Jenseits ihrer aktuellen Budgetprobleme haben einige US-Bundesstaaten tiefe strukturelle Probleme, wie beispielsweise zahlungsunfähige Pensionsfonds, für die bereits Geld aus dem Bildungs- und Gesundheitssektor abgezweigt werden muss. Insolvenzanwälte, die von Angestellten des Kongresses konsultiert wurden, berichten von Sorgen einiger Kongressabgeordneter, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bevor der erste Bundesstaat von der Regierung eine finanzielle Rettungsaktion fordern könnte.
Eine Insolvenzregelung könnte den Bundesstaaten einen Weg bieten, wie sie ihre oft durch die Verfassung der Bundesstaaten geschützten Pensionsversprechen verringern könnten, um somit eine vollständige finanzielle Rettung [durch die US-Regierung] zu vermeiden. Allerdings würden hierbei möglicherweise nicht nur die Pensionäre zurückstecken müssen, sondern auch Inhaber der Anleihen des jeweiligen Bundesstaates, da sie den Status nachrangiger Gläubiger erhalten könnten.
Die insolvente kalifornische Stadt Vallejo plant, ihren nachrangigen Gläubigern vom Nennwert ihrer Anleihen zwischen 5% und 20% zurückzuzahlen; mehr sei nicht möglich (eigene Übersetzung):
"Die Stadt bedauert, dass kein höherer Pozentsatz gezahlt werden kann", heißt es in den bei Gericht von Stadtvertretern eingegereichten Dokumenten. "Der Stadt fehlen die Einnahmen hierfür, so lange die städtischen Dienstleistungen wie Feuerwehr, Polizei und Instandhaltung der Straßen in angemessenem Umfang aufrecht erhalten werden."Guten Abend! Und: Denken Sie, was Sie wollen.
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