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    <title>denkfaul.de - Hintergrund</title>
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    <description>Denken Sie, was Sie wollen.</description>
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    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:44:45 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: denkfaul.de - Hintergrund - Denken Sie, was Sie wollen.</title>
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    <title>Wiederholung: Spekulanten treiben Rohstoffpreise NICHT</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/275-Wiederholung-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise-NICHT.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/230-Populaerer-Irrtum-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&quot;&gt;Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, schrieben wir im August 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun einerseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;aus den USA exportierte Inflation&lt;/a&gt;, andererseits durch &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe&quot;&gt;echte Knappheit vor Allem die Preise für Öl und Lebensmittel&lt;/a&gt; gestiegen sind und die Stabilität ganzer Regionen gefährdet, andererseits die &lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;denkfaul.de: Preisschocks, Pleitewellen &amp;amp; Dominanz&quot;&gt;Preissteigerungen insbesondere bei Lebensmitteln hierzulande erst noch bevorstehen&lt;/a&gt;, wollen Politiker allenthalben die &lt;em&gt;Symptome&lt;/em&gt; ebenso wie &lt;em&gt;vermeintliche Ursachen&lt;/em&gt; bekämpfen. Wie immer wird die Bekämpfung von &lt;em&gt;Symptomen&lt;/em&gt;, beispielsweise durch vorgeschriebene Höchstpreise, lediglich dazu führen, dass andere Symptome auftreten werden. Bei der Bekämpfung &lt;em&gt;vermeintlicher Ursachen&lt;/em&gt; sind insbesondere die Initiativen in Europa zu nennen, die darauf abzielen es Spekulanten zu erschweren, die Rohstoffpreise zu treiben. Diese Initiativen stellen politischen Aktionismus und Vorgauklung von Handlungsfähigkeit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Braunberger hat sich in der FAZ offenbar der Mühe unterzogen, sorgfältig zu recherchieren. Lesen Sie &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E567CAEF1F32F48E796F84E61EF4616CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.Net: Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weltwirtschaft: Was die Rohstoffpreise bewegt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;:&lt;blockquote&gt;Kurzfristige Einflüsse von Finanzinvestoren auf Rohstoffpreise lassen sich kaum bestreiten. Aber wie sieht es langfristig aus? Hier haben mehrere Studien keinen permanenten Einfluss von Spekulanten zeigen können. Das gilt für eine Studie der OECD über mehrere Rohstoffmärkte sowie eine Studie der Business-School Edhec über den Ölmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt eine unter Ökonomen verbreitete Interpretation: Finanzinvestoren können an Terminmärkten machen, was sie wollen. Einfluss auf die reale Wirtschaft nehmen sie nur, wenn sie durch ihre Termingeschäfte den jeweils aktuellen Preis für einen Rohstoff (Kassapreis) beeinflussen  also wenn sie etwa durch den Preis für einen Öl-Terminkontrakt mit Fälligkeit April 2011 den tatsächlichen Ölpreis im April 2011 steuern könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ginge nur, wenn wegen der Termingeschäfte das Angebot an Rohstoffen durch Lagerbildung oder durch eine geringere Produktion verknappt würde.&lt;/blockquote&gt;Guten Tag. Und denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:40:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Lebensmittelknappheit verschärft sich. Das Wetter bleibt extrem. Die nächsten Ernten werden enttäuschen.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/272-Die-Lebensmittelknappheit-verschaerft-sich.-Das-Wetter-bleibt-extrem.-Die-naechsten-Ernten-werden-enttaeuschen..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/272-Die-Lebensmittelknappheit-verschaerft-sich.-Das-Wetter-bleibt-extrem.-Die-naechsten-Ernten-werden-enttaeuschen..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?&quot;&gt;derzeitige Lebensmittelknappheit begann sich vor über einem Jahr abzuzeichnen&lt;/a&gt;. Doch nicht nur die Ernten lagen (absehbar) unter den Schätzungen: Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten&quot;&gt;hohen ausgewiesenen Lagerbestände standen im Widerspruch zum Verhalten der Marktteilnehmer&lt;/a&gt;. Im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Lebensmittelknappheit, Währungskrieg, Handelskrieg: Im Jahr 2010 versäumt die Welt ihre Chancen&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Herbst, als selbst die Vereinten Nationen das Thema außerordentlich und mit Dringlichkeit auf ihre Agenda nahmen, wurden endlich die Ernteprognosen realistisch nach unten korrigiert&lt;/a&gt;, aber die (genießbaren) Lagerbestände weiterhin zu hoch ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurden die Daten für die Lagerbestände angepasst. Im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.ft.com/cms/s/0/a2aa510a-1e89-11e0-87d2-00144feab49a.html#axzz1AdHYHigU&quot; title=&quot;FT.com: Commodities: World moves closer to food price shock&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;World moves closer to food price shock&lt;/em&gt; schreibt die Financial Times&lt;/a&gt; (eigene Übersetzung):&lt;blockquote&gt;Die Bestände von Mais und Sojabohnen sind auf unglaublich niedrige Werte gefallen... und ihr Marktwert steigt stark an&quot;, sagt Chad Hart, Agarawirtschaftsexperte an der Iowa State University.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dan Basse, Präsident des auf Prognosen spezialisierten Unternehmens AgResource in Chicago, fügt hinzu: &quot;Es gibt schlicht keinen Spielraum für Fehler mehr. Jedes Wetterproblem während der bevorstehenden Ernteperiode wird zu neuen Höchstpreisen bei Mais und Soja, und zu geringerem Grad auch bei Weizen, führen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Händler und Analysten warnen davor, dass die jüngsten Anpassungen der Vorratszahlen der USA wie auch weltweit bedeuten, dass Probleme mit dem Wetter nicht kompensiert werden können. Die in Kürze bevorstehenden Ernten in Argentinien und Brasielien stehen bereits wegen Trockenheit auf der Kippe.&lt;/blockquote&gt;Unterdessen stehen weitere extreme Wetterlagen bevor. Die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~E4B93642F99C946E880B6794B10BDCA2A~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Meteorologie: La Niña bringt Kälte und Fluten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frankfurter Allgemeine berichtet in ihrem Artikel &lt;em&gt;Meteorologie: La Niña bringt Kälte und Fluten&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Was auf einer Karte dieses Ozeans mit den Temperatur-Anomalien als riesige blaue Pfeilspitze erscheint, ist die stärkste seit fünfzig Jahren. Blau bedeutet, dass dort die Temperatur des oberflächennahen Meerwassers zwischen zwei und vier Grad kühler als im langjährigen Durchschnitt ist  und als Folge schlägt das Wetter Tausende Kilometer vom tropischen Pazifik entfernt Kapriolen.&lt;/blockquote&gt;In der Zwischenzeit können Sie sich damit vergnügen, den &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Treiben Sie nur nicht den Ölpreis: Russische Meteorologen prophezeihen Jahrtausendwinter 2010/2011, Westeuropa erklärt Winter im Gegenzug zur gefühlten Ansichtssache&quot;&gt;Wettstreit zwischen europäischen und russischen Meteorologen&lt;/a&gt; zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 21:15:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Hoffentlich Allianz-versichert</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/270-Hoffentlich-Allianz-versichert.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die Allianz ist der weltgrößte Versicherungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PIMCO gehört zu 97% der Allianz und ist eine der größten Kapitalanlagegesellschaften der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Fonds der PIMCO ist der Total Return Fund. Mit mehr als 250 Milliarden US-Dollar Einlagen ist er der weltgrößte Rentenfonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PIMCO Total Return Fund wird vom PIMCO-Mitgründer Bll Gross verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg stellt Bill Gross dar, dass die als Auktionen durchgeführten Platzierungen portugiesischer Staatsanleihen zuvor abgesprochen seien. Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die USA sind nicht pleite. Portugal ist pleite. Eurozonen-Staaten verlieren ihre Souveränität. Deutsche Kommunen verlieren ihre Souveränität. Deutschland verliert seine Souveränität. An wen eigentlich&quot;&gt;Anleihen würden von Banken der Eurozone gekauft und sofort an die EZB weitergereicht (was von der Allianz kritisiert wird)&lt;/a&gt;. Er sei nicht optimistisch bezüglich der peripheren Staaten der Eurozone, und PIMCO werde nicht in diese Anleihen investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/267-Die-USA-sind-nicht-pleite.-Portugal-ist-pleite.-Eurozonen-Staaten-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutsche-Kommunen-verlieren-ihre-Souveraenitaet.-Deutschland-verliert-seine-Souveraenitaet.-An-wen-eigentlich.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die USA sind nicht pleite. Portugal ist pleite. Eurozonen-Staaten verlieren ihre Souveränität. Deutsche Kommunen verlieren ihre Souveränität. Deutschland verliert seine Souveränität. An wen eigentlich&quot;&gt;leidet die Allianz unter den niedrigen Zinsen von Anleihen&lt;/a&gt; und hätte ein Interesse daran, höher verzinsliche Anleihen zu erwerben... wenn sie denn daran glaubte, dass deren nomineller Wert wirklich zurückgezahlt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wendet sich die liebste Altersvorsorge der Deutschen gegen die Eurozone. Da &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/237-Auch-im-vierten-Jahr-der-Krise-schwaechelt-die-Politik...-erwartungsgemaess.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Auch im vierten Jahr der Krise schwächelt die Politik... erwartungsgemäß&quot;&gt;kann sich die Politik auf den Kopf stellen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probieren Sie auch gern gratis unseren &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/111-Der-Deutsche-Gut-versichert!-Bis-zuletzt..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Deutsche: Gut versichert! Bis zuletzt.&quot;&gt;Artikel &lt;em&gt;Der Deutsche: Gut versichert! Bis zuletzt.&lt;/em&gt; vom Juli 2009&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://cdn.gotraffic.net/flash/BloombergMediaPlayer.swf&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;flashvars&quot; value=&quot;file_url=http%3A//videos.bloomberg.com/65838720.flv&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;site=blp.embed&amp;amp;zone=vod/editorspick&amp;amp;EnableLogging=true&amp;amp;LoggingDomain=www.bloomberg.com&amp;amp;sz=1x1&amp;amp;tile=1&amp;amp;poster_url=http%3A//www.bloomberg.com/apps/data%3Fpid%3Davimage%26iid%3Di7UFzSuol7uk&quot; /&gt;&lt;embed type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot; src=&quot;http://cdn.gotraffic.net/flash/BloombergMediaPlayer.swf&quot; flashvars=&quot;file_url=http%3A//videos.bloomberg.com/65838720.flv&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;site=blp.embed&amp;amp;zone=vod/editorspick&amp;amp;EnableLogging=true&amp;amp;LoggingDomain=www.bloomberg.com&amp;amp;sz=1x1&amp;amp;tile=1&amp;amp;poster_url=http%3A//www.bloomberg.com/apps/data%3Fpid%3Davimage%26iid%3Di7UFzSuol7uk&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; wmode=&quot;opaque&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Abend. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 18:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das Energietreffen im Kanzleramt, eine umweltfreundliche Pipeline mit Leck und die Produktionsunterbrechung auf zwei Ölfeldern</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-Merkel-zerstreut-Aengste-in-Oekoenergiebranche-1006790&quot; title=&quot;dpa-AFX via finanzen.net: ROUNDUP: Merkel zerstreut Ängste in Ökoenergiebranche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundeskanzlerin lässt uns wissen, dass es sich beim &lt;em&gt;Energietreffen&lt;/em&gt; im Kanzleramt heute um ein &lt;em&gt;ganz normales Gespräch&lt;/em&gt; handle&lt;/a&gt;. Das wird wohl auch der Grund sein, warum viele Medien das Treffen gleich völlig ignorieren. Eine Ausnahme bildet die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EFFD16A2C7722454795543CDF542FB761~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Vorbereitung auf EU-Sondergipfel: Merkel lädt Konzerne zum Energiegipfel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FAZ mit ihrem Artikel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder gibt es noch andere Gründe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamtwirtschaftliche Nutzen eines hohen Ölpreises hält sich in Grenzen. In kürzester Zeit ist der Ölpreis um 10% gestiegen. Zur selben Zeit ist &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/oelpreise-nehmen-100-dollar-marke-ins-visier-brent-oel-auf--/de/News/21844605&quot; title=&quot;dpa-AFX via ad-hoc-news.de: Ölpreise nehmen 100-Dollar-Marke ins Visier - Brent-Öl auf 27-Monats-Hoch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf zwei Ölfeldern in der Nordsee die Produktion unterbrochen und eine wichtige Pipeline in Alaska außer Betrieb&lt;/a&gt;. Gründe dür die Produktionsunterbrechung werden nicht genannt. Aber die Pipeline habe ein Leck, wird berichtet. Es seien jedoch keine Schäden an der Umwelt entstanden. Man ist versucht zu sagen: Ein vorbildliches Leck!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles, nachdem die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;IEA das globale Fördermaximum für günstiges Öl vom bisher geschätzten Jahr 2020 in das Jahr 2006 verschoben&lt;/a&gt; hat, was &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/oel-knappheit-wenn-der-schmierstoff-fehlt;2722767;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Öl-Knappheit: Wenn der Schmierstoff fehlt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;inzwischen auch vereinzelt in etablierten Medien berichtet wird&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer vorstellbar, dass unsere Regierung das noch nicht weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0909/oel.php5&quot; title=&quot;WDR.de: Monitor Nr. 611 vom 09.09.2010: Nach der BP-Katastrophe: Das Ende des Erdölzeitalters&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ARD-Magazin Monitor hat sich im September 2010 an einer sehenswerten Reportage zum Thema &lt;em&gt;Globales Ölfördermaximum im Jahr 2020&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; versucht. Ebenso wurde bekannt, dass die &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0909/pdf/German_Peak_Oil.pdf&quot; title=&quot;WDR.de: Zentrum für Transformation der Bundeswehr: Peak Oil: Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundeswehr eine Studie über die Konsequenzen von Peak Oil angefertigt&lt;/a&gt; hat; auch in ihr wird statt vom Jahr 2006 noch vom Jahr 2020 ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Ölpreis: Nicht nur abhängig von der Temperatur.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Klar, das kalte Klima in Europa treibt die Ölpreise nach oben. Kann man auf jedem Börsenticker lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen wird in &lt;a href=&quot;http://german.china.org.cn/fokus/2010-11/22/content_21396228.htm&quot; title=&quot;German.China.org.cn: Treibstoffkrise: Chinesische Raffinerien stellen Dieselexport wegen heimischer Knappheit kurzzeitig ein&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;China zum Jahresende 2010 teilweise der Strom abgeschaltet, um die zentral geplanten Umweltschutzziele zu erreichen (andere Quellen nennen auch Engpässe bei der Versorgung der Kraftwerke). In den betroffenen Regionen greift man kurzerhand zu Dieselaggregaten und erzeugt seinen Strom selbst, so dass Diesel dort inzwischen Mangelware ist&lt;/a&gt; (und anscheinend auch der Warentransport beeinträchtigt wird; 2000 private Tankstellen haben bereits geschlossen). Das muss Sie alles nicht verwundern. Schließlich &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/241-Die-Glaubwuerdigkeitskrise-speziell-der-Zahlen-aus-den-USA-und-China.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Glaubwürdigkeitskrise speziell der Zahlen aus den USA und China&quot;&gt;streicht man in China auch schon mal Berge grün an, um das Erreichen von Umwelauflagen vorzutäuschen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie auf das wahrscheinlichste Szenario wetten. Wo zwischen Transport- und Stromversorgungs-Engpässen wird sich das System einpendeln? Wie auch immer. China wird vorübergehend vom Dieselexporteur zum Dieselimporteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;globale Ölfördermaximum für konventionelle Förderverfahren (Peak Oil) lag offiziell im Jahr 2006&lt;/a&gt;. Jetzt wächst die Wirtschaft in China schneller als die Energieversorgung bzw. die Effizienz der Energieversorgung. Eine kritische Masse des Gesamtsystems (China) prallt mit Wucht an eine systemische Grenze, in Anwesenheit eines phantastischen Geldsystems, das im Kern endlose Wachstumsmöglichkeiten postuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 22:45:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vergessen Sie Irland. Hier kommt Portugal.</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Schön, dass wir uns alle auf Irland und Testkoffer konzentrieren. Die Berichterstattung über beides verlief ja eigentümlich genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall des Koffers hat die Angst zum Glück nicht dazu geführt, dass alle Medien die Fehlinformationen übernommen haben, der Koffer habe sich an Bord eines Flugzeuges befunden. Er wäre ja auch nie an Bord eines Flugzeugs gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall Irlands stimmt nachdenklich, dass sich die Überschriften und der Tonfall zu einem bestimmten Zeitpunkt umschlugen, obwohl auf Sachebene keine inhaltliche Veränderung der Nachrichten erkennbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Meldungen der Nachrichtenagentur &lt;a href=&quot;http://www.reuters.com/article/idUKTRE6AK0QZ20101121&quot; title=&quot;Reuters.com: Portugal opposition says deficit underestimated&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reuters verfolgt, weiß auch schon, dass Portugal als nächstes an der Reihe sein wird. Dort hat die Opposition verlautbaren lassen, dass das Defizit Portugals von der Regierung in erheblichem Maße zu niedrig ausgewiesen wird: Die Neuverschuldung belaufe sich auf 9,5% statt 7,3% des Bruttoinlandprodukts und die Gesamtverschuldung auf 112% statt 82%&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht genau, wie das den Redaktionen der deutschen Massenmedien entgehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf jedoch bezweifelt werden, dass hierdurch das Vertrauen in der Eurozone wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Euozone steht damit in der Tat vor den Alternativen, entweder eine Transfergemeinschaft (vorrangig auf Kosten Deutschlands) zu werden oder aber Deutschland aus der Währungsunion zu entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:55:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Österreichs Notfallplan für die Zuspitzung der Finanzkrise: Bankschalter sowie Geldautomaten schließen und bewachen. Und lieber mehr an sich selbst denken denn an Griechenland?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/248-OEsterreichs-Notfallplan-fuer-die-Zuspitzung-der-Finanzkrise-Bankschalter-sowie-Geldautomaten-schliessen-und-bewachen.-Und-lieber-mehr-an-sich-selbst-denken-denn-an-Griechenland.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/248-OEsterreichs-Notfallplan-fuer-die-Zuspitzung-der-Finanzkrise-Bankschalter-sowie-Geldautomaten-schliessen-und-bewachen.-Und-lieber-mehr-an-sich-selbst-denken-denn-an-Griechenland.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/564567/Regierung-arbeitet-an-GriechenlandGesetz&quot; title=&quot;DiePresse.com: Regierung arbeitet an &#039;Griechenland-Gesetz&#039;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt; In Österreich gibt es einen geheimen Notfallplan, sollte sich die Finanzkrise zuspitzen. Dies wurde erstmals [im Mai 2010] am Dienstag am Rande des Ministerrats bekannt. Im Innenministerium liegen entsprechende Aufmarschpläne der Exekutive vor. Demnach müssen die Kreditinstitute vorübergehend die Schalter schließen und die Bankomaten sperren. Das Innenministerium bestätigte der Presse die Existenz solcher Direktiven, äußerte sich aber nicht zu den Details. Schließlich sind veröffentlichte Pläne wohl nur noch halb so wirksam. Dem Vernehmen nach geht es dabei in erster Linie um den Schutz der Infrastruktur. Vom Prinzip her will man argentinische und griechische Zustände wie ein Erstürmen von Banken oder eine Massenpanik vermeiden. Die Handlungsanweisungen dafür gibt es nicht erst seit ein paar Wochen, sondern sie wurden bereits zu Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 festgelegt.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Sie nicht wissen, warum: Jeder Euro auf Ihrem Konto kann vom Bankensystem geldtechnisch etwa 30 bis 60 Mal weiterverliehen werden. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/21-US-amerikanische-Banken-umgehen-seit-Jahren-Reserveeinlagen-Quote.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: US-amerikanische Banken umgehen seit Jahren Reserveeinlagen-Quote&lt;br /&gt;
&quot;&gt;US-Banken erreichen das seit 1993 auf Anregung der US-Zentralbank sogar für Girokonten, indem sie ihren Kunden zu jedem Girokonto ein Schattenkonto einrichten, für das die vom US-Kongress festgesetzte Reservequote nicht gilt.&lt;/a&gt;  Wenn Sie jedoch diesen Euro abheben und als Bargeld in Ihrer Brieftasche herumtragen, fehlt dem Bankensystem die Sicherheit für diese Summe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein halbes Jahr nach Installation des Rettungsprogramms hat Österreich bereits die Geduld mit Griechenland verloren. Associated Press berichtet am 16. November 2010:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://finance.yahoo.com/news/Austrian-FM-Bailout-to-Greece-apf-123747341.html&quot; title=&quot;Associated Press via Yahoo! Finance: Austrian FM: Bailout to Greece not certain&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Finance Minister Josef Proell says that the December tranche of Austria&#039;s contribution -- 190 million euros ($258 million) -- will only be paid out if Greece can show that it has raised the amount of money it pledged to take in through taxes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proell told reporters Tuesday that at this stage that target does not appear to have been met.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Nov 2010 12:10:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Drohende Lieferengpässe</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Endlich ist es offiziell. Warum auch immer, mal wieder steht das Handelsblatt mit der (relativ) engagierten Berichterstattung hierzulande offenbar allein da: &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/rohstoffe-konsumgueterindustrie-und-handel-fuerchten-lieferengpaesse;2693338;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Rohstoffe: Konsumgüterindustrie und Handel fürchten Lieferengpässe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rohstoffe: Konsumgüterindustrie und Handel fürchten Lieferengpässe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift erscheint angesichts des Inhalts eher vorsichtig formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich wurden über Jahrzehnte hinweg Kosten optimiert und hierzu zählen auch Transportwege und Lagerhaltungskosten. Mit gesundem Menschenverstand können Sie sich ausrechnen, was das bedeutet, wenn Lieferanten ausfallen. Und es werden Lieferanten ausfallen. Kalkulieren Sie also entweder mit der Nichtverfügbarkeit von Waren oder Preissprüngen wegen neuerdings erforderlicher erweiterter Lagerhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen Sie noch hinzu, wie sich die Einkommen und Ausgaben eines großen Teils der Bevölkerung (nicht nur) in Indien und China entwickeln werden. Was dort als Wohlstandssteigerung wahrgenommen werden wird (höhere Einkommen, höhere Lebenshaltungskosten für einen höheren Lebensstandard) wird an unserem Ende der Handelsbeziehung als reine Teuerung bei Waren wahrgnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir bereits im August schrieben: &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/229-Bereiten-Sie-sich-auf-diese-Abfahrt-gut-vor-Die-Welt-hat-eine-Menge-Preisdruck-zu-verteilen.-An-Sie..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.&quot;&gt;Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:30:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Weltbank-Präsident Zoellick schlägt denkfaul.de-Weltwährungssystem vor; Nachrichtenmagazin SPIEGEL missversteht &quot;neuen Goldstandard&quot;</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-Weltbank-Praesident-Zoellick-schlaegt-denkfaul.de-Weltwaehrungssystem-vor;-Nachrichtenmagazin-SPIEGEL-missversteht-neuen-Goldstandard.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-Weltbank-Praesident-Zoellick-schlaegt-denkfaul.de-Weltwaehrungssystem-vor;-Nachrichtenmagazin-SPIEGEL-missversteht-neuen-Goldstandard.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Wie der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727789,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Währungsstreit: Weltbank-Chef fordert neuen Goldstandard&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spiegel berichtet, schlägt Weltbank-Präsident Robert Bruce Zoellick kurz vor dem anstehenden G20-Treffen ein neues Welt-Währungs-Gefüge vor&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Nach Meinung Zoellicks könnte das neue System das Bretton-Woods-Abkommen ersetzen. Ein neues Währungssystem würde &quot;vermutlich den Dollar, den Euro, den Yen, das Pfund und den Yuan umfassen und sich in Richtung Internationalisierung bewegen&quot;, erklärte der Weltbank-Chef in der &quot;Financial Times&quot;. Es sollte auch überlegt werden, den Goldpreis als internationalen Referenzwert der Markterwartungen für Inflation, Deflation und künftige Währungsbewertungen zu installieren, sagte Zoellick.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bereits im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/115-Gedankenspiel-Neue-Welt-Reservewaehrung-als-Waehrungskorb-mit-Papier-Gold-ab-September-2009.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Gedankenspiel: Neue Welt-Reservewährung als Währungskorb mit (Papier-) Gold ab September 2009?&quot;&gt;Juli 2009 sah denkfaul.de eine starke Motivation für ein System, das die Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds um Papiergold anreichert&lt;/a&gt;. Hauptvorteile des Systems: &lt;a href=&quot;http://www.londonsummit.gov.uk/en/summit-aims/summit-communique/&quot; title=&quot;The London Summit 2009: Global plan for recovery and reform: the Communiqué from the London Summit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;IWF-Sonderziehungsrechte durften im Jahr 2009 erstmals in größerem Umfang als Kreditgeld durch den IWF erschaffen werden&lt;/a&gt;. Bei einer Ausweitung solcher Rechte würden die Geschäftsbanken, die normalerwesie die Geldmenge durch ihre Kreditvergabe kontrollieren, in ihrem Kampf gegen die Deflation unterstützt. Und die Aufnahme von &quot;Papiergold&quot; (wir mutmaßten damals: Gold-Zertifikate; Zoellick schlägt nun vor: Goldpreis) in den SZR-Währungskorb würde es den &quot;innovativen&quot; Finanzsystemen ersparen, die Tatsache zu enthüllen, dass das selbe Gold durch wundersames Leasing, zukünftige Bezugsrechte und dergleichen mehr zugleich an mehreren Stellen in Bilanzen als Sicherheit oder Reserve Verwendung findet, während im selben Zug dem Wunsch unter Anderem der BRIC-Staaten Rechnung getragen würde, dem Gold wieder eine größere Bedeutung beizumessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: Der Vorschlag ist perfekt, um die globale Reinflations-Blase noch stärker ausdehnen und hiermit öffentlichkeitswirksam Volkswirtschaften in Notsituationen &quot;retten&quot; (zu höherer Verschuldung bewegen) zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SPIEGEL schreibt nun im Zusammenhang mit Zoellicks Konzept von einem &lt;em&gt;neuen Goldstandard&lt;/em&gt;. Das ist irreführend. Ein Goldstandard würde die konkrete Hinterlegung eines festgelegten Anteils physischen Goldes im Verhältnis zur vergebenen Kreditgeldmenge erfordern. Hiervon kann natürlich keine Rede sein. Und machen wir uns nichts vor. Erst &lt;a href=&quot;http://business.timesonline.co.uk/tol/business/markets/united_states/article676405.ece&quot; title=&quot;The Times: Zoellick quits State Department for Goldman&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2006 wechselte Zoellick aus der US-Administration zu Goldman Sachs&lt;/a&gt;, bevor er im Sommer 2007 an die Spitze der Weltbank berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Vorschlag umgesetzt werden wird, können Sie sich gleich einen Platz für das übernächste Spektakel reservieren: Kurz nach dem Ende des Gold-Bullenmarktes (vermutlich in ein paar Jahren) dürfte die Aufnahme des Goldpreises in den Weltwährungskorb denjenigen, die dies am deutlichsten wünschten, nicht unbedingt zum Vorteil gereichen. Denn dass der Goldpreis ein Maß für Inflation sei (wie Zoellick bei der Motivation für seinen Vorschlag nahelegt) ist unwahr. Das können Sie jederzeit anhand vorliegender historischer Daten selbst überprüfen. Doch nach Zoellicks Konzept würde dann Deflation diagnostiziert werden. Das wird zu neuen, wenn auch anderen, Schwierigkeiten führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Zoellick das als ehemaliger Goldman-Sachs-Mitarbeiter nicht weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Nov 2010 13:40:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/246-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Lebensmittelknappheit, Währungskrieg, Handelskrieg: Im Jahr 2010 versäumt die Welt ihre Chancen</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/243-Lebensmittelknappheit,-Waehrungskrieg,-Handelskrieg-Im-Jahr-2010-versaeumt-die-Welt-ihre-Chancen.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Chancen gibt es immer. Sie wahrzunehmen setzt voraus, den Tatsachen unerschrocken ins Auge zu blicken und die eigenen Strategien und Taktiken den Gegebenheiten anzupassen. Davon ist im Jahr 2010 auf der Welt nicht viel zu sehen. Sie, die Welt, scheint vielmehr damit beschäftigt zu sein nach und nach herausfinden zu wollen, was in den letzten Jahrzehnten überhaupt geschehen ist. Unterdessen verstreichen historische Chancen ungenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lebensmittelknappheit im Jahr 2010 wird langsam offiziell wahrgenommen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?&quot;&gt;seit einem Jahr absehbare Lebensmittelknappheit für das Jahr 2010&lt;/a&gt;, die sich im &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten&quot;&gt;Spätsommer 2010 zusehends manifestiert&lt;/a&gt;, erhält nunmehr den offiziellen Status einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/environment/2010/sep/24/food-crisis-un-emergency-meeting-rome&quot; title=&quot;The Guardian: UN warned of major new food crisis at emergency meeting in Rome&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ende September 2010 traf sich die &lt;em&gt;Food and Agriculture Organisation&lt;/em&gt; der Vereinten Nationen (UN) in Rom zu einer Sondersitzung wegen der drohenden Nahrungsmittelknappheit&lt;/a&gt;. Im dazugehörigen &lt;a href=&quot;http://www.srfood.org/images/stories/pdf/otherdocuments/20102309_briefing_note_02_en.pdf&quot; title=&quot;Olivier de Schutter, United Nations Special Rapporteur on the Right to Food: Briefing Note 02 - September 2010: Food Commodities Speculation and Food Price Crises: Regulation to reduce the risks of price volatility&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Briefing unterbreitet Olivier de Schutter, &lt;em&gt;United Nations Special Rapporteur on the Right to Food&lt;/em&gt;, die folgenden Vorschläge zur Verbesserung de Situation: Regulierung des Zugangs zu und der Nutzung von Finanzinstrumenten für Lebensmittel sowie Schaffung und Organisation eines zentralen Vorrats&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, im &lt;a href=&quot;http://usda.mannlib.cornell.edu/usda/waob/wasde//2010s/2010/wasde-10-08-2010.pdf&quot; title=&quot;United States Department of Agriculture: World Agricultural Outlook Board: World Agricultural Supply and Demand Estimates (October 8, 2010)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oktober 2010, hat sogar die wohl meistbeachtete Organisation im Agrarsektor, das United States Department of Agriculture (USDA), ihre Ernteprognosen senken müssen&lt;/a&gt;. Bislang war die USDA eher dadurch aufgefallen, dass sie eine Rekordernte prognostiziert, zugleich aber einer großen Zahl landwirtschaftlicher Regionen in den USA einen desaströsen Zustand attestiert hatte. Dass die meisten Marktteilnehmer von der Senkung der USDA-Prognosen &quot;überrascht&quot; wurden, während sich zugleich in den regionalen Medien die Berichte über ungünstige Witterung und schlechte landwirtschaftliche Erträge (gesamte Nordhalbkugel), verrottete Vorräte (Asien), ratlose Landwirte und ungewöhnliche Rohstoffströme häuften, zeigt wohl, wie wenig verlässlich offizielle Zahlen und Expertenmeinungen gelegentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurden sich auch &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,715227,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Streit um Rohstoffe: Deutschland sagt Lebensmittel-Spekulanten den Kampf an&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frankreich und Deutschland bereits Anfang September 2010 einig, dass Spekulationen an den Wartenterminbörsen das größte Problem darstellen&lt;/a&gt;. Hierdurch würden die Preise für Lebensmittel so weit nach oben getrieben, dass sich ärmere Länder keine Importe leisten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt jedoch festzustellen, dass im vorliegenden Fall in Wahrheit völlig falsch (nämlich auf eine Rekordernte) spekuliert wurde und daher die Argumentation der UN, Frankreichs und Deutschlands ins Leere greift. An den Märkten für Agrarrohstoffe war seit Monaten zu beobachten, dass Marktteilnehmer bereit waren, &lt;em&gt;höhere&lt;/em&gt; Preise als die an den Börsen ermittelten zu zahlen, um &lt;em&gt;sofort&lt;/em&gt; Ware zu erhalten. Der Grund hierfür war, dass die zu hoch angesetzten Zahlen der USDA dafür sorgten, dass alle Marktteilnehmer auf ausreichende Mengen der Rohstoffe &lt;em&gt;in der Zukunft&lt;/em&gt; hofften, daher mit fallenden Preisen rechneten und sich nur &lt;em&gt;ad hoc&lt;/em&gt; mit der jeweils dringend benötigten Menge eindeckten. Allerdings waren diese benötigten Mengen aufgrund der schlechten Ernten kaum verfügbar, so dass für die Lieferungen Aufpreise bezahlt werden mussten. Hätte die USDA realistische Schätzungen veröffentlicht, wären die Preise bereits seit Monaten auch an den Börsen höher gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist rätselhaft, wie die Vereinten Nationen meinen, in einem Markt mit knappen Waren Gutes tun zu können, indem sie ihn durch den Aufbau eines zentralen Lagers zusätzlich belasten. Das würde weiteren Preisdruck mit sich bringen. Und mit welcher Art von Verwaltung wollen die Vereinten Nationen denn beschließen, welche Mengen Agrarrohstoffe wo genau hingeliefert werden, wenn wirklich der Ernstfall eintritt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einmal angenommen, Spekulanten seien wirklich verantwortlich für die zurzeit hohen Rohstoffpreise. Dann stellt sich doch die Frage, woher diese Spekulanten eigentlich das Geld dafür nehmen, die Preise so hoch zu treiben, dass sich ärmere Länder keine Lebensmittelimporte mehr leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100130_dax_inf.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;72&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100130_dax_inf.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Und diese Frage führt uns direkt zurück zum Triffin-Dilemma. Der US-Dollar unterliegt als Weltreservewährung in der jetzigen Situation erheblichen Interessenskonflikten. Die USA mögen die Geldmenge immer noch weiter ausdehnen wollen, um das ohnehin Unvermeidbare weiter hinauszuzögern. Und nur für die USA selbst wäre das ja auch in Ordnung. Aber da die meisten Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden müssen, fließt die überschüssige Liquidität regelmäßig in Investitionsblasen. Das kann man allein am langfristigen DAX-Chart sehr gut sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/88-Nobelpreistraeger-Paul-Krugman,-August-2002-Wird-die-Immobilienblase-zur-Beendigung-der-Rezession-infolge-der-Dotcom-Blase-funktionieren.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Nobelpreisträger Paul Krugman, August 2002: Wird die Immobilienblase zur Beendigung der Rezession infolge der Dotcom-Blase funktionieren?&quot;&gt;Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman persönlich hat bestätigt, dass diese Investitionsblasen vorsätzlich geschaffen und also in Kauf genommen werden&lt;/a&gt;. Sind also wirklich Spekulanten der Kern des Problems, wenn derzeit steigende Rohstoffpreise zu beklagen sind? Oder ist es vielmehr ein völlig überkommenes Welt-Währungs-Gefüge, das für eine Reihe von Marktteilnehmern unfaire Rahmenbedingungen schafft? &lt;a href=&quot;http://www.dallasfed.org/news/speeches/fisher/2010/fs101019.cfm&quot; title=&quot;Federal Reserve Bank of Dallas: Richard W. Fisher: Rangers, Yankees and Federal Open Market Committee: One Game at a Time; Remarks before the New York Association for Business Economics; New York, N.Y.; October 19, 2010&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Richard W. Fisher von der US-Zentralbank-Filiale in Dallas sagte jedenfalls gestern in einer Rede, dass er in einigen Momenten voller Selbstzweifel zu glauben begonnen habe, dass die geldpolitischen Maßnahmen der US-Zentralbank womöglich völlig falsche Auswirkungen haben könnten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies zuträfe, so stellte die Maßnahme der UN lediglich eine Umverteilung dar; genau genommen eine Belastung der Steuerzahler der großen Träger-Staaten dieser UN-Idee, mit der sich diejenigen außerhalb der USA zusätzlich ins eigene Fleisch schneiden: So lange die so umverteilten Rohstoffe auch noch mit US-Dollar bezahlt werden müssen, finanzieren die nicht-US-Steuerzahler indirekt über diese Maßnahme zur Linderung des Hungers auf der Welt gleich noch eine Mischung aus Kaufkrafterhalt für den US-Dollar und importierter Teuerung für ihren Währungsraum mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernten werden 2010 für 2011 übrigens voraussichtlich auch nicht besser ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkwürdig, dass man &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; &quot;den Spekulanten&quot; nicht gleich auch noch in die Schuhe schieben will. Aber vielleicht wäre das doch zu offenkundiger Unsinn. Höhere Marktpreise bieten den Erzeugern immerhin mehr finanziellen Spielraum, um mehr auszusäen, die Ernte unter schwierigen Bedingungen zu retten, und so weiter. Erstaunlich, dass der Markt das Problem im Grunde selbst regeln würde. Jedenfalls so lang das Gesamtsystem noch organisch wachsen oder sich stabilisieren kann, und so lang alle Staaten eine gewisse Kaufkraft aufbringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Währungskrieg mit ungleichen Waffen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran, dass das &lt;a href=&quot;Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation &amp;amp; Deflation, Oktober 2009: Der Klang des Einhand-Klatschens&quot;&gt;Gesamtsystem noch organisch wachsen kann, darf allerdings berechtigter Zweifel bestehen&lt;/a&gt;. Und so ist inzwischen sogar in den etablierten Medien von einem Abwertungswettlauf der Währungen, von einem Währungskrieg die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei scheint es keine Regeln zu geben. So behauptet &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,721248,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Haushaltsdefizit: US-Notenbankchef Bernanke schlägt Alarm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ben Bernanke, Oberhaupt der angeblich unabhängigen US-Zentralbank Federal Reserve, die US-Staatsverschuldung gefährde die wirtschaftliche Zukunft der USA&lt;/a&gt;. Inzwischen ist seine Zentralbank der zweitgrößte Eigentümer von US-Staatsanleihen nach China. Hat ihn jemand gezwungen, die Anleihen zu kaufen? Oder will er den US-Dollar schwächen, weil ja der chinesische Yuan angeblich überbewertet ist? Oder arbeitet er im Auftrag der privaten Geldinstitute, die Anteilseigner der Federal Reserve sind, gegen die US-Regierung und beginnt damit, das Vertrauen zu zerstören? Nur Ihre Phantasie setzt hier Grenzen bei der Interpretation seiner Aussage. Wie auch immer: Für die USA ist es am einfachsten, einfach wieder die Geldmenge auszuweiten. Das schadet automatisch den Anderen mehr als ihnen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reibungslos funktioniert das nicht überall auf der Welt. In der Eurozone hat man mehr Anlass, sich darüber zu streiten, ob denn nun maßloses Geldausgeben oder rigide Sparsamkeit der richtige Weg sei; schließlich ist der Euro nicht die Weltreservewährung. Und so &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/kampf-um-ezb-chefstuhl-trichet-gegen-weber-es-kann-nur-einen-geben;2676161;0&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Kampf um EZB-Chefstuhl: Trichet gegen Weber  es kann nur einen geben&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;tragen Axel Weber und Jean-Claude Trichet ihre Uneinigkeit dezent öffentlich&lt;/a&gt; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich nur, dass, zumindest an der Systemgrenze, der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten&quot;&gt;Euro dem US-Dollar schlicht unterlegen ist, weil praktisch jeder, der auf dem Weltmarkt handeln will, US-Dollar daür benötigt&lt;/a&gt;. Und so sehen wir bereits &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/starker-preisanstieg-das-leben-in-deutschland-wird-erheblich-teurer;2671377&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Starker Preisanstieg: Das Leben in Deutschland wird erheblich teurer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jetzt, im Spätsommer 2010, eine importierte Teuerung aufgrund der US-Dollar-Liquiditätsschwemme&lt;/a&gt;, nämlich auf der Grundlage der Rohstoffpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das System bereits 2008 mit großem Knall an seine Grenze gestoßen ist, wird das derzeitige angebliche Wachstum bestenfalls den selben Effekt zeitigen. Allerdings mit Einschränkungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Handelskrieg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird neu umverteilt. Nicht alle Teilnehmer müssen dem ungleichen Spiel weiter tatenlos zusehen. &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/206-Verdopplung-der-Teuerungsrate-Inflation-Der-Internationale-Waehrungsfonds-hat-Vorschlaege-zum-Umgang-mit-der-Krise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Verdopplung der Teuerungsrate (Inflation): Der Internationale Währungsfonds hat Vorschläge zum Umgang mit der Krise&quot;&gt;Die Gesetze von Angebot und Nachfrage kann keine Zentralbank aushebeln&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so werden wir wohl weiterhin Schuldzuweisungen, Strafzölle und Exportbeschränkungen erleben, wenn sich die internationale Staatengemeinschaft nicht konstruktiv einigt. Und einige der Maßnahmen, wie beispielweise die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,723854,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Handelsbeschränkung: China kappt Exporte von Hightech-Metallen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Exportbeschränkung seltener Erden seitens China&lt;/a&gt;, werden das Kräfteverhältnis im bestehenden System empfindlich treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 19:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Basel III und der Kampf der Wall Street um die Vorherrschaft auf den Geldmärkten</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/235-Basel-III-und-der-Kampf-der-Wall-Street-um-die-Vorherrschaft-auf-den-Geldmaerkten.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Obwohl es mit den USA seit Jahrzehnten bergab geht, haben sie noch eine Menge zu verlieren; da sollten Sie sich nichts vormachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt freilich nicht für die Mehrheit der US-Bürger, sondern eher für besonders einflussreiche Schichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade deshalb dürfen Sie darauf vertrauen, dass einige Dinge bis auf Weiteres so bleiben, wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört die Vorherrschaft der Wall Street an den Finanzmärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was bisher geschah&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;float: right; padding: 0 0 1em 1em;&quot;&gt;&lt;object width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/04JmN329Wm0?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/04JmN329Wm0?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;Mit dem Ende des zwiten Weltkrieges löste die Wall Street die Londoner City als dominanten internationalen Finanzplatz ab. Dies war nicht zuletzt dem Bretton-Woods-System zu verdanken, das den US-Dollar als Reservewährung vorsah. Ein Argument seiner Befürworter war, dass er im Außenhandel durch Gold gedeckt war. Dass das Bretton-Woods-System tatsächlich ins Leben gerufen wurde, lag ebenso in der besonderen Rolle der USA im zweiten Weltkrieg begründet wie die Tatsache, dass die USA zu jener Zeit über die größte und modernste intakte Industrie verfügten. Mit der Etablierung des Petrodollar im selben Atemzug gelang es den USA, eine einzigartige Machtposition zu etablieren. In den folgenden Jahren versorgten die USA einen großen Teil der Welt mit Waren und (Bar- sowie Kredit-) Geld. Diese Ausweitung der Geldmenge zusammen mit den Ausgaben für den Koreakrieg sowie den Vietnamkrieg weckte bei den Bretton-Woods-Partnern jedoch Bedenken bezüglich der tatsächlichen Einlösbarkeit des US-Dollars in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;float: right; padding: 0 0 1em 1em;&quot;&gt;&lt;object width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/kxiYIBU7lIM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/kxiYIBU7lIM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;Auf den Konflikt zwischen natioanler und Weltreserve-Währung wies bereits damals die als Triffin-Dilemma bekannte Überlegung hin. Die Pflichten im Bretton-Woods-System waren auch nicht eben fair ausgelegt. Beispielsweise waren die Wechselkuse anderer Währungen zum US-Dollar festgelegt; es oblag jedoch einzig den nicht-US-Zentralbanken, den Wechselkurs durch Markteingriffe tasächlich herbeizuführen. Anders gesagt, das Bretton-Woods-System war ein US-Dollar-Verteilsystem. Der Glaube daran, dass jeder US-Dollar so gut wie Gold sei, währte nicht lang. Als klar wurde, dass das System seine Ausgewoenheit durch die deutliche Ausweitung der US-Dollar-Geldmenge verloren hatte, spielten einige Bündnispartner nicht mehr mit und andere verlangten, ihre US-Dollars gegen Gold zu tauschen. Daraufhin kündigte Präsident Nixon 1971 das Bretton-Woods-System einseitig auf. Jedoch ist der US-Dollar seither faktisch noch immer durch die Tatsache gedeckt, dass Öl fast ausschließlich gegen US-Dollar gehandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;float: right; padding: 0 0 1em 1em;&quot;&gt;&lt;object width=&quot;320&quot; height=&quot;265&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/iRzr1QU6K1o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/iRzr1QU6K1o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;265&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;Doch es verändere sich noch mehr. Die wirtschaftliche Leistung anderer Staaten wuchs, der internationale Konkurrenzdruck stieg. Es war nicht mehr selbstverständlich, dass die Welt exportierte US-Waren benötigte. Die USA wandelten sich vom bedeutendsten Exporteur der Welt mit einem erheblichen Handelsbilanz-Überschuss zum größten Importeur der Welt mit einem gigantischen Handelsbilanz-Defizit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es musste reagiert werden: Mit einer Ausweitung der Kredite im eigenen Land, vorrangig an Unternehmen. US-Unternehmen expandierten international und sorgten so dafür, dass viele Menschen auf diesem Globus einen Teil ihres Einkommens für Produkte und Dienstleistungen ausgaben, für die die regionalen Tochteruntenehmen am Ende des Tages Geld in US-Dollar umtauschten und an die US-Firmenzentrale überwiesen. Zugleich wurden Poduktionsstandorte in Regionen, in denen die Produktionskosten geringer waren als in den USA, etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Mischung aus Sättigung des US-Heimatmarktes und dortigem Rückgang der Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe war heikel. Die USA waren die größte Volkswirtschaft, und ihre Größe verdankte sie zu über zwei Dritteln dem privaten Konsum. Ein Rückgang des dortigen Konsums musste vermieden werden. So wurde das Zeitalter der sorglos vergebenen Konsumentenkredite und null-Prozent-Finanzierungen eingeläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Notwendige flankierende Maßnahmen zur Ausweitung der Geldmenge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Ausweitung der US-Dollar-Geldmenge bedurfte einiger flankierender Maßnahmen. Obwohl &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung&quot;&gt;Geschäftsbanken Geld aus dem Nichts schöpfen&lt;/a&gt;, dürfen sie dies normalerweise nicht in unbegrenztem Umfang. Die USA blicken hier auf eine lange Tradition von Tricks zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Mit dem Bretton-Woods-System wurden ausländische Zentralbanken de facto verpflichtet, US-Dollar zu kaufen und zu horten, obwohl sich 1971 herausstellte, dass sie doch nicht so gut wie Gold waren: Als nämlich Präsident Nixon mit schönen Worten den Partnern und der Welt erklärte, dass die USA gar nicht so viel Gold haben, wie US-Dollar in den Tresoren der Zentralbanken der Partner lagerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) 1993 erlaubte die (zwar vom Kongress legitimierte, sich aber &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/42-Bloomberg-verklagt-US-Zentralbank-wegen-nicht-offengelgter-8-Billionen-US-Dollar-Zusagen-ohne-Zustimmung-des-Kongresses.html#extended&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bloomberg verklagt US-Zentralbank wegen nicht offengelgter 8 Billionen US-Dollar Zusagen ohne Zustimmung des Kongresses&quot;&gt;im Besitz von US-Banken befindliche&lt;/a&gt;) US-Zentralbank Federal Reserve den &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/21-US-amerikanische-Banken-umgehen-seit-Jahren-Reserveeinlagen-Quote.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: US-amerikanische Banken umgehen seit Jahren Reserveeinlagen-Quote&quot;&gt;US-Banken, die vom Kongress geforderte Reserveeinlagen-Quote zu umgehen&lt;/a&gt;. Hierdurch konnten die US-Banken einen stärkeren Multiplikator bezüglich ihrer Einlagen bei der Kreditvergabe anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Nach dem Ende des Bretton-Woods-Systems wurden die als Basel I bekannt gewordenen Regeln für Eigenkapitalquoten von Banken ins Leben gerufen; die Einigung erfolgte 1988. &lt;em&gt;Laut Basel I benötigen Banken für die Vergabe von Krediten an Staaten überhaupt keine Reserven&lt;/em&gt;. Die ersten Staatspleiten nach dem zweiten Weltkrieg stellten das Regelwerk Basel I als unrealistisch bloß. Es begannen die Arbeiten an Basel II. In Deutschland wurde ab 2003 an der Umsetzung von Basel II gearbeitet, in der EU wurde es 2007 Pflicht. Selbst in Japan, das sich seit zwei Jahrzehnten in schwieriger wirtschaftlicher Lage befindet, wurde Basel II umgesetzt. &lt;em&gt;Nur die USA haben Basel II nie realisiert&lt;/em&gt;; mit der Begründung, die Regeln wären für die meisten US-Instiutute ihrer Natur nach nicht passend. (&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/29-Bilanzierungsregeln-US-amerikanischer-Banken-gelockert-Basel-I-aufgeweicht.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bilanzierungsregeln US-amerikanischer Banken gelockert: Basel I aufgeweicht&quot;&gt;Hintergrundinformationen zu Basel I&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/31-Bilanzierungsregeln-fuer-EU-Banken-Krisen-Anpassungen-bei-Basel-II.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bilanzierungsregeln für EU-Banken: Krisen-Anpassungen bei Basel II&quot;&gt;Hintergrundinformationen zu Basel II&lt;/a&gt;.) In der heutigen Derivate-Finanzwelt spricht man über &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/basel-iii-banken-warnen-vor-unfairem-spiel-der-usa;2650101&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Basel III: Banken warnen vor unfairem Spiel der USA&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Basel III, und die USA werden wieder nicht mitziehen, wie das Handelsblatt berichtet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieses Ungleichgewicht wird es US-Banken ermöglichen, US-Unternehmen durch Kreditgeld Übernahmen ausländischer Konkurrenten zu ermöglichen, die in Schieflage geraten sind, aus der sie nicht mehr herauskommen, weil in ihrem heimischen Geldsystem keine Kredite mehr vergeben werden können.&lt;/em&gt; Hierdurch wird die Vormachtstellung von US-Unternehmen gesichert, auch wenn arbeitslose US-Bürger wenig davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Notwendige flankierende Maßnahmen zur Absorption der Geldmenge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht nicht, eine Geldmenge auszuweiten. Man muss auch dafür sorgen, dass unter diesen Umständen die ausgewiesene Teuerungsrate nicht ausufert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Als sich selbst verstärkende Trends wurden die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/88-Nobelpreistraeger-Paul-Krugman,-August-2002-Wird-die-Immobilienblase-zur-Beendigung-der-Rezession-infolge-der-Dotcom-Blase-funktionieren.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Nobelpreisträger Paul Krugman, August 2002: Wird die Immobilienblase zur Beendigung der Rezession infolge der Dotcom-Blase funktionieren?&quot;&gt;Dotcom- sowie die Immobilienblase vorsätzlich herbeigeführt&lt;/a&gt;. Beide Blasen wurden als den Wohlstand steigernd wahrgenommen. Bei ihrem Platzen kam es zu erheblichen Vermögensverlusten und Umverteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Das nach wie vor riesige Handelsbilanzdefizit der USA führt dazu, dass ausländische Zentralbanken zwangsläufig mit großen Mengen von US-Dollar konfrontiert sind. Viele von ihnen finanzieren damit die Neuverschuldung der USA, indem sie diese gegen US-Staatsanleihen eintauschen. Dies ist ein wunderbares, leider unfaires System zu Absorption von US-Dollar. Es ist zugleich ein sich selbst erhaltendes System zur Aufrechterhaltung des Weltreservewährungs-Status des US-Dollar. Es wird jedoch eines Tages enden müssen. Vermutlich abrupt und unangekündigt, genau wie das Ende des Bretton-Woods-Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Die Kopplung des US-Dollar an Ölkäufe (der Petrodollar) spielt ebenfalls eine erhebliche Rolle, denn hierüber ist eine starke Nachfrage nach US-Dollar garantiert. Auch dies ist ein sich selbst erhaltendes System: Steigt der Ölpreis, weil zu viele US-Dollar im Umlauf sind, so benötigen auch andere Staaten mehr US-Dollar, um ihre Ölkäufe zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Über die Mechanismen 2) und 3) können die USA Teuerung in den Rest der Welt exportieren. Dies stellt eine erhebliche Drohkulisse dar.&lt;/em&gt; Ein gegen den Willen der USA geplanter sanfter Übergang zu einem anderen System wäre nur möglich, wenn er exakt die Markkräfte, also die Waren- und Geldströme, aufgreift und nicht gegen sie kämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:45:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Inflation, Pardon, Manipulation erzwingt Deflation zur Kompensation</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/233-Inflation,-Pardon,-Manipulation-erzwingt-Deflation-zur-Kompensation.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/233-Inflation,-Pardon,-Manipulation-erzwingt-Deflation-zur-Kompensation.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Wenn Sie offenen Auges schon die eine oder andere Wirtschaftsphase miterlebt und dabei womöglich sogar Ihren Freunden zugehört haben, werden Sie sich vielleicht an Zeiten erinnern, in denen Sie sich darüber gewundert haben, dass in den Immobilienmarkt einfach keine Bewegung kommt. Da bleiben Wohnungen unvermietet, weil niemand die Miete angemessen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen bunten Strauß von Gründen, warum das so ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Jede bei einer Neuvermietung gesenkte Miete belastet den gesamten Markt oder sogar den Mietpreisspielgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Provisionen sind oft an das Preisniveau gekoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Verluste durch Leerstand sind steuerlich oft anrechenbar, so dass für den Vermieter ein mittelfristiger Leerstand vorteilhafter erscheint als langfristig eine niedrigere erzielbare Miete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Immobilien stellen in vielen Bilanzen Werte dar. Eine Wertminderung würde die Bilanz entsprechend belasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Durch den Leerstand als überteuert empfundener Wohnungen vergrößert sich die Nachfrage nach günstigeren Wohnungen, wodurch das Preisniveau mittelfristig insgesamt steigt... falls der Leerstand keine Ausmaße annimmt, die den langen Atem der Vermieter überstrapazieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Unter diesem Blickwinkel erscheint das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/232-Schlaglicht-auf-die-US-Immobilienblase-Glaubwuerdig-von-US-80.000,-auf-US-385.000,-und-unbestaetigte-US-135.000,.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Schlaglicht auf die US-Immobilienblase: Glaubwürdig von US$ 80.000,- auf US$ 385.000,- und unbestätigte US$ 135.000,-?&quot;&gt;jüngste Beispiel aus Kalifornien&lt;/a&gt; recht dramatisch.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns anhand dieser Betrachtung zwei Dinge vergegenwärtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Für bestimmte Waren können die Anbieter den Preis gegen den Trend halten oder erhöhen, schlicht weil sie die Möglichkeit haben, dies zu tun; im Beispiel oben nicht zuletzt mit staatlicher Billigung, denn es wären ja auch Bußgelder bei Leerstand statt steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Obwohl eine zu hohe Preisfestsetzung (also eine Preismanipulation) auf den ersten Blick die ermittelte Teuerungsrate (Inflation genannt) ebenfalls künstlich erhöht (die Mieten nicht vermieteter Wohnungen werden ja nicht aus Mietpreisspiegeln entfernt), kann diese Maßnahme dennoch keine nachhaltigen Effekte im Kampf gegen die Deflation zeitigen; sie erweist sich als Papiertiger. Denn neben dem Preisniveau &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.&quot;&gt;spielt für Teuerung und Inflation die Anzahl der Transaktionen (im Beispiel: gezahlte Monatsmieten) respektive die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes&lt;/a&gt; eine Rolle. Weil diese Werte in der Praxis nicht mit sinnvollem Aufwand zu ermitteln sind, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS&quot;&gt;wird die Teuerung stattdessen rückwirkend statistisch und gemittelt erfasst&lt;/a&gt;. Daher unterscheidet sich Ihre Erkenntnis, wie weit Ihr Monatseinkommen reicht, unter Umständen deutlich von dem, was die statistisch ermittelte Teuerungsrate nahelegt. Und daher ist die an sich inflationäre, manipulative, zu hohe Festsetzung von Preisen auf Dauer keinem deutlich deflationären Marktdruck gewachsen. Denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende muss jede Rechnung bezahlt werden. Wenn sie im Preis steigt obwohl das notwendige Geld fehlt, wird sie halt weniger oft bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Preismanipulation bewirkt also lediglich ein vorübergehendes Ungleichgewicht im Peisgefüge; man könnte auch sagen: Umverteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:50:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Was niemand glaubt darf jeder lesen: Argentinien warnt Griechenland vor dem Internationalen Währungsfonds</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/223-Was-niemand-glaubt-darf-jeder-lesen-Argentinien-warnt-Griechenland-vor-dem-Internationalen-Waehrungsfonds.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/223-Was-niemand-glaubt-darf-jeder-lesen-Argentinien-warnt-Griechenland-vor-dem-Internationalen-Waehrungsfonds.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Beim Nachrichtendienst &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung&quot;&gt;dpa-AFX ruft man schon mal einen Artikel zurück; zum Beispiel wenn er zu deutlich vor Augen führt, dass Stimulus-Programme in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation nichts weiter sind als eine teuer erkaufte Umverteilung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hingegen der Inhalt einer Meldung der öffentlichen Meinung klar entgegensteht erübrigen sich solche Maßnahmen. Dann kann man darauf zählen, dass die breite Masse über die vermeintlich absurden zitierten Standpunkte schlicht den Kopf schüttelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_dpa-afx_argentinien-warnt-griechenland.jpg&#039; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;77&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_dpa-afx_argentinien-warnt-griechenland.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dennoch sei uns nach obiger Erfahrung ein gesundes Misstrauen gestattet, wenn wir auf eine gestern durch dpa-AFX veröffentlichte Perle verweisen wollen; womöglich kann der Artikel auch morgen noch widerrufen werden. Daher betrachten wir es als &lt;em&gt;fair use&lt;/em&gt;, wenn wir den &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/argentinien-warnt-griechenland-das-wird-boese-enden--/de/News/21280094&quot; title=&quot;dpa-AFX via ad-hoc-news.de: Argentinien warnt Griechenland: Das wird böse enden&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dpa-AFX-Artikel &lt;em&gt;Argentinien warnt Griechenland: &quot;Das wird böse enden&quot;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; in Gänze zitieren und zusätzlich ein Bildschirmfoto vorhalten.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;BUENOS AIRES (dpa-AFX), 06.05.10, 22:04 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Argentinien warnt Griechenland: &#039;Das wird böse enden&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat Griechenland vor den Folgen drakonischer Sparmaßnahmen gewarnt: &quot;Das wird böse enden&quot;, prophezeite sie am Donnerstag in Buenos Aires. Griechenland würden nun &quot;die selben Rezepte aufgezwungen&quot; wie 2001 Argentinien, betonte die peronistische Politikerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ende 2001 war es angesichts der Überschuldung des südamerikanischen Landes, eingefrorener Konten und unpopulärer Sparmaßnahmen der Regierung zu einer sozialen Explosion gekommen. Kirchner und ihr Vorgänger im Amt und Ehemann, Néstor Kirchner, machen vor allem Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Krise von 2001 verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Unruhen starben damals mindestens 28 Menschen. Die Regierung von Präsident Fernando de la Rua stürzte. Anschließend wurde die Dollarbindung des Peso aufgegeben, die Bedienung der Auslandsschulden eingestellt und die Landeswährung stark abgewertet. Während die neue Regierung Ratschläge des IWF und anderer Wirtschafts- und Finanzexperten in den Wind schlug, erholte sich die Wirtschaft des Landes nach einer Phase politischer Instabilität ab 2003 erstaunlich schnell.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wir empfehlen, den letzten Absatz so oft zu lesen, bis er mit all sinen Parallelen zur heutigen Situation Griechenlands vorbehaltlos verstanden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie glauben, der IWF sei eine Art internationale Bank, die vorübergehend krisengeschüttelten Nationen selbstlos zur Hilfe eile, empfehlen wir zusätzlich, den Fernseher auszuschalten und die gewonnene Zeit für Recherchen zu nutzen. Beziehen Sie die Weltbank mit in Ihre Recherchen ein. Wenn Sie de Englischen mächtig sind, könnte die BBC-Newsnight-Reportage &quot;World Bank Creating Poverty&quot; ein lohnenswerter Ausgangspunkt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Sorge: Hochspannung garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 07 May 2010 17:30:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Markt ohne Volumen und Käufer</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/221-Der-Markt-ohne-Volumen-und-Kaeufer.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Seit Monaten steigen die Kurse an den US-Aktienmärkten bei fallenden Handelsvolumina und fallen bei steigenden Volumina. Es liegt der Gedanke nahe, dass die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/121-The-New-York-Times-Details-zu-Software-gestuetzten-Boersen-Manipulationen.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: The New York Times: Details zu Software-gestützten Börsen-Manipulationen&quot;&gt;Hochgeschwindígkeits-Algorithmen der großen US-Finanzinstitute nicht nur Liquidität an den Märkten bereitstellen&lt;/a&gt;, sondern nebenbei die Kurse in Abwesenheit realer Investoren sanft nach oben treiben. Zumindest gibt es keinen Gegenbeweis für diese Annahme. Im Gegenteil: Offenbar hält die Mehrheit der Akteure still, so lang die Kurse steigen und die Nachrichten nicht schlecht genug sind, während sie verkaufen, wenn so genannte negative Überraschungen bekannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern verlor der Dow Jones Industrial Index zwischenzeitlich mehr als 9% an Wert.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:48 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;486&quot; height=&quot;525&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_djia.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Natürlich muss dieser historisch einmalige Vorgang heruntergespielt werden. Zwischenzeitlich wird gemutmaßt, ein falsch eingestellter Handelsauftrag eines bedeutenden Marktteilnehmers habe diesen enormen Kurssturz verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit Unsinn. Glauben Sie wirklich, dass in irgendeinem US-Finanzinstitut eine einzelne Person Handelsaufträge platzieren darf, die einen Kursrutsch von bald 10% auslösen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit dürfte sein, dass bei extrem dünner Käuferdecke durch Verkäufe in großem Stil Stop-Loss-Aufträge ausgelöst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die niedrigen Handelsvolumina im Zusammenhang mit dem völlig überbewerteten Markt in der Vergangenheit bereits beunruhigend, so stellt sich nach diesem Tag die Frage, wie viel Vertrauen dem Markt verloren gegangen ist. Was helfen Absicherungen der eigenen Positionen mit Stop-Loss-Aufträgen, wenn weit und breit kein Käufer in Sicht ist und die Kurse in kürzester Zeit ohne Halt stürzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 07 May 2010 15:45:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/221-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html</link>
            <category>Hintergrund</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    In modernen Finanzsystemen anglo-amerikanischer Bauart gibt es endlose Vielfalt: Derivate, Zertifikate, Optionen, Fonds in mannigfaltiger Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eines ist in diesen Systemen selten geworden, gar vom Aussterben bedroht: Geld. Kapital. &lt;em&gt;Cash&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür gibt es reichlich zeitgenössische Begriffe und gebräuchliche Formulierungen, die diese Tatsache &lt;em&gt;de facto&lt;/em&gt; verschleiern. So schafft es der Begriff &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,186368,00.html&quot; title=&quot;manager-magazin.de: Neuer Markt: Die Chronik einer Kapitalvernichtung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Kapitalvernichtung&lt;/em&gt; bis in die Überschriften etablierter Medien; zum Beispiel wenn hier behauptet wird, das Platzen der Dotcom-Blase habe Kapital vernichtet&lt;/a&gt;. Bestenfalls demonstriert der Autor, dass er sorglos mit Begriffen hantiert. An der Spitze der Irrtümer im Finanzvokabular thront jedoch unangefochten die &lt;em&gt;Marktkapitalisierung&lt;/em&gt; von Unternehmen, die in Wahrheit lediglich eine Markt&lt;em&gt;vermögen&lt;/em&gt;isierung ist. Im Reich der legendären Formulierungen schließlich tummelt sich die Phrase, das &lt;em&gt;Kapital an der Seitenlinie (Cash at the Sidelines)&lt;/em&gt; warte auf den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in den Markt, oder noch schlimmer, es warte darauf &lt;em&gt;in eine Branche zu investieren&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir sehen werden beschränkt sich der Quell der Verwirrung nicht auf die gebräuchliche Begriffswelt. Auch der Bereich der Finanzprodukte selbst wartet mit einer schleichenden und oft überraschenden Verschiebung der Charakteristika von Geldanlagen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich müssen in der jetzigen Situation sogar gängige wirtschaftliche Kenngrößen hinterfragt werden, weil sie ihre Daseinsberechtigung in einer Schönwetterperiode der Weltwirtschaft verliehen bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Welt ist eine überwältigende Mehrheit der Menschen gezwungen, sich als Investor zu betätigen. In Deutschland ist spätestens seit Anfang dieses Jahrtausends offiziell, dass die gesetzliche Altersvorsorge meist nicht ausreichen wird. Eine mögliche persönliche Gegenmaßnahme besteht in zusätzlicher kapitalgedeckter Altersvorsorge, und diese stellt eine Investition dar. Als Investor aber sollte man elementare Begriffe und Zusammenhänge im Kern begriffen haben. Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen ist insbesondere für das Risikoprofil der eigenen Geldanlagen von elementarer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden hier zunächst solche Begriffe und Formulierungen beleuchten und einen Ausflug zu wirtschaftlichen Kenngrößen unternehmen, um anschließend den Blick zurück auf das Gesamtsystem zu richten und uns zu fragen, welche Anhaltspunkte wir für eine Beurteilung seines Zustands finden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html#extended&quot;&gt;&quot;Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
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