Wer allerdings in Anbetracht der Durchführung Freude verspürt melde sich bitte mit guten Argumenten.
Einen Bericht der New York Times über den vorläufigen Ausgang der Stress-Tests aufgreifend meldet Spiegel Online, dass alle 19 geprüften Banken den Stress Test bestehen werden, wenn man vielen von ihnen mehr Geld zukommen ließe:
Hoffnungsschimmer in der Finanzkrise: Laut einem US-Pressebericht sind viele amerikanische Geldhäuser besser aufgestellt als bislang angenommen. Dennoch brauchen die Institute zunächst weitere Staatshilfen.
[...]
Der Belastungstest soll die Überlebensfähigkeit der 19 größten US-Banken bei einer weiteren Verschlechterung der Konjunktur klären.
[...]
Allerdings brauchen die amerikanischen Finanzkonzerne offenbar zusätzliche Staatshilfen: Auch nach bereits Hunderten von Milliarden an Regierungsgeldern für die Banken seien viele voraussichtlich auf weitere Kapitalspritzen angewiesen.
Der Informationsgehalt dieser Nachricht erschließt sich mir nicht. Es versteht sich doch von selbst, dass keine Bank kollabiert, so lange die Steuerzahler bei Bedarf neues Geld nachschießen.
Bedauerlich auch, dass das schlechtere der in den Stress-Tests simulierten Szenarien ursprünglich ein sehr pessimistisches sein sollte, es aber weder Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman noch das Wall Street Journal als pessimistisch genug ansehen.
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