In dieser Hinsicht fragt sich, wie die Deutsche Bank ein so gutes Ergebnis im ersten Quartal 2009 vorlegen konnte: Anders als US-Banken dürfen EU-Banken Derivate nicht zu Fantasiepreisen in ihrer Bilanz führen.
Einen Anhaltspunkt könnte dieser Bericht von Focus Money liefern:
Was den Investoren richtig aufstößt, ist ein Detail, das die Deutsche Bank in ihrer Pressekonferenz nicht erwähnte. Es ist auf Seite zehn des Quartalsberichts versteckt. Dem ist zu entnehmen, dass das Institut seit Juli 2008 Handelsaktiva im aktuellen Wert von 31,4 Milliarden Euro ins Anlagevermögen umklassifizierte, um keine Abschreibungen mehr vornehmen zu müssen. Hätte sie dies nicht getan, wäre der Quartalsgewinn um 1,165 Milliarden Euro niedriger ausgefallen. Die Eigenkapitalrendite hätte sich glatt halbiert. Das sagte Ackermann heute nicht.
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