Wie die Nachrichtenagentur Reuters bereits vorgestern berichtete, hat die Mailänder Polizei Immobilien, Konten und andere Vermögenswerte vermutlich der Banken UBS, Deutsche Bank, JPMorgan Chase & Co und der Depfa Bank (zur Hypo Real Estate gehörend) im Gesamtwert von 476 Millionen Euro beschlagnahmt.
Anlass sei ein im Januar eingeleitetes Gerichtsverfahren der Stadt Mailand gegen die Banken im Zusammenhang mit dem Erwerb von Derivaten, die der Stadt bis Mitte 2008 etwa 298 Millionen Euro Verlust eingebracht hätten, den Banken hingegen rechtswidrig 100 Millionen Gewinn.
Unsere Mission | Impressum | Rechtshinweise | Regeln
Donnerstag, 30. April 2009
Mailänder Polizei beschlagnahmt Immobilien, Konten und andere Vermögenswerte von UBS, Deutsche Bank, JPMorgan Chase und Depfa
Mittwoch, 29. April 2009
Diskurs über soziale Unruhen in Deutschland ähnelt dem über Wirtschaftsprognosen
Gerade erst haben wir erlebt, wie unkonstruktiv verschiedenartige Meinungen zwischen Ökonomen und Politikern gehandhabt werden können. Und das Ergebnis? Es wurde vermutlich viel Zeit und Energie verschwendet... wie so oft wenn gegeneinander gearbeitet wird statt miteinander. Es wurden viele Planungen erstellt die auf Zahlen basierten... die nun überholt sind. Es wurden viele Verhandlungen und Diskussionen geführt unter Annahmen... die inziwschen nicht mehr gelten. Innerhalb von zwei Monaten hat die Realität die wahrgenommene Welt überrollt.
Die aktuelle öffentliche Diskussion über mögliche soziale Unruhen ähnelt der zurückliegenden über das Wirtschaftswachstum (mit einer zusätzlichen Pointe): "Diskurs über soziale Unruhen in Deutschland..." vollständig lesen »
Die aktuelle öffentliche Diskussion über mögliche soziale Unruhen ähnelt der zurückliegenden über das Wirtschaftswachstum (mit einer zusätzlichen Pointe): "Diskurs über soziale Unruhen in Deutschland..." vollständig lesen »
Wolfgang Münchau: Warum weiß der durchschnittliche Belgier mehr von dieser Krise als der durchschnittliche Deutsche?
In einem Artikel für die Financial Times Deutschland mit dem Titel In der Wutfalle verleiht Wolfgang Münchau, Leiter des Wirtschafts-Informationsienstes Eurointelligence.com, seiner Verwunderung über Aspekte des Umgangs mit der Krise in Deutschland Ausdruck:
"Wolfgang Münchau: Warum weiß der..." vollständig lesen »
Dienstag, 28. April 2009
Probleme im Gegenwert von 816 Milliarden Euro bei deutschen Banken: Warum ruft eine bereits bekannte Zahl so viel Aufregung hervor?
Die Süddeutsche Zeitung schrieb vor wenigen Tagen in ihrem Artikel Internes Papier der Bafin: Bilanz des Schreckens:
Ich frage mich, was daran neu sein soll. Bereits vor drei Monaten war eine erste Schätzung der selben Quelle bekannt geworden, die nur geringfügig von den jetzt bekannt gewordenen Zahlen abweicht.
"Probleme im Gegenwert von 816 Milliarden Euro..." vollständig lesen »
Die Finanzkrise trifft die deutschen Banken weitaus stärker als bislang bekannt. Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern addieren sich auf 816 Milliarden Euro, wie aus einem Bafin-Papier hervorgeht, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt.
Ich frage mich, was daran neu sein soll. Bereits vor drei Monaten war eine erste Schätzung der selben Quelle bekannt geworden, die nur geringfügig von den jetzt bekannt gewordenen Zahlen abweicht.
"Probleme im Gegenwert von 816 Milliarden Euro..." vollständig lesen »
Sheila Bair bezeichnet den "too-big-to-fail"-Ansatz als Konzept für die Mülltonne
Sheila Bair, Vorsitzende des US-amerikanischen Einlagensicherungsfonds FDIC und laut dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes die zweitmächtigste Frau der Welt 2008 nach Angela Merkel, vertrat gestern in einer Rede die Meinung, dass Finanzinstitute, die zu groß oder wichtig sein könnten als dass man sie einem Insolvenzverfahren überlassen könne, nicht länger auf Kosten des Steuerzahlers gerettet werden sollten; dies sei ein Konzept das in die Mülltonne gehöre.
Es sei zutreffend, dass systemisch relevante Finanzinstitute nicht einem klassischen Insolvenzverfahren unterworfen werden dürften, da die komplexen Finanzgeschäfte hierdurch nicht aufrecht erhalten werden könnten. Jedoch sei es nötig, ein neues Verfahren einzuführen, mit dem solche Institute geordnet abgewickelt und zugleich die Interessen der Wirtschaft und der Steuerzahler gewahrt werden könnten.
Unsere Mission | Impressum | Rechtshinweise | Regeln
Es sei zutreffend, dass systemisch relevante Finanzinstitute nicht einem klassischen Insolvenzverfahren unterworfen werden dürften, da die komplexen Finanzgeschäfte hierdurch nicht aufrecht erhalten werden könnten. Jedoch sei es nötig, ein neues Verfahren einzuführen, mit dem solche Institute geordnet abgewickelt und zugleich die Interessen der Wirtschaft und der Steuerzahler gewahrt werden könnten.
Unsere Mission | Impressum | Rechtshinweise | Regeln
(Seite 1 von 3, insgesamt 13 Einträge)
nächste Seite


Kommentare