Mieter ihre Miete zahlen, Urlauber einen Urlaub buchen, Kreditnehmer ihre Rate bedienen. Anders gesagt, von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Frau Lagarde, für Ihre unterhaltsame Wortmeldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Zentralbank hat ja unterdessen kundgetan, dass sie auch weiterhin massive Liquidität bereitstellen wird. Hierzu ist sie auch auf die US-Zentralbank Federal Reserve angewiesen, so ist das weltweite Finanzsystem nun einmal aufgebaut. Übrigens meldet die EZB per erstem Quartal 2012 gut 16 Billionen Euro in Vermögenswerten und gut 17 Billionen in Verbindlichkeiten. Ihre Bilanzsumme weist sie zugleich mit gut 3 Billionen Euro aus. Es gibt interessante Regeln dafür, was die EZB in ihre Bilanz aufnimmt und was nicht. Irritierend auch, dass die Verbindlichkeiten die Vermögenswerte übersteigen. Aber solche Freiheiten genießt eine Zentralbank nun einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hängt alles zusammen, und zwar am Termin der US-Wahl. Sicherlich wird, wie durch einen Zufall, nun der Troika-Bericht zu Griechenland auftauchen. Denn US-Präsident Obama wird, anders als sein Widersacher,  Ben Shalom Bernanke erneut zum mächtigsten Mann der Welt, nämlich zum Chef der US-Zentralbank ernennen. Und letzterer wird unbegrenzt Liquidität bereitstellen. Auf die zählt die EZB ihrerseits, und das europäische Finanzsystem mit ihr. Ganz besonders, wenn etwas mit Griechenland schiefgehen sollte. Und wie bereits dargestellt, ist Europa sich bezüglich Griechenland noch nicht recht einig (und die Griechen selbst auch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber denken Sie ruhig, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <title>Zwei Wahrheiten über den Euro</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/285-Zwei-Wahrheiten-ueber-den-Euro.html</link>
    <description>
    Für einige Zeit sah es so aus, als hätten die etablierten Medien aufgeholt, als würden sie nicht mehr so weit hinterherhinken, als könne ihr Vokabular die Ereignisse beschreiben. Inzwischen haben die Geschehnisse die Medien ein weiteres Mal überrumpelt und es ist schwer, Sachverstand und Neutralität auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das nicht überraschend. Medien können nur mit Werbepartnern überleben und müssen die Menschen erreichen. Nüchterne Analysen sind langweilig, besonders wenn an jeder Ecke etwas Anderes zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denkfaul.de wird immer noch werbefrei betrieben und bleibt der Wahrheitsfindung verschrieben. Wenn wir Unsinn schreiben, dann nur, weil wir ihn versehentlich glauben. Diskutieren Sie mit uns, wenn Sie anderer Ansicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den folgenden zwei Wahrheiten über den Euro wird hierzulande viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Wechselkurs EUR/USD&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar korreliert seit einiger Zeit mit dem Verhältnis der Bilanzsummen der für die Währungen verantwortlichen Zentralbanken. Kleinere Änderungen erfolgen aufgrund anderer Faktoren, aber die übergeordneten Trends werden ganz offenkundig hiervon bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch nicht gut verstanden ist, ist der Grund hierfür. Eine der spannenden Fragen ist, welche Mechanismen vorher den Wechselkurs bestimmt haben, und warum sie nicht mehr bestimmend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meinen Sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Eurozone ist insolvent und illiquide&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anbeginn der Krise handelte es sich noch um eine Solvenzkrise, die unglücklicherweise mit Liquidität bekämpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eurozone hat sich die Krise inzwischen zu einer Solvenz- und Liquiditätskrise ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dadurch belegt, dass die europäische Zentralbank kürzlich die Kriterien für eintauschbare Sicherheiten noch einmal gesenkt hat. Dies würde sie auf keinen Fall tun, wenn es im Eurosystem noch genügend Sicherheiten von nennenswerter Qualität gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache hierfür hatten wir bereits dargelegt. Die Eurozone stellt das größte Bankensystem der Welt, in dem sich jedoch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/279-Die-grosse-Entschuldung-Europas-Per-fantastischem-Federstrich-von-3,1-Billionen-Euro-auf-1,1-Billionen.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die große Entschuldung Europas: Per fantastischem Federstrich von 3,1 Billionen Euro auf 1,1 Billionen&quot;&gt;zwei Drittel aller Verbindlichkeiten auf Partner innerhalb der Eurozone selbst beziehen&lt;/a&gt;. Damit sieht sie sich naturgemäß der Gefahr einer selbstbezüglichen Abwärtsspirale gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sonst noch war&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellungen darüber, dass Israel wegen der möglichen atomaren Waffen Irans atomar bewaffnete U-Boote benötigt, können wir nicht nachvollziehen. Es gibt etablierte Betrachtungsmethoden, die wir bereits dargelegt hatten, und die das Gegenteil besagen: Atomar bewaffnete U-Boote, die ihre Position ändern können, ermöglichen den Aufbau der Drohkulisse eines erfolgreichen atomaren Erstschlags, während die bloße Existenz stationärer Atomraketen (über die der Iran bestenfalls verfügt) strategisch ausschließlich zur Abwehr taugt. Das ist keine Geheimwissenschaft, sondern lässt sich schon mit gesundem Menschenverstand nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück hat das peinliche Geschwätz über Euro-Rettungsmaßnahmen Chinas nachgelassen. Monatelang haben uns desinformierte Eurokraten mit den etablierten Medien als Sprachrohr damit belästigt. Gelegentlich liest man jetzt, dass die Chinesen in Europa Firmen oder andere Werte erwerben. Das ist klüger als in die ständig geänderten, teilweise immer noch nicht existierenden, unterfinanzierten und mit zu wenig Sachverstand aufgesetzten Rettungsmechanismen zu investieren, die die Eurozone sich als Kompromiss im Vorbeigehen ausdenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber denken Sie ruhig, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2012-06-28T18:00:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/284-guid.html">
    <title>Kein Zweifel mehr: Griechenland und Deutschland verlassen die Eurozone</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/284-Kein-Zweifel-mehr-Griechenland-und-Deutschland-verlassen-die-Eurozone.html</link>
    <description>
    Inzwischen können keine Zweifel mehr bestehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griechenland wird die Eurozone verlassen, da, anders als die Überschriften in den hiesigen Medien nahelegen, noch überhaupt keine bedeutsame Einigung erzielt wurde. Es ist unserer Meinung nach auch nicht absehbar, dass eine solche erzielt werden kann; bei den relevanten Details sieht es eher nach dem Gegenteil aus. Es darf auch nicht übersehen werden, dass die Zeit für die Neustrukturierung der Schulden im Zusammenhang mit dem feststehenden &quot;Zahltag&quot;, dem 20. März, im Grunde bereits überschritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die spezielle Mischung aus Einstellung zur Eurozone, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und politischer Position wird Deutschland für die Zukunft erpressbar. Für angeschlagene Staaten ist es die beste Strategie, bei der Darstellung ihrer Probleme jeweils so zu untertreiben, dass ihre Hilfsbedürftigkeit nicht angezweifelt werden kann, sie jedoch bei den Sparmaßnahmen nicht wirklich zum Kern des Problems vordringen müssen. So werden die politischen Systeme nicht zu weit destabilisiert, die Machtstrukturen aufrecht erhalten und in der nächsten Runde kann leicht dargestellt werden, dass alle Auflagen erfüllt wurden und dennoch neuer Finanzierungsbedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits bekannt wurde, wird im Anschluss an die Klärung des zukünftigen Umgangs mit Griechenland zunächst Portugal zusätzliche Mittel erhalten, dessen Darstellung genau in obiges Schema passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Etablierung des ESM werden die Rettungsmaßnahmen &quot;einfacher&quot; und weniger transparent. Sobald jedoch klar werden wird, dass der ESM nicht genügend Kapital von Drittinvestoren (gern genannt: China, das in Wahrheit aus guten Gründen komplett desinteressiert ist) einsammeln kann, wird ein Ansturm auf die Ressourcen des ESM einsetzen. Da sich der ESM jeglicher Aufsicht und Kontrolle entzieht, seine Dokumentenbestände als Geheimsache gelten und er seine Entscheidungen autonom trifft, bestehen kaum Chancen, die Vergabepolitik im Zusammenhang mit den Darstellungen der Nehmerstaaten zeitnah aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund eines mit wachsender Geschwindigkeit ausblutenden ESM wird sich dann zeigen, wann die Politik die Notbremse ziehen wird. Mit großer Sicherheit wird auch hier zunächst nach kreativen Lösungen gesucht werden, sicherlich auch im Zusammenhang mit der EZB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings dürfte zu dem Zeitpunkt auch den Politikern der zweiten Reihe dämmern, dass das Finanzsystem Eurozone zwar ähnlich groß sein mag wie das Finanzsystem US-Dollar, die Statik der Eurozone jedoch Mängel aufweist. Die Tatsache, dass zwei Drittel der Eurozonen-Verschuldung einen direkten Kreislauf innerhalb der Eurozone bilden, im Zusammenhang mit dem Umstand, dass auch die so genannte Rettung der Eurozone zum erheblichen Teil aus den eigenen Reihen bewältigt werden muss, lässt eine vollständig andere Struktur erkennen als diejenige der US-Geld- und Schuldenarchitektur, ganz zu schweigen von der Hybridrolle des US-Dollar als Zahlungsmittel auf den Rohstoffmärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird es dazu kommen, dass eine klare Entscheidung zwischen der Schaffung eines riesigen, zum Zwecke der vermeintlichen Stabilisierung finanziell überreglementierten, Eurozonen-Systems einerseits und einem Aufbruch andererseits gefällt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alllein die Perspektive, dass eine Entscheidung zugunsten einer überregulierten Eurozone fallen könnte, würde zum sofortigen finanziellen Absturz der Eurozone führen, da jeder Investor mit Sachverstand und/oder eigener Interessenslage sein Geld sofort abziehen würde; zu dem Zeitpunkt dürfte auch die US-Zentralbank eine erhebliche stabilisierende Rolle in der Eurozone spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dürften die Marktmechanismen das Pendel klar in Richtung eines Ausstiegs Deutschlands aus der Eurozone, falls möglich wohl gemeinsam mit ein oder zwei anderen Eurozonen-Staaten, ausschlagen lassen. Käme es hart auf hart, würde Deutschland diesen Schritt (freilich erst, wenn er bereits richtig schmerzt) allein gehen; jedoch würden sich weitere Staaten wohl nach kurzer Zeit anschließen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Glück. Und denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-14T09:15:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/283-guid.html">
    <title>Tiefer hinab</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/283-Tiefer-hinab.html</link>
    <description>
    Durchweg schlechte Nachrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung der EZB für den unverantwortlichen Schritt, den Leitzins bei 1% zu belassen, steht zwar noch aus. Aber das ändert nichts daran, dass dadurch eine umfangreiche Rezession in der Eurozone ausgemachte Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EZB hat es freilich nicht gerade leicht. Für ein, zwei, vielleicht drei Mitglieder der Eurozone wäre es angemessen zu sparen und zu konsolidieren. Für eine Reihe anderer Mitglieder wäre es leichter, sich nicht kaputtsparen zu müssen. Und schließlich gibt es vermutlich einige Mitgliedsstaaten, die theoretisch die Wahl hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und all diese sollen mit einer einzigen Währung und diesem Zinsentscheid glücklich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden sie aber nicht. Dieser falsche Zinsentscheid belastet die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone und hierdurch die Verschuldung der Mitgliedsstaaten, die allesamt eine wirtschaftliche Erholung gut gebrauchen könnten. Interessanterweise wird die indirekte Unterstützung der EZB für Staatsanleihen vermittels des LTRO wohl ausgedehnt werden. Hierdurch wird das System zwar am Leben erhalten, sein Zustand im Kern jedoch verschlimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun Griechenland betrifft, so dämmert momentan ja erneut eine so genannte Rettung durch Einigung und Verbleib in der Eurozone am Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine solche Lösung begrüßt, müsste schon passend investiert sein. Denn nach dieser Runde wird Griechenland keineswegs &lt;em&gt;gerettet&lt;/em&gt; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nur eine Weile dauern, bis das auffällt. Insofern wird hier vielleicht darauf gewettet, dass die nächsten Problemrunden mit Griechenland über den ESF abgewickelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird aber nur dann möglich sein, wenn Griechenland seine strukturellen Probleme beseitigt. Davon ist nicht auszugehen; es werden bestenfalls einzelne Auswüchse dieser Probleme behandelt, wobei voraussichtlich massive Ungerechtigkeiten geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Strich bleibt es also dabei: Die wahren Probleme werden nicht angepackt. Unter dem Teppich, im Keller und wo sie sonst noch ihr Dasein fristen, werden sie wachsen und bald mächtiger, mitunter im neuen Gewand, zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie, was Sie wollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-09T14:00:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/282-guid.html">
    <title>2012: Einfach nur widerlich?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/282-2012-Einfach-nur-widerlich.html</link>
    <description>
    Schon ein Monat ist unser neues Jahr 2012 alt. Bislang gibt es ja wenig Anlass zur Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Griechenland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder weiß, dass Griechenland insolvent ist und mit Liquiditätsspritzen aufgepäppelt wird. Das derzeitige Schauspiel ist unwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich könnte man in einem totalitären System die Einführung einer Drachme innerhalb der Eurozone simulieren. Dazu müssten sämtliche Preise, Einkommen, Vermögen und Schulden mit einem Schlag fair bezüglich ihres Euro-Wertes gesenkt werden. Die Betonung liegt auf &lt;em&gt;fair&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;mit einem Schlag&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zurzeit stattfindet ist etwas ganz anderes, und insbesondere Preise und Vermögen werden überhaupt nicht mit einbezogen. Die Hoffnung dürfte sein, dass die Preise mitziehen, aber das wird dort nicht möglich sein, wo es um elementare Waren und Dienstleistungen geht. Jeder Marktteilnehmer wird versucht sein, seinen persönlichen Vorteil zu wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsozial und unfair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eurozone&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gern behauptet, die Eurozone stehe gar nicht so schlecht da, und die USA sollten sich um ihr eigenes Schuldenproblem kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das behauptet, übersieht wesentliche Aspekte des Gesamtsystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hybridrolle des US-Dollar als Weltreservewährung und erforderliche Währung für den Handel mit Rohstoffen, insbesondere Öl, stellt einen dieser wichtigen Aspekte dar. Über diesen können die USA einen erheblichen Teil der durch ihre Geldmengenausweitung verursachten Teuerung auf andere Währungsräume abwälzen (&quot;ihre Inflation exportieren&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere Aspekt ist die Struktur der Verschuldung, sowohl bezüglich Laufzeit als auch Verteilung. Was die Laufzeit betrifft, so ist der hohe Refinanzierungsbedarf schwächelnder Eurozonen-Staaten in der näheren Zukunft ja in der Presse beleuchtet worden. Betrachten wie also die Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Zentralbank ist der größte Eigentümer von US-Staatsanleihen. US-Fonds und -Bürger halten ebenfalls erhebliche Volumina. Weiterhin sind China, Japan und Großbritannien zu nennen. Die Situation in der Eurozone stellt sich hingegen völlig anders dar. Zwei Drittel der Eurozonen-Schulden bilden einen gigantischen Kreislauf zwischen Marktteilnehmern, speziell Banken, der Eurozone, bei denen unübersehbar ist, dass ihre Interessen auseinanderdriften. In einem Kreditgeldsystem sind solche Kreisläufe selbstverständlich. Der entscheidende Faktor hierbei ist jedoch, welche Wirtschaftsleistung dieser Kreditgeldmenge zugrunde liegt und welche Handlungsspielräume und Interessen die jeweiligen Marktteilnehmer haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nüchterner Betrachtung ergibt sich ganz klar, dass die US-Verschuldung überhaupt kein Problem darstellt, die Eurozonen-Verschuldung aber durchaus. Die Medien spielen bei der Verzerrung dieses Umstandes eine spezielle Rolle, weil sie zumindest in den Überschriften gern suggerieren, die USA stünden vor einer &lt;em&gt;Zahlungsunfähigkeit&lt;/em&gt;. Das ist unzutreffend. Die USA stehen vor einer problemlos erweiterbaren, &lt;em&gt;willkürlich festgelegten Verschuldungsgrenze&lt;/em&gt;, also schlimmstenfalls vor einer &lt;em&gt;Zahlungsunwilligkeit&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, wie Deutschland für sich gesehen dasteht, befindet sich die Eurozone bereits in einer Rezession. Zugleich besteht Bedarf daran, das zirkuläre System aus zum großen Teil offenbar faulen Krediten am laufen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man allerdings bestimmte grundlegende Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der neue &quot;Fiskalpakt&quot; beinhaltet keinerlei Neuerungen. Die Schmerzhaftigkeit der zugrunde liegenden Bestrafung, nämlich Bußgeldzahlungen, wird ohnehin jeden Tag weiter durch die Aufweichung von Haftungsausschlüssen verringert. Und ein Durchgriff seitens der EU wird nur Sparmaßnahmen bringen, die das Problem weiter verschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bayern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freistaat Bayern fährt offenbar eine Kampagne, seine Verschuldung in absehbarer Zeit vollständig abzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht des Finanzsystems ist diese Nachricht eine Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns in einem kreditbasierten Geldsystem. Dieses System funktioniert nur gut bei stetigem Wachstum (siehe oben bei den Ausführungen zu Griechenland). Für ein gesundes Wachstum dieses Systems muss die Menge an Kreditgeld nachhaltig wachsen. Dies ist nur möglich, wenn sich solvente Schuldner finden. Es gibt auf Länderebene wenige potenzielle Schuldner, die so solvent sind wie der Freistaat Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ausstieg aus seiner Verschuldung wirkt daher destabilisierend auf das Finanzsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jim O&#039;Neill, Ökonom bei Goldman Sachs, wird vom Handelsblatt unter der Überschrift &lt;em&gt;Starökonom: Deutschland könnte die Weltwirtschaft stabilisieren&lt;/em&gt; zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht natürlich nur vor psychologischem Hintergrund Sinn. Rein ökonomisch betrachtet ist schwer erklärlich, wie eine Exportnation die Weltwirtschaft stabilisieren soll, wenn ihre wichtigsten Handelspartner (in der Eurozone) in der Rezession stecken und ihre zweitwichtigsten Handelspartner (Schwellenländer) ihr Wachstum verlangsamen und vor erheblichen Problemen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was schlussendlich zählt ist Konsum. Ohne den macht Wirtschaftsleistung keinen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Jim O&#039;Neill wohl wirklich meint ist, dass die deutschen Konsumenten ungetrübt weiter konsumieren sollen und der deutsche Staat in der Hoffnung auf Stabilisierung seine krisenbezogene Zahlungswilligkeit aufrecht erhalten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Iran&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich stand die Iran-Problematik ja bereits für 2010 an. Das Virus STUXNET hat der Welt eine Verschnaufpause erkauft. Jetzt ist das Thema wieder auf dem Tisch. DIe &lt;em&gt;Zeitfenster&lt;/em&gt;-Rhetorik ist unübersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Frage der Dosis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer kommt es auf die Dosierung der einzelnen Wirkstoffe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sieht nicht so aus, als sei dies die richtige Medizin fpr die Eurozone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie wie immer gern, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
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    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2012-02-05T11:00:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/281-guid.html">
    <title>Mario Draghi als EZB-Präsident: Garant für ein möglichst kostspieliges Auseinanderbrechen der Eurozone</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/281-Mario-Draghi-als-EZB-Praesident-Garant-fuer-ein-moeglichst-kostspieliges-Auseinanderbrechen-der-Eurozone.html</link>
    <description>
    &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/107-Wer-hat-Angst-vor-Goldman-Sachs.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Wer hat Angst vor Goldman Sachs?&quot;&gt;Philip Murphy, US-Botschafter in Deutschland, war 25 Jahre als Investmentbanker bei Goldman Sachs&lt;/a&gt; tätig. Ob er Diplomatie perfekt beherrscht, mag man kontrovers diskutieren. Im Zusammenhang mit der Offenlegung geheimer Depeschen durch WikiLeaks kam er jedenfalls nicht auf den Gedanken, sich für die offenbar nicht ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen der USA zu entschuldigen. Vielmehr kritisierte er das mangelnde Verantwortungsbewusstsein derjenigen, die sich entschlossen hatten, die Dokumente zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäischen Zentralbank unter Jean-Claude Trichet wurde zuletzt vereinzelt vorgeworfen, sie mische sich unzulässig in die Politik ein, weil sie durch Stützkäufe für Staatsanleihen den Staaten erlaube, eine unverantwortliche Haushaltspolitik zu betreiben oder fortzuführen, die ansonsten von den Märkten abgestraft würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn von Mario Draghis EZB-Präsidentschaft dürften in Kürze ganz andere Zeiten anbrechen. Im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/gastbeitraege-wege-aus-der-euro-krise/4623380.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Politik: Gastbeiträge: Wege aus der Euro-Krise&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt-Gastkommentare &lt;em&gt;Zehn Experten weisen den Weg zur Euro-Rettung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; äußert sich auch &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/das-wachstum-foerdern/4617146.html?p4617146=all&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Serie: Wege aus der Euro-Krise: Mario Draghi: Das Wachstum fördern&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Matrio Draghi deutlich genug zu seiner Sicht auf den Euro&lt;/a&gt;. Besonders schön daran: Er erklärt, welche Politik er in Europa für angemessen hält. Sie hatten hoffentlich keine Bescheidenheit von ihm erwartet. Der Mann war Vizepräsident bei Goldman Sachs in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schauen wir doch, was er zu sagen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;[...] die Wurzeln der Probleme: fehlende Haushaltsdisziplin und geringe Wachstumsaussichten.&lt;/blockquote&gt;Da hat der Mann eindeutig Recht. Schön, dass wir hier eine Bestätigung dafür erhalten, dass es zwischen Europa und den USA Unterschiede gibt, die bestehen bleiben werden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Darüber hinaus ist es entscheidend, Preisstabilität zu bewahren: Wir werden nie von diesem Ziel abrücken.&lt;/blockquote&gt;Wir werden gleich noch sehen, wie dieses Ziel sich in das Gesamtbild einfügt.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Verpflichtung der Regierungen zur Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin in Europa muss rechtzeitig und rigoros umgesetzt werden.&lt;/blockquote&gt;Wie eigenartig. Diese Haushaltsdisziplin in diesem Moment zu fordern, bedeutet, dass die betroffenen Staaten unter dem Euro leiden.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen umfassende und glaubwürdige Programme mit einer breiten politischen Verpflichtung, die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung durch gemeinsam vereinbarte Strategien zu erhöhen, den Binnenmarkt insbesondere durch die weitere Integration und Liberalisierung des Dienstleistungssektors zu stärken und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu steigern.&lt;/blockquote&gt;Die Liberalisierung des Dienstleistungssektors ist das, was Staaten mit schrumpfender Wertschöpfung noch bleibt, um die Folgen ihrer kollabierenden wirtschaftlichen Basis eine Weile mit Jobs im Dienstleistungssektor zu kaschieren. Man kann diese Entwicklung bestens anhand der USA stiudieren.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die wichtigste Lehre, die wir aus dieser und der vorherigen Krise ziehen sollten, ist, dass unser Finanzsystem weitaus belastbarer werden muss, als es vorher war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Hier mischt sich jemand recht kräftig in politische Fragen ein und versucht, den Eurozonen-Staaten den Weg der USA nahezulegen. Doch wäre das wirklich der richtige Weg für alle Mitglieder der Währungsunion?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall wird deutlich, was die EZB tun wird: Sie wird ohne zu zögern über unkonventionelle geldpolitische Instrumente jede benötigte Liquidität bereitstellen, wo dies nötig wird. Sie wird gleichzeitig offiziell die Teuerungsrate im Auge behalten, gegen die aus dem US-Dollar-Raum importierte Teuerung jedoch völlig machtlos sein. Die Schrumpfkuren in betroffenen Staaten werden dafür sorgen, dass die Preissteigerung im Eurozonen-Mittel erträglich bleibt. Der wachsende wirtschaftliche Druck und die geforderte Liberalisierung sollen zusätzlich helfen, die Einkommen und damit auch die Preise niedrig zu halten. Die Zinssätze sollen ein Kompromiss bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes Problem: All das passt hinten und vorn nicht zu Europa und zum Zustand des Gesamtsystems. Die Versuchungen, individuelle Wege zu beschreiten, werden größer, und die Antworten aus Brüssel werden obskurer. Mitten in einem Alltag, in dem Europa an sich zusammenwachsen soll, wird jeden Tag offensichtlich, dass die Mitgliedsstaaten eigene Lösungen zu ihrem Vorteil suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland hat hierbei eine vollständig individuelle Zukunft vor sich: Mit herausragender Wirtschaftskraft und einer schrumpfenden Bevölkerung, spezifischem Rohstoffbedarf und vergleichsweise vorbildlicher Infrastruktur. In anderen Staaten stellen sich all diese Faktoren vollständig anders dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Hinsicht fällt es schwer zu argumentieren, dass Deutschland noch lang vom Euro profitieren können wird. Es fällt leichter sich vorzustellen, dass sich das Blatt in absehbarer Zeit wenden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern könnte Mario Draghis politische Unbescheidenheit im Zusammenhang mit seiner zu erwartenden Geldpolitik eine Sollbruchstelle für die Teilnahme Deutschlands an der Eurozone in ihrer heutigen Form darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber... denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2011-09-20T17:00:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/279-guid.html">
    <title>Die große Entschuldung Europas: Per fantastischem Federstrich von 3,1 Billionen Euro auf 1,1 Billionen</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/279-Die-grosse-Entschuldung-Europas-Per-fantastischem-Federstrich-von-3,1-Billionen-Euro-auf-1,1-Billionen.html</link>
    <description>
    Professor Anthony J. Evans von der &lt;a href=&quot;http://www.escpeurope.eu/&quot; title=&quot;ESCP Europe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ESCP Europe&lt;/a&gt; hat gemeinsam mit Studenten eine Idee verfolgt: Wenn ein Wirtschaftssubjekt gleichzeitig Gläubiger und Schuldner ist, könne ein entsprechender Teil der Schulden verrechnet und somit eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir für einen Moment unberücksichtigt, dass die Umsetzung der charmanten Idee von Professor Evans großen monetären Schaden anrichten würde, und schauen uns an, was auf dem Papier geschähe. Betrachtet wurden Daten der Bank für Internationalen Zahulngsausgleich, insbesondere eine nicht mehr abrufbare, vorläufige Version &lt;a href=&quot;http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qa1106.pdf&quot; title=&quot;BIS Quarterly Review, June 2011&quot; target=_blank&quot;&gt;dieses BIZ-Quartalsberichts vom Juni 2011 mit Zahlen per Ende 2010&lt;/a&gt; sowie des Internationalen Währungsfonds für die Staaten Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen Sie die beiden Diagramme auf &lt;a href=&quot;http://www.eudebtwriteoff.com/&quot; title=&quot;The Great EU Debt Write-Off&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The great EU debt write-off&lt;/a&gt; und studieren Sie den &lt;a href=&quot;http://files.me.com/anthonyjevans/674a4n&quot; title=&quot;Full Report: The Great EU Debt Write-Off (May 20, 2011)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vollständigen Bericht&lt;/a&gt;. Nach drei einfachen Schritten lassen sich die Gesamtschulden des betrachteten Sysrtems von 3,1 Billionen Euro um fast zwei Drittel reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird selbstverständlich auf keinen Fall so praktiziert werden. Der Bericht basiert auf der irreführenden Annahme, es gebe innerhalb der EU eine &lt;em&gt;Schuldenkrise&lt;/em&gt;. Der Begriff der &lt;em&gt;Schuldenkrise&lt;/em&gt; ist aber in einem &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;Geldsystem, in dem Geld ausschließlich als Schuld existiert&lt;/a&gt;, wenig hilfreich; genau genommen erleben wir die Auswirkungen einer &lt;em&gt;Geldsystemkrise&lt;/em&gt;. Wenn man sich diese einfache Wahrheit vergegenwärtigt, fällt es viel leichter, den Denkfehler hinter der hier präsentierten Idee der &lt;em&gt;Entschuldung Europas&lt;/em&gt; zu erkennen: &lt;em&gt;Die zwei Billionen Euro, die Professor Evans und seine Studenten eliminieren wollen und die in einer Bilanz als Schulden auftauchen, repräsentieren in einer anderen Bilanz ein Vermögen.&lt;/em&gt; Dies ist insbesondere deshalb so, weil die herangezogene Tabelle 9D der BIZ Forderungen von &lt;em&gt;Banken in Staaten&lt;/em&gt; gegen &lt;em&gt;Staaten&lt;/em&gt; auflistet. Ein Begleichen dieser Schuld würde ebenso in der Vernichtung des vorher &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung&quot; title=&quot;wikipedia.de: Giralgeldschöpfung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;geschöpften Giralgeldes&lt;/a&gt; resultieren wie das Abbezahlen einer Hypothek auf einen Schlag, was gleichermaßen und aus gutem Grund nicht ohne Weiteres möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von der dahinterliegenden Psychologie: Einmal angenommen, Sie haben fünfzig Euro und Ihr Nachbar hat einhundert. Wenn Sie sich jetzt fünfzig Euro von Ihrem Nachbarn leihen, glaubt jeder von Ihnen beiden, dass er einhundert Euro hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Untersuchung aufschlussreich: Das Maß der Selbstbezogenheit der Europäischen Union ist ein ganz anderes als dasjenige der USA. Diese Erkenntnis kann sich bei der Beurteilung der Machbarkeit und Wahrscheinlichkeit verschiedener zukünftiger Szenarien als wertvoll erweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </description>

    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2011-09-18T20:30:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/278-guid.html">
    <title>Inflation? Deflation? Anschnallen! Jetzt.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/278-Inflation-Deflation-Anschnallen!-Jetzt..html</link>
    <description>
    &lt;b&gt;Immer wieder: Inflation oder Deflation?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage scheinen &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; nicht recht zu wissen, wie sie sich positionieren sollen. Inflation? Deflation? Wir hier bei &lt;em&gt;denkfaul.de&lt;/em&gt; wissen nicht einmal, was &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; genau damit meinen. Vermutlich wissen &lt;em&gt;die Märkte&lt;/em&gt; das auch nicht genau. Schließlich sind die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.&quot;&gt;Begriffspaare &lt;em&gt;Inflation und Preiserhöhungen&lt;/em&gt; sowie &lt;em&gt;Deflation und Preissenkungen&lt;/em&gt; seit Jahrzehnten durch eine nicht allgemein zulässige Vereinfachung untrennbar miteinander verwoben&lt;/a&gt;. Absichtlich oder versehentlich? Nicht nur der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inside_Job&quot; title=&quot;wikipedia.de: Inside Job&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kinofilm &lt;em&gt;Inside Job&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; legt nahe, dass die Lehre der Wirtschaftswissenschaften gezielt beeinflusst wurde, um bestimmte Zusammenhänge nicht klar zu Tage treten zu lassen. Wenn Sie &lt;em&gt;Inside Job&lt;/em&gt; nicht überzeugen kann und Sie der englischen Sprache mächtig sind, lesen Sie den wundervoll recherchierten Artikel &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2010/10/why-deficits-stopped-mattering.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: Why Deficits Stopped Mattering&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Why Deficits Stopped Mattering&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnell&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sie wächst, sie wächst nicht, sie wächst, sie wächst nicht...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer unzutreffender Begriff verwirrt die sogenannten Analysten und Experten: &lt;em&gt;Die US-Wirtschaft&lt;/em&gt;. Vergessen Sie das. Eine Reihe von US-Unternehmen wird von einer zurückgehenden Kaufkraft der US-Bürger nicht in bedeutendem Umfang tangiert. Seien Sie klüger als diejenigen, die immer noch einen nachhaltigen Zusammenhang zwischen US-Arbeitslosenzahlen und US-Aktienkursen sehen. Es schadet natürlich nicht, wenn Sie in Ihr Kalkül einbeziehen, dass Sie eine von der Mehrheit abweichende Meinung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland betreffend sind die unsinnigen &lt;em&gt;XL-Aufschwung&lt;/em&gt;-Schlagzeilen über die Sommerwochen hinweg glücklicherweise verschwunden. Einigen Berichten zufolge soll die deutsche Wirtschaft ja das &lt;em&gt;Vorkrisenniveau&lt;/em&gt; minimal übertroffen haben. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Unisnn. Denn um die Wirtschaftsleistung mit Werten aus der Vergangenheit zu vergleichen, wird sie um die ermittelte Teuerungsrate bereinigt. Und diese &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ermittelte Teuerungsrate ist geschönt, so dass sich ein Scheinwachstum ergibt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Aussichten sind, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, trübe; dazu unten mehr. Insofern ist die Meldung, dass der &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunkturboom-erreicht-die-konten-der-arbeitnehmer/4567762.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Tarifpolitik: Konjunkturboom erreicht die Konten der Arbeitnehmer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XL-Aufschwung nun auf den Konten der Arbeitnehmer ankomme&lt;/a&gt;, eher ambivalent zu werten. So schließt der Artikel denn auch zu Recht mit den Worten von Hagen Lesch vom Institut der deutschen Wirtschaft: &lt;em&gt;&quot;Doch während die bisherigen Zuwächse vor allem vom Konjunkturaufschwung getragen waren, könnte sich künftig zunehmend stärker der Einfluss der Fachkräfteknappheit auf die Lohnentwicklung bemerkbar machen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sicher, stabil und schön&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennen Sie die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/2-Euro-Gedenkm%C3%BCnzen#Pr.C3.A4gungen_2009&quot; title=&quot;wikipedia.de: 2-Euro-Gedenkmünzen (Prägungen 2009)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zwei-Euro-Gedenkmünze &lt;em&gt;zehn Jahre europäische Wirtschafts- und Währungsunion&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;? Melden Sie sich doch bitte bei uns, wenn Ihnen an der Gestaltung positive Symbolik auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstweilen sehen wir darin ein in eine unförmige Blase gesperrtes Strichmännchen, das unbeholfen das übermächtige Euro-Symbol hochhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Unbeholfen&lt;/em&gt; ist (bestenfalls) auch die folgende &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/ticker/Inflation-bei-2-3-Prozent-article4165741.html&quot; title=&quot;n-tv.de: Preise: Inflation bei 2,3 Prozent&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung von n-tv vom 29.08.2011: &lt;em&gt;Inflation bei 2,3 Prozent: [...] die Inflationsrate [verharrt] weiter über der kritischen Zwei-Prozent-Marke. Einen Hoffnungsschimmer für die Verbraucher gibt es allerdings. Die Benzin- und Spritpreise steigen nicht mehr so schnell wie in der Vergangenheit. Gegenüber dem Vormonat sanken sie im August sogar.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; Was für ein Hoffnungsschimmer soll das bitteschön sein, wenn &lt;em&gt;trotz&lt;/em&gt; sinkender Kraftstoffpreise die Teuerungsrate über 2% liegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern nun hat &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/ezb-ratsmitglied-nowotny-wagt-prognose-fuer-2012/4566730.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Inflationsrate: EZB-Ratsmitglied Nowotny wagt Prognose für 2012&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank, prognostiziert, dass sich die die Preisstabilität in der Eurozone im der nahen Zukunft wie von der EZB gewünscht entwickeln&lt;/a&gt; werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allem Respekt, wir haben da eine andere Meinung. Denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Politik oder Markt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wenn es nach der Politik geht, müsste die Überschrift &lt;em&gt;Politik oder Spekulanten?&lt;/em&gt; heißen. Aber das wird und wird einfach nicht wahrer; &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Wiederholung: Spekulanten treiben Rohstoffpreise NICHT&quot;&gt;Spekulanten, die sich auf die falsche Seite stellen, verlieren eine Menge Geld; ob nun bei Rohstoffen oder Staatsanleihen&lt;/a&gt;. Daher wäre es völlig ausreichend, solide fiskalpolitische Entscheidungen zu treffen, um Spekulanten von Spekulationen abzuhalten. Freilich fällt es schwerer, solide zu wirtschaften, als die Schuld auf &lt;em&gt;die Spekulanten&lt;/em&gt; zu schieben. Das war schon &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;1971 so, als Präsident Richard Nixon Spekulanten beschuldigte, den US-Dollar anzugreifen, während er verschwieg, dass die USA im bestehenden Bretton-Woods-System de facto zahlungsunfähig&lt;/a&gt; waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzulande versucht &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/buerger-haben-kein-vertrauen-mehr-in-merkels-politik/4567080.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Euro-Krise: Bürger haben kein Vertrauen mehr in Merkels Politik&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angela Merkel anscheinend, eine glaubwürdige, stabile, wenn auch umstrittene Eurozonen-Politik durchzusetzen. Die Mehrheit der Bundesbürger meint allerdings, dass das unerheblich ist&lt;/a&gt;. Das dürfte angesichts der Dimension des Themas auch richtig sein. Angela Merkel könnte höchstens eine deutsch-französische Gemeinschaftswährung beeinflussen. Die heutige Eurozone hingegen hat sich klar als loser Verbund von Staaten herausgestellt, die auf wundersame Weise alle gleichzeitig vom Euro profitieren wollen, ohne die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-nennt-italien-ein-scheissland/4567884.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Italien: Berlusconi nennt Italien ein &#039;Scheißland&#039;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Scheißland Italien&lt;/a&gt;, wo man statt &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/186-Eurozonen-Dominanzgesten-von-Bundesbank-Praesident-Axel-Weber.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Eurozonen-Dominanzgesten von Bundesbank-Präsident Axel Weber&quot;&gt;stabilitätsorientierter Zentralbanken&lt;/a&gt; eher mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Draghi&quot; title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Personal von Goldman Sachs&lt;/a&gt; liebäugelt, geht man mit fiskalpolitischer Verantwortung gleich ganz anders um: Da &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-schroepft-italiens-reiche/4495116.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Neues Sparpaket: Berlusconi schröpft Italiens Reiche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;plant man ein Sparpaket und kündigt es in Kalendwerwoche 32 an&lt;/a&gt;, während die &lt;a href=&quot;http://www.reuters.com/article/2011/08/15/ecb-bonds-idUSLDE77E0K720110815&quot; title=&quot;Reuters.com: ECB reactivates bond-buy plan with record amount [for Italy and Spain]&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Zentralbank Rekordmengen italienischer (und spanischer) Staatsanleihen kauft&lt;/a&gt;, und &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/berlusconi-streicht-sondersteuer-fuer-reiche/4553522.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Umplanung des Sparpakets: Berlusconi streicht Sondersteuer für Reiche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;widerruft Teile der Sparmaßnahme dann gleich wieder in Kalenderwoche 35&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen gewissen Charme hat das italienische Modell: Da muss nicht erst lang über die Glaubwürdigkeit von Politik diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Euro ist nicht der US-Dollar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Aufhebung der Golddeckung des US-Dollar im Außenhandel 1971&lt;/a&gt; ist der US-Dollar außer durch die Handlungsfähigkeit der USA zusätzlich durch Öl gedeckt. Bereits dieser Umstand allein ermöglicht es den USA, erheblich mehr Geld in Umlauf zu bringen, ohne die Stabilität zu gefährden, als dies für andere Währungen jemals möglich sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird der US-Dollar auch durch den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Staatlicher_B%C3%B6rsenstabilisierungsfonds&quot; title=&quot;wikipedia.de: Staatlicher Börsenstabilisierungsfonds&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Exchange Stabilization Fund&lt;/em&gt; des US-Finanzministeriums&lt;/a&gt;. Falls Sie denken, dass es den nicht gibt, weil Sie noch nie davon gehört haben, sollten Sie sich vielleicht die folgende Dokumentation ansehen, die mit einer unfassbaren Sammlung von authentischem Material aus vertrauenswürdigen Quellen aufwartet: &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2011/06/the-esf-and-its-history.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: The ESF and its History&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;The ESF and its History&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnel&lt;/a&gt; (Wenn Sie sich dafür keine 75 Minuten Zeit nehmen möchten, reicht es, das erste Video anzuschauen, in dem die Existenz und die Zielsetzung des ESF zweifelsfrei belegt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch die US-Zentralbank Federal Reserve mischt im eigenen Namen mit. Sie bietet Derivate auf US-Staatsanleihen, die von Investoren als Kreditausfallversicherungen genutzt werden können, und kann hierdurch gehebelt den Zinssatz auf US-Staatsanleihen (und damit im Umkehrschluss ihr wahrgenommenes Ausfallrisiko) manipulieren: &lt;a href=&quot;http://www.marketskeptics.com/2011/04/federal-reserve-is-selling-default-insurance-put-options-on-treasury-bonds-to-drive-down-yields.html&quot; title=&quot;marketskeptics.com: Fraud: Federal Reserve Is Selling Put Options On Treasury Bonds To Drive Down Yields&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Fraud: Federal Reserve Is Selling Put Options On Treasury Bonds To Drive Down Yields&lt;/em&gt; von Eric deCarbonnel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie zuvor anderer Meinung waren, sollte Ihnen jetzt klar geworden sein, dass der US-Dollar in einer anderen Liga spielt als der Euro, ungeachtet der hinter den beiden Währungen stehenden fast vergleichbaren Wirtschaftsleistungen. Kein Zweifel, die Eurozone lernt. Aber die Veränderungen finden zu langsam statt. Und wenn sich die bisherigen so genannten &lt;em&gt;Einigungen&lt;/em&gt; weiterhin als etwas herausstellen, dessen Detailregelungen noch lang nicht konsensfähig sind, wird die Eurozone weiterhin ihren Problemen hinterherrennen, während die USA einen Großteil der von ihnen erzeugten Teuerung in den Rest der Welt exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Elliott-Wellen und Schlagzeilen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.investor-verlag.de/dax-aufsteigendes-dreieck-eroeffnet-potential-auf-14088/113108733/&quot; title=&quot;investor-verlag.de: Wave Daily: DAX - Aufsteigendes Dreieck eröffnet Potential auf 14.088&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sven Weisenhaus hat in seinem Wave Daily diese Woche dem Dax ein zukünftiges Kursziel von 14088 Punkten&lt;/a&gt; attestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sven Weisenhaus kennt sich mit Elliott-Wellen gut aus. Bei der Interpretation von Wirtschaftsdaten können wir uns ihm hingegen eher selten anschließen. Ebenfalls diese Woche schrieb er beispielsweise in seinem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.investor-verlag.de/ueberwiegend-positive-konjunkturdaten-begruenden-juengste-kursanstiege/113108821/&quot; title=&quot;investor-verlag.de: Wave Daily: Überwiegend positive Konjunkturdaten begründen jüngste Kursanstiege&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Überwiegend positive Konjunkturdaten begründen jüngste Kursanstiege&lt;/a&gt; unter anderem: &lt;em&gt;Inflation ist (und bleibt) kein Thema&lt;/em&gt;; diese Zahlen haben wir oben bereits abweichend kommentiert. &lt;em&gt;Arbeitsmarkt in den USA - positive Vorzeichen für Freitag&lt;/em&gt;; nun, hier zeigt sich deutlich, dass Herr Weisenhaus auf eine Überschrift hereingefallen ist, wie wir gleich sehen werden. &lt;em&gt;So verbesserte sich die Auftragslage der US-Industrie im Juli deutlich. Die Bestellungen seien im Vergleich zum Vormonat um 2,4 % gestiegen nach einem revidierten Minus von 0,4 % im Juni, teilte das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mit&lt;/em&gt;; allerdings wird &lt;a href=&quot;http://www.zerohedge.com/news/goldman-cuts-its-nfp-forecast-50k-25k&quot; title=&quot;ZeroHedge.com: Goldman Cuts Its NFP Forecast From 50K To 25K&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;berichtet, dass sogar Goldman Sachs jenseits der Überschrift weitergelesen und die Prognose für die Zahl der neu geschaffenen Stellen daraufhin deutlich nach &lt;em&gt;unten&lt;/em&gt; korrigiert hat&lt;/a&gt;, weil die einzigen Zuwächse im ISM auf Lagerbestände und ein vergrößertes Handelsbilanzdefizit, also in Wahrheit schlechte Nachrichten, zurückzuführen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist man sich andernorts auch eher einig, dass die &lt;em&gt;schlechten&lt;/em&gt; Wirtschaftsdaten aus den USA die Wahrscheinlichkeit für weitere geldpolitische Maßnahmen der US-Zentralbank Federal Reserve erhöht haben, anstatt zu glauben, dass die &lt;em&gt;guten&lt;/em&gt; Wirtschaftsdaten aus den USA am Markt Wirkung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wollen wir die Prognose von Herrn Weisenhaus ungeachtet ihrer streitbaen Begründung im den bunten Reigen von Puzzlestücken aufnehmen, den wir abschließend betrachten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von Bündnissen, Zerwürfnissen und Spannungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun die NATO in Libyen, die Europäische Union in Fragen der Anerrkennung eines Palästinenserstaates, die Eurozone in den Fragen der Besicherung weiterer Griechenland-Hilfen oder der Schaffung von Euro-Bonds, die implizite Fragestellung der Rolle der Türkei oder allein schon die Debatte, ob Deutschland oder Griechenland den Euro sein lassen könnten: Weit und breit keine Anzeichen für Einigkeit. Bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Einigkeit, die in den westlichen Medien mit staunenswerter Regelmäßigkeit auf dem Radar erscheint, ist wohl, dass der Iran kein Vertrauen verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Sie fragen jetzt nicht, warum Saddam Hussein oder Muammar al-Gadafi vertrauenswürdig waren (und das waren sie lang genug, wie auch &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1400.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Kooperation mit CIA und MI6? Als Gaddafi dem Westen noch nützlich war&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heute wieder deutlich wurde&lt;/a&gt;). Das führt jetzt wirklich nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, hätten wir das geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man davon ausgehen darf, dass der Iran eine zeitlang durch ein Virus an der Fortführung seines Atomprogramms in ausreichendem Maße gehindert wurde, war in dieser Woche &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2011/09/02/world/middleeast/02iran.html?_r=2&amp;hp&quot; title=&quot;The New York Times: Iran Moves to Shelter Its Nuclear Fuel Program&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;von Fereydoon Abbasi, dem Chef der iranischen Atombehörde, der letztes Jahr nur knapp einem Mordanschlag entgangen ist, zu hören, dass der Iran seine Produktion atomarer Brennstäbe in eine unterirdische, schwer geschützte, militärische Einrichtung verlegt, was laut USA eine Verletzung der Sicherheitsauflagen darstelle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gelangen wir an einen spannenden Punkt, an dem die Bewertung der Situation an einem seidenen Faden hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mal allgemein. Ein wenig Hintergrundwissen über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie&quot; title=&quot;wikipedia.de: Spieltheorie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spieltheorie&lt;/a&gt; würde nicht schaden. Wenn Sie so viel Zeit nicht haben, auch gut; es reicht, sich mit dem Gedanken des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Atomarer_Erstschlag&quot; title=&quot;wikipedia.de: Atomarer Erstschlag&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;atomaren Erstschlags&lt;/a&gt; auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinterkopf behalten wir, dass &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Milit.C3.A4r&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Militär&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Israel den Atomwaffensperrvertrag nie unterzeichnet hat, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine Atommacht ist, dies nicht offiziell bestätigt, vermutlich über 200 Atomsprengköpfe verfügt&lt;/a&gt; und sich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Nach_Beginn_des_Friedensprozesses&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Nach Beginn des Friedensprozesses&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schon einmal aufgrund &lt;em&gt;atomarer Bedrohung&lt;/em&gt; in einen Konflikt eingemischt&lt;/a&gt; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde wird uns gesagt, dass wir nicht genügend Kontrolle über das Atomprogramm des Iran haben, dass die Gefahr einer militärischen Nutzung der Technologie besteht, und dass in diesem Fall eine militärische Bedrohung bestünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich? Ein atomarer Erstschlag will schon gut überlegt sein, wenn man nicht zusätzlich atomar bewaffnete U-Boote in den Weltmeeren herumfahren lässt. Andererseits, wenn die mächtigste Militärmacht auf diesem Planeten den Nachbarstaat besetzt hat und man mit deren engstem Verbündeten, einen Steinwurf weiter und eine heimliche Atommacht, in Feindschaft lebt, wäre man vielleicht gern abgesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Dinge noch. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/protesteisrael102.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit: Hunderttausende Unzufriedene füllen Israels Straßen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Israel sieht sich bis dato unbekannten inneren Spannungen ausgesetzt&lt;/a&gt; und hätte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Staatshaushalt&quot; title=&quot;wikipedia.de: Israel: Staatshaushalt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bereits 2009 die Aufnahmekriterien der Eurozone aufgrund der Staatsverschuldung nicht erfüllt&lt;/a&gt;. Und: Nach eigener Darstellung hat der &lt;a href=&quot;http://presstv.com/detail/172515.html&quot; title=&quot;PressTV.com: Iran to open 3rd phase of Kish oil bourse&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Iran die dritte Phase seiner Ölbörse eingeläutet&lt;/a&gt;, deren &lt;a href=&quot;http://old.tehrantimes.com/index_View.asp?code=206503&quot; title=&quot;TehranTimes.com: Oil bourse inaugurated&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erlärtes Ziel die Akzeptanz aller bedeutenden Währungen&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt sich die Lage dar. Wir überlassen es Ihnen, sich nach der Richtung zu fragen, in die sich die Situation entwickeln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Passt das alles zusammen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relative Euro-Stärke wurde zum größten Teil durch die Zinsentscheidungen der EZB in den vergangenen Monaten getrieben. Der Entscheidungsspielraum der EZB ist durch die sehr divergente wirtschaftliche Entwicklung in den unterschiedlichen Eurozonen-Staaten aber alles andere als groß. Die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/top-oekonomen-fordern-ezb-zu-zinssenkung-auf/4569594.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Schattenrat: Top-Ökonomen fordern EZB zu Zinssenkung auf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Rufe nach einer Zinssenkung&lt;/a&gt; werden nun laut, und diese sind ja nicht unberechtigt. Zudem endet die Amtszeit Jean-Claude Trichets als Präsident der EZB; sein Nachfolger wird der ehemalige Goldman-Sachs-Vizepäsident Mario Draghi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsenden Probleme besonders in China (künstliches Wachstum und &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/241-Die-Glaubwuerdigkeitskrise-speziell-der-Zahlen-aus-den-USA-und-China.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Glaubwürdigkeitskrise speziell der Zahlen aus den USA und China&quot;&gt;unglaubwürdige Zahlen&lt;/a&gt;) und &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/brasiliens-konjunktur-wird-arg-ausgebremst/4570176.html&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: BIP-Wachstum: Brasiliens Konjunktur wird arg ausgebremst&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brasilien (Zissatzsenkung wegen sinkenden Wachstums bei völlig außer Kontrolle geratener Teuerung)&lt;/a&gt; lassen ein durch aufstrebende Schwellenländer getriebenes weiteres Wachstum unwahrscheinlich werden. Die sich verschlechternde Situation in den Eurozonen-Handelspartnern Italien, Frankreich und Spanien wird ebensowenig zur Stabilisierung der deutschen Exporte beitragen. Und der Binnenkonsum... gut, wir sind uns sicher, dass dort aufgrund der XL-Aufschwungs-Gehaltserhöhungen zunächst mäßige  Wachstumsraten ausgewiesen werden werden, die allerdings durch die hinterherhinkende, geschönte Inflationsbereinigung verfälscht sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine EZB-Zinssenkung hätte das Potenzial, den EUR/USD-Wechselkurs auf Talfahrt zu schicken, was sich auch charttechnisch gut machen würde. Das wiederum würde diesmal zu erheblicher Teuerung führen, da noch reichlich Preisdruck darauf wartet, an die Verbraucher weitergegeben zu werden. Dies wäre ein möglichere Weg, wie sich die Spannungen im System entladen könnten und &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-BGA-Praesident-rechnet-fuer-2011-mit-4%25-bis-6%25,-womoeglich-aber-zweistelliger,-Inflation-und-stagnierendem-Binnenkonsum.-Er-hat-Recht..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: BGA-Präsident rechnet für 2011 mit 4% bis 6%, womöglich aber zweistelliger, Inflation und stagnierendem Binnenkonsum. Er hat Recht.&quot;&gt;sinnvolle Prognosen für 2011&lt;/a&gt; sich bewahrheiten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierdurch und durch neue mögliche Geldmengenlockerungsübungen für den US-Dollar erscheinen steigende Börsennotierungen für Rohstoffe und dominante Unternehmen nicht ganz abwegig. Ein &lt;em&gt;Dax 14088&lt;/em&gt; ohne lautes Krachen im Getriebe ist allerdings kaum vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen einer zusätzlich denkbaren militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten in diese vage Idee einzubauen überlassen wir Ihnen, als gedankliche Lockerungsübung sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie einen sonnigen Tag. Und denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Meinung, </dc:subject>
    <dc:date>2011-09-03T21:55:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/277-guid.html">
    <title>Sie haben keine Wahl - das ist Ihre Chance!</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/277-Sie-haben-keine-Wahl-das-ist-Ihre-Chance!.html</link>
    <description>
    Diese Zeit ist geprägt von Ereignissen, die keine Wahl lassen. Gehen Sie besser nicht davon aus, dass es Ihnen anders ergehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Danke, Axel Weber, und alles Gute&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Abgang Axel Webers ist viel geschrieben worden. Reichlich Kommentatoren haben das Pferd von hinten aufgezäumt und den Menschen und seine Integrität übersehen. Inzwischen dürfte davon auszugehen sein, dass realistischere Einschätzungen das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Axel Weber keine Wahl hatte, wird anhand der restlichen Nachrichten immer offensichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte ein europäischer Think Tank noch zuletzt spekuliert, Europa werde Stärke zeigen und Axel Weber zum nächsten Präsidenten der EZB ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Haltung der Bundesregierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange sah es so aus, als wolle Angela Merkel erreichen, dass die Märkte diejenige Trennung der Eurozone erwirken sollten, die kein Politiker gern verantwortet hätte: Nämlich in zwei Eurozonen, unterteilt nach fiskalischer Disziplin und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis, gemeinsam mit Frankreich, auf die offizielle Linie einer europäischen Wirtschaftsregierung umgeschwenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sinn einer Eurozonen-Wirtschaftsrgierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich eine charmante Idee, zumal diese Wirtschaftsregierung von den Staatschefs gebildet worden wäre, und damit von demokratisch einigermaßen legitimierten Amtsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch aber wäre dieser Schritt höchstens der erste von vielen notwendigen gewesen, denn die wenigen zu vereinbarenden Parameter hätten an der wirtschaftlichen Gesamtsituation der Staaten kaum etwas geändert. Insofern wurden bezüglich der stabilisierenden Wirkung dieser Maßnahme zu große Hoffnungen in sie gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er denn je gegangen worden wäre, dieser Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wirtschaftsregierungs-Weichmacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Rettungsfonds-Ebene scheint man unterdessen Gefallen daran gefunden zu haben, dass man an diejenigen Staaten, die den Rettungsfonds in Anspruch nehmen mussten (oder die dazu gedrängt wurden), Bedingungen stellen kann. Jedenfalls kommt aus der selben Ecke ein Gegenvorschlag zur Wirtschaftsregierung, der ein Gremium der Regierungschefs völlig unvebindlich sein lässt und die wahre die Macht weiterhin auf EU-Ebene ansiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Begründung wird angeführt, die Souveränität der Staaten über ihre Wirtschaftspolitik solle erhalten bleiben. Man ist versucht hinzuzufügen: Bis zuletzt, wenn schließlich der Rettungsfonds das Sagen haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hatte ein europäischer Think Tank kürzlich noch spekuliert, Europa könne sich Schritt für Schritt entlang des schwierigen Weges in die Zukunft stärken. Doch dass dies nicht geschehen wird, passt ins Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Währungs-Weichmacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Atemzug erklärt man auf EU-Ebene beherzt, neue Infrastruktur-Projekte mit Anleihen finanzieren zu wollen, die über das EU-Budget besichert werden sollten. Zur Erinnerung: Es handelt sich um dasjenige EU-Budget, über das sich die Mitgliedsstaten aufgrund von Sparwünschen zuletzt monatelang nicht einigen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Das EU-Budget, das über die Neuverschuldung der EU-Staaten finanziert wird, die ihrerseits über die zukünftige Wirtschaftsleistung (genau genommen die Fähigkeit der Staaten, diese zu besteuern) abgesichert ist, soll nochmals beliehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihnen das als Steigerung der Hebelung der Verschuldungen erscheint, dann sehen Sie das genau richtig. Und das wird auch dingend benötigt, um das Finanzsystem am Leben zu halten. Und daher wird das auch genau so stattfinden. Ganz gleich, was einzelne Politiker dazu meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass die Rechnung, die am Ende wird bezahlt werden müssen, noch höher ausfallen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der wenig weiche Abgang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Global soll Deflation (die Verringerung der Geldmenge durch den Abbau von Schulden) vermieden werden, lokal kann dagegen wenig unternommen werden. Gerade Deutschland stört hier aus globaler Sicht gewaltig. Wir sind viel zu sparsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht Ihres Monatsbudgets macht das freilich nicht so viel Unterschied. Da kann die Zukunft Deutschlands ihrer Natur nach noch so deflationär angelegt sein: Die von den USA exportierte Inflation wird Ihrer finanziellen Situation deutlich die Richtung weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Detailänderungen am Mandat der EZB werden nicht viel daran ändern, dass die Zinssätze über kurz oder lang werden ansteigen müssen. Dann wird es spanned sein zu sehen, wer sich an der Grenze seiner Solvenz zu nidrigsten Zinssätzen finanziert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine substanzielle Marktbereinigung, ein Neuanfang ohne faule Kredite und nicht tragfähige Geschäftsmodelle, wird aller Voraussicht nach wieder vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahlen nach Qualen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können wählen, was Sie wollen, und doch werden es die Finanzen sein, die den Weg weisen. Erwarten Sie nicht allzuviel Handlungsfähigkeit seitens der Regierenden. Außer bei der Einführung höherer und neuer Steuern und Gebühren, versteht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, worauf noch zu hoffen erlaubt scheint, wäre, dass überhaupt eine politische Konstellation entsteht, die gundsätzliche Handlungsfähigkeit nicht auschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesbezüglich sollten Sie also Ihre begrenzten Ressourcen nicht verschwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ihre Chance&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es keine Wahl gibt, gibt es Chancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten Sie nicht an Überkommenem fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen Sie Ihre wahren Handlungsspielräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    Einsichten, </dc:subject>
    <dc:date>2011-03-03T05:30:00Z</dc:date>
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    <title>Weiterhin Merkwürdigkeiten beim Öl</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/276-Weiterhin-Merkwuerdigkeiten-beim-OEl.html</link>
    <description>
    &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EA5DF6E768F2F48D79F97C8A868828DA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Rohstoffe: Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&lt;/a&gt;, meint die FAZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings meint sie damit den Ölpreis in US-Dollar, nicht in Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Chef der Internationalen Energieagentur warne davor, die Situation überzubewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte sie besorgen, denn wo findet denn eine Überbewertung der Situation statt? Obwohl das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;Erreichen des globalen Fördermaximums für günstiges Öl mehr als vier Jahre zurückliegt&lt;/a&gt;, bleibt doch alles ruhig. Wovor warnt der Mann also?&lt;blockquote&gt;Hintergrund dieses Preisanstiegs sind kurzfristige Lieferschwierigkeiten für Brent in Zeiten hoher Nachfrage.&lt;/blockquote&gt;Mal sehen, wie kurzfristig diese Lieferschwierigkeiten sind. Bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Das Energietreffen im Kanzleramt, eine umweltfreundliche Pipeline mit Leck und die Produktionsunterbrechung auf zwei Ölfeldern&quot;&gt;vor drei Wochen gab es spektakuläre Nachrichten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    Einsichten, Merkwürdigkeiten, </dc:subject>
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    <title>Wiederholung: Spekulanten treiben Rohstoffpreise NICHT</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html</link>
    <description>
    &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/230-Populaerer-Irrtum-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&quot;&gt;Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, schrieben wir im August 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun einerseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;aus den USA exportierte Inflation&lt;/a&gt;, andererseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe&quot;&gt;echte Knappheit vor Allem die Preise für Öl und Lebensmittel&lt;/a&gt; gestiegen sind und die Stabilität ganzer Regionen gefährdet, andererseits die &lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;denkfaul.de: Preisschocks, Pleitewellen &amp;amp; Dominanz&quot;&gt;Preissteigerungen insbesondere bei Lebensmitteln hierzulande erst noch bevorstehen&lt;/a&gt;, wollen Politiker allenthalben die &lt;em&gt;Symptome&lt;/em&gt; ebenso wie &lt;em&gt;vermeintliche Ursachen&lt;/em&gt; bekämpfen. Wie immer wird die Bekämpfung von &lt;em&gt;Symptomen&lt;/em&gt;, beispielsweise durch vorgeschriebene Höchstpreise, lediglich dazu führen, dass andere Symptome auftreten werden. Bei der Bekämpfung &lt;em&gt;vermeintlicher Ursachen&lt;/em&gt; sind insbesondere die Initiativen in Europa zu nennen, die darauf abzielen es Spekulanten zu erschweren, die Rohstoffpreise zu treiben. Diese Initiativen stellen politischen Aktionismus und Vorgauklung von Handlungsfähigkeit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Braunberger hat sich in der FAZ offenbar der Mühe unterzogen, sorgfältig zu recherchieren. Lesen Sie &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E567CAEF1F32F48E796F84E61EF4616CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.Net: Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;:&lt;blockquote&gt;Kurzfristige Einflüsse von Finanzinvestoren auf Rohstoffpreise lassen sich kaum bestreiten. Aber wie sieht es langfristig aus? Hier haben mehrere Studien keinen permanenten Einfluss von Spekulanten zeigen können. Das gilt für eine Studie der OECD über mehrere Rohstoffmärkte sowie eine Studie der Business-School Edhec über den Ölmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt eine unter Ökonomen verbreitete Interpretation: Finanzinvestoren können an Terminmärkten machen, was sie wollen. Einfluss auf die reale Wirtschaft nehmen sie nur, wenn sie durch ihre Termingeschäfte den jeweils aktuellen Preis für einen Rohstoff (Kassapreis) beeinflussen  also wenn sie etwa durch den Preis für einen Öl-Terminkontrakt mit Fälligkeit April 2011 den tatsächlichen Ölpreis im April 2011 steuern könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ginge nur, wenn wegen der Termingeschäfte das Angebot an Rohstoffen durch Lagerbildung oder durch eine geringere Produktion verknappt würde.&lt;/blockquote&gt;Guten Tag. Und denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
    <dc:subject>
    Hintergrund, </dc:subject>
    <dc:date>2011-01-31T11:40:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/274-guid.html">
    <title>The New York Times: Insolvenzregelung für Anleihen und Pensionsverpflichtungen von US-Bundesstaaten wird erarbeitet</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/274-The-New-York-Times-Insolvenzregelung-fuer-Anleihen-und-Pensionsverpflichtungen-von-US-Bundesstaaten-wird-erarbeitet.html</link>
    <description>
    Laut &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2011/01/21/business/economy/21bankruptcy.html&quot; title=&quot;The New York Times: A Path Is Sought for States to Escape Their Debt Burdens&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The New York Times wird derzeit nach einer Regelung gesucht, um US-Bundesstaaten eine geordnete Insolvenz zu ermöglichen, was derzeit nicht vorgesehen ist. Dies soll die Pensionsverpflichtungen der Staaten einschließen&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;Jenseits ihrer aktuellen Budgetprobleme haben einige US-Bundesstaaten tiefe strukturelle Probleme, wie beispielsweise zahlungsunfähige Pensionsfonds, für die bereits Geld aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor abgezweigt werden muss. Insolvenzanwälte, die von Angestellten des Kongresses konsultiert wurden, berichten von Sorgen einiger Kongressabgeordneter, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bevor der erste Bundesstaat von der Regierung eine finanzielle Rettungsaktion fordern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Insolvenzregelung könnte den Bundesstaaten einen Weg bieten, wie sie ihre oft durch die Verfassung der Bundesstaaten geschützten Pensionsversprechen verringern könnten, um somit eine vollständige finanzielle Rettung [durch die US-Regierung] zu vermeiden. Allerdings würden hierbei möglicherweise nicht nur die Pensionäre zurückstecken müssen, sondern auch Inhaber der Anleihen des jeweiligen Bundesstaates, da sie den Status nachrangiger Gläubiger erhalten könnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.bondbuyer.com/news/vallejo_california_unsecured_creditors_bankruptcy-1022294-1.html?ET=bondbuyer:e2782:2060276a:&quot; title=&quot;The Bond Buyer: Vallejo Plan Would Give Unsecured Creditors 5 to 20 Cents on the Dollar&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;insolvente kalifornische Stadt Vallejo plant, ihren nachrangigen Gläubigern vom Nennwert ihrer Anleihen zwischen 5% und 20% zurückzuzahlen; mehr sei nicht möglich&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;&quot;Die Stadt bedauert, dass kein höherer Pozentsatz gezahlt werden kann&quot;, heißt es in den bei Gericht von Stadtvertretern eingegereichten Dokumenten. &quot;Der Stadt fehlen die Einnahmen hierfür, so lange die städtischen Dienstleistungen wie Feuerwehr, Polizei und Instandhaltung der Straßen in angemessenem Umfang aufrecht erhalten werden.&quot;&lt;/blockquote&gt;Guten Abend! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <dc:publisher>denkfaul.de</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Dennis)</dc:creator>
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    Einsichten, </dc:subject>
    <dc:date>2011-01-21T16:30:00Z</dc:date>
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</item>
<item rdf:about="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-guid.html">
    <title>BGA-Präsident rechnet für 2011 mit 4% bis 6%, womöglich aber zweistelliger, Inflation und stagnierendem Binnenkonsum. Er hat Recht.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/273-BGA-Praesident-rechnet-fuer-2011-mit-4%25-bis-6%25,-womoeglich-aber-zweistelliger,-Inflation-und-stagnierendem-Binnenkonsum.-Er-hat-Recht..html</link>
    <description>
    Lesen Sie, was &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article12234790/Aussenhandel-fuerchtet-zweistellige-Inflation.html&quot; title=&quot;Welt.de: Explosion der ROhstoffpreise: Außenhandel fürchtet zweistellige Inflation&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, im Interview mit der Welt über die Erwartungen an das Jahr 2011&lt;/a&gt; zu sagen hat. Unserer Meinung nach wird er Recht behalten. Den Kenntnisstand des Interviewers möchten wir unkommentiert lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rohstoffpreise werden noch lange Zeit aufgrund von Nachfrage und US-Dollar-Schwemme hoch bleiben und importierte Inflation auslösen.&lt;/b&gt; Hintergrundinformationen zum Import von Teuerung aus den USA: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu schnell steigende Preise erfordern Erhöhungen der Zinssätze.&lt;/b&gt; Die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/geldentwertung-hoeherer-inflationsdruck-alarmiert-ezb;2730828;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Geldentwertung: Höherer Inflationsdruck alarmiert EZB&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Zentralbank hatte sogar 2008 vor dem Hintergrund stark steigender Preise die Zinssätze angehoben&lt;/a&gt;, da die Wahrung einer Teuerungsrate von 2% für die EZB oberste Priorität hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die wirtschaftlichen Unterschiede und Probleme innerhalb der Eurozone werden noch auf Jahre hinweg bestehen bleiben und die Europäische Zentralbank weiterhin zu Kompromissen zwingen.&lt;/b&gt; Hintergrundinformationen zum begrenzten Handlungspielraum der Zentralbanken bei steigenden Preisen: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/203-Britische-Zentralbank-von-Inflation-unbeeindruckt-Sonderfaktoren-rechtfertigen-keine-Zinssatzaenderung.-Vorbereitung-auf-mehr.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Britische Zentralbank von Inflation unbeeindruckt: Sonderfaktoren rechtfertigen keine Zinssatzänderung. Vorbereitung auf mehr?&quot;&gt;Britische Zentralbank von Inflation unbeeindruckt: Sonderfaktoren rechtfertigen keine Zinssatzänderung. Vorbereitung auf mehr?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ansteigende mittel- und langfristige Zinssätze würden die nächste, noch heftigere Finanzkrise auslösen.&lt;/b&gt; Denn wir &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem&quot;&gt;befinden uns in einer Solvenzkrise, nicht in einer Liquiditätskrise&lt;/a&gt;. Und die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/237-Auch-im-vierten-Jahr-der-Krise-schwaechelt-die-Politik...-erwartungsgemaess.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Auch im vierten Jahr der Krise schwächelt die Politik... erwartungsgemäß&quot;&gt;Krise ist noch nicht überstanden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Binnenkonsum in Deutschland wird aufgrund von Zukunftsängsten und der deutschen Mentalität selbst bei steigenden Einkommen (inflationsbereinigt) stagnieren.&lt;/b&gt; Wir möchten hinzufügen, dass auch der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/264-Expertenmangel-und-Anforderungsprofile-in-Deutschland.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Expertenmangel und Anforderungsprofile in Deutschland&quot;&gt;selten angesprochene Jobwunder-Strukturwandel, der zu 42.000 neuen Stellen führt (für die keine nennenswerte Qualifikation benötigt wird)&lt;/a&gt;, seinen Beitrag hierzu leisten wird. Das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/257-Das-gefaelschte-Weihnachtsgeschaeft-Datenpunkt-eines-Zwischen-oder-Endspurts.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Das gefälschte Weihnachtsgeschäft: Datenpunkt eines Zwischen- oder Endspurts&quot;&gt;Weihnachtsgeschäft 2010 stand, wie von uns vorhergesagt, in der Breite im Zeichen eigener Anschaffungen, nicht des Verschenkens (außer an Kinder)&lt;/a&gt;. Die Wirkung der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung&quot;&gt;Abwrackprämie aus dem Jahr 2009&lt;/a&gt; bestand im Jahr &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/neuzulassungen-2010-verlierer-und-gewinner-auf-dem-deutschen-automarkt;2724209&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Neuzulassungen 2010: Verlierer und Gewinner auf dem deutschen Automarkt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2010 im Wesentlichen darin, dass die Verkäufe von Klein- und Mittleklasse-Fahrzeugen drastisch zurückgingen&lt;/a&gt;. Laut &lt;a href=&quot;http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/01/PD11__010__811,templateId=renderPrint.psml&quot; title=&quot;Statistisches Bundesamt Deutschland: Pressemitteilung Nr.010 vom 12.01.2011: Deutsche Wirtschaft 2010: Rasanter Aufschwung nach der Krise&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DESTATIS stieg der private Konsum im Jahr 2010 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,5%&lt;/a&gt;. Wenn Sie wissen, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS&quot;&gt;wie das DESTATIS die Teuerungsrate berechnet&lt;/a&gt; und wie dabei &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot;&gt;die Anwendung einiger Verfahren dazu führt, dass Scheinwachstum ausgewiesen wird&lt;/a&gt;, dann wissen Sie, dass in Wahrheit in Deutschland im Jahr 2010 real weniger konsumiert wurde als im Jahr 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von außen erzwungene, steigende Preise, dazu stagnierender Konsum, weiter sinkende Exporte in die Eurozone und eine zunehmende Abhängigkeit von Exporten in die aufstrebenden Länder dieses Planeten: Wie klingt das für Sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    Einsichten, </dc:subject>
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