Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, lehnt der chinesische Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo, Wu Zexian, die Nachverhandlung einer Vereinbarung zwischen China und der Demokratischen Republik Kongo ab.
Die Vereinbarung sieht vor, dass chinesische Unternehmen in dem überschuldeten Land dringend benötigte Straßen, Eisenbahnlinien und Krankenhäuser errichten und im Gegenzug Zugriff auf Kobalt- und Kupfervorkommen in der Demokratischen Republik Kongo erhalten.
Der Internationale Währungsfonds stellt sich auf den Standpunkt, dieser Tauschhandel sei nicht mit den Regelungen zum Erlass von IWF-Schulden vereinbar, und hat den Erlass eines Großteils der 10 Milliarden US-Dollar Schulden des Landes gestoppt. Der Tauschhandel stelle de facto eine Neuverschuldung dar, so der IWF. Im Gegenzug stellt sich China auf den Standpunkt, eine Neuverschuldung sei ja gerade vermieden worden.
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