Ganz einfach. Dieses Jahr wird zu Weihnachten im Durchschnitt nicht verschenkt, sondern angeschafft. Und die Innovationen der Branchen finden kaum Beachtung. So mischen sich Rabatte aufgrund von Fehlplanungen der Anbieter mit Inflationsängsten und hinausgezögerten Anschaffungsbedarfen der Konsumenten zu einer angeblichen Erfolgsgeschichte.
Dann werden wir wohl noch die üblichen Abverkäuf im Januar sehen. Und dann die nächsten Rabatte. Aber nur bei Waren, die noch übrig sind. Was danach kommt...
Handelsblatt, Ausgabe 26./27. November 2010, Seite 24, Interview mit Andreas Jacobs, Eigentümer, und Jürgen Steinemann, CEO des größten Schokoladenherstellers der Welt, Barry Callebaut:
Steinemann: [...] Der Konsument ist preissensibel und der Einzelhändler als sein Anwalt erlaubt im Moment keine Preiserhöhungen. [...]Es kann nicht oft genug gesagt werden: Bei vielen Produkten besteht enormer Preisdruck, der momentan noch nicht an Sie weitergegeben wird.
Denken Sie gut.
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http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ROUNDUP-Einzelhandel-mit-Umsatzplus-aber-Daempfer-im-Dezember-1023170