Philip Murphy wird neuer Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland. [...] Murphy war fast 25 Jahre Investmentbanker der US-Bank Goldman Sachs, bevor er sich 2006 zurückzog und in die Politik ging. Sein Erfolg als Finanzchef der Demokratischen Partei war nach Ansicht von Politik-Insidern in Washington entscheidend für den Wahlsieg Obamas.
Goldman Sachs verfügt über eine eigene Software, mit der sich Märkte manipulieren lassen (Bloomberg, eigene Übersetzung):
[Sergey] Aleynikov, 39, war Programmierer für Goldman [Sachs] und wurde wegen des Verdachts des Diebstahls am 3. Juli festgenommen. [...] Zwei Tage zuvor hatte Goldman [Sachs] der Regierung mitgeteilt, dass er die geheime Hochgeschwindigkeits-Software für Börsenhandel [...] gestohlen hatte. Laut Staatsanwaltschaft hat Aleynikov den Quelltext auf einen unbekannten Webserver in Deutschland hochgeladen. [...] Der 34-jährige Staatsanwalt [Joseph Facciponti] ließ auch noch folgende Bombe platzen: "Die Bank weist auf das Gefährdungspotenzial des Umstands hin dass jemand, der die Funktionsweise des Programms versteht, damit Märkte auf unfaire Weise manipulieren kann."
In einem Telefoninterview sagt Paul Craig Roberts, stellvertretender US-Finanzminister unter Ronald Reagan (ab 2:01, eigene Übersetzung):
Ich befürchte dass die Notfallmaßnahmen für die Banken entweder Betrug waren oder nicht funktionieren werden. Und ich weiß nicht auf was für Dummheiten der Finanzminister und die Zentralbank als nächstes zurückgreifen werden. [...] [Der US-Finanzminister Timothy Geithner] arbeitet für Goldman Sachs [statt im Sinne des Volkes].
Hier ein Hintergrundbericht des Handelsblattes über die Verfelchtungen von Goldman Sachs mit der US-Administration und der quasi-privaten US-Zentralbank Federal Reserve.
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