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    <title>denkfaul.de - Medien</title>
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    <description>Denken Sie, was Sie wollen.</description>
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    <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 22:00:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: denkfaul.de - Medien - Denken Sie, was Sie wollen.</title>
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    <title>Weiterhin Merkwürdigkeiten beim Öl</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/276-Weiterhin-Merkwuerdigkeiten-beim-OEl.html</link>
            <category>Einsichten</category>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EA5DF6E768F2F48D79F97C8A868828DA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net: Rohstoffe: Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rekordpreis für Öl ist nicht in Sicht&lt;/a&gt;, meint die FAZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings meint sie damit den Ölpreis in US-Dollar, nicht in Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Chef der Internationalen Energieagentur warne davor, die Situation überzubewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte sie besorgen, denn wo findet denn eine Überbewertung der Situation statt? Obwohl das &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;Erreichen des globalen Fördermaximums für günstiges Öl mehr als vier Jahre zurückliegt&lt;/a&gt;, bleibt doch alles ruhig. Wovor warnt der Mann also?&lt;blockquote&gt;Hintergrund dieses Preisanstiegs sind kurzfristige Lieferschwierigkeiten für Brent in Zeiten hoher Nachfrage.&lt;/blockquote&gt;Mal sehen, wie kurzfristig diese Lieferschwierigkeiten sind. Bereits &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/269-Das-Energietreffen-im-Kanzleramt,-eine-umweltfreundliche-Pipeline-mit-Leck-und-die-Produktionsunterbrechung-auf-zwei-OElfeldern.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Das Energietreffen im Kanzleramt, eine umweltfreundliche Pipeline mit Leck und die Produktionsunterbrechung auf zwei Ölfeldern&quot;&gt;vor drei Wochen gab es spektakuläre Nachrichten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht! Und: Denken Sie, was Sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 23:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Treiben Sie nur nicht den Ölpreis: Russische Meteorologen prophezeihen Jahrtausendwinter 2010/2011, Westeuropa erklärt Winter im Gegenzug zur gefühlten Ansichtssache</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/262-Treiben-Sie-nur-nicht-den-OElpreis-Russische-Meteorologen-prophezeihen-Jahrtausendwinter-20102011,-Westeuropa-erklaert-Winter-im-Gegenzug-zur-gefuehlten-Ansichtssache.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Pünktlich zum &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/255-Peak-Conventional-Oil-war-2006-Wachstumsdaempfer-mit-Schluesselrolle.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Peak Conventional Oil war 2006: Wachstumsdämpfer mit Schlüsselrolle&quot;&gt;Eingeständnis der IEA, dass das globale Ölfördermaximum für mit günstigen Techniken förderbares Öl bereits 2006 erreicht&lt;/a&gt; wurde, war auf den hiesigen Börsentickern zu lesen, dass die IEA einen geringeren Anstieg der Ölnachfrage 2011 verglichen mit 2010 prognostiziere; der eigentliche Umstand des &lt;em&gt;Peak Oil&lt;/em&gt; hingegen fand keine Erwähnung. In den USA ging man anders damit um; die Erwähnung von &lt;em&gt;Peak Oil&lt;/em&gt; wurde den Kommentatoren überlassen, während man in Leitartikeln darstellte, dass es immer noch genug Öl geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat: Der Ölpreis fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein oder zwei Tage lang. In diesem Moment ist Öl jedoch so teuer wie seit gut zwei Jahren nicht mehr: US$ 88,90. Zugleich kostet ein Euro heute knapp 1,32 US-Dollar anstatt 1,59 US-Dollar wie zu Zeiten der Öl-Spitzenpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Merkwürdigkeiten in den Medien bestehen jedenfalls fort. Mit der Ankündigung des Tempratursturzes vor Tagen wurde zugleich kundgetan, ein so kalter Winter wie im letzten Jahr sei unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich, dass russische Meteorologen anscheinend einen Jahrtausendwinter für Europa voraussagen. Da muss nun augenscheinlich stärkeres Geschütz aufgefahren werden. Das Handelsblatt wird deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;12#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (12 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Von Prognosen russischer Meterologen, Europa stehe vor einem Jahrtausendwinter, ist allerdings nichts zu halten. &quot;Das darf man nicht so ernst nehmen&quot;, sagt Klimaforscher Erich Roeckner vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Bei den Prognosen sei wohl viel Profilierungssucht im Spiel. &quot;Die Langfristprognose steckt noch in den Kinderschuhen&quot;, betont auch Martin Jonas, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). &quot;Grundsätzlich gilt deshalb für alle diese Vorhersagen: Seriös sind sie nicht.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Dann war die Prognose von letzter Woche, ein harter Winter sei unwahrscheinlich, wohl auch unseriös.&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;14#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (14 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Die noch frische Erinnerung an den vergangenen Winter ist nach Ansicht eines Psychologen ein Grund dafür, dass die Menschen derzeit mit Schaudern über einen weiteren harten Winter plaudern. Ein so genannter Jahrtausendwinter sei natürlich interessanter als ein normaler, sagt der Biopsychologe Peter Walschburger von der FU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen dieser Art sei es gar nicht so wichtig, ob das Gesagte auch stimmt - ob es etwa realistisch ist, jetzt schon einen eisigen Winter vorauszusagen. &quot;Man nimmt gerne das Wetter her, um Beziehungsaspekte auszutauschen. Statt &#039;Mir geht&#039;s nicht so gut&#039; sagt man eben &#039;Was für ein blödes Wetter&#039;.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Für den Fall, dass Sie hören, wie hart der Winter ist, wissen Sie jetzt: Der ist gar nicht so hart, wie Ihnen erzählt wird.&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/magazin/business-travel/winterwetter-zahlreiche-flughaefen-kapitulieren-vor-der-kalten-kathi;2703407;15#bgStart&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Winterwetter: Zahlreiche Flughäfen kapitulieren vor der kalten Kathi: Bildergalerie (15 von 16)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Da die Winter in den vergangenen Jahren im Schnitt eher zu warm gewesen seien, erscheine uns ein eigentlich normaler Winter schnell als zu kalt. &quot;Auch der letzte Winter ist jetzt nicht wirklich aus dem Rahmen gefallen. Er war unterdurchschnittlich, aber er war kein extremer Winter&quot;, meint DWD-Experte Jonas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der Winter nun eisig wird oder mild, das wissen wir erst im März. Für den Fall, dass die Russen recht behalten und Europa unter einem fürchterlich kalten und langen Winter bibbert, hat Psychologe Walschburger einen positiven Aspekt parat: &quot;Die Frühlingsgefühle fallen dann besonders heftig aus.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;Und falls &lt;em&gt;Ihnen selbst&lt;/em&gt; der Winter dann auch hart vorkommen sollte, müssen Sie einfach wissen, dass es schon schlimmere gab, Sie das nur falsch (weil relativ statt objektiv) sehen, und sein Ende um so schöner sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man davon halten? Hier wird einiger medialer Aufwand betrieben, um Sie davon abzuhalten zu glauben, Sie müssten für einen harten Winter vorsorgen, während Öl so teuer ist wie noch nie seit dem Zusammenbruch der Märkte vor gut zwei Jahren, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/258-Der-OElpreis-Nicht-nur-abhaengig-von-der-Temperatur..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Der Ölpreis: Nicht nur abhängig von der Temperatur.&quot;&gt;China seinen Bedarf an Diesel nicht decken kann&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/245-KaisersTengelmann-empfiehlt-Lebensmittelvorrat.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Kaisers/Tengelmann empfiehlt Lebensmittelvorrat&quot;&gt;Lebensmittel knapp werden&lt;/a&gt; und auch andere &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/247-Drohende-Lieferengpaesse.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Drohende Lieferengpässe&quot;&gt;Lieferengpässe drohen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der robuste Euro, Europas Superstar!</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/254-Der-robuste-Euro,-Europas-Superstar!.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101123_eur-usd-intraday.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;103&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/101123_eur-usd-intraday.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem der &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/252-Irland-gerettet-Euro-tot..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Irland gerettet? Euro tot.&quot;&gt;Euro bereits gestern im Nachgang der provisorischen Rettung Irlands beeindruckend gegenüber dem US-Dollar fiel&lt;/a&gt;, sehen wir heute das selbe Bild, allerdings noch verschärft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen meint Spiegel Online: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730469,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Robuster Euro: Europas Superstar trotzt dem Krisendomino&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Robuster Euro: Europas Superstar trotzt dem Krisendomino&lt;/a&gt;. Sven Böll zeichnet mit diesem Artikel wahrlich ein beeindruckendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens sei Irland, anders als Griechenland, eine gesunde Wirtschaft, die nur an zu viel Erfolg und mithin an einer Blase erkrankt sei. Das mag schon sein. Was das damit zu tun hat, wie lang wie viel Geld in das überhebelte, aufgeblasene irische Bankensystem gepumpt werden muss, bleibt unerklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens würden alle EU-Staaten Maßnahmen ergreifen, um ihre Defizite einzudämmen, und die Erholung der Konjunktur würde ihnen dabei helfen. Spannend. Die Eingrenzung staatlicher Defizite kann nun einmal nicht ohne Einbußen bei Investitionen und Konsum erfolgen, und privater Konsum stellt den Löwenanteil der Höhe von Bruttoinlandsprodukten; Stimulus-Programme der Regierungen hatten kurzfristig ebenfalls einen gewissen Anteil. Rückkopplungen sind also garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens sei das Brottoinlandsprodukt von Griechenland und Irland selbst zusammen mit Portugal zu gering, um bei einer Insolvenz dem Euro zu schaden, denn eine Insolvenz des Bundesstaates New York würde auch nicht dem US-Dollar schaden; zudem gäbe es kaum lukrative Investments auf dem Globus; und der Yuan sei keine Weltwährung. Hier gerät nun alles durcheinander. Die Insolvenz des Bundesstaates New York würde dem US-Dollar nicht schaden, &lt;em&gt;weil&lt;/em&gt; der US-Dollar die Leitwährung ist und rund um den Globus für Handel benötigt wird; lukrative Invesments mit tragbaren Risiken gibt es durchaus; und die Zeit der nationalen Leitwährungen ist definitiv vorbei, so dass sich überhaupt nicht die Frage stellt, ob der Yuan Leitwährung werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/250-Spiegel-Online-schoent-eigene-Berichterstattung-mit-der-heissen-Nadel.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Spiegel Online schönt eigene Berichterstattung mit der heißen Nadel&quot;&gt;Spiegel Online schon gestern ärgerlich genug&lt;/a&gt; war, lassen wir es damit mal gut sein. Ähnlichkeiten zu &lt;a href=&quot;&quot; title=&quot;&quot;&gt;Projekten ohne Geld und Struktur&lt;/a&gt; sind sicherlich reiner Zufall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Kursverfall des Euro gegenüber dem US-Dollar betrift: Sieht ein bisschen aus, als wären zu viele US-Amerikaner Short gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und: Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 21:45:00 +0100</pubDate>
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    <title>Helfen Sie der Tagesschau</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/251-Helfen-Sie-der-Tagesschau.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Die Tagesschau gefällt in letzter Zeit durch ihre selbstbewusste Haltung und gesunde Distanz zu Nachrichtenquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngstes Beispiel: In der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts23080.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: 21.11.2010 20:00: Al Kaida zu Paketbomben&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20-Uhr-Ausgabe vom 21. November 2010 verliest Jan Hofer ab 03:52 folgende Meldung&lt;/a&gt; (Hervorhebungen durch denkfaul.de):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Terrorgruppe Al Kaida hat die vereitelten Paketbomben-Anschläge &lt;em&gt;angeblich&lt;/em&gt; als Erfolg gefeiert. Das meldet ein US-Unternehmen, das extremistische Internet-Seiten auswertet. Auf einer dieser Seiten &lt;em&gt;heiße&lt;/em&gt; es, die Aktion habe nur dreitausend Euro gekostet, zwinge die westliche Welt aber zu einem Milliarden-Aufwand an neuen Sicherheitsmaßnahmen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es wird kaum möglich sein, genau herauszufinden, wie es dazu kam, dass diese Meldung so verlesen wurde. Denn eigentlich wusste es die ARD dank eines &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/inspire102.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Dritte Ausgabe der Al-Kaida-Publikation &#039;Inspire&#039;: Wie ein Hochglanzmagazin um Terroristen buhlt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berichts von Jürgen Stryjak aus Kairo&lt;/a&gt; besser (Hervorhebungen durch denkfaul.de):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;$4200&quot; - so viel hat angeblich die Aktion mit den zwei Paketbomben gekostet. [...] Statt spektakulärer Anschläge, so kündigt das Magazin an, wolle man &lt;em&gt;zukünftig kleine Attacken dieser Art&lt;/em&gt; verüben. Sie &lt;em&gt;richten sich gegen die US-Wirtschaft&lt;/em&gt; und würden &quot;den Westen einige Milliarden Dollar für neue Sicherheitsmaßnahmen kosten&quot;. [...] US-amerikanische Spezialisten &lt;em&gt;gehen bislang davon aus&lt;/em&gt;, dass auch diese &quot;Inspire&quot;-Ausgabe von der Extremistengruppe Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel produziert wurde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es ist schon ein Unterschied, ob behauptet wird, mit zwei Paketbomben Milliardenkosten verursachen zu können, oder mit vielen kleinen zukünftigen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch einen Unterschied zwischen der sicheren Zuordnung einer Autorenschaft und einer Annahme, ebenso wie es einen Unterschied zwischen Al Kaida und Dschihad gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegel ist die Welt einfacher. Dort &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730301,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Terrorismus: Al-Qaida feiert vereitelte Paketbomben-Anschläge&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;steht zu lesen&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Ihre fehlgeschlagenen Anschläge mit zwei Paketbomben verkaufen die Terroristen nämlich nun als großen Erfolg und Beispiel einer neuen Strategie. Die Operation, die gerade mal 4200 Dollar (knapp 3000 Euro) gekostet habe, zwinge den Westen zu Milliardenausgaben für neue Sicherheitsmaßnahmen, so der al-Qaida-Ableger in seinem englischsprachigen Magazin &quot;Inspire&quot;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Und denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 00:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>Spiegel Online schönt eigene Berichterstattung mit der heißen Nadel</title>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Heute scheint jemandem beim Spiegel aufgefallen zu sein, dass man übersehen hatte, dass &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/249-Vergessen-Sie-Irland.-Hier-kommt-Portugal..html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Vergessen Sie Irland. Hier kommt Portugal.&lt;br /&gt;
&quot;&gt;Portugal schon einmal sicherstellen möchte, als nächstes Eurozonen-Land unter den Schutzschirm zu dürfen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird der neue Artikel &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730457,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Euro-Krise: Irland-Rettung bringt Merkel in Erklärungsnot&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Euro-Krise: Irland-Rettung bringt Merkel in Erklärungsnot&lt;/a&gt; online gestellt, in dem es heißt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Seitdem mit Irland das zweite Land in der Eurozone um Hilfen ruft und möglicherweise auch noch bald Portugal folgt, hat die Politik ein Problem.&lt;/blockquote&gt;Dieses Zitat ist mit einem Verweis auf den Artikel &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,730333,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Neue Rettungsaktion: Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neue Rettungsaktion: Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland&lt;/a&gt; von gestern unterlegt. Damit wird suggeriert, dass auf Spiegel Online bereits gestern berichtet worden sei, Portugal könne als nächstes an der Reihe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nichts dergleichen trifft zu. Die einzige Erwähnung Portugals im Artikel von gestern ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Risikoaufschläge irischer, griechischer, portugiesischer und italienischer Staatsanleihen sind wieder gestiegen.&lt;/blockquote&gt;Eine Bewertung der finanziellen Situation der einzelnen Eurozonen-Staaten fehlt; kein Wunder, denn dann müsste ja auch Spanien genannt werden, das zuletzt enttäuschende Zahlen an Eurostat geliefert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch ein weiterer Aspekt allein schon des obigen Zitats enttäuscht. Es ist keineswegs so, dass die &quot;Politik ein Problem&quot; hat, &lt;em&gt;&quot;seitdem&quot;&lt;/em&gt; Irland als &quot;zweite[s] Land der Eurozone um Hilfen ruft&quot;. Vielmehr ist es so, dass bereits im Nachgang der Schaffung des Rettungsschirmes die jeweils beste Strategie der Eurozonen-Mitglieder neu zu bewerten war. Der Rettungsschirm legt nämlich nahe, rechtzeitig unter ihn zu flüchten, so lang es dort noch etwas zu verteilen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suggestive Nutzung eines Verweises ohne sonstigen Mehrwert, dazu falsche Bewertung der Situation: Was ist nur aus den Medien geworden. Und dafür soll man dann auch noch bezahlen oder Werbung ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:25:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Verstehen Sie das: Einzelhandelsumsatz in Deutschland im September 2010</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/244-Verstehen-Sie-das-Einzelhandelsumsatz-in-Deutschland-im-September-2010.html</link>
            <category>Einsichten</category>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Zunächst ein Lob an den Spiegel, der nach recht kontextbefreiten Berichten in den vergangegen Wochen das angebliche Jobwunder in Deutschland einmal realistisch betrachtet hat; siehe &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,725853,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Arbeitsmarkt: Das Jobwunder, das keines ist&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Das Jobwunder, das keines ist&lt;/a&gt;. In diesem Zusammenhang vielleicht auch ein Hinweis, womöglich gar eine Selbstanzeige, in eigener Sache: Die Zeit, die für denkfaul.de investiert wird, ist &lt;em&gt;gestohlene&lt;/em&gt; Zeit. Zum Glück stehlen wir uns diese Zeit selbst. Wir erheben somit den Begriff der &lt;em&gt;Selbstanzeige&lt;/em&gt; geradezu in eine ungeahnte semantische Dimension, da wir nicht nur uns selbst anzeigen, sondern dies auch noch bezüglich eines Deliktes, das wir an uns selbst begehen. Folglich freuen wir uns, wenn Massenmedien endlich in Richtung Wahrheit vordringen, denn denkfaul.de entbehrt jeglicher wirtschaftlicher Tragfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zu den deutlich gesunkenen Einzelhandelsumsätzen in Deutschland im September 2010. Zur Erinnerung: Deutschland für sich genommen war 2009 die viertgrößte Volkswirtschaft auf unserem Planeten. Daher ist das Konsumverhalten hierzulande von recht großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit gesundem Menschverstand in den letzten Wochen in den Einkaufsmeilen unterwegs waren und/oder denkfaul.de lesen, dürften Sie eigentlich von den Zahlen nicht überrascht sein. Für Überraschung sorgt eher die Aufbereitung. Auffällig ist wie üblich das Fehlen jeglichen Kontexts, in dem die Information präsentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So titelt dpa-AFX &lt;b&gt;Einzelhandel zieht im September leicht an&lt;/b&gt; und bezieht sich hierbei auf den &lt;b&gt;schwachen Vorjahresmonat&lt;/b&gt;. Preisbereinigt soll der Umsatz im September 2010 also 0,4% über demjenigen des schwachen September 2009 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute alte Preisbereinigung. Nun kommt es darauf an, wie das Statistische Bundesamt hier vorgeht. Wird erst die Summe aller Umsätze gebildet, und dann die gemittelte Teuerungsrate angewendet? Oder werden die Summen der Umsätze mit den jeweiligen Gütern um die jeweils für diese Güter ermittelte Teuerungsrate zu Grunde gelegt? Na? Wissen Sie&#039;s? Und Ihnen ist sicher aufgefallen, dass Brot teurer geworden ist, Haushaltsgeräte hingegen billiger, oder? Die unterschiedlichen Rechenwege würden folglich zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachten Sie, dass der Umsatz mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren gegenüber dem schwachen September 2009 um 3,5% gesunken ist (womöglich trotz der nicht angemessen einberechneten Teuerung). Woher kommen dann die 0,4% Steigerung? Aus den Verkäufen im Einzelhandel ohne Lebensmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt gut, oder? In Deutschland werden anscheinend wie wild Konsumgüter gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch nicht. Erinnern Sie sich? Im August 2009 lief die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie aus. Ohne die Zahlen zu recherchieren sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass die Fahrzeugverkäufe im September 2009 außergewöhnlich schwach gewesen sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ohne die Abwrackprämie gäbe es die &quot;Steigerung&quot; (genau genommen: Rückkehr zur Normalität) bei den nicht-Lebensmittel-Umsätzen im September 2010 vermutlich nicht, und statt 0,4% Wachstum müsste ein Umsatzrückgang gegenüber dem schwachen September 2009 vermeldet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 11:15:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html</link>
            <category>Meinung</category>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Erinnern Sie sich noch an die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltpr%C3%A4mie&quot; title=&quot;Wikipedia.de: Umweltprämie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umweltprämie, besser bekannt als Abwrackprämie&lt;/a&gt;? Da verschenkte der Staat unter bestimmten Umständen zweitausendfünfhundert Euro an Menschen, die ihr altes Automobil durch ein neues ersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschlagen hatte das ursprünglich die deutsche Automobilindustrie. Man darf mutmaßen, dass es dort Probleme mit dem Cashflow gab. Warum? Weil zuvor, &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berlin-prueft-500-euro-konsum-gutschein;2096667&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Konjunkturprogramm: Berlin prüft 500-Euro-Konsum-Gutschein&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Novmber 2008, die Rede von 500-Euro-Konsumgutscheinen&lt;/a&gt; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Strich verschenktes Geld. In zweierlei Hinsicht: Der Staat hat das Geld verschenkt. Und gebracht hat es gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend schrieb der Nachrichtendiesnt dpa-AFX:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://isht.comdirect.de/html/news/actual/main.html?sNewsId=IDNEWS_137158955:1267521889&quot; title=&quot;comdirect.de: News-Überblick: VDIK/Deutscher Automarkt im Februar abgestürzt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;BAD HOMBURG (dpa-AFX) - &lt;strong&gt;Der deutsche Automarkt ist im Februar erwartungsgemäß abgestürzt.&lt;/strong&gt; Mit rund 195.000 Neuzulassungen seien 29,8 Prozent weniger Neuwagen verkauft worden als zum Start der Abwrackprämie vor einem Jahr, teilte der Verband der Importeure VDIK am Dienstag in Bad Homburg mit. In den ersten beiden Monaten des Jahres erreicht der Pkw-Markt damit rund 376.000 Neuzulassungen oder ein Minus von 19,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum. &#039;Im Februar 2010 fehlen die privaten Zulassungen, die im Vorjahresmonat im Rahmen der Umweltprämie für einen Boom sorgten&#039;, sagte VDIK-Präsident Volker Lange. Die beiden Segmente Kleinstwagen und Kleinwagen, die in 2009 überproportional zunahmen, hätten nun am stärksten nachgegeben./hs/DP/tw&lt;br /&gt;
Quelle: dpa-AFX&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100302_dpa-afx_automarkt-erwartungsgemaess-abgestuerzt.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;78&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100302_dpa-afx_automarkt-erwartungsgemaess-abgestuerzt.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Diesen Artikel hat dpa-AFX offenbar nach wenigen Stunden zurückgezogen. Es gibt ihn fast nur noch im Cache von Suchmaschinen. Und hier als Bildschirmfoto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es Geld auch für den Staat nicht umsonst. Er muss es sich borgen. Die für die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,618023,00.html&quot; title=&quot;Spiegel.de: Altautos: Regierung begrenzt Abwrackprämien-Summe auf fünf Milliarden Euro&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umweltprämie bereitgestellten 5 Milliarden Euro&lt;/a&gt; sind übrigens &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_04/2009_114/07.html&quot; title=&quot;Deutscher Bundestag: 3,5 Milliarden Euro mehr für die Abwrackprämie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein Sondervermögen&lt;/a&gt; des Bundes. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/schattenhaushalt110.html&quot; title=&quot;tagesschau.de: Hintergrund: Wie Schulden zu Vermögen werden&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sondervermögen sind Schulden außerhalb der beschlossenen Haushaltsdefizite&lt;/a&gt;; der Betrag war also nicht im offiziellen Haushaltsdefizit enthalten. Vielmehr hat sich die Bundesrepublik Deutschland außerhalb des regulären Haushalts in dieser Höhe zusätzlich verschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man in einer Schuldenkrise nachhaltige Besserung herbeiführen kann, indem der Staat vermittels zusätzlicher Schulden die Wirtschaft stimuliert, ist &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/191-EconStories.TV-OEsterreichische-Schule-gegen-Keynesianismus-Korrektur.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: EconStories.TV: Österreichische Schule gegen Keynesianismus &quot;&gt;keynesianische&lt;/a&gt; Folklore. Alles was mit der Abwrackprämie erreicht wurde ist, dass Autokäufe vorgezogen wurden. Zusätzliche Käufe fanden nicht statt und werden auch nicht stattfinden. Die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/189-Deflationaere-Schockwellen-bei-Bekleidung,-Elektronik-und-Haushaltsgeraeten-voraus.html&quot; tiutle=&quot;denkfaul.de: Deflationäre Schockwellen bei Bekleidung, Elektronik und Haushaltsgeräten voraus&quot;&gt;Endnachfrage wird von der Haltung der Verbraucher bestimmt, nicht von der Verfügbarkeit von Geld&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir alle werden für diese zusätzliche Schuld in Zukunft besteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dneken Sie gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>US-Gesundheitsreform gescheitert</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/147-US-Gesundheitsreform-gescheitert.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/politik/international/:Fortschritte-Obamas-Gesundheitsreform-kommt-voran/546689.html&quot; title=&quot;FTD.de: Fortschritte: Obamas Gesundheitsreform kommt voran&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Financial Times Deutschland schreibt unter der Überschrift &quot;Fortschritte: Obamas Gesundheitsreform kommt voran&quot;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die umstrittene Reform des Gesundheitssystems von US-Präsident Obama hat eine wichtige Hürde genommen. Zumindest alle Abgeordneten seiner demokratischen Partei im Repräsentantenhaus einigten sich auf einen gemeinsamen Entwurf für das Gesetz.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zum Verständnis liegt hier im unscheinbaren Wort &quot;&lt;em&gt;einen&lt;/em&gt; gemeinsamen Entwurf&quot;. Denn:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der geplante Umbau des Gesundheitssystems ist das wichtigste innenpolitische Reformwerk Obamas. Es war auch sein zentrales sozialpolitisches Wahlkampfthema. Hauptziel ist es, die enormen Kosten des Gesundheitswesens von über 1400 Milliarden Euro im Jahr abzubauen. Außerdem geht es darum, alle Amerikaner zu versichern; derzeit haben rund 46 Millionen von rund 300 Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Und genau hier ist das Vorhaben gescheitert, denn der &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8160058.stm&quot; title=&quot;BBC News: Americas: Q&amp;A: US healthcare reform&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gebilligte Entwurf verzichtet auf einen staatlichen Versicherungsträger, der effektiv Preisdruck hätte ausüben können: Stattdessen werden non-Profit-Organisationen als Wettbewerber vorgeschlagen&lt;/a&gt;. Warum? Weil diese non-Profit-Organisationen niemals Druck auf die Preise ausüben werden. Es ist doch unerheblich ob die Organisation selbst Profit erwirtschaftet, solange entlang der Wertschöpfungskette alle Beteiligten so viel Geld verdienen wie bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;float: right; padding: 0 0 1em 1em;&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=denkfaulde-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B0012OVE6W&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Man mag von Michael Moore und seinen Filmen halten was man will: In seinem Film &quot;Sicko&quot; gibt es eine aufschlussreiche Passage mit Original-Propaganda der US-Pharmaindustrie. Den US-Amerikanern wird seit Jahrzehnten erklärt dass jeglicher staatliche Einfluss im Gesundheitssystem fatal wäre: Es drohe eine medizinische Versorgung auf dem Niveau Russlands. Selbst &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/42-Bloomberg-verklagt-US-Zentralbank-wegen-nicht-offengelgter-8-Billionen-US-Dollar-Zusagen-ohne-Zustimmung-des-Kongresses.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Bloomberg verklagt US-Zentralbank wegen nicht offengelgter 8 Billionen US-Dollar Zusagen ohne Zustimmung des Kongresses&quot;&gt;Ron Paul, der die mutige Initiative zur Buchprüfung und späteren eventuellen Abschaffung der US-Zentralbank Federal Reserve&lt;/a&gt; anführt, &lt;a href=&quot;http://finance.yahoo.com/tech-ticker/article/281590/Healthcare-Is-%22Not-a-Right%22-and-Obama%27s-Plan-Will-Cost-Way-Beyond-1T-Ron-Paul-Says&quot; title=&quot;Yahoo! Finance: tech|ticker: Healthcare Is Not a Right and Obama&#039;s Plan Will Cost Way Beyond $1T, Ron Paul Says&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vertritt die Meinung, medizinische Versorgung sei kein Grundrecht und die ursprünglichen Pläne der Obama-Administration seien unbezahlbar&lt;/a&gt;. Zahlreiche US-amerikanische Investoren-Newsletter sind derselben Ansicht. Kein Wunder: Die völlig überzogenen Preise im US-Gesundheitssystem stehen auf dem Spiel... und damit (scheinbar) die Gewinne der Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde die Verfechter dieser These gern fragen, warum es in den USA notwendig ist, Menschen darauf hinzuweisen dass Pappbecher, die heißen Kaffee enthalten, heiß sein können... wenn man denselben Menschen zutraut, dass sie die Marketing-Tricks der Pharma-Industrie durchschauen können. Und wie wäre das: Sie benötigen medizinische Hilfe und rufen eine Hotline an. Die Dame vom Call Center fragt: &quot;Wünschen Sie, dass der Krankenwagen innerhalb von 15 Minuten vor Ort ist, oder möchten Sie zehn Dollar sparen und auf diese Zusicherung verzichten? Welche medizinische Versorgung wünschen Sie während des Transports ins Krankenhaus? Reicht eine grundlegend lebensrettende oder wünschen Sie die erweiterte zur Minderung von Zellschäden?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will sagen: Es ist ein Unterschied ob man wochenlang Angebote für Fernseher vergleicht oder einen Arzt braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 09:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/147-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>USA und China: Ergebnislose Verhandlungen oder geheimgehaltene Themen?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/132-USA-und-China-Ergebnislose-Verhandlungen-oder-geheimgehaltene-Themen.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/132-USA-und-China-Ergebnislose-Verhandlungen-oder-geheimgehaltene-Themen.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Unter der Überschrift &lt;a href=&quot;http://de.biz.yahoo.com/27072009/36/roundup-usa-china-konjunkturprogramme.html&quot; title=&quot;dpa-afx via Yahoo! Finanzen: ROUNDUP: USA und China wollen Konjunkturprogramme beibehalten&quot; target=_blank&quot;&gt;&quot;USA und China wollen Konjunkturprogramme beibehalten&quot; berichtet dpa-AFX&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die USA und China wollen sich trotz immer deutlicherer Anzeichen für eine Ende der Weltwirtschaftskrise nicht übereilt aus ihren Konjunkturprogrammen verabschieden. Beide Seiten stimmten überein, dass die Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft &quot;nicht zu früh&quot; beendet werden sollten, sagte ein Sprecher des US-Finanzministeriums am Montag (Ortszeit). Es müsse vermieden werden, dass sich neue Ungleichgewichte oder Blasen wie im US-Immobiliensektor bildeten, hieß es am Ende des ersten Konferenztages eines gemeinsamen Strategie- und Wirtschaftsforums in Washington.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Meldung sagt uns, dass die Gespräche bislang zäh und ergebnislos verliefen... oder dass sie in Wahrheit einen anderen Themenschwerpunkt haben. Denn die dargebotene Information ist völlig sinnfrei... und es ist nicht sehr wahrscheinlich dass sich hochrangige Regierungsvertreter der USA und Chinas zwei Tage lang treffen um Phrasen auszutauschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die USA haben mehrfach betont dass sie mit einem vollständigen Abruf der Mittel des Konjunkturprogramms erst Mitte 2010 rechnnen und dass die Effekte zeitverzögert einsetzen. Bislang &lt;a href=&quot;http://www.foxnews.com/politics/2009/07/08/states-using-stimulus-money-short-term-needs-study-shows/&quot; title=&quot;Foxnews.com: States Using Stimulus Money for Short-Term Needs, Audit Shows&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verwenden die meisten US-Bundesstaaten die Mittel aus dem Stimulus-Programm allerdings, um kurzzeitige Probleme zu beheben, etwa die Entlassung von Lehrern zu vermeiden, Haushaltsdefizite zu verbessern und medizinische Hilfen für Bedürftige zu bewilligen&lt;/a&gt;. Damit verfehlen die Programme ihren Zweck, da mit ihnen nicht die Ursachen, sondern die Symptome bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China gibt es hingegen Anzeichen für hektische Wirtschaftsaktivitäten und Zwänge, Kredite zu vergeben. Damit sind die sofortigen Effekte wesentlich stärker, es steht jedoch zu befürchten dass hierdurch neue Probleme geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht ernsthaft davon ausgehen dass die USA und China sich in den Gesprächen über die Details ihrer Konjunkturprogramme auseinandersetzen. Was jeweils &quot;nicht zu früh&quot; bedeutet wäre auf sehr komplexe Art und Weise zu ermitteln und wäre wohl nicht unumstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass neue Blasen und Ungleichgewichte vermieden werden müssen klingt interessant, ist aber wenig glaubwürdig. Es wurde &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/88-Nobelpreistraeger-Paul-Krugman,-August-2002-Wird-die-Immobilienblase-zur-Beendigung-der-Rezession-infolge-der-Dotcom-Blase-funktionieren.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Nobelpreisträger Paul Krugman, August 2002: Wird die Immobilienblase zur Beendigung der Rezession infolge der Dotcom-Blase funktionieren?&quot;&gt;nachweislich versucht die US-Immobilienblase herbeizuführen um die wirtschaftlichen Folgen des Platzens der Dotcom-Blase abzumildern&lt;/a&gt;. Und dass China mit seinem gigantischen Konjunkturprogramm keine einzige Blase erzeugen wird daf als extrem unwahrscheinlich gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:50:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Banken müssen auf fehlende Einlagensicherung hinweisen... manchmal</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/110-Banken-muessen-auf-fehlende-Einlagensicherung-hinweisen...-manchmal.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/110-Banken-muessen-auf-fehlende-Einlagensicherung-hinweisen...-manchmal.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    In einem nachdenklichen Artikel zu &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/25-Kritische-Betrachtung-eines-Versprechens-Wir-sagen-den-Sparerinnen-und-Sparern,-dass-ihre-Einlagen-sicher-sind.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Kritische Betrachtung eines Versprechens: Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind&quot;&gt;Details der Einlagensicherung im deutschen Bankensystem hatte denkfaul.de bereits auf einige verbleibende Unklarheiten auch der von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgesprochenen Garantie&lt;/a&gt; hingewiesen. Fazit blieb jedoch, dass die &quot;politische Erklärung&quot; als verlässlich und vertrauensbildend gelten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem von den meisten Medien als verbraucherfreundlich gefeierten Urteil hat der Bundesgerichtshof heute entschieden, dass zwei Sparerinnen der 2003 insolvent gefordenen BFI-Bank weitreichender für ihre Verluste entschädigt werden als gesetzlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So titelt Spiegel Online &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636057,00.html&quot; title=&quot;Spiegel Online: Banken müssen Kunden vor Totalverlust warnen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Banken müssen Kunden vor Totalverlust warnen&quot;&lt;/a&gt; und meint:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Anlegerfreundlicher Richterspruch aus Karlsruhe: Banken, die Einlagen nicht absichern, müssen ihre Kunden ausdrücklich darauf hinweisen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wer glaubt, hiermit sei alles gesagt, irrt (Hervorhebung durch mich):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ein Kunde sein Geld &lt;strong&gt;ausdrücklich sicher anlegen&lt;/strong&gt; will, ist sein Bankberater in Zukunft dazu verpflichtet, ihn vor einem möglichen Vermögensverlust bei einer Insolvenz der Bank zu warnen, heißt es in dem Urteil.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies für Bankbesuche dass in Zukunft Beratungsprotokolle nach bestimmten Schlüsselformulierungen durchforstet werden müssen bevor sie unterschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Jul 2009 22:45:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Auf die Quelle kommt es an: Deutsche Aktien doppelt so teuer wie US-amerikanische?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/104-Auf-die-Quelle-kommt-es-an-Deutsche-Aktien-doppelt-so-teuer-wie-US-amerikanische.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Von den zahlreichen US-amerikanischen Quellen auf meiner Beobachtungsliste ist mir eine besonders aufgefallen. &lt;a href=&quot;http://www.johnmauldin.com/&quot; title=&quot;John Mauldin (Online)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Mauldin&lt;/a&gt; scheint grundsätzlich Material zu verbreiten durch das die USA im internationalen Vergleich gut dastehen. Ich habe da noch brisantes Material im Archiv, für dessen differenzierte Aufarbeitung mir gerade die Zeit fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berichtssaison für die Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals 2009 steht unmittelbar bevor und kaum ein professioneller Investor rechnet mit guten Ergebnissen. Gerade noch rechtzeitig um einen vorzeitigen Abverkauf aus Sorge zu verhindern verbreitet &lt;a href=&quot;http://www.investorsinsight.com/blogs/john_mauldins_outside_the_box/archive/2009/07/06/make-sure-you-get-this-one-right.aspx&quot; title=&quot;InvestorsInsight.com: John Mauldin&#039;s Outside the Box: Make Sure You Get This One Right&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Mauldin einen internationalen Vergleich der Kurs-Gewinn-Verhältnisse von Aktien&lt;/a&gt;, einem bedeutsamen Faktor für die Frage ob Aktienkurse fair bewertet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich befindet sich hier das Kurs-Gewinn-Verhälnis US-amerikanischer Aktien mit einem Wert von 14 in einem mittleren Bereich. Deutsche Aktien hätten nach dieser Darstellung ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;img width=&quot;367&quot; height=&quot;284&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2009/0907_mauldin-bespoke_pe-ratios-intnl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchte Zeit, aus deutschen Aktien auszusteigen... oder sich eigene Gedanken zu machen. Nicht nur dass das Diagramm offenbar eine Investment-Gesellschaft erstellt hat (und welche Ziele verfolgt diese wohl?): Wie wir bereits gesehen haben, gibt es &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/85-Handelsblatt-Aktien-sind-teuer-wie-nie-zuvor.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Handelsblatt: Aktien sind teuer wie nie zuvor&quot;&gt;unterschiedliche Methoden zur Berechnung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses und US-amerikanische Aktien waren nach der traditionellen Berechnungsmethode noch nie so teuer wie heute&lt;/a&gt;. Hier noch einmal ein Diagramm basierend auf den offiziellen Daten von Standard &amp;amp; Poor&#039;s mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 128 statt 14:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:10 --&gt;&lt;img width=&quot;454&quot; height=&quot;340&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2009/snp500-pe-ratio_cotd_20090522.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon gesehen, dass die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum&quot;&gt;USA ihre Inflationsrate mit Methoden berechnen, deren Realitätsnähe fraglich ist und die dazu führen dass die Wirtschaftsleistung positiver erscheint&lt;/a&gt; als sie in Wahrheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;strong&gt;Ohne ausführliche Darlegung, wie dieser internationale Vergleich erstellt wurde, ist dieses Diagramm völlig wertlos und tendenziell irreführend.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:30:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>US-Verbrauchervertrauen: &quot;Bester Laune&quot;?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/93-US-Verbrauchervertrauen-Bester-Laune.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Das Handelsblatt scheut sich nicht, heute um 17:38 Uhr zu melden dass sich die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/dax-ausblick-anleger-sorgen-sich-um-die-konjunktur;2396779&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Unklare Signale: Dax-Ausblick: Anleger sorgen sich um die Konjunktur&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;(Dax-) Anleger um die Konjunktur sorgen&lt;/a&gt;, obwohl um 16:32 Uhr zu lesen war dass sich die &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/us-verbraucher-in-bester-laune;2396903&quot; title=&quot;Handelsblat.com: Konjunktur: US-Verbraucher in bester Laune&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;US-Verbraucher in bester Laune&lt;/a&gt; befinden. Das ist merkwürdig: In den USA sind die meisten Verbraucher auch Anleger, und die US-amerikanischen Börsen stellen für den Dax immer noch die &quot;Leitbörsen&quot; dar, deren &quot;Vorgaben&quot; er folgt. Und... wurden nicht erst diese Woche &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/us-jobkrise-verschaerft-sich;2393606&quot; title=&quot;Handelsblatt.com: Konjunktur: US-Jobkrise verschärft sich&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;überraschend&quot; hohe Entlassungszahlen aus den USA&lt;/a&gt; gemeldet? Wie können sich die US-Verbraucher da &quot;in bester Laune&quot; befinden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfach: Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Revision des von der Universität Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens auf 70,8 Punkte erschließt sich erst wenn man das folgende Diagramm in Betracht zieht, auch wenn es mit dem Dezember 2008 endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:11 --&gt;&lt;img width=&quot;480&quot; height=&quot;298&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2009/mcsi_98-08.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Beste Laune&quot;? Der Anstieg von 55 auf 70,8 ist sicher nicht unbedeutend. Doch selbst in Zeiten von &quot;America under Attack&quot; nach dem 11. September 2001 war das Verbrauchervertrauen offensichtlich höher. Und definitionsgemäß entspricht der Wert 100 dem Verbraucherbertrauen von 1996. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>FDP-Finanzexperte: Geld bei staatlich geretteten Banken unsicher?</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/62-FDP-Finanzexperte-Geld-bei-staatlich-geretteten-Banken-unsicher.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Wie Welt Online berichtet, haben deutsche Sozialversicherungen insgesamt etwa 750 Millionen Euro bei der Hypo Real Estate angelegt, unter Anderem:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3782756/Sozialkassen-legten-Millionen-bei-Hypo-Real-an.html&quot; title=&quot;Welt Online: Finanzkrise:&lt;br /&gt;
Sozialkassen legten Millionen bei Hypo Real an&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Krankenversicherungen haben bei der HRE 411 Millionen Euro angelegt und die Unfallversicherung 106 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Zum größten Teil wurden die Gelder der Beitragszahler in Schuldscheindarlehen oder Termingeldern angelegt, zu einem geringen Teil auch in Pfandbriefen oder in einem Fall sogar in einer ungedeckten Inhaberschuldverschreibung.&lt;/blockquote&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Geld in einer Inhaberschuldverschreibung der Hypo Real Estate anzulegen ist sicherlich nicht die beste Idee, aber da von Beginn an klar war dass die &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/24-Merkel-Internationale-Absprache-zum-Schutz-systemisch-relevanter-Banken.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Merkel: Internationale Absprache zum Schutz systemisch relevanter Banken&quot;&gt;Bank vom Staat um jeden Preis gerettet werden würde weil sie als &quot;systemisch relevant&quot; angesehen wird&lt;/a&gt; könnte man sogar das unter Umständen rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Grund der sich mir nicht erschließt kritisiert FDP-Finanzexperte Frank Schäffler dieses Vorgehen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsafraktion, Frank Schäffler, kritisierte die Anlagepolitik der Sozialversicherungen. Sie müssten dringend ihr Risikomanagement überprüfen. Der Zeitung sagte er, es sei unglaublich, dass Sozialkassen dort Gelder anlegen, obwohl die HRE-Finanzprobleme lange bekannt sind. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich sehe zwei Möglichkeiten. Entweder Herr Schäffler weiß mehr als die aufmerksame Öffentlichkeit. Dann müssen wir wohl aus seiner Kritik schlussfolgern, dass Geld bei Banken, die verstaatlicht werden, noch unsicherer ist als bei Banken, über deren Situation noch keine vollständige Aufklärung erfolgt ist. Oder es ging Herrn Schäffler vorrangig darum etwas zu kritisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe das Beste für Herrn Schäfflers Geldanlagen, fürchte aber, dass in Wahrheit &lt;em&gt;er&lt;/em&gt; sein Risikomanagement überprüfen sollte. Wo wäre denn Geld sicherer als bei einer Bank, zu deren unbedingter Stützung sich der Staat verpflichtet hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 May 2009 12:20:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/62-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>pravda.ru: US-Dollar nicht mehr wichtigste russische Devisenreserve</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/60-pravda.ru-US-Dollar-nicht-mehr-wichtigste-russische-Devisenreserve.html</link>
            <category>Merkwürdigkeiten</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/60-pravda.ru-US-Dollar-nicht-mehr-wichtigste-russische-Devisenreserve.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://english.pravda.ru/business/finance/19-05-2009/107581-dollar_russia-0&quot; title=&quot;pravda.ru: Dollar stops being Russia&#039;s basic reserve currency&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;russische Online-Zeitung Pravda (nicht zu verwechseln mit der gedruckten Pravda) meldet am 19.05.2009, der US-Dollar sei nicht mehr Russlands wichtigste Devisenreserve&lt;/a&gt;; vielmehr habe sich das Verhältnis per 01.01.2009 zum Euro hin verschoben:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;The US dollar is not Russias basic reserve currency anymore. The euro-based share of reserve assets of Russias Central Bank increased to the level of 47.5 percent as of January 1, 2009 and exceeded the investments in dollar assets, which made up 41.5 percent, The Vedomosti newspaper wrote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The dollar has thus lost the status of the basic reserve currency for the Russian Central Bank, the annual report, which the bank provided to the State Duma, said.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Man mag versucht sein, dies als strategische Entscheidung auffassen. Doch sollte man sich daran erinnern, dass die russische Zentralbank Ende letzten Jahres massive Marktinterventionen durchgeführt hat, und zwar nach eigenem Bekunden zur Stützung des Rubels. Hierbei wurden nach damaliger Darstellung große Mengen der US-Dollar-Reserven eingesetzt. Das klingt mehr nach Notwendigkeit denn nach Strategie. Auch der Pravda-Artikel kommt auf diesen Umstand zu sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;The majority of Russian companies, banks and most of the Russian population started to purchase enormous amounts of foreign currencies at the end of 2008. The dollar gained 16 percent and the euro 13.5 percent over the fourth quarter. The demand on the US dollar was extremely high, and the Central Bank was forced to spend a big part of its dollar assets, experts say.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;The change of the structure of the currency portfolio of the Bank of Russia has not affected the official peg of the dual currency basket, which includes $0.55 and 0.45 EUR.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Von einem Strategiewechsel der russischen Zentralbank zu sprechen, wie es die Überschrift des Pravda-Artikels nahezulegen scheint (und wie man auch auf Blogs lesen kann) erscheint mir daher recht weit hergeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Unsere Mission&quot;&gt;Unsere Mission&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Impressum&quot;&gt;Impressum&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Rechtshinweise&quot;&gt;Rechtshinweise&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html&quot; title=&quot;denkfaul.de: Regeln&quot;&gt;Regeln&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 24 May 2009 10:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Handelsblatt missversteht US-Programm zur &quot;Versteigerung&quot; &quot;toxischer Wertpapiere&quot;</title>
    <link>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/55-Handelsblatt-missversteht-US-Programm-zur-Versteigerung-toxischer-Wertpapiere.html</link>
            <category>Missverständnisse</category>
    
    <comments>http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/55-Handelsblatt-missversteht-US-Programm-zur-Versteigerung-toxischer-Wertpapiere.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dennis)</author>
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    Das Handelsblatt schreibt unter der Überschrift &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-starten-bad-bank-ohne-steuerzahlerhaftung;2285285&quot; title=&quot;Handlesblatt.com: Finanzkrise: USA starten Bad Bank ohne Steuerzahlerhaftung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;USA starten Bad Bank ohne Steuerzahlerhaftung&quot;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die USA wollen offenbar im Juni einen Testballon für ihr Bad-Bank-Modell ohne den direkten Einsatz von Steuergeldern starten. Die US-Einlagensicherung FDIC werde in einem Pilotverkauf problembehaftete Wertpapiere anbieten und den Investoren bei der Finanzierung mit Garantien behilflich sein, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag. Damit verschonen die Behörden die Investoren von den strengen Auflagen des Bankenrettungspaketes TARP - etwa bei den Managergehältern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Satz trifft zu: Auf diesem Wege werden die TARP-Regelungen für die Investoren umgangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Garantien für diesen Verkauf stammen allerdings von der US-Einlagensicherung FDIC. Freilich wird diese über Steuergelder finanziert. Insofern ist es nicht zutreffend, dass die Steuerzahler nicht haften würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Anders als Deutschland wollen die USA die toxischen Papiere in den Bilanzen der Banken nicht in eine Bad Bank auslagern, sondern an private Investoren versteigern. Damit will die US-Regierung eine Kardinalfrage aller Modelle durch einen Marktprozess beantworten: Was sind die Papiere wert, für die es derzeit keinen Markt gibt?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Auch dies trifft nicht zu. Wahr ist, dass die Wertpapiere mit zusätzlicher (steuerfinanzierter) Besicherung in einen Auktionsmarkt hineingegeben werden. Selbstverständlich ist das Ergebnis dieser Auktion dann kein realistischer Marktpreis mehr, sondern ein Preis, der sich unter staatlicher Absicherung des Hauptisikos ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist davon auszugehen, dass es (neben dem US-Finanzministerium, das immer auch als Bieter auftreten wird... und zwar aus gutem Grund) oft nur einen einzigen Bieter geben wird: Dasjenige Finanzinstitut, aus dessen Bilanz das &quot;toxische Wertpapier&quot; ursprünglich stammt. Warum das so ist und wie das Programm genau funtioniert erklärt die großartige Khan University sehr anschaulich (in englischer Sprache; 6 Videos in einer Playlist): &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/55-Handelsblatt-missversteht-US-Programm-zur-Versteigerung-toxischer-Wertpapiere.html#extended&quot;&gt;&quot;Handelsblatt missversteht US-Programm zur &amp;quot;Versteigerung&amp;quot; &amp;quot;toxischer Wertpapiere&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 20 May 2009 19:00:00 +0200</pubDate>
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