Es ist eine schöne Sache, wenn die Menschen ihre Zeit mit Müßiggang verbringen. Ich fürchte nur, dass diese Lebensweise auf Dauer nicht besonders nachhaltig ist. Aber auch das gehört vermutlich zu der kalten ökonomischen Vernunft, von der man lieber verschont bleibt.
Er kennt uns auch noch nicht:
Dass auch viele Volksvertreter, die das Land vor größerer Unbill schützen sollen, kaum mehr wissen als die braven Sparer, macht die Sache nicht besser. Vermutlich wäre uns sogar einiges erspart geblieben, wenn die gesetzgeberische Aufsicht der Finanzmärkte nicht in den Händen von Leuten gelegen hätte, die bis vor kurzem noch Mühe hatten, den Unterschied zwischen "call" und "put" zu erklären, beziehungsweise Letzteres für einen Fachbegriff aus der Golfsprache hielten.
Herr Fleischhauer, was soll denn eine Finanzmarktaufsicht in diesem System bewirken? Sie müsste wohl die Ausweitung der Kreditgeldmenge schon zehn oder zwanzig Jahre vor dem Erreichen der systemischen Grenze eindämmen. Glauben Sie, dass das eine realistische Erwartung ist? Und selbst wenn diese Finanzmarktaufsicht genau das täte: Alles was erreicht würde ist, dass sich Marktteilnehmer viele Jahre lang daüber beschweren würden, dass allein die Regulierung daran schuld ist, dass die Party in einem Währungsraum schon zu Ende ist, während sie in anderen noch weitergeht.
(Zitiert aus Wirtschaftsdebatte: Alles hängt am Geld)
Denken Sie gut!
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