Als Chefökonom der Weltbank segnete Lawrence Summers eine Notiz ab, in der es hieß, es sei nur logisch eine Ladung Giftmüll in dem Land mit den niedrigsten Gehältern zu deponieren.
Im April 2009 wurde bekannt dass Summers 7,7 Millionen US-Dollar von Unternehmen erhalten hat, auf deren Schicksal er in seiner jetzigen Beraterfunktion Einfluss nehmen kann.
Das Handelsblatt zitiert ihn dieser Tage wie folgt:
Der enge Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama betonte, dass die Stabilisierung der Wirtschaft Vorrang vor der Bekämpfung der Staatsverschuldung habe. [...] „Die größte Gefahr für die künftige Staatsverschuldung wäre ein unkontrollierter Wirtschaftsabschwung in den USA“, argumentierte der Berater. [...] Summers forderte außerdem, die US-Wirtschaft müsse sich künftig mehr auf den Export und weniger auf die Ausgaben der Verbraucher im eigenen Land konzentrieren. Die Konjunkturerholung solle eher auf die Mittelklasse fokussiert sein und nicht so sehr auf die Steigerung des Einkommens, das anteilsmäßig nur einer kleinen Gruppe der Bevölkerung zugute käme.
Eine Abwertung des US-Dollar, mit oder ohne Einführung des Amero, würde diese Strategie deutlich unterstützen; entsprechende Gerüchte kursieren bereits.
Die Einführung einer neuen Welt-Reservewährung, mit oder ohne Golddeckung, würde im Fall einer US-Dollar-Abwertung helfen die Interessen der Gläubiger der USA in gewissem Rahmen zu wahren und den Interessenskonflikt zwischen nationaler Währung und Leitwährung zu beenden.
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