Dieses Haus in Martinez, Kalifornien, mit 133 qm Wohnfläche auf 364 qm Grundstück, Baujahr 1939, 1943 saniert, hat schon recht verschiedene Kaufpreise gesehen: US$ 80.000,- im Jahr 1988, US$ 126.000,- im Jahr 1995, US$ 299.000,- im März 2004, US$ 385.000,- im August 2004 und angeblich US$ 280.000,- im April 2010 nach Zwangsräumung. Im letzten Monat sollte es für US$ 200.000,- verkauft werden, aber nach zwei Wochen wurde der Verkaufspreis auf US$ 135.000,- gesenkt. Anders gesagt: Es konnte auch für den halben Preis, der angeblich im April erzielt wurde, innerhalb der vergangenen zwei Wochen nicht verkauft werden.

Dies ist einerseits ein anschauliches Beispiel dafür, wie eine Investitionsblase platzt. Aber es gibt noch einen anderen interessanten Aspekt: Entweder waren die Käufer im April hoffnungslos naiv, oder die Immobilienpreise in Martinez hatten im Frühjahr noch lang nicht ihren Boden gefunden, oder der Kaufpreis vom April wurde nur ausgewiesen, damit die Bank einen höheren Wert für diese Immobilie in ihren Büchern führen kann.
Schauen Sie sich das Objekt in Ruhe an. Es ist ein einfaches Haus mit einfacher Ausstattung auf kleinem Grundstück. Was also steckt hinter dieser Preisentwicklung? Was glauben Sie?
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Kommentar #558995 zu diesem Artikel, der nahelegt, dass bei den US-Immobilienpreisen für die Statistiken in erheblichem Maße Manipulation zur Anwendung kommen könnte.
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