Wir schrieben weiterhin:
Fragen Sie sich, warum in den letzten Wochen die folgenden Maßnahmen ergriffen wurden: Aufhebung der Deckelung der Garantien für die staatlichen Hypotheken-Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Vorab-Bewilligung von 4 Billionen (Trillions) US-Dollar für Notsituationen. Programm im Volumen von 2 Billionen (Trillions) US-Dollar zum Aufkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere (MBS) dirch die US-Zentralbank. Und: Einführung einer Regelung für die Schließung von US-Geldmarktfonds, die bisher eine der liquidesten Anlageformen darstellten, aber Ihnen in Zukunft den Zugriff auf Ihr Investment untersagen könenn wenn es die Situation erfordert.
Wissen Sie, wer große Mengen Anleihen von Fannie Mae und Freddie Mac hält? China. Die USA werden alles unternehmen um diese chinesische Investition abzusichern.
Die oben genannten Garantien waren erst der Anfang:
Zwangsvollstreckungen sind eine der größten Bedrohungen für den Hausmarkt. Laut dem Datendienstleister Realtytrac steckten im Januar den elften Monat in Folge mehr als 300.000 Eigenheime in dem Prozess, der letztlich zur Zwangsversteigerung führt. Realtytrac geht davon aus, das die Gesamtzahl in diesem Jahr 3,5 Millionen überschreiten wird. Eine Erholung erwarten die Statistiker erst 2011.
US-Präsident Barack Obama erwägt deshalb das Verbot von Zwangsvollstreckungen.
Schön dass ein seriöses Medium wie die Financial Times Deutschland nach Monaten ein schon lange bekanntes Problem endlich beim Namen nennt.
Zu denken geben sollte Ihnen: Erstens. Dass dieser Umstand monatelang von den Massenmedien ignoriert wurde, während die Notierungen an den Aktienmärkten stiegen. Zweitens. Dass dieser Umstand erst dann in einem Massenmedium Erwähnung findet wenn die Politik über eine Lösung nachdenkt. Drittens. Der Lösungsansatz selbst.
Aber gut. Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wer hätte gedacht dass sie eines Tages das Land des unbegrenzten Sozialismus würden.
Denken Sie gut.
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