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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/234-Inflation-und-Deflation-in-Deutschland,-August-2009.html" rel="alternate" title="Inflation und Deflation in Deutschland, August 2009" />
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            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-05T15:55:00Z</published>
        <updated>2010-09-05T15:55:00Z</updated>
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        <title type="html">Inflation und Deflation in Deutschland, August 2009</title>
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                Wenn Sie denkfaul.de nicht regelmäßig lesen, sollten Sie zunächst verstehen, dass <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html" title="denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.">inflationäre und deflationäre Effekte zeitgleich bestehen und konkurrieren</a> können. Falls Sie das für eine etwas wunderliche oder gar abwegige These halten, empfehlen wir den Handelsblatt-Artikel <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate-nachrichten/nach-minusrekord-der-aufschwung-bringt-die-inflation-zurueck;2648311;0" title="Handelsblatt.com: Nach Minusrekord: Der Aufschwung bringt die Inflation zurück" target="_blank">Nach Minusrekord: Der Aufschwung bringt die Inflation zurück</a>. Dort können Sie nachlesen, wie Ökonomen inflationäre und deflationäre Tendenzen aktuell gegeneinander abwägen. Allerdings haben wir für diese Mischung nur eine Sorte Geld, und am Ende wird die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html" title="denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS">statistisch ermittelte Teuerungsrate andhand eines mehr oder weniger repräsentativen Warenkorbes ermittelt</a>. Daher erfasst diese eine Zahl die Situation nur unzureichend. Zusätzlich <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/79-Hedonische-Preise,-Teuerungsraten,-Inflation-und-Scheinwachstum.html" title="denkfaul.de: Hedonische Preise, Teuerungsraten, Inflation und Scheinwachstum">erschweren spezielle Preisermittlungsverfahren wie hedonische Methoden den Bezug zum eigenen Kontostand</a>. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich in den Medien eine detailliertere Betrachtung durchsetzen können wird.<br />
<br />
<b>Deflationäre Effekte</b><br />
<br />
<em>Die Legende vom Jobwunder in Deutschland</em>: Die meisten Medien feiern die hohe Beschäftigungsquote in Deutschland. Allerdings wurde vor wenigen Monaten deren Berechnungsmethode geändert. Und ein engagiertes regionales Medium wagte einen Blick auf die Details: Bei fast allen geschaffenen Arbeitsplätzen handelt es sich um Teilzeitstellen. Die Menschen haben also weniger Geld zur Verfügung. Der deflationäre Effekt wird um so stärker ausfallen, je mehr Unternehmen anhand der irreführenden Schlagzeilen falsch planen.<br />
<br />
<em>Fehlplanungen in der Bekeleidungsindustrie, Abverkäufe im Elektronikbereich</em>: Wie von uns <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/189-Deflationaere-Schockwellen-bei-Bekleidung,-Elektronik-und-Haushaltsgeraeten-voraus.html" title="denkfaul.de: Deflationäre Schockwellen bei Bekleidung, Elektronik und Haushaltsgeräten voraus">angekündigt, besteht der deflationäre Druck im Massen-Bekleidungsgeschäft und Elektroniksektor</a> weiterhin, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Dies wird anhand der Sonderaktionen der Händler und Ketten deutlich.<br />
<br />
<em>Unternehmungen sparen sich kaputt</em>: Es ist zu beobachten, dass sich einzelne Unternehmungen kaputtsparen. Sichtbar wird dies in Ladengeschäften, in denen entweder nicht ausreichend viel oder nicht ausreichend qualifiziertes Personal die Kunden bedient. Dies wird langfristige Folgen haben, die oft nicht nur für die entsprechenden Unternehmungen unangenehme Konsequenzen mit sich bringen werden.<br />
<br />
<em>Stagnierende Geldmenge</em>: Trotz der Bemühungen der Zentralbanken, beliebig viel Liquidität bereitzustellen, funktioniert die Hebelung durch die Geschäftsbanken nicht, weil die Haltung der Marktteilnehmer nicht positiv genug ist und daher die Kreditnachfrage stagniert.<br />
<br />
<b>Inflationäre Effekte</b><br />
<br />
<em>Der niedriger bewertete Euro</em> soll ja angeblich der deutschen Exportindustrie helfen. Wir bezweifeln dies für den allgemeinen Fall. Die Wahrheit dürfte sein, dass weltweite Preistrends in den letzten Jahren durch den starken Euro teilweise aufgefangen wurden und jetzt massive Preissteigerungen für die Eurozone vor der Tür stehen.<br />
<br />
<em>Das Ende billiger Asien-Importe</em>: Die erheblich gestiegenen Lebensmittelpreise und Einkommen in Asien führen schon für sich genommen dazu, dass die Preise dort hergestellter Produkte ansteigen. Westliche Unternehmen bauen bereits Arbeitsplätze in Indien ab, um in billigere Regionen auszuweichen. Richten Sie sich darauf ein, dass die Preise für Produkte am unteren Ende der Preisskala steigen werden, was einen massiven Druck auf die Bevölkerungsschichten mit niedrigen EInkommen ausüben wird.<br />
<br />
<em>Höhere Lebensmittel- und Rohstoffpreise</em>: Das beschleunigte Wachstum in Asien wird das Gesamtsystem erneut an seine Grenze stoßen lassen. Völlig unabhängig von der verfügbaren Geldmenge werden die Preise für Lebensmittel und einige Rohstoffe aufgrund zu geringen Angebots zumindest vorübergehend stark ansteigen.<br />
<br />
<em>Nachfrage nach effizienten Tehnologien</em>: Energiespartechniken werden in Asien eine erhöhte Nachfrage erfahren, um die systemische Grenze des möglichen Wachstums später erreichen zu können.<br />
<br />
<em>Nachfrage nach Exklusivität</em>: Im aufstrebenden Teil Asiens sucht man nach Extravagantem. So wird beispielsweise aus Asien Haute Couture nachgefragt. Nicht um sie im Museum auszustellen, sondern um sie zu tragen.<br />
<br />
<b>Ausblick</b><br />
<br />
Die Tage der billigen Plastikartikel und Flachbildschirme sind gezählt. In einzelnen Fällen werden jedoch prall gefüllte Kriegskassen noch für einige Zeit niedrige Preise und anschließende Übernahmen mit sich bringen. Lebensmittelpreise werden weiter anziehen. Einzelne weitere Rohstoffpreise werden ebenfalls Aufwärtsdruck erfahren. Und dies unabhängig von der Haltung der Konsumenten. Denn das Geldsystem kann die heftigen Veränderungen bei Angebot, Nachfrage und Konsumklima nicht beeinflussen.<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/233-Inflation,-Pardon,-Manipulation-erzwingt-Deflation-zur-Kompensation.html" rel="alternate" title="Inflation, Pardon, Manipulation erzwingt Deflation zur Kompensation" />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-03T16:50:00Z</published>
        <updated>2010-09-03T16:50:00Z</updated>
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        <title type="html">Inflation, Pardon, Manipulation erzwingt Deflation zur Kompensation</title>
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                Wenn Sie offenen Auges schon die eine oder andere Wirtschaftsphase miterlebt und dabei womöglich sogar Ihren Freunden zugehört haben, werden Sie sich vielleicht an Zeiten erinnern, in denen Sie sich darüber gewundert haben, dass in den Immobilienmarkt einfach keine Bewegung kommt. Da bleiben Wohnungen unvermietet, weil niemand die Miete angemessen findet.<br />
<br />
Es gibt einen bunten Strauß von Gründen, warum das so ist.<br />
<br />
1) Jede bei einer Neuvermietung gesenkte Miete belastet den gesamten Markt oder sogar den Mietpreisspielgel.<br />
<br />
2) Provisionen sind oft an das Preisniveau gekoppelt.<br />
<br />
3) Verluste durch Leerstand sind steuerlich oft anrechenbar, so dass für den Vermieter ein mittelfristiger Leerstand vorteilhafter erscheint als langfristig eine niedrigere erzielbare Miete.<br />
<br />
4) Immobilien stellen in vielen Bilanzen Werte dar. Eine Wertminderung würde die Bilanz entsprechend belasten.<br />
<br />
5) Durch den Leerstand als überteuert empfundener Wohnungen vergrößert sich die Nachfrage nach günstigeren Wohnungen, wodurch das Preisniveau mittelfristig insgesamt steigt... falls der Leerstand keine Ausmaße annimmt, die den langen Atem der Vermieter überstrapazieren.<br />
<br />
(Unter diesem Blickwinkel erscheint das <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/232-Schlaglicht-auf-die-US-Immobilienblase-Glaubwuerdig-von-US-80.000,-auf-US-385.000,-und-unbestaetigte-US-135.000,.html" title="denkfaul.de: Schlaglicht auf die US-Immobilienblase: Glaubwürdig von US$ 80.000,- auf US$ 385.000,- und unbestätigte US$ 135.000,-?">jüngste Beispiel aus Kalifornien</a> recht dramatisch.)<br />
<br />
Wir können uns anhand dieser Betrachtung zwei Dinge vergegenwärtigen.<br />
<br />
1) Für bestimmte Waren können die Anbieter den Preis gegen den Trend halten oder erhöhen, schlicht weil sie die Möglichkeit haben, dies zu tun; im Beispiel oben nicht zuletzt mit staatlicher Billigung, denn es wären ja auch Bußgelder bei Leerstand statt steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten denkbar.<br />
<br />
2) Obwohl eine zu hohe Preisfestsetzung (also eine Preismanipulation) auf den ersten Blick die ermittelte Teuerungsrate (Inflation genannt) ebenfalls künstlich erhöht (die Mieten nicht vermieteter Wohnungen werden ja nicht aus Mietpreisspiegeln entfernt), kann diese Maßnahme dennoch keine nachhaltigen Effekte im Kampf gegen die Deflation zeitigen; sie erweist sich als Papiertiger. Denn neben dem Preisniveau <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html" title="denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.">spielt für Teuerung und Inflation die Anzahl der Transaktionen (im Beispiel: gezahlte Monatsmieten) respektive die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes</a> eine Rolle. Weil diese Werte in der Praxis nicht mit sinnvollem Aufwand zu ermitteln sind, <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/194-Berechnung-der-Teuerungsrate-Inflationsrate-durch-das-Statistische-Bundesamt-DESTATIS.html" title="denkfaul.de: Berechnung der Teuerungsrate (Inflationsrate) durch das Statistische Bundesamt DESTATIS">wird die Teuerung stattdessen rückwirkend statistisch und gemittelt erfasst</a>. Daher unterscheidet sich Ihre Erkenntnis, wie weit Ihr Monatseinkommen reicht, unter Umständen deutlich von dem, was die statistisch ermittelte Teuerungsrate nahelegt. Und daher ist die an sich inflationäre, manipulative, zu hohe Festsetzung von Preisen auf Dauer keinem deutlich deflationären Marktdruck gewachsen. Denn:<br />
<br />
Am Ende muss jede Rechnung bezahlt werden. Wenn sie im Preis steigt obwohl das notwendige Geld fehlt, wird sie halt weniger oft bezahlt.<br />
<br />
Eine Preismanipulation bewirkt also lediglich ein vorübergehendes Ungleichgewicht im Peisgefüge; man könnte auch sagen: Umverteilung.<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/232-Schlaglicht-auf-die-US-Immobilienblase-Glaubwuerdig-von-US-80.000,-auf-US-385.000,-und-unbestaetigte-US-135.000,.html" rel="alternate" title="Schlaglicht auf die US-Immobilienblase: Glaubwürdig von US$ 80.000,- auf US$ 385.000,- und unbestätigte US$ 135.000,-?" />
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            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-02T17:45:00Z</published>
        <updated>2010-09-02T17:45:00Z</updated>
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        <title type="html">Schlaglicht auf die US-Immobilienblase: Glaubwürdig von US$ 80.000,- auf US$ 385.000,- und unbestätigte US$ 135.000,-?</title>
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                <a class='serendipity_image_link' href='http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/1008_us-home_1.jpg' target="_blank"><!-- s9ymdb:52 --><img class="serendipity_image_right" width="110" height="72" style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/1008_us-home_1.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a><a href="http://www.redfin.com/CA/Martinez/2210-Pacheco-Blvd-94553/home/1475408" title="Redfin.com: CA, House for Sale: Martinez, 2210 Pacheco Boulevard" target="_blank">Dieses Haus in Martinez, Kalifornien, mit 133 qm Wohnfläche auf 364 qm Grundstück, Baujahr 1939, 1943 saniert</a>, hat schon recht verschiedene Kaufpreise gesehen: US$ 80.000,- im Jahr 1988, US$ 126.000,- im Jahr 1995, US$ 299.000,- im März 2004, US$ 385.000,- im August 2004 und angeblich US$ 280.000,- im April 2010 nach Zwangsräumung. Im letzten Monat sollte es für US$ 200.000,- verkauft werden, aber nach zwei Wochen wurde der Verkaufspreis auf US$ 135.000,- gesenkt. Anders gesagt: Es konnte auch für den halben Preis, der angeblich im April erzielt wurde, innerhalb der vergangenen zwei Wochen nicht verkauft werden.<br />
<br />
<a class='serendipity_image_link' href='http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/1008_us-home_2.jpg' target="_blank"><!-- s9ymdb:53 --><img class="serendipity_image_right" width="110" height="71" style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/1008_us-home_2.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a>Dies ist einerseits ein anschauliches Beispiel dafür, wie eine Investitionsblase platzt. Aber es gibt noch einen anderen interessanten Aspekt: Entweder waren die Käufer im April hoffnungslos naiv, oder die Immobilienpreise in Martinez hatten im Frühjahr noch lang nicht ihren Boden gefunden, oder der Kaufpreis vom April wurde nur ausgewiesen, damit die Bank einen höheren Wert für diese Immobilie in ihren Büchern führen kann.<br />
<br />
Schauen Sie sich das Objekt in Ruhe an. Es ist ein einfaches Haus mit einfacher Ausstattung auf kleinem Grundstück. Was also steckt hinter dieser Preisentwicklung? Was glauben Sie?<br />
<br />
Gefunden in <a href="http://www.zerohedge.com/article/are-existing-home-prices-overrepresented-40#comment-558995" title="ZeroHedge.com: Are Existing Home Prices Overrepresented By Up To 40%?" target="_blank">Kommentar #558995 zu diesem Artikel, der nahelegt, dass bei den US-Immobilienpreisen für die Statistiken in erheblichem Maße Manipulation zur Anwendung kommen könnte</a>.<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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            <name>Dennis</name>
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        <published>2010-09-01T18:40:00Z</published>
        <updated>2010-09-01T18:43:39Z</updated>
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        <title type="html">Populärer Irrtum: Würden Schulden getilgt, wäre alles gut</title>
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                <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,711589,00.html" title="spiegel.de: 1,7 Billionen Euro Miese: So entkommt Deutschland der Schuldenfalle" target="_blank">1,7 Billionen Euro Miese: So entkommt Deutschland der Schuldenfalle</a>, schreibt Spiegel Online.<br />
<br />
Es wird dort vorgeschlagen, die Bundesrepublik durch eine einmalige Vermögensabgabe zu entschulden. Das private Nettovermögen in Deutschland belaufe sich auf 8,2 Billionen Euro, wovon sich gut 60% in den Händen von 10% der Bevölkerung befänden. Somit sei es möglich, die Entschuldung durchzuführen.<br />
<br />
Natürlich ist es das nicht.<br />
<br />
1) Im <a href="https://stats.ecb.europa.eu/stats/download/bsi_tab02_03/bsi_tab02_03/bsi_tab02_03.pdf" title="ECB: Monetary statistics - Provisional MoBu Tables 25-Aug-2010" target="_blank">Sommer 2010 beträgt die sehr weit gefasste Geldmenge M3 in der Eurozone rund 9,5 Billionen Euro</a>. Wir dürfen also davon ausgehen, dass die Vermögensverhältnisse in Deutschland mit 8,2 Billionen Euro viel zu hoch angesetzt wurden. Würde ein nennenswerter Teil dieses Vermögens, vermutlich Immobilien, am Markt zum Kauf angeboten, würde er drastisch an Wert verlieren, weil es gar nicht genug Geld im System gäbe, um den veranschlagten Preis auch wirklich zu bezahlen.<br />
<br />
2) Schulden haben eine magische Eigenschaft: Ihr Betrag gehört psychologisch betrachtet zwei Marktteilnehmern gleichzeitig. Angenommen, ein Staat habe zwei Bürger, Max und Moritz. Wenn Max dem Staat Geld leiht (eine Staatsanleihe erwirbt), glaubt er, das Geld gehöre noch ihm und er könne darüber später wieder verfügen. Der Staat gibt es dann aber aus, zum Beispiel weil er Moritz mit der Errichtung einer Brücke beauftragt. Anders gesagt, der Staat gibt Max' Geld jemandem, der es dann wirklich hat und der, wenn er selbst keine Schulden hat, es als sein eigenes Geld ansieht. So wähnt sich Moritz wohlhabender als zuvor. Wenn der Staat seine Schuld allerdings wirklich tilgen möchte, holt er sich das Geld über Steuern und Gebühren vermutlich von beiden zurück, und in beider Wahrnehmung verringert (z.B. halbiert) sich ihr Wohlstand. Dies wird ihr Kaufverhalten massiv beeinflussen.<br />
<br />
3) Hat ein Staat sich bei Banken verschuldet, so ist die Begleichung dieser Schuld noch weitaus <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/66-Inflation.-Deflation.-Irritation..html" title="denkfaul.de: Inflation. Deflation. Irritation.">deflationärer</a> als im vorangehenden Beispiel, denn <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html" title="denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung">Banken schöpfen Geld gegen Sicherheiten aus dem Nichts</a>. Anders gesagt, während der Wohlstand im vorigen Beispiel nur psychologisch steigt und schlussendlich umverteilt wird, steigt in diesem Fall die Geldmenge durch die Verschuldung real, und sinkt bei Rückzahlung entsprechend. Und <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/171-Inflation-Deflation,-Oktober-2009-Der-Klang-des-Einhand-Klatschens.html" title="denkfaul.de: Inflation &amp; Deflation, Oktober 2009: Der Klang des Einhand-Klatschens">für sinkende Preise ist unser Geldsystem nicht geschaffen</a>.<br />
<br />
Daher können Sie ganz beruhigt sein, dass dieser Plan der sofortigen Entschuldung niemals umgesetzt werden wird.<br />
<br />
Der Artikel streift abschließend noch den Anfang der 1950er-Jahre in der Bundesrepublik eingeführten Lastenausgleich. Ein wesentlicher Faktor hierbei waren Zwangshypotheken auf Immobilien.<br />
<br />
Was der Artikel nicht erwähnt ist, dass es keine Alternative gab. In einem Geldsystem, in dem das Guthaben des Einen ausschließlich durch Schulden des Anderen gedeckt ist, muss man dafür Sorge tragen, dass gleich zu Beginn genügend Verschuldung entsteht, um überhaupt Geld gegen Sicherheiten in das System zu injizieren.<br />
<br />
Daher können Sie sich darauf verlassen, dass auch die nächste Währungsreform so beginnt. Das hat nichts mit sozialer Marktwirtschaft zu tun. Das ist eine geldtechnische Notwendigkeit.<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/230-Populaerer-Irrtum-Spekulanten-treiben-Rohstoffpreise.html" rel="alternate" title="Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise" />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-31T18:30:00Z</published>
        <updated>2010-08-31T18:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Populärer Irrtum: Spekulanten treiben Rohstoffpreise</title>
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                <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,714068,00.html" title="Spiegel Online: Zickzack an den Agrarbörsen: Zocker spekulieren die Armen in den Hunger" target="_blank">Zickzack an den Agrarbörsen: Zocker spekulieren die Armen in den Hunger</a>, meint Spiegel Online.<br />
<br />
Darin:<br />
<br />
<blockquote>Seit der Finanzkrise suchen Abermilliarden von Dollar und Euro neue Anlageformen.</blockquote><br />
Wirklich? Sie wurden doch <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html" title="denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem">angeblich vernichtet</a>.<br />
<br />
<blockquote>An Rohstoffbörsen wie in Chicago treiben Zocker die Preise in die Höhe - und verteuern so für Milliarden Menschen die Grundnahrungsmittel.</blockquote><br />
Wirklich? In Wahrheit <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html" title="denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten">zahlen Marktteilnehmer derzeit auf realen Märkten noch höhere Preise für reale Waren als die Börsenkurse anzeigen, weil schlicht kaum reale Waren verfügbar sind</a>.<br />
<br />
<blockquote>Doch die Hungerkrise war nie vorbei, sie verschwand nur aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Die Zahl der Hungernden stieg weltweit in wenigen Jahren von 850 Millionen auf über eine Milliarde. Allein im Jahr 2009 kamen rund hundert Millionen Menschen hinzu, schätzt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.</blockquote><br />
Ja.<br />
<br />
<blockquote>"Obwohl genug Weizen in den Lagern war, überwogen für die Anleger plötzlich die Risiken", sagt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte von der Commerzbank.</blockquote><br />
Wirklich? Es ist nicht genug Weizen in den Lagern, wie der Autor selbst gleich anmerkt, wenn er diesen Umstand auch unrichtig darstellt:<br />
<br />
<blockquote>[Die Bauern] horten ihre Ernte - in der Hoffnung, selbst ein bisschen am Spekulationsgeschäft zu verdienen. "Das gehört mit zum Geschäft", sagte kürzlich ein US-Farmer im ZDF. Die Konsequenzen sind fatal: In Indien und China verrotten zum Teil schon die Bestände. Für die Landwirte ist es lukrativer, auf steigende Preise zu wetten, als ihre Produkte gleich nach der Ernte zu verkaufen.</blockquote><br />
Erstens. Die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html" title="denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten">verrotteten Bestände in Asien gehören schon lang nicht mehr den Bauern, sondern dem Staat, der sie als Reserve aufgekauft</a> hatte. Zweitens. Indien und China könnten leicht Anreize für die Bauern schaffen, ihre Lebensmittel zu verkaufen; beide Staaten importieren gigantische Mengen von Agrarrohstoffen zu steigenden Preisen. Und drittens: Die Möglichkeiten eines jeden Bauern, seine Ernte zurückzuhalen, sind naturgemäß eingeschränkt.<br />
<br />
<blockquote>Analysten warnen vor einer Kettenreaktion: Steigt in diesem Jahr der Preis für Getreide, so werden Bauern in der kommenden Saison vermehrt Getreide anpflanzen.</blockquote><br />
Zumindest in der Europäischen Union ist die Landwirtschaft durch Prämien und Zölle so stark gesteuert, dass von einer freien Maktwirtschaft kaum die Rede sein kann und die Vereinten Nationen seit Jahren fordern, diese Überregulierung zu reduzieren. Abgesehen davon: Was soll schon falsch daran sein, Weizen anzubauen, wenn Weizen so stark nachgefragt wird, dass die Preise gestiegen sind?<br />
<br />
Der gesamte Artikel unterstellt, dass Spekulanten Rohsoffpreise massiv manipulieren können.<br />
<br />
Aber selbst wenn Marktteilnehmer auf höhere Preise in der Zukunft spekulieren, muss zum gegebenen Liefertermin auch genügend Nachfrage und Kapital am Makt sein, um den erhofften höhern Preis zu bezahlen. Das wird jedenfalls nicht eintreten, wenn ein Überangebot an Rohstoffen besteht oder ein Mangel an Kapital herrscht. In diesem Fall hätten sich die Marktteilnehmer schlicht verspekuliert.<br />
<br />
Mehr Betrachtungen darüber, wie unser modernes System der Geldschöpfung zu unserer begrenzten Welt passt, finden Sie in <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html" title="denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?">Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?</a>. <br />
<br />
Gute Nacht! Und denken Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/229-Bereiten-Sie-sich-auf-diese-Abfahrt-gut-vor-Die-Welt-hat-eine-Menge-Preisdruck-zu-verteilen.-An-Sie..html" rel="alternate" title="Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie." />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-17T21:00:00Z</published>
        <updated>2010-08-17T21:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Bereiten Sie sich auf diese Abfahrt gut vor: Die Welt hat eine Menge Preisdruck zu verteilen. An Sie.</title>
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                <strong>Lebensmittelpreise vor deutlichen Aufwärtsbewegungen</strong><br />
<br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/steigende-nahrungsmittelpreise-das-leben-wird-teurer;2637298;0" title="Handelsblatt.com: Steigende Nahrungsmittelpreise: Das Leben wird teurer" target="_blank">Steigende Nahrungsmittelpreise: Das Leben wird teurer</a>, berichtet das Handelsblatt. Aufschlussreich: Die Hersteller lauern darauf, dass sie höhere Preise am Markt durchsetzen können, da die Rohstoffpreise für Nahrungsmittel deutlich gestiegen sind.<br />
<br />
Dass die meisten Hersteller momentan abwarten lässt darauf schließen, dass ihe Gewinne geringer ausfallen werden als erwartet. Aber zu gegebener Zeit wird der Preisdruck an die Konsumenten weitergegeben werden.<br />
<br />
Und bei den Preisen für Rohstoffe ist das Ende noch lange nicht in Sicht. Das <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/226-Was-Sie-wissen-muessen-und-wem-Sie-glauben-sollten.html" title="denkfaul.de: Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten">wahre Ausmaß der kommenden Nahrungsmittelknappheit</a> hat der Markt derzeit weder begriffen noch eingepreist.<br />
<br />
<strong>Warenpreise vor deutlichen Aufwärtsbewegungen</strong><br />
<br />
Im Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,711559,00.html" title="Spiegel.de: Konkurrenz zu China: Deutsche Industrie warnt vor Rohstoff-Engpass" target="_blank">Konkurrenz zu China: Deutsche Industrie warnt vor Rohstoff-Engpass</a> auf Spiegel Online ist zu erfahen, dass sich die Anzahl der Rohstoffe, auf die Ausfuhrzölle erhoben werden, in den letzten zwei Jahren auf über 1000 mehr als verdoppelt hat, und dass man heutzutage Rohstoffe nicht einfach so am Markt käuflich erwirbt, sondern sie sich strategisch sichern muss.<br />
<br />
Wenn man halbwegs <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/76-Reuters-Machtkampf-zwischen-China-und-IWF-spitzt-sich-zu.html" title="denkfaul.de: Reuters: Machtkampf zwischen China und IWF spitzt sich zu">informiert ist, weiß man das spätestens seit einem guten Jahr</a>, und auch die Erwähnung der seltenen Erden im Artikel kommt rund anderthalb Jahre zu spät.<br />
<br />
Wie auch immer: Klingt das für Sie nach fallenden Preisen? Zumal sich die Information nunmehr ihren Weg bahnt?<br />
<br />
<strong>Steuern und Gebühren vor deutlichen Aufwärtsbewegungen</strong><br />
<br />
Dem hervorragend recherchierten Handelsblatt-Artikel <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schuldenlast-wenn-der-deutsche-staat-zum-gebuehrenerfinder-wird;2631810;0" title="Handelsblatt.com: Schuldenlast: Wenn der deutsche Staat zum Gebührenerfinder wird" target="_blank">Schuldenlast: Wenn der deutsche Staat zum Gebührenerfinder wird</a> ist, sowohl bezüglich der Darstellung der historischen als auch der aktuellen Entwicklung, nichts hinzuzuügen.<br />
<br />
Machen Sie sich darauf gefasst, dass Schulden bezahlt werden müssen.<br />
<br />
Gut, das war übertrieben, denn die Staatsverschuldung wird trotz der Erhöhungen von Steuern und Gebühren weiter steigen. Aber wenigstens die Zinszahlungen müssen ja bedient werden.<br />
<br />
<strong>Ein heikles Gebräu</strong><br />
<br />
Die Zentralbanken können so viel Geld schaffen wie sie wollen: Wenn die Banken es nicht verleihen oder die Marktteilnehmer es nicht borgen, stagniert oder schrumpft die Geldmenge weiter.<br />
<br />
Verunsicherte Konsumenten, eine stagnierende Geldmenge und wegen Knappheit von Rohstoffen und hoher Verschuldung steigende Preise: Das ist eine heikle Mischung.<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/228-Insolvenz-Zwei-Ansichten-zur-finanziellen-Situation-von-Unternehmen-und-das-Kapital-an-der-Seitenlinie-Cash-on-the-Sidelines.html" rel="alternate" title="Insolvenz: Zwei Ansichten zur finanziellen Situation von Unternehmen und das Kapital an der Seitenlinie (Cash on the Sidelines)" />
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            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-16T21:00:00Z</published>
        <updated>2010-08-16T21:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Insolvenz: Zwei Ansichten zur finanziellen Situation von Unternehmen und das Kapital an der Seitenlinie (Cash on the Sidelines)</title>
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                <strong>Unternehmen weisen verliehenes Kapital als eigenes Kapital (Cash) aus</strong><br />
<br />
<a href="http://www.hussmanfunds.com/wmc/wmc100809.htm" title="John P. Hussman, Hussman Funds, Weekly Comment, August 9, 2010: Corporate Cash - Cheering the Asset and Ignoring the Liability" target="_blank">John P. Hussman, Hussman Funds, Weekly Comment, August 9, 2010: Corporate "Cash" - Cheering the Asset and Ignoring the Liability</a>: In diesem Marktkommentar wird dargelegt, dass Unternehmen in ihren Bilanzen weiterverliehenes Geld als Kapital (Cash) ausweisen. Der Grund ist einfach: Wie wir bereits dargelegt haben, <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html" title="denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem">bieten moderne Finanzprodukte dem Anleger sofortige Verfügbarkeit, während das Geld oft mit abweichender Laufzeit weiterverliehen wird</a>. Die Folge: Das so angelegt Kapital kann in Wahrheit gar nicht mehr investiert werden, denn es ist bereits investiert. Würden Firmen ihr Kapital abrufen um es echt zu investieren, so fehlten diese Beträge an anderer Stelle im System.<br />
<br />
<strong>Netto-Verschuldung von Unternehmen auf Rekordhöhe</strong><br />
<br />
<a href="http://www.zerohedge.com/article/ending-cash-sidelines-fallacy-redux" title="zero hedge, Ending The Cash On The Sidelines Fallacy (Redux)</" target="_blank">zero hedge, Ending The "Cash On The Sidelines" Fallacy (Redux)</a>: Hier ist deutlich zu sehen, dass aktuell die Netto-Verschuldung von Unternehmen (Verbindlichkeiten aller Unternehmen abzüglich Kapital/Cash aller Unternehmen) unwesentlich unter ihrem bisherigen Rekordwert liegt. Das überrascht nicht undbedingt: <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html" title="denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung">In unserem Geldsystem entsteht Geld fast ausschließlich durch Kreditaufnahme</a>. Natürlich könnte es sein, dass die Schulden im System in Bilanzen anderer Marktteilnehmer auftauchen als die Guthaben. Das ist im Durchschnitt der Unternehmen aber offenbar nicht der Fall. Bei näherem Nachdenken wäre das auch nicht plausibel: Vor den Verbraucherkrediten stehen die Firmenkredite.<br />
<br />
<strong>Liquidität ist nicht Solvenz</strong><br />
<br />
Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass Liquidität keine Solvenz schafft. Ebensowenig erwächst aus gelockerten Bilanzierungsregeln Vertrauen. Wenn Marktteilnehmer ihr Kapital nicht mehr selbst unternehmerisch einsetzen, sondern auf vermeinlich sicheren Tagesgeldkonten parken, von wo aus es die Finanzinstitute in die Löcher des insolventen Gesamtsystems hineinsopfen, <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/45-Dilbert-And-Thus-Ended-Capitalism.html" title="denkfaul.de: Dilbert: And Thus Ended Capitalism">droht dem Kapitalismus das Aus</a> und dieses <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/212-Darauf-koennen-Sie-wetten-Mehr-Marktmanipulationen.-Mehr-moralische-Versuchung.-Mehr-falsche-Anreize.-Jedenfalls-in-den-USA..html" title="denkfaul.de: Darauf können Sie wetten: Mehr Marktmanipulationen. Mehr moralische Versuchung. Mehr falsche Anreize. Jedenfalls in den USA.">Aus kann nur mit mehr Marktbeeinflussung hinausgezögert werden</a>.<br />
<br />
Gute Nacht. Und: Denken Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-15T12:30:00Z</published>
        <updated>2010-08-15T12:37:08Z</updated>
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        <title type="html">US-Zentralbank beweist: Stimulus-Programme sind wirkungslos oder Wirtschaftsprognosen wertlos</title>
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                Im Januar spekulierten wir, <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/180-Zweitausendzehn.-Sieh-mal-an-Bank-For-Fun!-Na.-Wenigstens-das..html" title="denkfaul.de: Zweitausendzehn. Sieh mal an: Bank For Fun! Na. Wenigstens das.">dass im Jahr 2010 der Keynesianismus zu Grabe getragen werden könne, weil deutlich werde, dass er mehr schadet als nützt</a>. Nun unterstützt uns überraschend die Filiale der US-Zentralbank Federal Reserve in Dallas.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 52px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a class='serendipity_image_link' href='http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/1008_dallas-fed_stimulus-unemployment.gif'><!-- s9ymdb:51 --><img class="serendipity_image_right" width="52" height="110"  src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/1008_dallas-fed_stimulus-unemployment.serendipityThumb.gif" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Geschätzte und tatsächliche Arbeitslosigkeit in den USA</div></div>In ihrem <a href="http://www.dallasfed.org/research/eclett/2010/el1008.html" title="Federal Reserve Bank of Dallas: Economic Letter: Vol.5, No.8, August 2010: Can the Nation Stimulate Its Way to Prosperity?" target="_blank">Economic Letter Band 5, Ausgabe 8 vom August 2010 (Can the Nation Stimulate Its Way to Prosperity?)</a> stellt sie die prognostizierte Arbeitslosigkeit in den USA mit und ohne Stimulusprogramm der tatsächlichen Entwicklung gegenüber. Diese Gegenüberstellung bedarf im Grunde keines Kommentars. Der Autor redet sich damit heraus, dass man ja nicht habe wissen können, wie schlimm es ohne Stimulus geworden wäre. Die Wahrheit wird wohl sein, dass beides gilt. Stimulus-Programme sind wirkungslos und auf aktuellen Verschuldungsniveaus fahrlässig, denn jedes Stimulus-Programm muss einmal enden, aber die Stimulus-Schulden müssen dann bedient werden. Und die meisten Wirtschaftsprognosen sind wohl nicht allzu präzise. Schließlich hätte man im vorliegenden Fall einen Anreiz gehabt, die wirtschaftliche Entwicklung schlechter einzuschätzen als wirklich zu befüchten stand.<br />
<br />
Denken Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-08-11T21:15:00Z</published>
        <updated>2010-08-11T21:15:00Z</updated>
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        <title type="html">Was Sie wissen müssen und wem Sie glauben sollten</title>
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                <strong>Keine nachhaltige wirtschaftliche Erholung</strong><br />
<br />
Zuletzt verwiesen wir im <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/180-Zweitausendzehn.-Sieh-mal-an-Bank-For-Fun!-Na.-Wenigstens-das..html" title="denkfaul.de: Zweitausendzehn. Sieh mal an: Bank For Fun! Na. Wenigstens das.">Januar 2010 darauf, dass keine nachhaltige Erholung der Wirtschaft stattfindet</a>. Inzwischen darf das als offiziell angesehen werden.<br />
<br />
Dass die beeindruckenden, <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/216-Prozentrechnung-fuer-Investoren-Minus-47-plus-57-macht-minus-17.html" title="denkfaul.de: Prozentrechnung für Investoren: Minus 47 plus 57 macht minus 17">in Prozent ausgedrückten Wachstumsraten nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen, wissen Sie ja</a> bereits. Nun haben reichlich Unternehmen verhaltene Ausblicke für das dritte Quartal 2010 abgeliefert. Die Entwicklung des US-Bruttoinlandsproduktes wurde rückwirkend erheblich nach unten korrigiert -- und das sogar, obwohl die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html" title="denkfaul.de: Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem">Aussagekraft des Bruttoinlandsproduktes rapide abnimmt</a>, wenn die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html" title="denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung">Staatsverschuldung durch sinnlose keynesianische Stimulus-Programme in nicht nachhaltige Bereiche getrieben</a> wird. Und auch die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/117-US-Regierungsberater-Summers-liefert-Argumente-fuer-US-Dollar-Abwertung.html" title="denkfaul.de: US-Regierungsberater Summers liefert Argumente für US-Dollar-Abwertung">Pläne, die USA wieder zu eine Exportnation umzugestalten</a>, dürfen als gescheitert angesehen werden, denn das Handelsbilanzdefizit der USA bewegt sich heute immer noch in problematischen Größenordnungen.<br />
<br />
Inzwischen mehren sich daher auch populäre Stimmen, die von einem <em>Double Dip</em> sprechen, von einer nachfolgenden Rezession. Diese <a href="http://www.hussmanfunds.com/wmc/wmc100628.htm" title="Hussman Funds - Weekly Market Comment: Recession Warning - June 28, 2010" target="_blank">neue Rezession war allerdings bereits vor sechs Wochen, Ende Juni 2010, recht zuverlässig vorhersehbar</a>. Streng genommen ist die Mär vom <em>Double Dip</em> allerdings nicht haltbar. Es gab in Wahrheit keine Erholung, nur einen kurzen Glauben daran.<br />
<br />
<b>Nahrungsmittelknappheit</b><br />
<br />
Die drohende <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/175-Knappes-Geld...-und-knappe-Lebensmittel.html" title="denkfaul.de: Knappes Geld... und knappe Lebensmittel?">globale Nahrungsmittelknappheit, auf die Eric deCarbonnel für 2010 bereits vor Monaten hingewiesen hatte, tritt nun ein</a>. Marktteilnehmer haben trotz der zahllosen <a href="http://www.marketskeptics.com/2010/08/2010-food-crisis-is-here.html" title="MarketSkeptics.com: The 2010 Food Crisis IS HERE!" target="_blank">offenkundigen Vorzeichen auf die realitätsfernen offiziellen Ernte-Schätzungen für 2010 vertraut und sind inzwischen bereit, für sofortige Lieferungen höhere Preise zu zahlen als den eigentlichen Marktwert</a>. Die <a href="http://www.marketskeptics.com/2010/05/india-goes-hungry.html" title="MarketSkeptics.com: India Goes Hungry" target="_blank">Rekordernten der vergangenen Jahre in Asien sind nicht sachgemäß gelagert worden und inzwischen ungenießbar</a>. Und obwohl all dies bekannt war, bedarf es der schrecklichen Feuersbrunst in Russland, um den Markt wachzurütteln. (So traurig dies alles ist, sollte es dennoch auch als Beispiel dafür gelten können, wie Märkte funktionieren.)<br />
<br />
Hier finden Sie das <a href="http://www.ernaehrungsvorsorge.de/" title="ernaehrungsvorsorge.de" target="_blank">Portal Ernaehrungsvorsorge.de der Bundesregierung</a>, das im <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,316464,00.html" title="spiegel.de: Vorratshaltung: Ministerium empfiehlt Krisen-Vorrat" target="_blank">Sommer 2004 an den Start</a> ging.<br />
<br />
<b>Lesen Sie gut</b><br />
<br />
Je stärker eine Informationsquelle mit wirtschaftlichen oder politischen Interessen verflochten ist, umso skeptischer sollten Sie naturgemäß sein. Allerdings werden Sie fast niemanden finden, der wirklich relevante und objektive Informationen frühzeitig bereitstellt, ohne eigene Ziele zu verfolgen. Es kommt dann darauf an, welche.<br />
<br />
<a href="http://www.hussmanfunds.com/weeklyMarketComment.html" title="" target="_blank">John P. Hussman's wöchentlicher Marktkommentar</a> beispielsweise ist wenig aufregend, aber hervorragend recherchiert und basiert auf einem gesunden ökonomischen Sachverstand. Er kann zudem belegen, dass er zum rechten Zeitpunkt vor dem Marktabsturz gewarnt hat; überprüfen Sie sein Archiv.<br />
<br />
Wie wertvoll ist hingegen die Meinung populärer Prediger, die bereits viele Jahre zu früh gewarnt hatten?<br />
<br />
Gute Nacht! Und lesen Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/223-Was-niemand-glaubt-darf-jeder-lesen-Argentinien-warnt-Griechenland-vor-dem-Internationalen-Waehrungsfonds.html" rel="alternate" title="Was niemand glaubt darf jeder lesen: Argentinien warnt Griechenland vor dem Internationalen Währungsfonds" />
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            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-07T15:30:00Z</published>
        <updated>2010-05-07T15:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Was niemand glaubt darf jeder lesen: Argentinien warnt Griechenland vor dem Internationalen Währungsfonds</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Beim Nachrichtendienst <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/215-Die-Abwrackpraemie,-Pardon,-Umweltpraemie-Teure-keynesianische-Folklore-ohne-nachhaltige-Wirkung.html" title="denkfaul.de: Die Abwrackprämie, Pardon, Umweltprämie: Teure keynesianische Folklore ohne nachhaltige Wirkung">dpa-AFX ruft man schon mal einen Artikel zurück; zum Beispiel wenn er zu deutlich vor Augen führt, dass Stimulus-Programme in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation nichts weiter sind als eine teuer erkaufte Umverteilung</a>.<br />
<br />
Wenn hingegen der Inhalt einer Meldung der öffentlichen Meinung klar entgegensteht erübrigen sich solche Maßnahmen. Dann kann man darauf zählen, dass die breite Masse über die vermeintlich absurden zitierten Standpunkte schlicht den Kopf schüttelt.<br />
<br />
<a class='serendipity_image_link' href='http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_dpa-afx_argentinien-warnt-griechenland.jpg' target="_blank"><!-- s9ymdb:50 --><img class="serendipity_image_right" width="110" height="77" style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_dpa-afx_argentinien-warnt-griechenland.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a>Dennoch sei uns nach obiger Erfahrung ein gesundes Misstrauen gestattet, wenn wir auf eine gestern durch dpa-AFX veröffentlichte Perle verweisen wollen; womöglich kann der Artikel auch morgen noch widerrufen werden. Daher betrachten wir es als <em>fair use</em>, wenn wir den <a href="http://www.ad-hoc-news.de/argentinien-warnt-griechenland-das-wird-boese-enden--/de/News/21280094" title="dpa-AFX via ad-hoc-news.de: Argentinien warnt Griechenland: Das wird böse enden" target="_blank">dpa-AFX-Artikel <em>Argentinien warnt Griechenland: "Das wird böse enden"</em></a> in Gänze zitieren und zusätzlich ein Bildschirmfoto vorhalten.<br />
<blockquote>BUENOS AIRES (dpa-AFX), 06.05.10, 22:04 Uhr<br />
<br />
Argentinien warnt Griechenland: 'Das wird böse enden'<br />
<br />
Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat Griechenland vor den Folgen drakonischer Sparmaßnahmen gewarnt: "Das wird böse enden", prophezeite sie am Donnerstag in Buenos Aires. Griechenland würden nun "die selben Rezepte aufgezwungen" wie 2001 Argentinien, betonte die peronistische Politikerin.<br />
 <br />
Ende 2001 war es angesichts der Überschuldung des südamerikanischen Landes, eingefrorener Konten und unpopulärer Sparmaßnahmen der Regierung zu einer sozialen Explosion gekommen. Kirchner und ihr Vorgänger im Amt und Ehemann, Néstor Kirchner, machen vor allem Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Krise von 2001 verantwortlich.<br />
<br />
Bei Unruhen starben damals mindestens 28 Menschen. Die Regierung von Präsident Fernando de la Rua stürzte. Anschließend wurde die Dollarbindung des Peso aufgegeben, die Bedienung der Auslandsschulden eingestellt und die Landeswährung stark abgewertet. Während die neue Regierung Ratschläge des IWF und anderer Wirtschafts- und Finanzexperten in den Wind schlug, erholte sich die Wirtschaft des Landes nach einer Phase politischer Instabilität ab 2003 erstaunlich schnell.</blockquote><br />
Wir empfehlen, den letzten Absatz so oft zu lesen, bis er mit all sinen Parallelen zur heutigen Situation Griechenlands vorbehaltlos verstanden wurde.<br />
<br />
Falls Sie glauben, der IWF sei eine Art internationale Bank, die vorübergehend krisengeschüttelten Nationen selbstlos zur Hilfe eile, empfehlen wir zusätzlich, den Fernseher auszuschalten und die gewonnene Zeit für Recherchen zu nutzen. Beziehen Sie die Weltbank mit in Ihre Recherchen ein. Wenn Sie de Englischen mächtig sind, könnte die BBC-Newsnight-Reportage "World Bank Creating Poverty" ein lohnenswerter Ausgangspunkt sein.<br />
<br />
Keine Sorge: Hochspannung garantiert.<br />
<br />
Denken Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/222-Heftige-spontane-Abwertung-des-Euro-gegenueber-dem-Schweizer-Franken-am-06.-Mai-2010-nach-umfangreicher-Manipulation.html" rel="alternate" title="Heftige spontane Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken am 06. Mai 2010 nach umfangreicher Manipulation" />
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            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-07T14:15:00Z</published>
        <updated>2010-05-07T14:15:00Z</updated>
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        <title type="html">Heftige spontane Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken am 06. Mai 2010 nach umfangreicher Manipulation</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                In den letzten Monaten wurde der Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken mehrfach offensichtlich manipuliert. Neben den Eingriffen am <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/195-Entwertung-des-Schweizer-Franken-am-29.-Januar-2010.html" title="denkfaul.de: Entwertung des Schweizer Franken am 29. Januar 2010">29. Januar 2010 (um rund 0,75 Eurocent)</a> und am <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/200-Weitere-Abwertung-des-Schweizer-Franken-Anfang-Februar-2010.html" title="denkfaul.de: ">06. Februar 2010 (um rund 1,5 Eurocent)</a> gab es weitere offensichtliche Eingriffe.<br />
<br />
Jede Marktmanipulation gegen den Trend wird irgendwann unfinanzierbar. Offenbar lag einem Marktteilnehmer zwei Wochen lang an einer Stabiliserung des Wechselkurses. Gestern gab dieser Marktteilnehmer, vermutlich vor dem Hintergrund immensen Marktdrucks, unvermittelt auf.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:49 --><img class="serendipity_image_center" width="486" height="515" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_chf-eur.jpg" alt="" /><br />
<br />
Eine zweiwöchige Marktmanipulation erfordert ein Menge Kapital. Hoffentlich hat sich das für die Schweizerische Nationalbank gelohnt. Oder wer sonst wollte so viel riskieren, um einen akkuraten Wechselkurs zu erreichen?<br />
<br />
Denken Sie gut!<br />
<br />
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/221-Der-Markt-ohne-Volumen-und-Kaeufer.html" rel="alternate" title="Der Markt ohne Volumen und Käufer" />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-07T13:45:00Z</published>
        <updated>2010-05-07T13:45:00Z</updated>
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        <title type="html">Der Markt ohne Volumen und Käufer</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Seit Monaten steigen die Kurse an den US-Aktienmärkten bei fallenden Handelsvolumina und fallen bei steigenden Volumina. Es liegt der Gedanke nahe, dass die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/121-The-New-York-Times-Details-zu-Software-gestuetzten-Boersen-Manipulationen.html" title="denkfaul.de: The New York Times: Details zu Software-gestützten Börsen-Manipulationen">Hochgeschwindígkeits-Algorithmen der großen US-Finanzinstitute nicht nur Liquidität an den Märkten bereitstellen</a>, sondern nebenbei die Kurse in Abwesenheit realer Investoren sanft nach oben treiben. Zumindest gibt es keinen Gegenbeweis für diese Annahme. Im Gegenteil: Offenbar hält die Mehrheit der Akteure still, so lang die Kurse steigen und die Nachrichten nicht schlecht genug sind, während sie verkaufen, wenn so genannte negative Überraschungen bekannt werden.<br />
<br />
Gestern verlor der Dow Jones Industrial Index zwischenzeitlich mehr als 9% an Wert.<br />
<!-- s9ymdb:48 --><img class="serendipity_image_center" width="486" height="525" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/100506_djia.jpg" alt="" /><br />
Natürlich muss dieser historisch einmalige Vorgang heruntergespielt werden. Zwischenzeitlich wird gemutmaßt, ein falsch eingestellter Handelsauftrag eines bedeutenden Marktteilnehmers habe diesen enormen Kurssturz verursacht.<br />
<br />
Das ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit Unsinn. Glauben Sie wirklich, dass in irgendeinem US-Finanzinstitut eine einzelne Person Handelsaufträge platzieren darf, die einen Kursrutsch von bald 10% auslösen?<br />
<br />
Die Wahrheit dürfte sein, dass bei extrem dünner Käuferdecke durch Verkäufe in großem Stil Stop-Loss-Aufträge ausgelöst wurden.<br />
<br />
Waren die niedrigen Handelsvolumina im Zusammenhang mit dem völlig überbewerteten Markt in der Vergangenheit bereits beunruhigend, so stellt sich nach diesem Tag die Frage, wie viel Vertrauen dem Markt verloren gegangen ist. Was helfen Absicherungen der eigenen Positionen mit Stop-Loss-Aufträgen, wenn weit und breit kein Käufer in Sicht ist und die Kurse in kürzester Zeit ohne Halt stürzen?<br />
<br />
Denken Sie gut.<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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            <name>Dennis</name>
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        <published>2010-04-23T14:30:00Z</published>
        <updated>2010-04-23T14:30:00Z</updated>
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        <title type="html">50 Cent vom Größten</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Wann immer ein Thema Trend wird, entsteht ein bunter Reigen neuer Angebote. Das gilt auch für Ziele. Jeder ist an euren Zielen interessiert. Eure Familie, eure Freunde, euer Arbeitgeber, eure Finanzberater, sogar eure Agentur für Arbeit. Folglich gibt es Bücher über Ziele, Seminare über Ziele, Internetseiten über Ziele. Sie wollen euch vermitteln, wie ihr Ziele erkennt, wie ihr Ziele verfolgt und wie ihr Ziele erreicht.<br />
<br />
Mit diesem Zwischenruf möchte ich auf eine besondere Eigenschaft von Zielen hinweisen.<br />
<br />
<em>Ziele führen ein garstiges kleines Eigenleben.</em><br />
<br />
Um dies zu illustrieren, ziehe ich ein aktuelles Interview mit einem zeitgenössischen Prominenten heran.<br />
<br />
Unser Prominenter empfiehlt, stets nach dem Größten zu streben. Und neben seinem Beruf und seinen sozialen Kontakten ist das Wichtigste für ihn Geld, denn Geld bedeutet für ihn Freiheit.<br />
<br />
Hier erkennt der erfahrene Betrachter eine typische Schwäche menschlichen Denkens, denn unser Prominenter hat das Ziel mit dem Weg verwechselt. Sein wahres Ziel: Freiheit. Sein gewählter Weg dorthin: Viel Geld. Doch hat er sich fälschlich das Geld zum Ziel gesetzt. <br />
<br />
Dieser Irrtum birgt tragisches Potenzial. Denn damit verbaut sich unser Prominenter die Möglichkeit, den eingeschlagenen Weg zu hinterfragen. Wer den Weg mit dem Ziel verwechselt oder gleichsetzt, läuft Gefahr, niemals anzukommen<br />
<br />
Häufig begehen Menschen diesen Irrtum vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrung. Auch bei unserem Prominenten finden wir Indizien dafür.<br />
<br />
Er wuchs in extremer Armut auf und lernte bereits als Jugendlicher, dass er sich mit Geld einen gewissen Freiheitsgrad erkaufen konnte. Es ist naheliegend, dass er hieraus schlussfolgerte, mehr Geld bedeute mehr Freiheit. Er ist derart überzeugt von diesem Zusammenhang, dass er glaubt, dass jeder diese Ansicht teilt, der in Armut aufwuchs.<br />
<br />
Wie hat unser Prominenter die Erfahrung gemacht, dass er sich mit Geld ein Stück Freiheit erkaufen kann?<br />
<br />
Durch kriminelle Handlungen.<br />
<br />
So führte eine tragische Kindheit zu einem tragischen Irrtum: Das Ziel der Freiheit mit dem Ziel, viel Geld haben zu wollen, gleichzusetzen.<br />
<br />
Doch damit endet die Tragik nicht: Was wäre, wenn unser Prominenter eines Tages <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/190-Zentralbanken-und-Geldsystem-Gewinne,-Verluste,-Umverteilung.html" title="denkfaul.de: Zentralbanken und Geldsystem: Gewinne, Verluste, Umverteilung">unser Finanzsystem verstünde, in dem das Guthaben des Einen durch Schulden Anderer zwingend gedeckt sein muss</a>? Was wäre, wenn dieser Mann verstünde, dass andere Menschen Schulden machen müssen, um ihm seinen Reichtum zu finanzieren? Wäre er, vor dem Hintergrund dieser Kindheit, abgebrüht genug, um nicht berührt zu sein?<br />
<br />
Dieses Beispiel lehrt uns drei Dinge über Ziele.<br />
<br />
Erstens. Eure Ziele müssen wirkliche <em>Ziele</em> sein, keine <em>Wege</em>. Sonst könnt ihr eure wahren Ziele nicht erreichen. Die etwas überstrapazierte Phrase <em>Der Weg ist das Ziel</em> bedeutet nicht, dass ihr keine Ziele haben solltet, und auch nicht, dass Weg und Ziel dasselbe sind. Sie bedeutet, dass eure Wege zu euren Zielen eure ganze Aufmerksamkeit verdienen. Denn:<br />
<br />
Zweitens. Eure Wege und Ziele müssen zu euch und eurer Bestimmung passen, aber eure Wege und Ziele <em>sind nicht</em> eure Bestimmung. Auf euren Wegen werdet ihr immer wieder feststellen, dass die Welt sich verändert, dass ihr euch verändert. Dann solltet ihr neue Wege, neue Ziele wählen. Und:<br />
<br />
Drittens. Geht <em>wohlwollend</em> mit euch, euren Zielen und euren Wegen um. Wenn ihr an perfekte Pläne glaubt, werden eure Pläne nicht mehr euch dienen, sondern ihr werdet vielmehr euren Plänen dienen. <br />
<br />
Das zumindest ist das Gegenteil von Freiheit.<br />
<br />
Es ist Zeit für eine Enthüllung. Unser Prominenter ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/50_Cent" title="wikipdedia.de: 50 Cent" target="_blank">US-amerikanische Gangsta-Rapper 50 Cent</a>. Schaut euch <a href="http://images.google.de/images?q=%2250%20cent%22" title="google.de: Bildersuche 50 Cent" target="_blank">Bilder von ihm</a> an, hinterfragt seinen Künstlernamen. Meist sieht er sehr traurig aus.<br />
<br />
Ich glaube nicht, dass er auf dem richtigen Weg ist.<br />
<br />
Er wird im Sommer 35.<br />
<br />
<a class='serendipity_image_link' href='http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/032010_fiftycent.jpg' target="_blank"><!-- s9ymdb:47 --><img class="serendipity_image_center" width="110" height="81" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.denkfaul.de/serendipity/uploads/Medien/2010/032010_fiftycent.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a><br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html" rel="alternate" title="Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem" />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-21T23:00:00Z</published>
        <updated>2010-03-22T06:12:04Z</updated>
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        <title type="html">Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem</title>
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                In modernen Finanzsystemen anglo-amerikanischer Bauart gibt es endlose Vielfalt: Derivate, Zertifikate, Optionen, Fonds in mannigfaltiger Ausführung.<br />
<br />
Nur eines ist in diesen Systemen selten geworden, gar vom Aussterben bedroht: Geld. Kapital. <em>Cash</em>.<br />
<br />
Dafür gibt es reichlich zeitgenössische Begriffe und gebräuchliche Formulierungen, die diese Tatsache <em>de facto</em> verschleiern. So schafft es der Begriff <a href="http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,186368,00.html" title="manager-magazin.de: Neuer Markt: Die Chronik einer Kapitalvernichtung" target="_blank"><em>Kapitalvernichtung</em> bis in die Überschriften etablierter Medien; zum Beispiel wenn hier behauptet wird, das Platzen der Dotcom-Blase habe Kapital vernichtet</a>. Bestenfalls demonstriert der Autor, dass er sorglos mit Begriffen hantiert. An der Spitze der Irrtümer im Finanzvokabular thront jedoch unangefochten die <em>Marktkapitalisierung</em> von Unternehmen, die in Wahrheit lediglich eine Markt<em>vermögen</em>isierung ist. Im Reich der legendären Formulierungen schließlich tummelt sich die Phrase, das <em>Kapital an der Seitenlinie (Cash at the Sidelines)</em> warte auf den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in den Markt, oder noch schlimmer, es warte darauf <em>in eine Branche zu investieren</em>.<br />
<br />
Wie wir sehen werden beschränkt sich der Quell der Verwirrung nicht auf die gebräuchliche Begriffswelt. Auch der Bereich der Finanzprodukte selbst wartet mit einer schleichenden und oft überraschenden Verschiebung der Charakteristika von Geldanlagen auf.<br />
<br />
Und schließlich müssen in der jetzigen Situation sogar gängige wirtschaftliche Kenngrößen hinterfragt werden, weil sie ihre Daseinsberechtigung in einer Schönwetterperiode der Weltwirtschaft verliehen bekamen.<br />
<br />
In unserer Welt ist eine überwältigende Mehrheit der Menschen gezwungen, sich als Investor zu betätigen. In Deutschland ist spätestens seit Anfang dieses Jahrtausends offiziell, dass die gesetzliche Altersvorsorge meist nicht ausreichen wird. Eine mögliche persönliche Gegenmaßnahme besteht in zusätzlicher kapitalgedeckter Altersvorsorge, und diese stellt eine Investition dar. Als Investor aber sollte man elementare Begriffe und Zusammenhänge im Kern begriffen haben. Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen ist insbesondere für das Risikoprofil der eigenen Geldanlagen von elementarer Bedeutung.<br />
<br />
Wir werden hier zunächst solche Begriffe und Formulierungen beleuchten und einen Ausflug zu wirtschaftlichen Kenngrößen unternehmen, um anschließend den Blick zurück auf das Gesamtsystem zu richten und uns zu fragen, welche Anhaltspunkte wir für eine Beurteilung seines Zustands finden können.<br />
 <br /><a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/219-Der-Unterschied-zwischen-Kapital-und-Vermoegen,-der-Wettlauf-zwischen-innerer-Haltung-und-Geldschwemme,-irrefuehrende-Marktfolklore-und-das-insolvente-Finanzsystem.html#extended">"Der Unterschied zwischen Kapital und Vermögen, der Wettlauf zwischen innerer Haltung und Geldschwemme, irreführende Marktfolklore und das insolvente Finanzsystem" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/218-Kalifornien,-achtgroesste-Volkswirtschaft-weltweit-Arbeitsplatzverlust-50%25-hoeher-als-gedacht.html" rel="alternate" title="Kalifornien, achtgrößte Volkswirtschaft weltweit: Arbeitsplatzverlust 50% höher als gedacht" />
        <author>
            <name>Dennis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-07T21:45:00Z</published>
        <updated>2010-03-07T21:45:00Z</updated>
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        <title type="html">Kalifornien, achtgrößte Volkswirtschaft weltweit: Arbeitsplatzverlust 50% höher als gedacht</title>
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                <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/96-Kalifornien-ohne-Einigung-ueber-drastische-Einsparungen-ab-morgen-insolvent.html" title="denkfaul.de: Kalifornien ohne Einigung über drastische Einsparungen ab morgen insolvent">Kalifornien: Wirtschaftlich mächtigster Bundesstaat der USA, für sich genommen achtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, 2009 zahlungsunfähig</a>, 2010 mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit erneut zahlungsunfähig.<br />
<br />
Und nun das: <a href="http://www.contracostatimes.com/ci_14493140" title="Contra Costa Times: California job losses grow" target="_blank">In der kalifornischen Wirtschaft gingen im Jahr 2009 voraussichtlich 871.000 Arbeitsplätze verloren, anstatt 579.000 wie noch im Januar 2010 geschätzt</a>.<br />
<br />
Über die <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/201-US-Arbeitsplatzverlust-fuer-Januar-2010-aufgrund-Einkommensteuer-auf-104.000-statt-offiziell-20.000-geschaetzt;-Rueckgang-der-Arbeitslosenquote-rein-rechnerisch.html" title="denkfaul.de: US-Arbeitsplatzverlust für Januar 2010 aufgrund Einkommensteuer auf 104.000 (statt offiziell 20.000) geschätzt; Rückgang der Arbeitslosenquote rein rechnerisch">Zuverlässigkeit US-amerikanischer Arbeitsmarktzahlen</a> hatten wir wiederholt berichtet.<br />
<br />
Gehen Sie getrost davon aus, dass Kalifornien sich bislang auf die viel zu optimistische Schätzung verlassen hat.<br />
<br />
Gute Nacht! Und: Denken Sie gut!<br />
<br />
<a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/11-denkfaul.de-Unsere-Mission.html" title="denkfaul.de: Unsere Mission">Unsere Mission</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/12-denkfaul.de-Impressum.html" title="denkfaul.de: Impressum">Impressum</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/13-denkfaul.de-Rechtshinweise.html" title="denkfaul.de: Rechtshinweise">Rechtshinweise</a> | <a href="http://www.denkfaul.de/serendipity/archives/14-denkfaul.de-Regeln.html" title="denkfaul.de: Regeln">Regeln</a> 
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