Tut uns leid, Frau Merkel
Die Entstehung der Neujahrsansprache 2010/2011 unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel (hier auch in Textform) stellen wir uns wie folgt vor.
Angela Merkel nimmt eine erste Version ihrer Ansprache auf und verschickt sie an bedeutende Amtsinhaber.
Axel Weber ruft an. "Frau Merkel", sagt er, "bitte sprechen Sie nicht so deutlich über die Sonderposition Deutschlands in Bezug auf unsere Haltung zum Euro und zur Transferunion. Beschwören Sie die Gemeinschaftswährung. Die Eurozone erwartet eine solidarische Botschaft von uns. Im Übrigen sollten Sie es vermeiden zu erwähnen, dass die Krise vorbei sei. Denn das ist sie nicht."
Michael Sommer ruft an. "Frau Merkel", sagt er, "das geht so nicht. Heben Sie die Bedeutung der Arbeitnehmerschaft stärker hervor. Sonst drohen noch mehr Streiks."
Ursula von der Leyen ruft an. "Eines noch", sagt sie, "im neuen Jahr werden wir wieder über drei Millionen Arbeitslose vermelden müssen. Aber wir können das aufs Wetter schieben."
Hans-Olaf Henkel ruft an. "Ich bin nicht Ihrer Meinung, aber machen Sie sich deshalb keine Gedanken, Frau Merkel", sagt er. "Es kommt ohnehin nicht auf Sie an. Die Kapitalmärkte werden Ihnen die Entscheidungen aus der Hand nehmen."
Karl-Theodor zu Guttenberg ruft an. "Das mit den deutschen Tugenden", sagt er, "sollten wir lieber nicht für sich stehen lassen, sondern mit dem Sport verbinden. Sonst bringt man unsere Tugenden noch mit unseren militärischen Auslandseinsätzen in Verbindung. Das wäre unglücklich."
Philip Murphy ruft an. "Frau Merkel", sagt er, "vielen Dank für Ihr Video. Die Vereinigten Staaten von Amerika können vor dem Hintergrund derzeitiger Entwicklungen damit leben, dass Sie unsere gute Freundschaft und unser enges Bündnis nicht ausdrücklich erwähnen. Neue Verträge über die Erschließung von Bodenschätzen durch US-Unternehmen in Ihrem Land sind ja bereits abgestimmt. Das bewerten wir sehr positiv. Wir legen Ihnen jedoch nahe, Ihre Haltung zur Eurozone im Sinne der uns geneigten Zentralbanken im Euroraum zu überdenken."
So oder so ähnlich. Warum sonst würde Angela Merkel so freudlos und grundbesorgt ihre Neujahrsansprache vortragen.
Und was sie alles sagt: Niedrige Arbeitslosigkeit bedeute Aufschwung (wirklich?) und Deutschland sei gestärkt (gegenüber welchem Zeitpunkt?). Harte Arbeit habe diesen Erfolg möglich gemacht (in China, richtig?). Deutschland sei wie sein Fußball (was ist mit den Drittligaspielen?). Deutschlands EU-Mitgliedschaft sichere Frieden (oder ist es doch eher die Eurozonen-Mitgliedschaft?). Deutschland trage durch kriegerische Auslandseinsätze mit befreundeten Mächten Verantwortung (werden wir das auch weiterhin, wenn die Wehrpflicht abgeschafft sein wird?).
Wir sind wahrlich frei von Neid. Wir hätten diese Ansprache nicht halten müssen wollen.
Das Ende billigen Öls
Die Gnadenfrist zur Vorbereitung der schlechten Nachricht scheint abgelaufen: Inzischen wird in etablierten Medien bestätigt, dass nie wieder so viel billiges Öl gefördert werden wird wie im Jahr 2006.
Wir hatten vorab berichtet.
Und so könnte der Preisdruck den Aufschwung gefährden.
Das vermeintliche Jobwunder 2010
Beim Spiegel hat jemand nach der Überschrift der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes weitergelesen und gemerkt, dass die Industrie in Deutschland als Wohlstandsquelle einem Strukturwandel unterliegt.
Wir fragten bereits im Oktober 2010, als Deutschland als Weltkonjunktur-Lokomotive verklärt wurde: Wie profitiert Deutschland von Arbeitsplätzen, die im Ausland geschaffen werden, und Unternehmensgewinnen, die im Ausland verbleiben?
Und darum macht eine niedrige Arbeitslosenzahl eben doch keinen Aufschwung.
(Es empfiehlt sich übrigens immer noch, beim Spiegel vorsichtig zu bleiben. Nach mehreren ärgerlichen Artikeln Ende 2010 können Sie heute dort lesen: US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott. Diese Überschrift verbietet sich natürlich von selbst, denn sie ist unsinnig und irreführend. Alles was Herr Geithner getan hat ist, dem Kongress zu erklären, dass das größte Schneeballsystem aller Zeiten (nämlich das Nachkriegs-Finanzsystem) fast weltweit kollabiert, wenn die USA ihre Schulden nicht bedienen. Aber seien Sie unbesorgt. Das werden die USA, wenn überhaupt, nur ohne Vorankündigung tun: Wie damals, als US-Präsident Nixon das Bretton-Woods-System aufgrund der Zahlungsunfähigkeit der USA überraschend von einem Tag auf den nächsten beendete.)
Der Binnenkonsum 2010
Das Handelsblatt hat eine hübsche Übersicht über den innerdeutschen Automobilmarkt im Jahr 2010. Kurz gesagt: Die Abwrackprämie des Jahres 2009 wirkt immer noch. Denn die Verkäufe von Klein- und Mittelklasse-Fahrzeugen sind in Deutschland im Jahr 2010 drastisch zurückgegangen. Insgesamt sank die Zahl der Neuzulassungen um fast ein Viertel. Dabei konnten deutsche Premium-Hersteller die Zahl der Zulassungen im Wesentlichen halten.
So ist das nun mal, wenn der Staat den Markt manipuliert (zum Beispiel indem er Geld verschenkt).
Der Euro
Der Euro ist zuletzt weiter unter Druck geraten. Der US-Dollar konnte sich zum Euro seit Ende November erfolgreich oberhalb von 75 Cent behaupten, was nicht leicht war. Mit der zunehmenden US-Dollar-Stärke von heute steigen die Chancen, dass dieser Trend sich mittelfristig noch verstärkt. Fundamental gibt es Argumente, die dafür sprechen. Ausgelöst wurde die Kursbewegung wohl durch die Aufnahme der ersten Eurozonen-Anleihe am Markt. (Stand sicher in Ihrer Zeitung, oder?)
Sollte der US-Dollar in der nächsten Zeit zunehmend Stärke gegenüber dem Euro zeigen, wäre dies aus Sicht einiger Marktteilnehmer womöglich ein charmantes Szenario. Zunächst einmal gilt es als völlig klar, dass der US-Dollar wegen der extensiven Geldpolitik der US-Zentralbank an Wert verlieren muss. Viele private Investoren wetten daher gegen den US-Dollar. Bei einer solchen Wette wird Kapital gegen ein Wertpapier (Vermögen) getauscht. Wenn viele Marktteilnehmer falsch wetten, wird so Vermögen vernichtet. Das ist dringend nötig, denn davon gibt es zu viel. Außerdm schwächt ein starker US-Dollar die gesamte Eurozone, weil so ermöglicht wird, die durch die US-Zentralbank provozierte Teuerung besser aus den USA in die Eurozone zu exportieren.
Reizen Sie Ihr monatliches Budget lieber nicht zu weit aus.
Denken Sie!
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2011. Und: Denken Sie, was Sie wollen.
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Montag, 3. Januar 2011
2011: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Dann brauchen Sie auch nicht so viel zu denken.
Samstag, 11. Dezember 2010
Preisschocks, Pleitewellen & Dominanz
Die bereits brodelnde Mischung aus Ressourcenknappheit, Nachfrage und Gewohnheiten kocht weiter hoch:
Bauern rechnen für das Wirtschaftsjahr 2010/11 mit einer Einkommenssteigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. In den zwei Jahren zuvor waren die Einkommen erheblich gesunken, auf durchschnittlich 22.000 Euro im Wirtschaftsjahr 2009/2010.
Dies wird weiteren Preisdruck erzeugen: Wie müssen sich mehr als 10% Einkommenssteigerung für Bauern in ihren Verkaufspreisen widerspiegeln? Im Lebensmittelhandel sind die Margen sehr klein. Zugleich ist der bereits aus den Entwicklungen der Vergangenheit bestehende Preisdruck immer noch nicht an die Verbraucher weitergegeben worden:
In den USA steht unterdessen die Supermarktkette Great Atlantic & Pacific anscheinend bereits vor der Insolvenz. Wenn Sie die Ergebnisse von WalMart verstanden haben, wissen Sie, dass es denen im US-Geschäft auch nicht gut geht. Dennoch stellt WalMart einen erheblichen US-Marktfaktor dar und streicht im Ausland Gewinne ein. So lang das auch so bleibt, wird WalMart US-Konkurrenten mit niedrigen Preisen auf dem Heimatmarkt weiter unter Druck setzen.
Und das ist, worum es geht. Übernahmen und Verdrängung von Konkurrenten durch US-Unternehmen. Zur Not mit Geld der US-Zentralbank, zu niedrigsten Zinssätzen geliehen, sowie mit Garantien der US-Regierung. Und natürlich mit Ihrem Geld: Wenn Sie nur zur richtigen Limonade, der richtigen Kleidung oder dem richtigen Automobil greifen und die richtigen Einzelhandelsketten aufsuchen.
Denken Sie gut.
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Bauern rechnen für das Wirtschaftsjahr 2010/11 mit einer Einkommenssteigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. In den zwei Jahren zuvor waren die Einkommen erheblich gesunken, auf durchschnittlich 22.000 Euro im Wirtschaftsjahr 2009/2010.
Dies wird weiteren Preisdruck erzeugen: Wie müssen sich mehr als 10% Einkommenssteigerung für Bauern in ihren Verkaufspreisen widerspiegeln? Im Lebensmittelhandel sind die Margen sehr klein. Zugleich ist der bereits aus den Entwicklungen der Vergangenheit bestehende Preisdruck immer noch nicht an die Verbraucher weitergegeben worden:
Handelsblatt: Vielen mittelständischen Lebensmittelherstellern fehlt der Finanzpuffer. Steht eine Pleitewelle bevor?Sie werden das aber nicht gleich erfahren. Die Bundesregierung hat nämlich die vorübergehende Abschwächung der Insolvenzordnung bis Ende 2013 verlängert.
Ritter: Die Gefahr ist groß. Die Gewinnspannen im Schokoladengeschäft sind zu gering, um solche Rohstoff-Preiserhöhungen einfach wegzustecken. Gleichzeitig können wir sie nicht beliebig an den Handel weitergeben. Dort herrscht ein Oligopol fünf großer Ketten, das fast 90 Prozent des Marktes beherrscht. Und die juckt wenig, wie es uns geht.
In den USA steht unterdessen die Supermarktkette Great Atlantic & Pacific anscheinend bereits vor der Insolvenz. Wenn Sie die Ergebnisse von WalMart verstanden haben, wissen Sie, dass es denen im US-Geschäft auch nicht gut geht. Dennoch stellt WalMart einen erheblichen US-Marktfaktor dar und streicht im Ausland Gewinne ein. So lang das auch so bleibt, wird WalMart US-Konkurrenten mit niedrigen Preisen auf dem Heimatmarkt weiter unter Druck setzen.
Und das ist, worum es geht. Übernahmen und Verdrängung von Konkurrenten durch US-Unternehmen. Zur Not mit Geld der US-Zentralbank, zu niedrigsten Zinssätzen geliehen, sowie mit Garantien der US-Regierung. Und natürlich mit Ihrem Geld: Wenn Sie nur zur richtigen Limonade, der richtigen Kleidung oder dem richtigen Automobil greifen und die richtigen Einzelhandelsketten aufsuchen.
Denken Sie gut.
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Donnerstag, 9. Dezember 2010
Expertenmangel und Anforderungsprofile in Deutschland
Handelsblatt: Milliardeninvestition: Bayer wird chinesischer
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Die Schuhhersteller beispielsweise legen in Europa höchstens noch die Gestaltung eines Schuhs fest - technische Entscheidungen etwa über wasserabweisende Materialien fallen längst mehrheitlich bei den Produzenten in China.Denken Sie gut!
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Montag, 6. Dezember 2010
Heben Sie morgen Ihr Geld ab?
Der Aufruf zum koordinierten Ansturm auf die Banken Europas für den 7. Dezember 2010 hat es ja bis in das eine oder andere etablierte Medium geschafft.
Und? Werden Sie morgen Ihr Geld von Ihrem Konto abheben?
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Mittwoch, 1. Dezember 2010
Treiben Sie nur nicht den Ölpreis: Russische Meteorologen prophezeihen Jahrtausendwinter 2010/2011, Westeuropa erklärt Winter im Gegenzug zur gefühlten Ansichtssache
Pünktlich zum Eingeständnis der IEA, dass das globale Ölfördermaximum für mit günstigen Techniken förderbares Öl bereits 2006 erreicht wurde, war auf den hiesigen Börsentickern zu lesen, dass die IEA einen geringeren Anstieg der Ölnachfrage 2011 verglichen mit 2010 prognostiziere; der eigentliche Umstand des Peak Oil hingegen fand keine Erwähnung. In den USA ging man anders damit um; die Erwähnung von Peak Oil wurde den Kommentatoren überlassen, während man in Leitartikeln darstellte, dass es immer noch genug Öl geben würde.
Das Resultat: Der Ölpreis fiel.
Ein oder zwei Tage lang. In diesem Moment ist Öl jedoch so teuer wie seit gut zwei Jahren nicht mehr: US$ 88,90. Zugleich kostet ein Euro heute knapp 1,32 US-Dollar anstatt 1,59 US-Dollar wie zu Zeiten der Öl-Spitzenpreise.
Die Merkwürdigkeiten in den Medien bestehen jedenfalls fort. Mit der Ankündigung des Tempratursturzes vor Tagen wurde zugleich kundgetan, ein so kalter Winter wie im letzten Jahr sei unwahrscheinlich.
Ärgerlich, dass russische Meteorologen anscheinend einen Jahrtausendwinter für Europa voraussagen. Da muss nun augenscheinlich stärkeres Geschütz aufgefahren werden. Das Handelsblatt wird deutlich:
Was soll man davon halten? Hier wird einiger medialer Aufwand betrieben, um Sie davon abzuhalten zu glauben, Sie müssten für einen harten Winter vorsorgen, während Öl so teuer ist wie noch nie seit dem Zusammenbruch der Märkte vor gut zwei Jahren, China seinen Bedarf an Diesel nicht decken kann, Lebensmittel knapp werden und auch andere Lieferengpässe drohen.
Denken Sie gut.
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Das Resultat: Der Ölpreis fiel.
Ein oder zwei Tage lang. In diesem Moment ist Öl jedoch so teuer wie seit gut zwei Jahren nicht mehr: US$ 88,90. Zugleich kostet ein Euro heute knapp 1,32 US-Dollar anstatt 1,59 US-Dollar wie zu Zeiten der Öl-Spitzenpreise.
Die Merkwürdigkeiten in den Medien bestehen jedenfalls fort. Mit der Ankündigung des Tempratursturzes vor Tagen wurde zugleich kundgetan, ein so kalter Winter wie im letzten Jahr sei unwahrscheinlich.
Ärgerlich, dass russische Meteorologen anscheinend einen Jahrtausendwinter für Europa voraussagen. Da muss nun augenscheinlich stärkeres Geschütz aufgefahren werden. Das Handelsblatt wird deutlich:
Von Prognosen russischer Meterologen, Europa stehe vor einem Jahrtausendwinter, ist allerdings nichts zu halten. "Das darf man nicht so ernst nehmen", sagt Klimaforscher Erich Roeckner vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Bei den Prognosen sei wohl viel Profilierungssucht im Spiel. "Die Langfristprognose steckt noch in den Kinderschuhen", betont auch Martin Jonas, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). "Grundsätzlich gilt deshalb für alle diese Vorhersagen: Seriös sind sie nicht."Dann war die Prognose von letzter Woche, ein harter Winter sei unwahrscheinlich, wohl auch unseriös.
Die noch frische Erinnerung an den vergangenen Winter ist nach Ansicht eines Psychologen ein Grund dafür, dass die Menschen derzeit mit Schaudern über einen weiteren harten Winter plaudern. Ein so genannter Jahrtausendwinter sei natürlich interessanter als ein normaler, sagt der Biopsychologe Peter Walschburger von der FU Berlin.Für den Fall, dass Sie hören, wie hart der Winter ist, wissen Sie jetzt: Der ist gar nicht so hart, wie Ihnen erzählt wird.
Bei Gesprächen dieser Art sei es gar nicht so wichtig, ob das Gesagte auch stimmt - ob es etwa realistisch ist, jetzt schon einen eisigen Winter vorauszusagen. "Man nimmt gerne das Wetter her, um Beziehungsaspekte auszutauschen. Statt 'Mir geht's nicht so gut' sagt man eben 'Was für ein blödes Wetter'."
Da die Winter in den vergangenen Jahren im Schnitt eher zu warm gewesen seien, erscheine uns ein eigentlich normaler Winter schnell als zu kalt. "Auch der letzte Winter ist jetzt nicht wirklich aus dem Rahmen gefallen. Er war unterdurchschnittlich, aber er war kein extremer Winter", meint DWD-Experte Jonas.Und falls Ihnen selbst der Winter dann auch hart vorkommen sollte, müssen Sie einfach wissen, dass es schon schlimmere gab, Sie das nur falsch (weil relativ statt objektiv) sehen, und sein Ende um so schöner sein wird.
Ob der Winter nun eisig wird oder mild, das wissen wir erst im März. Für den Fall, dass die Russen recht behalten und Europa unter einem fürchterlich kalten und langen Winter bibbert, hat Psychologe Walschburger einen positiven Aspekt parat: "Die Frühlingsgefühle fallen dann besonders heftig aus."
Was soll man davon halten? Hier wird einiger medialer Aufwand betrieben, um Sie davon abzuhalten zu glauben, Sie müssten für einen harten Winter vorsorgen, während Öl so teuer ist wie noch nie seit dem Zusammenbruch der Märkte vor gut zwei Jahren, China seinen Bedarf an Diesel nicht decken kann, Lebensmittel knapp werden und auch andere Lieferengpässe drohen.
Denken Sie gut.
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