Die Regierung in Peking hat für Anschaffungen im Rahmen des nationalen Konjunkturpakets die strikte Bevorzugung chinesischer Produkte angeordnet. Ausländische Erzeugnisse dürften nur mit Genehmigung der zentralen Planungsagentur oder anderen betroffenen Behörden angeschafft werden, heißt es in einer Direktive der Regierung. Ob ausländische Unternehmen mit Niederlassungen in China damit auch von Aufträgen ausgeschlossen werden, war zunächst unklar.
Auch die USA scheinen sich trotz Abschaffung der "Buy-American"-Klausel in der Praxis protektionistisch zu verhalten.
Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, werden Mitarbeiter von BMW, die ein Fahrzeug der Konkurrenz fahren, unterdessen durch an ihre Fahrzeuge geklemmten Karten zum Nachdenken über die Frage angeregt, ob der Kauf eines BMW den eigenen Arbeitsplatz nicht sicherer machen würde.
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